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	<title>Manas-Nationalpark - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Fauna */ zu großen Zeilenabstand entfernt</title>
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		<updated>2026-04-29T21:48:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fauna: &lt;/span&gt; zu großen Zeilenabstand entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Nationalpark&lt;br /&gt;
|title           = Manas-Nationalpark&amp;lt;br /&amp;gt;{{lang|asS|মানস ৰাষ্ট্ৰীয় উদ্যান}}&lt;br /&gt;
|altmap          = &lt;br /&gt;
|Poskarte        = Indien Assam&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Manas National Park.jpg|mini|Eingangstor des Manas-Nationalparks]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manas-Nationalpark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{asS|মানস ৰাষ্ট্ৰীয় উদ্যান}}) liegt im [[Indien|indischen]] Bundesstaat [[Assam]] am Fuße des [[Himalaya]]; er grenzt an den [[Royal-Manas-Nationalpark]] in [[Bhutan]]. Der Park liegt zwischen 40 und 140 Meter hoch und hat eine Fläche von 50.000 Hektar (500&amp;amp;nbsp;km²). Er bildet die Kernzone des Manas-Wildreservates, das insgesamt etwa 2600&amp;amp;nbsp;km² Fläche umfasst. Zusammen mit dem Royal-Manas-Nationalpark in Bhutan (etwa 1000&amp;amp;nbsp;km²) und dem nördlich davon ebenfalls in Bhutan gelegenen [[Nationalparks in Bhutan|Jigme-Singye-Wangchuck-Nationalpark]] (etwa 1400&amp;amp;nbsp;km²) umfasst die geschützte Fläche 5000&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref&amp;gt;William Riley, laura Riley: Nature´s Strongholds. The World´s Great Wildlife Reserves. Princeton University Press, 2005. ISBN 0-691-12219-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Park ist besonders für seine zahlreichen bedrohten Säugetiere, wie [[Asiatischer Elefant|Asiatische Elefanten]], [[Königstiger]], [[Wasserbüffel|wilde Wasserbüffel]], [[Barasingha]]hirsche, [[Goldlangur]]en und [[Zwergwildschwein]]e bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet wurde am 1. Oktober 1928 unter Schutz gestellt und im Dezember 1985 in das [[Welterbe|UNESCO-Weltnaturerbe]] aufgenommen. Am 7. September 1990 erhielt das Gebiet den Status eines Nationalparks,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.kaziranga-national-park.com/manas_national_park.shtml|titel=Manas National Park|hrsg=www.kaziranga-national-park.com|abruf=2022-02-18|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 30. Mai 2008 wurde es (zusammen mit 22,66&amp;amp;nbsp;km² des Bornadi-Naturschutzgebiets und einer Pufferzone von 2310,88&amp;amp;nbsp;km) zu einem Tigerreservat erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://ntca.gov.in/assets/uploads/notification/tigerreserve/Manas.pdf|format=PDF|titel=Orders by the Governor – Notification |hrsg=Regierung Assams, Departement für Umwelt und Forsten|datum=2008-05-30|abruf=2022-02-18|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1988 und 1996 wurde der Park Opfer politischer Unruhen im Kontext der [[Bodoland]]-Autonomiebewegung, in deren Folge das Schutzgebiet stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Ein Überfall durch bewaffnete Separatisten der [[Bodo (Volk)|Bodo]] hatte die Infrastruktur des Parks weitgehend zerstört. Zahlreiche Wildtiere und Bäume fielen der um sich greifenden Wilderei zum Opfer. Von 1992 bis 2011 wurde der Park auf die [[Liste des gefährdeten Welterbes]] gesetzt. Mittlerweile hat sich die politische Lage im Gebiet jedoch wieder stabilisiert. Seit 2003 wurde die Infrastruktur im Park aufgebaut und damit einhergehend steigt auch die Besucherzahl wieder stetig an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UNEP&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.unep-wcmc.org/sites/wh/manas.html |wayback=20070610200646 |text=Datenblatt der UNEP-WCMC |archiv-bot=2019-04-29 08:22:32 InternetArchiveBot }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft und Vegetation ==&lt;br /&gt;
Manas liegt am Fuße der Vorberge des Himalaya. Die Landschaft reicht von Schwemmebenen bis zu Bergketten. Die Vegetation besteht aus halbimmergrünen Hügelwäldern, Feucht- und Trockenwäldern, sowie alluvialen Grasländern. Letztere bedecken etwa 45 % der Parkfläche. Auf der bhutanesischen Seite, wo die Berge auf bis zu 3000 m reichen, kommen auch montane Bergwälder vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UNEP&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Manas landscape rhino.jpg|mini|Landschaft mit Nashorn im Nationalpark]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Elephant Grazing.jpg|mini|Elefantenherde in Manas]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heard of Asian water buffalo in the bank of Manas River.jpg|mini|Wasserbüffel an den Ufern des Manas-Flusses]]&lt;br /&gt;
Durch seine Lage im Übergangsbereich zwischen dem indischen Subkontinent und der indo-malayischen Region beherbergt der Park eine besonders artenreiche Tierwelt. Manas ist berühmt für seine Vorkommen von bedrohten Tierarten, die fast ausschließlich hier vorkommen. Dazu zählen das winzige [[Zwergwildschwein]], das [[Borstenkaninchen]] und der [[Goldlangur]]. Zudem beherbergt der Park viele seltene Großsäuger, die in weiten Teilen Südasiens bereits verschwunden sind. So ist der Park einer der wenigen Orte an dem noch die Wildform des [[Wasserbüffel]]s vorkommt. Dazu kommen Asiatische Elefanten, Panzernashörner und Tiger.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UNEP&amp;quot;/&amp;gt; Die letzte Zählung im Jahr 2008 ergab einen Gesamtbestand von 215 wilden Wasserbüffeln im Schutzgebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;Wild Cattle Conservation Project {{Webarchiv|url=http://www.wildcattleconservation.org/WildCattleNews/WildCattleNews.htm#news20090109 |wayback=20090923005519 |text=wildcattleconservation.org |archiv-bot=2022-03-22 11:40:05 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Populationen vieler Tiere des Parks wurden im Zuge der politischen Unruhen erheblich reduziert. Die [[Panzernashorn|Panzernashörner]], von denen Anfang der 1990er etwa 100 im Parkgebiet lebten, wurden zwischen 1995 und 1996 fast gänzlich ausgerottet. Entgegen früheren Vermutungen, die davon ausgingen, dass die Art im Park völlig ausgerottet wurde, scheint jedoch etwa ein halbes Dutzend dieser Kolosse überlebt zu haben. Erst in den letzten Jahren hat sich die Sicherheitssituation soweit gefestigt, dass erneut Nashörner angesiedelt werden können. Im Jahr 2006 wurde zunächst ein dreieinhalbjähriges weibliches Nashornkalb aus [[Kaziranga-Nationalpark|Kaziranga]] nach Manas gebracht, wo es sich vorübergehend in einem eingezäunten Gelände befand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statusbericht&amp;quot;&amp;gt;[http://whc.unesco.org/archive/2006/whc06-30com-07Ae.pdf Statusbericht 2006 des Welterbekomitee] (PDF; 742&amp;amp;nbsp;kB), S. 45ff (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Panzernashörner aus Kaziranga und Pabitora folgten 2007 und 2008, so dass inzwischen knapp ein Dutzend der Tiere wieder im Manas-Nationalpark leben.&amp;lt;ref&amp;gt;Bibhab Kumar Talukdar: &amp;#039;&amp;#039;Asian Rhino Specialist Group report.&amp;#039;&amp;#039; Pachyderm 49, 2011, S. 16–19 ([https://pachydermjournal.org/index.php/pachyderm/article/view/246 online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vivek Menon, Rahul Kaul, Ritwick Dutta, N. V. K. Ashraf und Prabal Sarkar: &amp;#039;&amp;#039;Bringing back Manas.&amp;#039;&amp;#039; International Fund of Animal Welfare 2008 ([http://www.ifaw.org/sites/default/files/Bringing%20Back%20Manas.pdf PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwa 660 [[Asiatischer Elefant|Elefanten]] wurden im Jahr 2005 in der weiteren Umgebung des Parks gezählt, von denen die meisten im Manas-Nationalpark leben. Damit beherbergt der Park noch immer eine der größten Populationen der grauen Riesen in ganz Indien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statusbericht&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Elefanten und Nashörnern beherbergt der Park weitere sehr große Säuger. So kommt neben den seltenen Wilden [[Wasserbüffel]]n auch der [[Gaur]], das größte Wildrind der Erde, vor. Der Park bietet auch einer enormen Vielfalt an großen Raubtieren eine Heimstatt und beherbergt eine der größten Tigerpopulationen des Landes. Im Jahr 2006 wurden 61 [[Königstiger]] gezählt. Dazu kommen [[Indischer Leopard|Indische Leoparden]], [[Asiatischer Wildhund|Wildhunde]], [[Nebelparder]], [[Lippenbär]]en und [[Kragenbär]]en. Auf bhutanesischer Seite kommt auch der Wolf vor. Fünf Hirscharten leben im Park: [[Sambarhirsch]]e, [[Schweinshirsch]]e, [[Axishirsch]]e, [[Muntjak|Indische Muntjaks]] und die seltenen [[Barasingha]]s, von denen in den 1990er Jahren noch etwa 450 im Schutzgebiet lebten. [[Wildschwein]]e, die seltenen [[Zwergwildschwein]]e und [[Serau]]e (Bhutan) sind weitere Huftierarten. Neben den seltenen [[Goldlangur]]en sind die Affen durch [[Assam-Makak]]en, [[Rhesusaffe]]n, [[Weißbrauengibbon]]s, [[Kappenlangur]]en und [[Bengalischer Plumplori|Plumploris]] vertreten. Eine reichhaltige Vielfalt weiterer kleinerer Raubtiere bereichert die Fauna des Gebietes: Asiatische Goldkatzen, [[Bengalkatze]]n, [[Fischkatze]]n, [[Rohrkatze]]n, Marmorkatzen, Bengalfüchse, [[Gelbbauchwiesel]], [[Buntmarder]], [[Fischotter]], [[Kleine Indische Zibetkatze]]n, [[Indische Zibetkatze]]n, [[Fleckenmusang]]s, [[Larvenroller]], [[Binturong]]s und [[Kleiner Mungo|Klein-Mungos]]. Auch Indische Schuppentiere und Flughörnchen kommen vor. In den Flüssen des Parks leben [[Gangesdelfin]]e.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UNEP&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;K K Gurung &amp;amp; Raj Singh: &amp;#039;&amp;#039;Field Guide to the Mammals of the Indian Subcontinent&amp;#039;&amp;#039;, Academic Press, San Diego, ISBN 0-12-309350-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vogelwelt ist ähnlich reichhaltig wie die Säugetierwelt. Von den ca. 450 Vogelarten, die im Park anzutreffen sind, brüten etwa 350 im Gebiet. Dazu zählen auch zahlreiche seltene Arten, wie die [[Barttrappe]], der [[Bengalgeier]], der Schmalschnabelgeier oder der [[Schelladler]]. Unter den rund 50 Reptilienarten fällt besonders der [[Gavial]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UNEP&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Camouflaged Predator.jpg|Leopard in Manas&lt;br /&gt;
Capped langur in manas.jpg|Kappenlangur im Manas-Nationalpark&lt;br /&gt;
Swamp Deer Manas.jpg|Brasingha-Hirsch&lt;br /&gt;
Indian peafowl male.jpg|Balzender Pfau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paramasivan, Jaya; &amp;#039;&amp;#039;[https://archive.org/details/glimpseofparadis00para/ Glimpse of Paradise: Manas Sanctuary];&amp;#039;&amp;#039; 1993 (Publications Division, Ministry of Information and Broadcasting, Government of India)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Manas National Park|Manas-Nationalpark}}&lt;br /&gt;
* {{Weblink Welterbe |Nummer=338}}&lt;br /&gt;
* [http://www.unep-wcmc.org/sites/wh/manas.html Datenblatt der UNEP-WCMC] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://whc.unesco.org/archive/2006/whc06-30com-07Ae.pdf Statusbericht 2006 des Welterbekomitee] (PDF; 742&amp;amp;nbsp;kB), S. 45ff (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.wildlifeextra.com/go/news/manas-rhinos.html#cr Nashörner in Manas ausgewildert (engl.)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Welterbe Indien}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Nationalparks in Indien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1224483529|VIAF=315139713}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Indien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltnaturerbestätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalpark in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalpark in Indien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Assam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemals gefährdete Welterbestätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Important Bird Area in Indien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1990]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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