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	<title>Mandat des Himmels - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:47:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mandat_des_Himmels&amp;diff=746236&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sotoba Komachi: in anderen MonarchieN</title>
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		<updated>2026-01-04T17:46:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;in anderen MonarchieN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mandat des Himmels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|c=天命|p=Tiānmìng}}) war ein traditionelles Konzept der [[Chinesische Philosophie|chinesischen Philosophie]] zur Legitimation des [[Kaiserreich China|chinesischen Kaisertums]]. Es hatte seine Ursprünge in der [[Zhou-Dynastie]] (11. bis 7. Jh. v. Chr.), wurde aber auch von späteren Herrscherdynastien bis zur finalen [[Qing-Dynastie]] (1644–1911) jeweils zur Begründung des eigenen Herrschaftsanspruches herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach allen gängigen Darstellungen würde der [[Himmel (Religion)|Himmel]] die Autorität eines gerechten Herrschers schützen, während er mit einem törichten Herrscher unzufrieden wäre und das Mandat an jemand anderen weitergeben würde. Das Mandat hätte keine zeitliche Begrenzung, wenn es gut erfüllt wäre. So konnten neue Dynastien die Ablösung der jeweiligen Vorgängerdynastie als einen Verlust des Mandats des Himmels legitimieren und gleichzeitig sich selbst auf das gleiche Mandat des Himmels stützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den großen Einfluss, den die chinesische Philosophie und Kultur auf andere ostasiatische Staaten ausübte, wurde das Konzept des Mandats des Himmels auch in anderen Monarchien Ostasiens imitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mandat des Himmels in China ==&lt;br /&gt;
Mitte des [[11. Jahrhundert v. Chr.|11. Jh. v. Chr.]], während der [[Bronzezeit]] in China, attackierten die Herrscher der späteren [[Zhou-Dynastie]] die geschwächte und zu diesem Zeitpunkt herrschende [[Shang-Dynastie]] und entmachteten diese schließlich durch die Eroberung Nordchinas von den Shang. In verschiedenen Texten, die später teilweise im [[Buch der Urkunden]] gesammelt wurden, vertraten die Zhou ihre Position, dass die höhere Macht des Himmels ({{zh|c=天|p=Tiān}}) den Shang als Herrschern zwar zunächst wohlgesonnen war, sich dann aber von diesen abgewandt hatte, nachdem die Shang-Kaiser es versäumt hätten, ihre Tugendhaftigkeit und Würde zu bewahren. Darauf habe der Himmel sein Mandat an einen würdigeren Herrscher einer anderen Dynastie übertragen. Die neue Dynastie – die Zhou selbst – würden das Mandat des Himmels solange behalten, wie sie ihre Pflichten als würdevolle und tugendhafte Herrscher erfüllten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Puett |Hrsg=Michael Szonyi |Titel=Early China in Eurasian History |Sammelwerk=A Companion to Chinese History |Verlag=Wiley-Blackwell |Datum=2017 |ISBN=978-1-118-62460-9 |Seiten=89–105 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies bedeutete, dass ein legitimer Herrscher nicht von hoher Geburt sein musste. Diese Begebenheit diente zudem als Argument zur Legitimierung der Herrschaft der Gründer der [[Han-Dynastie|Han-]] und [[Ming-Dynastie]], die beide Personen niederer Herkunft waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Xunzi]] war der Begriff eine bloße Metapher für [[Legitimität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Entwicklung der politischen Konzepte Chinas wurde das &amp;#039;&amp;#039;Mandat&amp;#039;&amp;#039; schließlich mit dem Begriff des [[Dynastischer Zyklus|Dynastischen Zyklus]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Übernahme verschiedener Begriffe der chinesischen Philosophie nach [[Japan]] wurde auch dort das Konzept vom Himmlischen Mandat (auf Japanisch: &amp;#039;&amp;#039;tenmei&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;temmei&amp;#039;&amp;#039;) verwendet, um die Legitimität von politischer Herrschaft zu begründen. Im &amp;#039;&amp;#039;[[Nihonshoki]]&amp;#039;&amp;#039; wird damit der Feldzug des [[Jimmu]]-[[tennō]] gerechtfertigt, der durch Unterwerfungen letztlich den Frieden in seinem Reich garantiert. Mit eindeutigen Übernahmen und Paraphrasierungen aus konfuzianistischer Literatur wurden den [[Tennō|Himmlischen Herrschern]] und Thronanwärtern Japans in der folgenden [[Hagiographie|hagiographischen]] Geschichtsschreibung Tugenden zugesprochen, die den jeweiligen historischen Umständen gemäß dem Prinzip des Himmlischen Mandats entsprechen. In der [[Philosophie in Japan|japanischen Philosophie]] wird in der Folge immer wieder aus staatstheoretischer Sicht auf dieses Konzept rekurriert, so z.&amp;amp;nbsp;B. in der [[17-Artikel-Verfassung]]. Es wurde aber darauf verzichtet, das chinesische Konzept des gerechten Herrschers zu übernehmen, dem zufolge es rechtmäßig sei, einen ungerechten Herrscher zu stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mandat des Himmels im Rest Ostasiens ==&lt;br /&gt;
Das [[Japanisches Kaiserhaus|Japanische Kaiserhaus]] beansprucht traditionell eine seit Jahrtausenden ungebrochene patrilineale Herrscherfolge und wäre eigentlich nicht auf einen Mechanismus wie das Mandat des Himmels angewiesen, um einen dynastischen Wechsel zu legitimieren. Dennoch war der chinesische Fokus, die Tugendhaftigkeit der eigenen Kaiser zu bewerten, auch in Japan einflussreich, in dessen Annalen &amp;#039;&amp;#039;[[Nihonshoki]]&amp;#039;&amp;#039; der schlechte und unwürdige Herrscher [[Buretsu]] (498–507) durch den Himmel mit Kinderlosigkeit bestraft wurde, wonach der Thron auf seinen entfernten Verwandten [[Keitai]] (507–531) überging, dessen Nachfahren sich seitdem eine Tugendhaftigkeit bewahrt hätten, die in ihrer Darstellung eindeutig den Anforderungen des chinesischen Mandats des Himmels ähnelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=John R. Bentley |Hrsg=Sarah Foot &amp;amp;  Chase F. Robinson |Titel=The Birth and Flowering of Japanese Historiography: From Chronicles to Tales to Historical Interpretation |Sammelwerk=The Oxford History of Historical Writing, Volume 2: 400–1400 |Reihe=The Oxford History of Historical Writing |BandReihe=2 |Verlag=Oxford University Press |Datum=2012 |ISBN=978-0-19-923642-8 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Đại Việt|Kaiserreich Vietnam]] gab es ebenso wie in China ein Konzept eines Mandats des Himmels. Der von den [[Französische Kolonien|Franzosen]] und später den [[Japanisches Kaiserreich|Japanern]] gestützte letzte Kaiser der [[Nguyễn-Dynastie]], [[Bảo Đại]], übertrug das vietnamesische Himmelsmandat im Jahr 1945 förmlich an die Regierung des Kommunistenführers [[Hồ Chí Minh|Ho Chi Minh]], dessen spätere &amp;#039;&amp;#039;[[Sozialistische Republik Vietnam]]&amp;#039;&amp;#039; die vietnamesische Monarchie nicht weiterführte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=John Ashley Grenvile |Titel=A History of the World From the 20th to the 21st Century |Verlag=Taylor &amp;amp; Francis |Datum=2005 |Seiten=387 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche zum europäischen Gottesgnadentum ==&lt;br /&gt;
Das Mandat des Himmels unterscheidet sich wesentlich vom europäischen Begriff [[Gottesgnadentum]], der auch unkluge Herrschaft legitimierte, anstatt sie zu stürzen. Umgekehrt wurde ein erfolgreicher Umsturz als Beweis für das Ende des Mandats angesehen. Das bedeutete, ein Aufstand war falsch, solange er nicht erfolgreich war. Der philosophische Unterschied hatte wenig praktische Auswirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mandat des Himmels“ war auch der erste [[Äraname]] des [[Qing-Dynastie|Qing]]-Gründers [[Nurhaci]], der damit seinen Anspruch auf den Kaiserthron der Ming geltend machen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chinesische Monarchie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chinesische Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsphilosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik und Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (China)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sotoba Komachi</name></author>
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