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	<title>Manderbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manderbach&amp;diff=473065&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Verwaltungsgeschichte im Überblick */ Leerzeichen entfernt</title>
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		<updated>2026-04-14T23:44:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verwaltungsgeschichte im Überblick: &lt;/span&gt; Leerzeichen entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dillenburg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Manderbach.jpg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Manderbach&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/46/13/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/15/56/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 306 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.8&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2432 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dillenburg.de/wirtschaft/zahlen-daten-fakten-2/ |titel=Zahlen, Daten &amp;amp; Fakten |werk=Oranienstadt Dillenburg |abruf=2022-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 35685&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02771&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Manderbach, Ansicht vom Nebelsberg.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Manderbach, Ansicht vom Nebelsberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortsplan Manderbach.jpg|mini|Ortsplan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manderbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil|Stadtteil]] der Stadt [[Dillenburg]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Lahn-Dill-Kreis]]. Das [[Dorf]] hat etwa 2400 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Manderbach liegt am östlichen Rande des [[Westerwald]]es auf einem sonnigen Plateau, drei Kilometer nördlich von [[Dillenburg]] und ist einer von sieben Stadtteilen der Stadt Dillenburg (neben [[Donsbach]], [[Eibach (Dillenburg)|Eibach]], [[Frohnhausen (Dillenburg)|Frohnhausen]], [[Nanzenbach]], [[Niederscheld]] und [[Oberscheld]]).&lt;br /&gt;
{{Panorama|Panorama Manderbach.jpg|800|Panorama Manderbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte urkundliche Erwähnung des Namens Manderbach datiert aus dem Jahre 1225 und fand somit bereits vor der erstmaligen Aufzeichnung des Namens der Kernstadt Dillenburg im Jahr 1254 statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Der Ritter Eginolph von Manderbach wurde 1255 in einem Teilungsvertrag namentlich bezeichnet. Besiedelt wurde das Gebiet allerdings schon weit vor dieser Zeit. Ausgrabungen im Jahr 1955 konnten einen vorzeitlichen Kohlenmeiler freilegen, der das Vorhandensein einer Siedlung nahelegt. Die Herrschaft der beiden Adelsgeschlechter von Hunsbach und von Selbach ist überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mittelalterlichen Urkunden wurden neben dem Namen Manderbach auch Obermanderbach, Niedermanderbach und Holzmanderbach aufgeführt, die vermutlich nahe gelegene Siedlungen bezeichneten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1575/76, 1581/82, 1597, 1625/26 und 1635 fielen überdurchschnittlich viele Einwohner der [[Pest]] zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In früheren Zeiten glich Manderbachs enge Bebauung mit teilweise strohgedeckten Häusern der in vielen umliegenden Orten und förderte im Jahr 1630 bei einem Blitzeinschlag in eine Scheune die schnelle Ausbreitung des Feuers, das innerhalb von 1,5 Stunden 38 Gebäude vernichtete. Am 12. Juni 1812 wurde bei einem ähnlichen Ereignis 22 Häuser zerstört, am 31. Mai 1815 15 Häuser und am 15. Juni 6 weitere Gebäude. Am 18. Juni 1825 wurden bei einem Großbrand 47 Wohnungen und 71 Scheunen durch Feuer zerstört, darunter auch die Kapelle und das Schulgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl stieg nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] durch die Eingliederung von 312 Flüchtlingen stark an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der Veränderungen haben seit 1945 viele Einwohner die Landwirtschaft als Erwerbsquelle durch Tätigkeiten in Industriebetrieben in Manderbach und Dillenburg ersetzt. Manderbach bietet aber weiterhin nicht durch den Lärm der Stadt gestörte Wohnmöglichkeiten. Vereinsleben und Gemeinschaftssinn binden noch viele Einwohner an den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Manderbach am 31. Dezember 1971 auf freiwilliger Basis nach Dillenburg [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden |fundstelle=Punkt 50 Abs. 18 |nr=2 |jahr=1972 |datum=1971-12-22 |seite=7 |seiten=47 |kbytes=4750}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|180532844|Seiten=288}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Stadtteil Manderbach wurde, wie für die anderen nach Dillenburg eingemeindeten ehemals eigenständigen Gemeinden, ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dillenburg.de/wp-content/uploads/2021/11/0-1-Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§;&amp;amp;nbsp;5 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Dillenburg |format=PDF;&amp;amp;nbsp;21;&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2023-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Manderbach angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1739: [[Heiliges Römisches Reich]], Grafschaft/Fürstentum [[Nassau-Dillenburg]], [[Amt Haiger]]&lt;br /&gt;
* ab 1739: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum [[Nassau-Diez]], Amt Haiger&lt;br /&gt;
* 1806–1813: [[Großherzogtum Berg]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Friede von Tilsit|Friedens von Tilsit]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Département Sieg]], [[Arrondissement Dillenburg]], Kanton Dillenburg&lt;br /&gt;
* 1813–1815: Fürstentum [[Nassau-Oranien]], Amt Dillenburg&lt;br /&gt;
* ab 1816: [[Herzogtum Nassau]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der Beschlüsse des [[Wiener Kongress|Wiener Kongresses]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, Amt Dillenburg&lt;br /&gt;
* ab 1849: Herzogtum Nassau, [[Kreisamt Herborn]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Abtrennung der Justiz ([[Justizamt Dillenburg]]) bis 1854.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1854: Herzogtum Nassau, Amt Dillenburg&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Königreich Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Provinz [[Hessen-Nassau]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], [[Dillkreis]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Endgültige Trennung zwischen Justiz ([[Amtsgericht Dillenburg]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1932: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, [[Landkreis Dillenburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1933: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Dillkreis, Stadt Dillenburg&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 31. Dezember 1971 als [[Ortsbezirk]] zur Stadt Dillenburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Lahn-Dill-Kreis]], Stadt Dillenburg&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Lahn-Dill-Kreis, Stadt Dillenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Manderbach 2604 Einwohner. Darunter waren 99 (3,8 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 525 Einwohner unter 18 Jahren, 1167 zwischen 18 und 49, 516 zwischen 50 und 64 und 396 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 987 Haushalten. Davon waren 216 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 288 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 387 Paare mit Kindern, sowie 81 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 15 [[Wohngemeinschaft]]en. In 1623 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 714 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Manderbach|width=450|float=none|maxEinwohner=1400&lt;br /&gt;
|489|520|500|467|460|503|514|515|559|569|628|715|834|920|1206|1236|1197|1236|1336&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,1378)(1980,-1)(1990,-1)(1999,2572)(2005,2664)(2009,2634)(2011,2604)(2014,2560)(2018,2517)(2021,2432)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; nach 1970 Stadt Dillenburg&amp;lt;ref name=&amp;quot;EWstadt&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || {{0}}495 evangelische (= 88,55 %), 2 katholische (= 0,36 %) und 62 (= 11,09 %) andere Christen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 1121 evangelische (= 90,70 %) und 114 (= 9,22 %) katholische Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;2018: || 1198 evangelische (= 47,60 %), 285 katholische (= 11,32 %) und 1034 andere Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;EWstadt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = right&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung im Ortsbeirat nach den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021|Kommunalwahlen 2021]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-gi.ekom21cdn.de/2021-03-14/06532006/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_304_Ortsbezirk_Manderbach.html |titel=Ortsbeiratswahl Manderbach |werk=Votemanager |hrsg=Stadt Dillenburg |abruf=2023-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SPD|CDU|&lt;br /&gt;
| SPD      = 2&lt;br /&gt;
| CDU      = 3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbeirat ===&lt;br /&gt;
Für Manderbach besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Manderbach) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt; Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 47,11 %. Für die Sitzverteilung siehe die nebenstehende Grafik. Der Ortsbeirat wählte Franziska Blicker (CDU) zur Ortsvorsteherin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dillenburg.sitzung-online.de/public/gr020?GRLFDNR=21 |titel=Ortsbeirat Manderbach |werk=Rathausinformationssystem |hrsg=Stadt Dillenburg |abruf=2023-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2021 gründete sich die „Interessengemeinschaft Grundschulturnhalle Manderbach“, die sich aus verschiedenen Gremien der Grundschule (Schulelternbeirat, Förderverein etc.) heraus gegründet hat und sich für den Ausbau der Grundschule und vor allem dem Bau einer Grundschulturnhalle einsetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=VRM Mittelhessen GmbH &amp;amp; Co KG |url=https://www.mittelhessen.de/lokales/dillenburg/dillenburg/neuer-anlauf-bekommt-manderbach-eine-schulturnhalle_24816688 |titel=Neuer Anlauf: Bekommt Manderbach eine Schulturnhalle? |datum=2021-11-13 |sprache=de |abruf=2022-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Evangelische Kirche Manderbach.JPG|mini|Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfbrunnen Manderbach.jpg|mini|Der Dorfbrunnen im adventlichen „Kostüm“ (im Hintergrund die Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Martinsfeuer in Dillenburg-Manderbach.jpg|mini|Martinsfeuer am Festplatz in Manderbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Dorfplatz mit Brunnen&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Kirche (Manderbach)|Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Dillenburg#Manderbach| titel1=Liste der Kulturdenkmäler in Dillenburg-Manderbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Am Freitag vor dem Gedenkfest des Heiligen Martins am 11. November gibt es im Dorf ein großes Martinsfeuer. Organisiert wird die Veranstaltung von der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr in Kooperation mit dem Kindergarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Adventszeit findet an jedem Freitagabend im alten Schulhof an der Kirche der „Adventszauber“ statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Geschichte der „Manderbacher Krebse“ ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Manderbacher Krebs am Altwieser-Weiher.jpg|mini|links|Der Manderbacher Krebs am Altwieser-Weiher]]&lt;br /&gt;
{{Zitat|Im Zuge der Aktion „[[Unser Dorf soll schöner werden]]“ beteiligte sich auch Manderbach an diesem Wettbewerb. Anfang Juli 1964 wurde durch die eifrige Mit- und Zusammenarbeit der Gemeindemitglieder, insbesondere des Bürgermeisters und der Vorsitzenden der verschiedenen Ortsvereine, eine erstaunliche Aktivität gezeigt, als es darum ging, dem Dorfbild ein erfreuliches Aussehen zu verleihen.&lt;br /&gt;
Es wurde u.&amp;amp;nbsp;a. eine großartige neue Brunnenanlage errichtet, welche die Kommission „in Sachen Dorfverschönerung“ unter die Lupe nahm.&lt;br /&gt;
Sicher wird sich manch einer wundern, wenn er sich die neue Brunnenanlage betrachtet, die die Manderbacher am Altwieser-Weiher (der Name stammt von der Flurbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Alte Wiese&amp;#039;&amp;#039;) errichtet; ziert doch diesen neuen Brunnen – ein Krebs.&lt;br /&gt;
Natürlich war man neugierig darauf, welche Bewandtnis es mit diesem Krebs hat.&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister Oskar Hirschhäuser gab nähere Erläuterungen, wie es zu diesem „Brunnenschmuck“ kam:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Altwieser-Weiher, der seit mehr als hundert Jahren besteht und [[Löschwasserteich]] ist, befanden sich früher Fische. Es war üblich, ihn alle zwei Jahre abzulassen und zu säubern. Eines Tages stieß man dabei auf ein höchst merkwürdiges Tier. Die Manderbacher standen staunend um dasselbe herum und rätselten, welcher Art es wohl sein mochte, wobei sie allerdings zu keinem Ergebnis kamen. Schließlich holte man den Landrat zu Rate, in der Annahme, der müsse wohl wissen, was für ein Tier den alten Brandweiher „unsicher mache“. Nun, der Landrat wusste es. Er erklärte das „sagenumwobene Tier“ kurzerhand zu einem Krebs.&lt;br /&gt;
„Ja, aber das ist doch ein Krebs ihr Mannerbacher Krebse“ rief er aus, und damit hatten die Manderbacher diesen Scherznamen weg.&lt;br /&gt;
Zur Sicherheit legten sie das Tier an eine Kette, und somit befindet es sich noch heute im Altwieser-Weiher.&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung an diese denkwürdige Geschichte beschlossen die Manderbacher dann, einen „Doppelgänger“ auf den neuen Brunnen zu setzen, womit also auch dessen Herkunft erklärt wäre. |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht aus der Dill-Zeitung vom 15. Juli 1964&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
* Am [[Rothaarsteig]] gelegen&lt;br /&gt;
* Gut ausgebaute Wanderwege in den angrenzenden Waldgebieten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Rothaarsteig mit Blick auf Manderbach.jpg|Rothaarsteig mit Blick auf Manderbach&lt;br /&gt;
 Der Rothaarsteig bei Dillenburg-Manderbach.jpg|Der [[Rothaarsteig]] bei Dillenburg-Manderbach&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2019 gab es eine Schokoladen- und Pralinen-Manufaktur von [[Läderach]] in Dillenburg-Manderbach, das Werk wurde geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2020 befindet sich dort das Werk Manderbach der [[Isabellenhütte Heusler]] GmbH &amp;amp; Co KG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren befinden sich eine Vielzahl von Unternehmen der verschiedensten Branchen im Gewerbegebiet Manderbach, welches sich im Anschluss der Wohnbebauung von Dillenburger Straße und Löhrenstraße bis nach Dillenburg an die Kasseler Straße ausdehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Kindergarten&lt;br /&gt;
* Grundschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Manderbach|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dillenburg.de/pages/leben-in-dillenburg/stadtteile/manderbach.php Stadtteil Manderbach] im Internetauftritt der Stadt Dillenburg.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.manderbach-unser-dorf.de |titel=Manderbach |titelerg=Ortsgeschichte, Info |werk=www.manderbach-unser-dorf.de | hrsg=Private &amp;#039;&amp;#039;Website&amp;#039;&amp;#039; |abruf-verborgen=1 |zugriff=2018-03-23}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=532006050| titel=Manderbach, Lahn-Dill-Kreis}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116355026 |GND=16037228-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Dillenburg}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=16037228-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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