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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mandelstam-Variable</id>
	<title>Mandelstam-Variable - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T15:17:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mandelstam-Variable&amp;diff=1444856&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wassermaus: Link</title>
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		<updated>2026-01-12T21:19:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Bei den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mandelstam-Variablen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;t&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;u&amp;#039;&amp;#039; (nach [[Stanley Mandelstam]], der sie 1958 einführte) handelt es sich um Kurzschreibweisen für Terme, die in der [[Teilchenphysik]] bei der Berechnung von [[Streuprozess]]en mit zwei einlaufenden und zwei auslaufenden Teilchen häufig auftauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die [[Viererimpuls]]e der beiden einlaufenden Teilchen mit &amp;lt;math&amp;gt;p_1, p_2&amp;lt;/math&amp;gt; und die der auslaufenden Teilchen mit &amp;lt;math&amp;gt;p_3, p_4&amp;lt;/math&amp;gt; bezeichnet, so sind die Mandelstam-Variablen gegeben durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;s = (p_1 + p_2)^2 = (p_3 + p_4)^2&amp;lt;/math&amp;gt; ist gleich dem Quadrat der [[Schwerpunktsenergie]] des Systems (s-Kanal).&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;t = (p_1 - p_3)^2 = (p_2 - p_4)^2&amp;lt;/math&amp;gt; ist gleich dem Quadrat des Viererimpuls-Übertrags bei einem gewöhnlichen Streuprozess wie der Elektron-Nukleon-Streuung (t-Kanal).&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;u = (p_1 - p_4)^2 = (p_2 - p_3)^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesen Definitionen auftauchende Quadrat von Viererimpulsen ist dabei – wie in der [[Relativistische Physik|relativistischen Physik]] üblich – definiert als &amp;lt;math&amp;gt; p^2 := p_\mu p^\mu&amp;lt;/math&amp;gt; (siehe [[Vierervektor]]). Die Mandelstam-Variablen sind damit [[Lorentzinvarianz|lorentzinvariante Skalare]] ebenso wie die [[Streuamplitude]] selbst, die durch sie in relativistisch invarianter Weise ausgedrückt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Mandelstamvariablen sind nicht voneinander unabhängig; ihre Summe ist gleich der Summe der Massenquadrate der beteiligten Teilchen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;s + t + u = p_1{}^2 + p_2{}^2 + p_3{}^2 + p_4{}^2 = m_1{}^2 + m_2{}^2 + m_3{}^2 + m_4{}^2&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei wie in der Teilchenphysik üblich der dimensionslose Wert&amp;amp;nbsp;c=1 für die [[Lichtgeschwindigkeit]] angenommen ist ([[natürliche Einheiten]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sollte die Streuamplitude, da sie eine relativistische Invariante ist, von den relativistischen Invarianten &amp;lt;math&amp;gt;{p_i}^2&amp;lt;/math&amp;gt; (i = 1, 2, 3, 4) und den sechs möglichen unabhängigen (relativistischen) [[Skalarprodukt]]en &amp;lt;math&amp;gt; p_1\cdot p_2,\,  p_1 \cdot p_3,\, p_1 \cdot p_4,\, p_2 \cdot p_3,\, p_2 \cdot p_4,\, p_3 \cdot p_4 &amp;lt;/math&amp;gt; abhängen – auch die Mandelstamvariablen s, t, u sind aus diesen als [[Linearkombination]] zusammengesetzt. Die &amp;lt;math&amp;gt;{p_i}^2&amp;lt;/math&amp;gt; sind keine Variablen wegen &amp;lt;math&amp;gt;{p_i}^2 = {m_i}^2&amp;lt;/math&amp;gt; (die äußeren Beine der [[Feynmandiagramm]]e sind &amp;#039;&amp;#039;[[Massenschale|on shell]]&amp;#039;&amp;#039;). Wegen der [[Erhaltungssatz|Erhaltung]] &amp;lt;math&amp;gt; p_1 + p_2 =  p_3 + p_4&amp;lt;/math&amp;gt; der Viererimpulse (was vier Gleichungen ergibt, da die &amp;lt;math&amp;gt;p_i&amp;lt;/math&amp;gt; je vier Komponenten haben) sind von den sechs Skalarprodukten &amp;lt;math&amp;gt;p_i \cdot p_j&amp;lt;/math&amp;gt; nur zwei unabhängig. Also sind auch nur zwei der Mandelstam-Variablen unabhängig, die dritte ergibt sich aus der o.&amp;amp;nbsp;g. Summe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenhang mit dem Streuwinkel ==&lt;br /&gt;
Sei &amp;lt;math&amp;gt;\vec p_1 = p_1 \vec e_z = - \vec p_2&amp;lt;/math&amp;gt;. Dann gilt für den Zusammenhang zwischen Streuwinkel unter Annahme jeweils gleicher Massen im [[Schwerpunktsystem]] und Mandelstam-Variablen:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;t = m_1^2 + m_3^2 - \frac{s}{2}\left(1- \sqrt{1-\frac{4m_1^2}{s}} \sqrt{1-\frac{4m_3^2}{s}}\cos\theta\right).&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hochenergie-Limes, wenn &amp;lt;math&amp;gt;m_i^2 \ll s&amp;lt;/math&amp;gt;, folgen die einfacheren Relationen&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\begin{align}&lt;br /&gt;
t &amp;amp;= - \frac{s}{2} (1 - \cos \theta) \\&lt;br /&gt;
u &amp;amp;= - \frac{s}{2} (1 + \cos \theta).&lt;br /&gt;
\end{align}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== s-, t- und u-Kanal ==&lt;br /&gt;
Die Beiträge zum Streuprozess, in denen die jeweiligen Mandelstam-Variablen bei ihrer Berechnung auftauchen, werden als s-, t- und u-Kanal bezeichnet. Die zugehörigen [[Feynman-Diagramm]]e sind in den folgenden Abbildungen gezeigt.&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Feynman-s-channel.svg|mini|s-Kanal]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Feynman-t-channel.svg|mini|hochkant|t-Kanal]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Feynman-u-channel.svg|mini|hochkant|u-Kanal]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Darstellung folgt der Konvention, dass die einlaufenden Teilchen als von links kommende Linien und die Streuprodukte als nach rechts auslaufende Linien dargestellt sind. Die gestrichelte Zwischenlinie stellt ein [[virtuelles Teilchen]] dar; das Quadrat seines Viererimpulses ist dem jeweiligen Diagramm entsprechend gleich &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;t&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;u&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise gibt das Diagramm für den s-Kanal eine [[Elektron]]-[[Positron]]-[[Paarvernichtung]] auf der linken Seite unter Bildung eines virtuellen Photons und einer Elektron-Positron-[[Paarerzeugung]] auf der rechten Seite wieder. Auch die Bildung eines instabilen Zwischenzustands ([[Resonanz#Teilchenphysik|Resonanz]]) bei der Wechselwirkung zweier Teilchen wird so wiedergegeben. Eine gewöhnliche Elektron-Elektron-Streuung wird durch das Diagramm des t-Kanals wiedergegeben (wobei der u-Kanal mit betrachtet werden muss, bei dem die äußeren Beine 3,4 des Diagramms vertauscht sind).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Streuamplitude werden den Regeln der [[Quantenmechanik]] entsprechend alle möglichen Prozesse mit virtuellen Teilchen vom Typ s, t, u aufsummiert, da nur die Anfangszustände 1,2 und Endzustände 3,4, aber nicht die virtuellen Teilchen der Zwischenzustände beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilchenphysik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wassermaus</name></author>
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