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	<title>Manasarovar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manasarovar&amp;diff=703766&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: +Normdaten</title>
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		<updated>2023-08-10T07:53:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= Mapam Yumco, Mapam Yum Co&lt;br /&gt;
| BILD = Mt Kailash sat.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Satellitenbild mit den Seen Manasarovar (rechts), Rakshastal (links) und dem Kailash im Hintergrund. (NASA World Wind)&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 30/40/24/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 81/28/8/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CN-XZ&lt;br /&gt;
| LAGE = Kreis [[Burang|Purang]] im [[Regierungsbezirk/Bund (China)|Regierungsbezirk]] [[Ngari]] in [[Autonomes Gebiet Tibet|Tibet]] ([[Volksrepublik China|VR China]])&lt;br /&gt;
| ABFLUSS = zeitweise zum [[Rakshastal]]&lt;br /&gt;
| HÖHE = 4586&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG = CN&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-HÖHE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;geo&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |url=http://easd.geosc.uh.edu/murphy/pdf/maps/mt_kailas_gurla.pdf |format=PDF; 821&amp;amp;nbsp;kB |publisher=easd.geosc.uh.edu |title=Geologic Map of the Mt. Kailas-Gurla Mandhata Area, southwest Tibet |archivebot=2022-03-22 11:40:25 InternetArchiveBot |accessdate=2015-11-10 |archiveurl=https://web.archive.org/web/20160304082622/http://easd.geosc.uh.edu/murphy/pdf/maps/mt_kailas_gurla.pdf |archivedate=2016-03-04 |offline=yes }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 412&lt;br /&gt;
| SEELÄNGE = 27.7&lt;br /&gt;
| SEEBREITE = 21.7&lt;br /&gt;
| VOLUMEN = &lt;br /&gt;
| UMFANG = &lt;br /&gt;
| MAX-TIEFE = 77&lt;br /&gt;
| MED-TIEFE = &lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN = zeitweiser Abfluss&lt;br /&gt;
| BILD1 = Manasarovar lake.jpg&lt;br /&gt;
| BILD1-BESCHREIBUNG = Blick vom Chiu Kloster auf den Manasarovar-See. (2006)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der [[See]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manasarovar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{boS|མ་ཕམ་གཡུ་མཚོ|WYLIE=ma-pham g.yu-mtsho}} &amp;#039;&amp;#039;Mapam Yumco&amp;#039;&amp;#039;; {{saS|मानस सरोवर|mānasa sarovara}}; {{zh|t=瑪旁雍錯|v=玛旁雍错}}), befindet sich im Kreis [[Burang|Purang]], Regierungsbezirk [[Ngari]] auf dem „[[Dach der Welt]]“ im Südwesten des [[Autonomes Gebiet Tibet|Autonomen Gebiets Tibets]] in der [[Volksrepublik China]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der zwischen den [[Gebirgskette]]n [[Transhimalaya]] (im Norden) und [[Himalaya]] (im Süden) gelegene Manasarovar ist einer der höchstgelegenen Süßwasserseen der Welt mit einer Höhe von 4586 Metern über dem Meeresspiegel. Er hat eine Wasseroberfläche von durchschnittlich 412&amp;amp;nbsp;km² und ist bis zu 77 Meter tief. Der See liegt auf einer Hochebene, die durch die markanten Berge [[Kailash]] ({{Höhe|6714}}) und [[Gurla Mandhata]] ({{Höhe|7728}}) eingerahmt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höhe&amp;quot;&amp;gt;Höhenangaben: siehe Paolo Gondoni, Karte Kailas, und Google Earth&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist durch einen schmalen Landrücken von dem westlich von ihm liegenden [[Rakshastal]]-See getrennt. Bei hohen Wasserständen zur [[Schneeschmelze]] kann Wasser durch eine &amp;#039;&amp;#039;Ganga Chhu&amp;#039;&amp;#039; genannte Rinne in den etwa 15&amp;amp;nbsp;m tiefer liegenden Rakshastal fließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Flüsse entspringen in unmittelbarer Nähe des Sees:&lt;br /&gt;
* [[Satluj]] im Westen, bei ausreichend Wasser im Rakshastal und bei Hochwasser über das Verbindungs-[[Wadi]] &amp;#039;&amp;#039;Ganga Chu&amp;#039;&amp;#039; im Manasarovar,&lt;br /&gt;
* [[Indus]] im Norden,&lt;br /&gt;
* [[Brahmaputra]] (Yarlung Zangbo) im Osten und&lt;br /&gt;
* [[Ghaghara|Karnali]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen ==&lt;br /&gt;
Auf [[Tibetische Sprache|Tibetisch]] heißt der See &amp;#039;&amp;#039;Mapham Yutsho&amp;#039;&amp;#039; ([[Umschrift nach Wylie|tib.]]: ma pham g.yu mtsho); der Name bedeutet „unbesiegbarer Türkis-See“. Die [[Chinesische Sprache|chinesische]] Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Mǎpáng Yōngcuò&amp;#039;&amp;#039; 玛旁雍错 (auch: &amp;#039;&amp;#039;Mǎfǎ Mùcuò&amp;#039;&amp;#039; 玛法木错) ist aus dem Tibetischen entlehnt. Weitere tibetische Namen für den See sind &amp;#039;&amp;#039;Tshochen Mapham Yutsho&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Tsho Mapham&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Tsho Rinpoche&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pema Lhatsho&amp;#039;&amp;#039; („göttlicher Lotos-See“). „Manasarovar“ ist [[Sanskrit]], zusammengesetzt aus &amp;#039;&amp;#039;manas&amp;#039;&amp;#039; (= „Geist“) und &amp;#039;&amp;#039;sarovar&amp;#039;&amp;#039; (= „See“); ein weiterer Sanskrit-Name ist &amp;#039;&amp;#039;Anavatapta&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See wird als „unbesiegbar“ bzw. als „unübertroffen“ bezeichnet, weil nur sein Wasser die „Acht Eigenschaften perfekten Wassers“ besitzen soll: kühl, süß, leicht, weich, klar, rein, weder Magen noch Hals reizend. Er heißt auch „ewig kühl“, weil der Wassergott ([[Naga (Mythologie)|naga]]) Anavatapta ([[Pali]]: &amp;#039;&amp;#039;Anotatta&amp;#039;&amp;#039;, Tibetisch: Mazhoiba; „der sich niemals erhitzt“) hier leben soll. Die Bezeichnung „göttlicher Lotos-See“ geht auf einen Vergleich seiner Wasserfläche mit einer geöffneten Lotosblüte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religiöse Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Manasarowar-See Dieter Schuh.JPG|mini|Indische Pilgerin badet im Manasarovar-See]]&lt;br /&gt;
Der Manasarovar ist ein Heiligtum der [[Hinduismus|Hindus]] und der Buddhisten und so auch wichtiges Ziel von Pilgern. Er zählt zu den drei heiligen Seen in Tibet. Nach der [[Indische Mythologie|hinduistischen Mythologie]] wurde der See vom Gott [[Brahma]] erdacht („manas“). Im hinduistischen Epos [[Ramayana]] heißt es:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Wann immer einer den Boden um den Manasarovar berührt oder wenn er in dem See badet, so wird er ins Paradies des Brahma eingehen; und der, der von seinen Wassern trinkt, wird in [[Shiva]]s Himmel eingehen und wird von den Sünden von hundert [[Reinkarnation|Wiedergeburten]] erlöst werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des Seeufers befanden sich früher entsprechend den acht Speichen des buddhistischen Lebensrads die [[Gönpa|Gompas]] (Klöster) Chiu (auf einem Felsen gebaut), Cherkip, Langpona, Bönri, Seralung, Yerngo, Trügo und Gossul (ebenfalls auf einem Felsen errichtet), von denen fünf noch existieren. Der Rundweg auf dem traditionellen Pilgerweg misst 103&amp;amp;nbsp;km (Manasarovar Parikrama), für den die Pilger zwischen zwei und vier Tagen benötigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gompa&amp;quot;&amp;gt;Siehe John Snelling, S. 61 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während in der Mystik mit dem Manasarovar die Attribute leicht, positiv und männlich verbunden werden, sind dies beim westlichen Nachbarn Raksastal die Attribute dunkel, negativ und weiblich. Da die beiden Seen von den Tibetern auch als Bräutigam und Braut angesehen werden, wird es als glücksverheißend angesehen, wenn der Verbindungskanal Ganga Chu Wasser führt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mystik&amp;quot;&amp;gt;Siehe John Snelling, S. 66 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Es fehlen Informationen zur Ökologie, Fauna und Flora des Sees.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See ist Namensgeber des [[Bollywood]]-Films &amp;#039;&amp;#039;Wiedersehen am See Manasarovar&amp;#039;&amp;#039;, Anup Kurian (2004).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Manasarovar&amp;#039;&amp;#039; („Ozean der Gedanken“) lautet des Weiteren der Titel einer Sammlung von 205 der insgesamt etwa 350 Kurzgeschichten des indischen Schriftstellers [[Premchand]] (1880–1936).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paolo Gondoni, Karte Kailas 1:250.000, &amp;#039;&amp;#039;Route from West Nepal to Tibet, Simikot – Purang – Manasarovar – Kailas&amp;#039;&amp;#039;, Nepa Maps for extreme and soft trekking&lt;br /&gt;
* [[Andreas Gruschke]]: Manasarovar (Mapam Tso), in: &amp;#039;&amp;#039;Die heiligen Stätten der Tibeter. Mythen und Legenden von Kailash bis Shambhala&amp;#039;&amp;#039;. Diederichs Verlag, München 1997, S. 115–118, 130f. ISBN 3-424-01377-3&lt;br /&gt;
* John Snelling, &amp;#039;&amp;#039;The Sacred Mountain; Travellers and Pilgrims at Mount Kailas in Western Tibet and The Great Universal Symbol of The Sacred Mountain&amp;#039;&amp;#039;; Revised and Enlarged Edition including: Kailas-Manasarovar Travellers’ Guide; East-West Publications, London and The Hague 1990, ISBN 0-85692-173-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lake Manasarovar|Manasarovar}}&lt;br /&gt;
* [http://www.emmet.de/hb_kai8.htm Der Manasarovar-See und der Kailash] (Georg Temme: &amp;#039;&amp;#039;Genius Loci&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [http://photos.axelebert.org/kailash.html Fotos und Karte vom Manasarovar-See und Kailash]&lt;br /&gt;
{{lückenhaft|Lebewesen, Bilder, Karten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4279589-8|VIAF=316741884}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhismus in Tibet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tibetische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduistischer Wallfahrtsort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Satluj|SManasarovar]] &amp;lt;!-- S = See --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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