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	<title>Manderscheid - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manderscheid&amp;diff=1609210&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Paternoster15: /* Persönlichkeiten */</title>
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		<updated>2026-04-20T08:59:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Manderscheid COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/05/31/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 06/48/33/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Manderscheid in WIL.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Bernkastel-Wittlich&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Wittlich-Land&lt;br /&gt;
|Höhe              = 388&lt;br /&gt;
|PLZ               = 54531&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06572&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07231080&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Kurfürstenstraße 1&amp;lt;br /&amp;gt;54516 Wittlich&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.manderscheid.de/ www.manderscheid.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Claudia Becker&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Stadtbürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Wählergruppe|Liste Becker]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Manderscheidt (Merian).jpg|mini|Ansicht von Matthäus Merian]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Manderscheid 004x.jpg|mini|Manderscheid, Luftaufnahme (2015)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manderscheid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Rheinland-Pfalz|rheinland-pfälzische]] Stadt im [[Landkreis Bernkastel-Wittlich]]. Sie gehört seit dem 1. Juli 2014 der [[Verbandsgemeinde Wittlich-Land]] an. Bis dahin war Manderscheid [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungssitz]] der gleichzeitig aufgelösten [[Verbandsgemeinde Manderscheid]], der 21 Gemeinden angehörten. Manderscheid ist [[Heilklimatischer Kurort|heilklimatischer Kur-]] und [[Kneippkurort]] und gemäß Landesplanung als [[Grundzentrum]] ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die [[Stadt]] ist in der [[Vulkaneifel]] zwischen den Flüssen [[Lieser (Mosel)|Lieser]] im [[Osten]] und [[Kleine Kyll]] im [[Westen]] gelegen. Nord-Östlich Manderscheids liegt das [[Bleckhausener Wacholderschutzgebiet]], das größte seiner Art in der gesamten [[Eifel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Manderscheid gehören auch der Stadtteil Niedermanderscheid und die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Birkenhof, Dombachhof, Drei-Tannenhof, Heidsmühle, Kapellenhof, Lindenhof und Sonnenhof.{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2025 |Seiten=90 f.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Der [[Niederschlag|Jahresniederschlag]] beträgt 908&amp;amp;nbsp;mm.&amp;lt;ref&amp;gt;Niederschlagsmittelwerte von Deutschland für den Zeitraum von 1961 bis 1990, Quelle: [[DWD]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorrömische und römische Zeit ===&lt;br /&gt;
Wenn, wie man vermuten kann, der erste Bestandteil des Namens Manderscheid von dem [[Kelten|keltischen]] Wort „mantara“ = [[Kiefern|Kiefer]] abzuleiten ist, so dürfte das als Beweis dafür gelten, dass das Manderscheider Gebiet schon in sehr früher Zeit besiedelt war. In der Nähe von [[Schwarzenborn (Eifel)|Schwarzenborn]] sind mehrere steinzeitliche Siedlungen gefunden worden. Bekannt ist ferner, dass an der Straße von [[Steineberg]] nach [[Demerath]] (in der Nähe von Mehren) eine große Anzahl Gräber der [[Hallstattzeit]] mit vielen Schmuckgegenständen und Geräten entdeckt worden sind, so dass man geradezu von einer &amp;#039;&amp;#039;Mehrener Kultur&amp;#039;&amp;#039; spricht. Bei [[Wallscheid]] wurden ebenfalls Gräber der [[La-Tène-Zeit]] und Hallstattzeit gefunden, ebenso (1916) bei [[Laufeld]]. Bei Wallscheid fanden sich zwei eiserne Pfeilspitzen, die dieser Periode entstammen, und ein Bronzegefäß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreicher sind die Funde aus der [[Römisches Reich|römischen]] Zeit. Neben der römischen &amp;#039;&amp;#039;Villa von Bettenfeld&amp;#039;&amp;#039;, die 1863 unweit des Mosenberg-Vulkans mit seinem [[Windsborn-Kratersee]] entdeckt wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;{{KulturDB-Trier |ID=12364 |Name=Villa Rustica |Zusatz=Bettenfeld |abruf=2026-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; treten römische Funde in fast allen Ortschaften der Umgebung zu Tage. In Dierfeld und Wallscheid fand man Reste von solchen [[Villa rustica|Villen]], Gräber und Urnen in Laufeld, Manderscheid, Öfflingen, Pantenburg, Wallscheid, Großlittgen, Oberkail und Karl, vereinzelt auch Münzen. Besondere Beachtung verdienen neben dem Viergötterstein aus [[Großlittgen]] zwei [[Altar|Altäre]], die 1920 in [[Pantenburg]] gefunden wurden. Sie waren dem Gott Voroius und den Göttinnen Boudina und Alauna gewidmet und gehörten wohl zu einem gallo-römischen Quellheiligtum. Dies mag verdeutlichen, dass in römischer Zeit schon eine größere Zahl von Siedlungen in der Umgebung von Manderscheid bestanden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:BT113.jpg|mini|Ruine der erzstiftisch-trierischen [[Oberburg Manderscheid]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bt092.jpg|mini|Ruine der gräflichen [[Niederburg Manderscheid]]]]&lt;br /&gt;
Seltener sind – wie fast überall – Funde aus der fränkischen Zeit. In Pantenburg fand man eine Lanze, einen Speer und einen Schild, in [[Eckfeld]] ein Schwert und eine Visierplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser spärlichen Funde dürfen wir für diese Zeit aber eine erhebliche Verdichtung der Besiedlung annehmen, und die Mehrzahl der heutigen Ortschaften wird damals entstanden sein, wie die Ortsnamen mit den Endungen -scheid, -feld, -ingen andeuten. So wird 794 und 895 „Officinus Villa“ (das heutige Öfflingen) erwähnt, 973 Manderscheid und „Eckiveld“ (Eckfeld), 1161 „Louvenvelt“ (Laufeld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manderscheid wurde erstmals 973 in einer Urkunde Kaiser [[Otto II. (HRR)|Ottos II.]] als „Mandreschreit“ erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Beyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch zur Geschichte der jetzt die Preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1169&amp;#039;&amp;#039;. J. Hölscher Koblenz 1860, S. 294, Urkunde Nr. 238.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Mitte des 12. Jahrhunderts gehörte es zu [[Kurtrier]]. [[Stadtrecht]]e erhielt Manderscheid im Jahre 1332.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Wackenroder]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Wittlich&amp;#039;&amp;#039;. Schwann, Düsseldorf 1934, S. 1006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals ließ sich der Trierer Bischof [[Balduin von Luxemburg]] von Kaiser [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig dem Bayern]] in einem Sammelprivileg für insgesamt 30 Orte seines Bistums, darunter Manderscheid, alte Stadtrechte bestätigen und neue übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Keyser]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Städtebuch Rheinland-Pfalz und Saarland&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Teil 4: &amp;#039;&amp;#039;Südwest-Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). Kohlhammer, Stuttgart 1964, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Manderscheid war [[Hauptort]] eines kurtrierischen [[Amt Manderscheid (Kurtrier)|Amtes]] und Sitz der reichsunmittelbaren [[Grafschaft Manderscheid|Grafen von Manderscheid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Geschichte der Luziakirche ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Luziakirche&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Luciakapelle&amp;#039;&amp;#039; genannt (vermutlich die erste Kirche des Ortes) befand sich im Mittelalter am nördlichen Ortsrand von Manderscheid. 1386 wurde dort [[Lucia von Manderscheid]], Gattin [[Heinrich von Manderscheid|Heinrichs von Manderscheid]], beigesetzt. Um 1794 wurde die [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] von französischen Truppen niedergebrannt. Der ehemalige Standort ist jetzt eine [[Wüstung]], das heißt, es sind keine Reste der Kapelle mehr sichtbar. Lediglich ein [[Straßenname]] erinnert daran. Aus der Luziakapelle stammt das heute in der Pfarrkirche St. Hubertus aufgestellte Bildnis der schmerzhaften Muttergottes. Die [[Pietà]] stammt aus der Zeit um 1600; bei der Restaurierung in den 1960er Jahren wurden noch Brandspuren entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus Manderscheid.jpg|mini|Ehemals kurfürstliche [[Kellerei (Amtsbereich)|Kellnerei]]]]&lt;br /&gt;
Ab 1794 stand ganz Manderscheid unter französischer Herrschaft, 1815 wurde der Ort auf dem [[Wiener Kongress]] dem Königreich [[Preußen]] zugeordnet. Seit 1946 ist er Teil des damals neu gebildeten Landes [[Rheinland-Pfalz]]. Das Gebäude der einstmals kurfürstlichen [[Kellerei (Amtsbereich)|Kellnerei]] beherbergte bis 2014 den Sitz der [[Verbandsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Verbandsgemeindeverwaltung]] [[Verbandsgemeinde Manderscheid|Manderscheid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Juni 1969 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Niedermanderscheid eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindeverzeichnis 2016&amp;quot;&amp;gt;{{GemeindeverzeichnisRP|Stand=2016|Seiten=171,&amp;amp;nbsp;187}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 16. Januar 1998 ist Manderscheid eine [[Stadt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindeverzeichnis 2016&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zum 1. Juli 2014 aufgelöste [[Verbandsgemeinde Manderscheid]] bestand aus nahezu den gleichen Einzelgemeinden wie die frühere [[Grafschaft Manderscheid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
1852 lebten 74 Personen in 8 Haushalten in Manderscheid.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite book |publisher = [[Jacob Anton Mayer]] |last = Schanat |first = Johann Friedrich |title = Eiflia illustrata oder geographische und historische Beschreibung der Eifel |location = Aachen &amp;amp; Leipzig |date = 1854 |pages = 411}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden Jahrzehnten stieg die Bevölkerungszahl der Gemeinde kontinuierlich, kurz nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] überstieg sie die Marke von 1.000 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Manderscheid bezogen auf das heutige Stadtgebiet, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;[https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;l=3&amp;amp;g=0723108080&amp;amp;tp=20479 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Einwohner B Diagramm&lt;br /&gt;
|width=450 |tcolor=0&lt;br /&gt;
|float=none&lt;br /&gt;
|Name=Manderscheid&lt;br /&gt;
|maxEinwohner=1700&lt;br /&gt;
|werte=(1815,717)(1835,856)(1871,867)(1905,909)(1939,982)(1950,1108)(1961,1133)(1970,1118)(1987,1159)(1997,1297)(2005,1295)(2011,1332)(2017,1389)(2019,1402)(2024,1434)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtrat]] in Manderscheid besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und der Vorsitzenden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/2310808000 Manderscheid, Gemeinde- / Stadtratswahl 09.06.2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtbürgermeister ===&lt;br /&gt;
2024 wurde Claudia Becker (Liste Becker) zur [[Stadtbürgermeisterin]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/2310808000 Manderscheid, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorgänger war seit 2009 Günter Krämer (Forum).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksfreund.de/themen/verschiebungen-in-der-burgenstadt_aid-5566358 |titel=Verschiebungen in der Burgenstadt |werk=[[Trierischer Volksfreund]] |datum=2009-06-09 |abruf=2021-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/2310000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |abruf=2021-01-19 |kommentar=siehe Wittlich-Land, Verbandsgemeinde, 26. Ergebniszeile}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Krämers Vorgängerin Christel Praum ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) war 2009 nicht erneut angetreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksfreund.de/themen/guenter-kraemer-kandidiert-als-stadtchef_aid-6301725 |titel=Günter Krämer kandidiert als Stadtchef |werk=Trierischer Volksfreund |datum=2009-05-09 |abruf=2021-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Bekannt sind die beiden [[Manderscheider Burgen|Burgen von Manderscheid]], die Ober- und die Niederburg. Für Touristen interessant sind auch der Burgenklettersteig,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://burgenklettersteig.de/ Burgenklettersteig Manderscheid]&amp;lt;/ref&amp;gt; die Edelsteinschleiferei, das Heimatmuseum&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eifel.info/a-heimatmuseum-manderscheid-1 Heimatmuseum Manderscheid] auf eifel.info&amp;lt;/ref&amp;gt; und das [[Maarmuseum]]. Manderscheid liegt an der [[Lieser (Mosel)|Lieser]], der man auf dem [[Lieserpfad]] des [[Eifelverein]]s nach [[Daun]] oder [[Wittlich]] folgen kann. Außerdem führt durch Manderscheid der 330&amp;amp;nbsp;km lange [[Eifelsteig]] von Aachen nach Trier. Manderscheid ist Austragungsort der Eifel-Kulturtage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregional bekannt ist Manderscheid auch für das Manderscheider Burgenfest.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Manderscheid|Liste der Naturdenkmale in Manderscheid}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Manderscheider Platt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Manderscheid-padilla.ogg|mini|Maanischder Platt mit Carlo Padilla im Maarmuseum]]&lt;br /&gt;
Die traditionelle Manderscheider Mundart (in [[Eifeler Mundart]]: &amp;#039;&amp;#039;Maanischder Platt&amp;#039;&amp;#039;) zählt zu den [[moselfränkisch]]en Dialekten. Neben Wörtern, die es im Hochdeutschen nicht gibt, hat es vor allem folgende Eigenheiten:&lt;br /&gt;
* Ein &amp;#039;&amp;#039;ch&amp;#039;&amp;#039; wie in &amp;#039;&amp;#039;Milch&amp;#039;&amp;#039; gibt es nicht. Es wird durch &amp;#039;&amp;#039;sch&amp;#039;&amp;#039; ersetzt.&lt;br /&gt;
* Einige stimmhafte Laute werden durch stimmlose ersetzt: &amp;#039;&amp;#039;Blut&amp;#039;&amp;#039; wird zu &amp;#039;&amp;#039;Ploot&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Glaube&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;Klowen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039; wird offen und breit ausgesprochen wie &amp;#039;&amp;#039;Wääsch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Frääsch&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;ei&amp;#039;&amp;#039; wird wie &amp;#039;&amp;#039;ai&amp;#039;&amp;#039; ausgesprochen.&lt;br /&gt;
* Die Konsonantenkombination &amp;#039;&amp;#039;rt&amp;#039;&amp;#039; wird wie im Französischen &amp;#039;&amp;#039;cht&amp;#039;&amp;#039; ausgesprochen: aus &amp;#039;&amp;#039;Ort&amp;#039;&amp;#039; wird &amp;#039;&amp;#039;Ocht&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Carlo Padilla; &amp;#039;&amp;#039;Sou schwäätzt Maanischd&amp;#039;&amp;#039;, 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft, Infrastruktur und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Manderscheider [[Maßeinheit|Maß]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete bis Mitte des 19. Jahrhunderts in den [[Getreidemühle#Geschichte des Mahlens|Getreidemühlen]] an [[Lieser (Mosel)|Lieser]], [[Salm (Mosel)|Salm]] und [[Kleine Kyll]] die [[Abmessung|Größe]] des Malters (1 [[Trockenmaß|Malter]] entsprach 221,15 [[Liter]]). Das Malter-Maß war nicht überall gleich, sondern regional sehr verschieden.&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Manderscheider Maß&amp;#039;&amp;#039; wurde in einer [[Mühlenordnung]] vom 20. Oktober 1736 vom [[Kurfürst]]en [[Franz Georg von Schönborn-Buchheim|Franz-Georg]] erlassen und galt für das gesamte [[Kurtrier|Kurfürstentum Trier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1963 erhielt Manderscheid die Anerkennung als „Heilklimatischer Kurort“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gastlandschaften.de/erleben/heilbaeder-kurorte/anderscheid |titel=Manderscheid |werk=Gastlandschaften Rheinland-Pfalz |hrsg=Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH |offline=1 |abruf=2020-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Gesundheitstourismus]] stellt auch heute noch einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.volksfreund.de/region/vulkaneifel/startschuss-fuer-das-gesundland_aid-5595052 &amp;#039;&amp;#039;Startschuss für das Gesundland.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Trierischer Volksfreund]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. Januar 2014. Abgerufen am 20. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen erheblichen touristischen Impuls setzt der 2022 eröffnete – und mittlerweile ausgezeichnete – Burgenklettersteig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manderscheid liegt an der [[Bundesautobahn 1|Autobahn A1]]. Bei Manderscheid befand sich bis zur Stilllegung der [[Bahnstrecke Wengerohr–Daun|Maare-Mosel-Bahn]] der Bahnhof Manderscheid-Pantenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Meyer (Politiker, 1835)|Wilhelm Meyer]] (1835–1900), Bürgermeister von Malstatt-Burbach (1866–1900)&lt;br /&gt;
* [[Josef Simon (Pflanzenphysiologe)|Josef Simon]] (1868–1945), Pflanzenphysiologe in Dresden&lt;br /&gt;
* [[Alfred Winkler (Unternehmer)|Alfred Winkler]] (1872–1945), Unternehmer, hatte in Manderscheid ein Ferienhaus&lt;br /&gt;
* [[Werner Flos]] (1912–?), Bauingenieur&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Leonhard]] (1921–2014), Schriftsteller, Publizist und Historiker, lebte seit 1964 in Manderscheid&lt;br /&gt;
* [[Elke Leonhard]] (1949–2025), Politikerin (SPD) und Publizistin&lt;br /&gt;
* [[Rainer Laupichler]] (* 1957), Schauspieler und Geschäftsführer der Eifel-Kulturtage&lt;br /&gt;
* [[Sabine Röhl]] (1957–2012), Politikerin (SPD) und Landrätin des Landkreises Bad Dürkheim&lt;br /&gt;
* [[Michael Siefener]] (* 1961), Schriftsteller und Übersetzer, lebt in Manderscheid&lt;br /&gt;
* [[Jan Stölben]] (* 2001), deutscher Skilangläufer und Olympiaathlet, in Manderscheid aufgewachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Manderscheid |Band=8 |Seite=87}}&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel= Manderscheid |Band=16 |Seite=238}}&lt;br /&gt;
* [[Eifelverein]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vulkaneifel um Manderscheid. Erlebnis einer Landschaft&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die schöne Eifel&amp;#039;&amp;#039;). 8. Auflage, Düren 1988.&lt;br /&gt;
* [[Alexander Thon]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Niederburg in Manderscheid&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Kunststätten]].&amp;#039;&amp;#039; Heft 542). Köln 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.vg-wittlich-land.de/vg_wittlich_land/%C3%9Cber%20uns/Ortsgemeinden/Stadt%20Manderscheid/ Manderscheid]&amp;#039;&amp;#039; auf den Seiten der Verbandsgemeinde Wittlich-Land&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Rheinland-Pfalz/Landkreise/Bernkastel-Wittlich/St%c3%a4dte_und_Gemeinden/Manderscheid,_Eifel|Manderscheid}}&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o23108080}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Orte in der Verbandsgemeinde Wittlich-Land&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Bernkastel-Wittlich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ort im Landkreis Bernkastel-Wittlich]]&lt;br /&gt;
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