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	<title>Manderscheider Burgen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T03:01:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manderscheider_Burgen&amp;diff=270858&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-09-09T06:40:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:BurgenManderscheidSSW.jpg|mini|hochkant=1.2|Die Burgen aus südwestlicher Richtung (links Oberburg; rechts Niederburg)]]&lt;br /&gt;
Nahe der [[Eifel]]stadt [[Manderscheid]] befinden sich die [[Ruine]]n zweier [[Burg]]en, deren Geschichte und Lage zueinander den mittelalterlichen Interessenkonflikt zwischen dem [[Kurtrier|Kurfürstentum Trier]] und dem [[Herzogtum Luxemburg]] widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Oberburg}} Die Oberburg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:OberburgManderscheidSW.JPG|mini|Ruine der Oberburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberburg befindet sich auf einer zu ihrem Bau abgeflachten Bergspitze. Sie besaß, wie heute noch an den Ruinen zu erkennen ist, eine fast dreieckig angelegte Außenmauer und einen inzwischen wieder begehbar gemachten fünfstöckigen [[Bergfried]]. Vom Bergfried aus hat man eine hervorragende Aussicht auf die Niederburg, die Stadt Manderscheid und die Landschaft des [[Lieser (Mosel)|Liesertals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals belegt ist der Ortsname Manderscheid in einer Schenkungsurkunde [[Otto II. (HRR)|Ottos&amp;amp;nbsp;II.]] an den [[Erzbischof]] von [[Erzbistum Trier|Trier]] aus dem Jahr 973. Hiermit geht nicht, wie in der Literatur mehrfach zu lesen, die Erstnennung der Burg einher. Sie wird historisch erst während der um die [[Reichsabtei St. Maximin|Abtei St.&amp;amp;nbsp;Maximin]] vor Trier geführten Fehde zwischen Graf [[Heinrich IV. (Luxemburg)|Heinrich dem Blinden von Namur-Luxemburg]] und Erzbischof [[Adalberon von Munsterol|Albero von Trier]], zwischen 1141 und 1146, fassbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gesta Alberonis auctore Balderico, in: MGH SS VIII, S.&amp;amp;nbsp;253&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Edelfreien von Manderscheid erscheinen erstmals 1142 in der Zeugenliste einer Schenkungsurkunde. Der Ort Obermanderscheid wurde im 14. Jahrhundert namensgebend für das [[kurtrier]]ische [[Amt Manderscheid (Kurtrier)|Amt Manderscheid]], das bis Ende des 18. Jahrhunderts bestand. Allerdings befand sich der Verwaltungssitz nicht auf der Burg, sondern in der [[Kellerei (Amtsbereich)|Kellerei]] des benachbarten Ortes, dem Kurfürst [[Balduin von Luxemburg|Balduin]] 1332 [[Stadtrecht]]e verlieh (nach anderen Quellen tat dies König [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig der Bayer]] im Rahmen eines Sammelprivilegs). Die hiesigen Besitzungen des Kurfürsten von Trier stellten quasi einen [[Brückenkopf]] im sie umgebenden luxemburgischen [[Hoheitsgebiet]] dar. 1673 wurde die Burg, immer noch im Besitz Kurtriers, endgültig von [[Frankreich|französischen]] Truppen zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: Die Ruine der Oberburg wurde 1921 von der Gemeinde Manderscheid, in deren Besitz sie sich befindet, grundlegend hergerichtet und ist frei zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Niederburg}} Die Niederburg ==&lt;br /&gt;
Die Niederburg liegt auf einem [[Fels]]en im Liesertal unterhalb der Oberburg in Steinwurfweite zu dieser. Sie ist aber durch das Flüsschen [[Lieser (Mosel)|Lieser]], das die Niederburg von drei Seiten umgibt, von der Oberburg getrennt. Diese Tallage hatte einst den Vorteil, den Verkehr kontrollieren und im Konfliktfall absperren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1173 (nach anderen Quellen 1133) findet die Niederburg erstmals urkundliche Erwähnung. Sie ist der Stammsitz des für die Eifel (und teilweise darüber hinaus) im Mittelalter bedeutend gewordenen Geschlechts der Herren von Manderscheid, die hier als [[Vogt|Vögte]] der [[Kloster Echternach|Abtei Echternach]] auf luxemburgischem Hoheitsgebiet regierten. Der Abtei waren im Laufe der Zeit große Gebiete des [[Gau#Gaue im Mittelalter|Gaus]] Bedense ([[Bitburg]]), einschließlich des Teilortes Niedermanderscheid, aus königlichem Besitz geschenkt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein erheblicher Ausbau der Burg und der Befestigungsanlagen erfolgte unter Wilhelm&amp;amp;nbsp;V. von Manderscheid, der sie auch über den Teilort Niedermanderscheid ausdehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1346 bis 1348 erfuhr die Burg eine [[Belagerung]] durch Truppen des bereits genannten Kurfürsten Balduin von Trier, die sie aber uneingenommen überstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1457 schließlich wurde Dietrich&amp;amp;nbsp;III. von Manderscheid der [[Graf#Reichsgraf|Reichsgrafentitel]] verliehen. Er hatte drei Söhne, so dass sich nach seinem Tode das Manderscheider Geschlecht entsprechend den ihnen zugefallenen Teilen des ursprünglichen Herrschaftsgebietes in die Linien Manderscheid-[[Oberkail|Kail]] (Sohn Wilhelm), Manderscheid-[[Schleiden]] (Sohn Cuno) und Manderscheid-[[Blankenheim (Ahr)|Blankenheim]] (Sohn Johann) aufteilte. Die Niederburg verblieb im Besitz der Herren von Manderscheid-Blankenheim, die sie allerdings, nicht mehr von ihnen bewohnt, verfallen ließen. Als letzte aus der Linie Manderscheid-Blankenheim regierte Gräfin Augusta, bevor sie mit ihrer Familie 1794 vor den herannahenden französischen Truppen auf die Ländereien ihres Ehemannes, des Grafen von [[Sternberg (böhmisches Adelsgeschlecht)|Sternberg]], nach [[Böhmen]] fliehen musste. Die wohl in Teilen bereits verfallene Burg wurde endgültig aufgegeben und in der Folge von den Franzosen auf Abbruch versteigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine der Niederburg befindet sich seit dem 1. Januar 2018 im Besitz der Stadt Manderscheid. Die Stadt hat den Betrieb und die Verwaltung der beiden Burgen an den Burgenverein Manderscheid e.&amp;amp;nbsp;V. verpachtet. Der Verein ist für den Betrieb, die Verwaltung und die Vermarktung der Ober- und Niederburg verantwortlich. Die Niederburg kann –&amp;amp;nbsp;in den Sommermonaten täglich (außer dienstags)&amp;amp;nbsp;– besichtigt werden. Gruppenführungen sind auf Anfrage möglich. Die Burg kann auch für private Veranstaltungen (z.&amp;amp;nbsp;B. Trauungen) gebucht werden. Am letzten Augustwochenende jedes Jahres findet ein Mittelalterfest auf der Burg und der angrenzenden Turnierwiese statt, zu dem sich etwa 15.000 Besucher einfinden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.burgenfest.info/ Historisches Burgenfest Manderscheid.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Burgen sind Gegenstand von Werken der bildenden Kunst. Von [[Eugen Bracht]] gibt es je ein Gemälde von jeder Burg, die auf unterschiedlichen Reisen entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;250px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
NiederburgManderscheid.jpg|Niederburg: Stich von [[Frans Hogenberg]], 1576&lt;br /&gt;
UnterburgManderscheidSW.jpg|Ruine der Niederburg&lt;br /&gt;
Manderscheider Burgen 011x.jpg|Niederburg, Luftaufnahme (2015)&lt;br /&gt;
Niederburg Manderscheid in der Eifel.jpg|Die Niederburg im Winter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Toepfer: &amp;#039;&amp;#039;Beilagen XVII. Die Herren von Manderscheid&amp;#039;&amp;#039;. In: ders. (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch für die Geschichte des graeflichen und freiherrlichen Hauses der Voegte von Hunolstein&amp;#039;&amp;#039;, Bd. I. Jacob Zeiser, Nürnberg 1866, S. 354–356 ([https://books.google.de/books?id=AbQbYFL3K34C&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA354 Google-Books])&lt;br /&gt;
* Alexander Thon: &amp;#039;&amp;#039;Die Niederburg in Manderscheid&amp;#039;&amp;#039; (Rheinische Kunststätten, H. 542), Köln: Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Heimatschutz 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burgen Manderscheid}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|126|Niederburg Manderscheid}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|127|Oberburg Manderscheid}}&lt;br /&gt;
* [http://www.niederburg-manderscheid.de/ Internetpräsenz der Niederburg Manderscheid]&lt;br /&gt;
* [http://burgrekonstruktion.de/main.php?g2_itemId=745/ Rekonstruktionszeichnung der Niederburg] von Wolfgang Braun&lt;br /&gt;
* [http://burgrekonstruktion.de/main.php?g2_itemId=5486/ Rekonstruktionszeichnung der Oberburg] von Wolfgang Braun&lt;br /&gt;
* [http://www.historische-orte.de/html/niederburg_manderscheid.html Detailansichten der Manderscheider Niederburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.historische-orte.de/html/oberburg_manderscheid.html Detailansichten der Manderscheider Oberburg]&lt;br /&gt;
* Illustration von [[Daniel Meisner]] von 1625: Manderscheidt; Múß, ein bitters Kraútt ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-95060}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/5/32/N |EW=6/49/6/E |type=landmark |region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Rheinland-Pfalz|Manderscheid, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in der Eifel|Manderscheid]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Manderscheid|Burgen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manderscheid (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Bernkastel-Wittlich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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