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	<title>Mandinka - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mandinka&amp;diff=410885&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grullab: /* Trivia */Aktualisierung</title>
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		<updated>2026-01-28T14:23:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Trivia: &lt;/span&gt;Aktualisierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert die Ethnie der Mandinka; für die gleichnamige Sprache der Mandinka siehe [[Mandinka (Sprache)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mandinka Dancing, Women&amp;#039;s Cultural Celebration, Gambia 2006.jpg|mini|Tanz der Mandinka]]&lt;br /&gt;
Das Volk der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mandinka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Mandingo&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mandinko&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sose&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Ethnie]] [[Westafrika]]s, deren Angehörige sich als genetische oder kulturelle Nachkommen des frühgeschichtlichen [[Malireich|Königreiches Mali]] definieren, das den [[Transsaharahandel]] vom [[Maghreb]] nach Westafrika kontrollierte. Im frühen 13. Jahrhundert wurde es von [[Sundiata Keïta]] angeführt. Im gleichen Jahrhundert verbreiteten sich die Mandinka vom heutigen [[Mali]] ausgehend in einem großen Reich. Ein späterer Staat der Mandinka war [[Kaabu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sedhiu1.jpg|mini|Alte Karte aus dem [[Andrees Allgemeiner Handatlas]] (1881) mit der Lage der Mandinka-Staaten am Gambia-Fluss]]&lt;br /&gt;
== Verbreitungsgebiet ==&lt;br /&gt;
Die Mandinka leben heute überwiegend in [[Guinea]] (ca. 3,8 Millionen), [[Mali]] (ca. 1,8 Millionen), [[Senegal]] (ca. 900.000), [[Gambia]] (ca. 700.000) und [[Ghana]] (ca. 650.000). In Mali, Guinea und Gambia bilden sie die größte ethnische Gruppe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cia.gov/the-world-factbook/ CIA: &amp;#039;&amp;#039;The World Factbook&amp;#039;&amp;#039;], 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Größere Gruppen der Mandinka leben zudem in [[Guinea-Bissau]], [[Sierra Leone]] und [[Burkina Faso]]. In Sierra Leone leben (Stand 2015) etwa 160.000 Mandingo.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sierraleone.unfpa.org/sites/default/files/pub-pdf/National%20Analytical%20Report.pdf &amp;#039;&amp;#039;Sierra Leone 2015 Population and Housing Census national analytical report.&amp;#039;&amp;#039; Statistics Sierra Leone, Oktober 2017, S. 89ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in vielen anderen Ländern des westlichen [[Afrika]], wie [[Mauretanien]], der [[Elfenbeinküste]] und [[Liberia]], findet man kleinere Gruppen dieser Ethnie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Mandinka bildeten die führende ethnische Gruppe des im 13. Jahrhundert gegründeten [[Malireich]]s. Sie wanderten nach dessen Zerfall nach Westen und Süden, um bessere Bedingungen für die Landwirtschaft zu finden. Südlich des [[Gambia (Fluss)|Gambia-Flusses]] gründeten sie die neun Staaten [[Kombo|Combo]], [[Fogny|Fogni]], [[Kiang (Staat)|Kian]], [[Jarra|Diara]], [[Niamina|Jamina]], [[Eropina]], [[Jimara|Diamaru]], [[Tomani|Tumane]] und [[Kantora]] (aufgezählt von West nach Ost).&amp;lt;ref&amp;gt;James Playfair, 1814: {{Google Buch | BuchID=Go9BAAAAcAAJ | Seite=266 | Linktext= A System of Geography, Ancient and Modern: In 6 Volumes, Band 6, Mandingo-Reiche am Gambia S. 266–269}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Mandinka ist hierarchisch stark gegliedert. Polygamie herrschte vor. Charakteristisch ist die umfangreiche orale Tradition der Mandinka, die zahlreiche Mythen und Geschichten umfasst und von [[Griot]]s (&amp;#039;&amp;#039;jelis&amp;#039;&amp;#039;) weitergegeben wird, die sich auf der &amp;#039;&amp;#039;[[Kora (Musikinstrument)|kora]]&amp;#039;&amp;#039;, einer Stegharfe, begleiteten. Andere Zupfinstrumente der Griots sind die Binnenspießlauten &amp;#039;&amp;#039;konting&amp;#039;&amp;#039; mit fünf Saiten und &amp;#039;&amp;#039;[[ngoni]]&amp;#039;&amp;#039; mit meist vier Saiten. Nicht von den Griots gespielt werden die einstigen Instrumente der Jäger oder der Krieger, die auch eine eigenständige musikalische Tradition haben. Zu letzteren gehört die Stegharfe &amp;#039;&amp;#039;[[bolon]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Ein berühmter Mandinka ist [[Alex Haley]]s angeblicher Vorfahr [[Kunta Kinte]], der durch das Buch [[Wurzeln|&amp;#039;&amp;#039;Roots&amp;#039;&amp;#039; (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Wurzeln&amp;#039;&amp;#039;)]] und die [[Roots (Fernsehserie)|gleichnamige Fernsehserie]] bekannt wurde. Die von Haley rekonstruierte familiäre Verbindung zwischen ihm und Kunta Kinte wird von Historikern allerdings angezweifelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sinéad O’Connor]] bezieht sich in dem Song „Mandinka“ auf Haleys Buch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gallieni MHNT ETH AC 595 Sabre.jpg|mini|[[Mandinka-Schwert]]]]&lt;br /&gt;
Bekannt geworden ist der Name des Volks in der Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Mandingo&amp;#039;&amp;#039; durch den gleichnamigen [[Mandingo (Film)|Film]] von [[Richard Fleischer]]. Hier bezieht er sich auf Gladiatorenkämpfe zwischen Sklaven in den US-amerikanischen Südstaaten, ein Motiv, das [[Quentin Tarantino]] in seinem Film [[Django Unchained]] wieder aufgriff. Dergleichen Schaukämpfe zwischen afrikanischen Sklaven, auf die ihre weißen Besitzer Wetten abschlossen, sind allenfalls für die Überfahrten auf den [[Sklavenschiff]]en überliefert. Aus ihnen entstanden [[Kampftanz|Kampftänze]] wie die brasilianische [[Capoeira]] oder die Maní auf Kuba. Von Weißen veranstaltete Schaukämpfe afrikanischer Sklaven mag es lokal auch noch in der Neuen Welt gegeben haben, gesicherte Quellen liegen dafür jedoch nicht vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Zeuske]]: &amp;#039;&amp;#039;Sklavenhändler, Negreros und Atlantikkreolen. Eine Weltgeschichte des Sklavenhandels im atlantischen Raum.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, ISBN 978-3-11-042672-4, S. 101 (abgerufen über [[Verlag Walter de Gruyter|De Gruyter]] Online).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ebenfalls berühmter Mandinka ist [[Alpha Condé]], der von 2010 bis 2021 Präsident der Republik Guinea und 2017/18 Präsident der Afrikanischen Union war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Völker Ghanas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mandinka people|Mandinka}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fred Lindsey: &amp;#039;&amp;#039;Mandinka.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of World Cultures, Supplement&amp;#039;&amp;#039;, Gale Group ISBN 0-02-865671-7, S. 194–197 [http://library.atgti.az/e-books/culture-and-art/Encyclopedia%20of%20World%20Cultures,%20Volume%2011%20-%20Supplement.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Gambia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Ghana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Burkina Faso]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in der Elfenbeinküste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Guinea-Bissau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Liberia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Mali]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie im Senegal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Sierra Leone]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grullab</name></author>
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