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	<title>Mandala - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-02-26T09:00:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mandala1 detail.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Garbhadhatu Mandala&amp;#039;&amp;#039; (Japan)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:06121429 Sandmandala Detail.jpg|mini|Detail eines Sandmandalas]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mandala&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Sanskrit]], n., मण्डल, maṇḍala, „Kreis“, [[Umschrift nach Wylie|tib.]]: དཀྱིལ་འཁོར།, dkyil &amp;#039;khor) ist ein figurales oder in der Form des [[Yantra]] aufgebautes geometrisches Schaubild, das im [[Hinduismus]] und [[Buddhismus]] in der Kultpraxis eine magische oder religiöse Bedeutung besitzt. Ein Mandala ist meist quadratisch oder kreisrund und stets auf einen Mittelpunkt orientiert. In seiner einfachsten Ausführung kann es ein Dreieck zeigen, das eine Trinität ([[Trimurti]]) symbolisiert, in seiner größten Ausgestaltung bis in den Grundplan eines sakralen Gebäudes gesteigert verkörpert das Mandala das gesamte Universum mit Himmel, Erde und Unterwelt. Es dient als visuelles Hilfsmittel, um durch die Darstellung von Göttern, Landschaften oder Zeichen komplexe religiöse Zusammenhänge verinnerlichen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Mandalas werden zu religiösen Zwecken benutzt, als [[Symbol]] bei [[Ritus|Riten]]. Mit dem Buddhismus fand das Mandala als [[Meditation]]s-Objekt, von [[Indien]] und [[Tibet]] ausgehend, Verbreitung in ganz [[Ostasien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mandalas im tibetischen Buddhismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kalachakra mandala in a special glass pavilion.jpg|mini|[[Kalachakra]]-Mandala in einem speziellen Glaspavillon. Buddhistische Pilger umgehen den Pavillon dreimal im Uhrzeigersinn. Burjatien, 2019]]&lt;br /&gt;
Im tibetischen Buddhismus [[Vajrayana]] zeigen Mandalas die Sicht von oben auf einen sogenannten Mandala-Palast (siehe [[Kalachakra]]-Mandala), umgeben von einem sogenannten [[Reines Land|Reinen Land]]. In solch einem Palast werden verschiedene Buddhas oder ganze Versammlungen von Buddhas durch den Praktizierenden [[Visualisierung (Meditation)|visualisiert]]. Mandalas sind im Vajrayana also meist eine zweidimensionale Darstellung eines dreidimensionalen geistigen Objekts. Diese Mandalas werden im Vajrayana dazu benutzt, die dreidimensionale Form optisch-geistig zu projizieren. Dies führt je nach Abstraktionsgrad des Mandalas zu vertiefter geistiger Konzentrationsfähigkeit. Die Ich-Anhaftung, im Buddhismus &amp;#039;&amp;#039;[[Anatta#Erläuterung|Ursache allen Leids]]&amp;#039;&amp;#039;, wird dabei vermindert, da geistig die Grenze zwischen Körper-Identifikation und Raumerfahrung überschritten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von entscheidender Bedeutung bei [[Sandbild|Sandmandalas]] ist das anschließende Wegwischen der in stunden-, manchmal auch wochenlanger Arbeit entstandenen Werke. Die Vergänglichkeit des Lebens und das Ideal der Entbindung von der materiellen Welt soll dabei symbolisch vollzogen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.deutschlandfunk.de/buddhismus-feiner-sand-tiefer-sinn.886.de.html?dram:article_id=357915 |titel=Feiner Sand, tiefer Sinn |autor=Mechthild Klein |hrsg=[[Deutschlandfunk]] |datum=2016-06-23 |zugriff=2017-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die zentrale Bedeutung der &amp;#039;&amp;#039;[[Vier Edle Wahrheiten|Vier Edlen Wahrheiten]]&amp;#039;&amp;#039; für den Buddhismus gehen fast alle tibetischen Mandalas von dieser Zahl Vier (oder dem Quadrat) aus und bilden dann zum Rand hin Vielfache davon (8, 16 usw.). Es handelt sich dabei um eine Zahlensymbolik mit zum Teil komplexer Bedeutung, siehe auch die achtblättrige [[Lotosblumen|Lotusblüte]] der Abbildung von Garbhadhatu Mandala (Japan).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mandala-Darstellungen in anderen asiatischen Kulturen ==&lt;br /&gt;
Nicht nur im Vajrayana, auch in anderen buddhistischen und hinduistischen Kulturen finden sich Mandalas, ebenso in der indianischen Kultur. Die [[Symbolik]] eines Mandalas soll direkt auf das Unbewusste zielen, sodass durch bestimmte Farben und Formen bestimmte Bereiche der Psyche angesprochen und stimuliert werden sollen. Ein Mandala kann sowohl abstrakte Formen und [[Ornament]]e als auch Darstellungen von Tieren und anderem enthalten, ebenso alle möglichen Symbole aus [[Religion]], [[Esoterik]] oder [[Psychologie]]. Auch natürliche Motive können als Mandala dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Nagamandala]], Ashlesha bali&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sarpam thullal&amp;#039;&amp;#039; sind Ritualtheater im Süden des Bundesstaates [[Karnataka]], bei denen der Schlangengott [[Naga (Mythologie)|Naga]] in einem Mandala verehrt wird und der Akteur durch das Mandala in einen Zustand der Besessenheit gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[China|chinesisch]]-[[japan]]ischen Kulturraum sind Mandalas oft mit [[Chinesische Schrift|Schriftzeichen]] anstelle von Bildern gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung des Begriffs Mandala in der westlichen Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Herbstmandala-auf-Steintisch.JPG|mini|„Herbstmandala“ in Deutschland]]&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich bedeutet Mandala in der westlichen Kultur unterschiedliche, auf ein Zentrum ausgerichtete geometrische, pflanzliche oder figürliche Motive, wie beispielsweise das [[Mandala-Dach]]. Häufig wird der Begriff fälschlicherweise – denn es handelt sich hierbei um Meditationsbilder mit Mandala-ähnlichem Aufbau – auf runde Ausmalbilder, die in [[Kindergarten|Kindergärten]] und [[Grundschule]]n oder auch in [[Malbuch|Malbüchern]] verbreitet sind, angewendet. Gelegentlich werden auch Muster aus Gegenständen, die man in der Natur findet, etwa farbige Steine und Pflanzen(-Teile), Mandala genannt. Unter diesen sind jahreszeitliche Mandalas besonders beliebt, z. B. Herbstmandalas, die üblicherweise aus bunten Blättern oder Früchten gelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Carl Gustav Jung]] verwendet Mandalas als psychologischen Ausdruck für die Gesamtheit des Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Mandala-Beispiele ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mandala3.jpg|Schematisches Mandala&lt;br /&gt;
Painted 19th century Tibetan mandala of the Naropa tradition, Vajrayogini stands in the center of two crossed red triangles, Rubin Museum of Art.jpg|Tibetisches Mandala ([[Thangka]]) der [[Naropa]]-Tradition mit der tantrischen weiblichen Gottheit [[Vajrayogini]], 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Mandala of Jnanadakini.jpg|Tibetisches Mandala der sechsarmigen Göttin Jnanadakini, umgeben von vier Schutzgöttinnen, Ende 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmut Hansen: &amp;#039;&amp;#039;Die Physik des Mandala.&amp;#039;&amp;#039; Windpferd-Verlag, Aitrang 2007, ISBN 978-3-89385-525-4.&lt;br /&gt;
* David L. Snellgrove: &amp;#039;&amp;#039;[[Borobudur]]: Stūpa or Maṇḍala?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;East and West,&amp;#039;&amp;#039; Band 46, Nr. 3/4, Istituto Italiano per l&amp;#039;Africa e l&amp;#039;Oriente (IsIAO), Dezember 1996, S. 477–483.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mandalas}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* Alex Berzin: [http://www.berzinarchives.com/web/de/archives/advanced/tantra/level1_getting_started/meaning_use_mandala.html &amp;#039;&amp;#039;Bedeutung und Benutzung eines Mandala.&amp;#039;&amp;#039;] (indisch-tibetischer Buddhismus)&lt;br /&gt;
* [http://www.thangka.de/Icono/mandala.htm &amp;#039;&amp;#039;Struktur des Mandalas.&amp;#039;&amp;#039;] Dharmapala Thangka Center&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4125841-1}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhistische Spiritualität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduistische Spiritualität]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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