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	<title>Manannan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manannan&amp;diff=204055&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Unicode-Steuerzeichen</title>
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		<updated>2024-10-14T05:47:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Unicode-Steuerzeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Manannán mac Lir sculpture, Gortmore (geograph 4107287).jpg|mini|Moderne Skulptur]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manannan mac Lir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈmananaːn mak Lʴirʴ}}] ist eine Sagengestalt in der [[Keltische Mythologie|keltischen Mythologie]] [[Irland (Insel)|Irlands]]. Er galt als der Sohn des Meeres [[Lir]] und Lokalgeist oder Verkörperung der [[Isle of Man]] ([[Irische Sprache|altirisch]] &amp;#039;&amp;#039;Mana&amp;#039;&amp;#039;, Genitiv &amp;#039;&amp;#039;Manann&amp;#039;&amp;#039;). Beinamen sind &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lodan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oirbsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Als Lodan ist er der Vater der [[Keltische Gottheiten|Göttin]] [[Macha]], als Oirbsen ist er der Geist des Sees [[Lough Corrib|Loch Oirbsen]] in Irland. Seine walisische Entsprechung ist [[Manawyddan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologie ==&lt;br /&gt;
Manannan mac Lir tritt in unterschiedlichsten Gestalten und Verkleidungen mit den Menschen Irlands in Kontakt, als blondgelockter Mann, der auf einem Wagen über das Meer gleitet, als riesenhafter Schmied Culann oder in Gestalt eines Gauklers. Er gilt neben [[Tethra]] als Beherrscher von [[Keltische Anderswelt|Mag Mell]] („Ebene der Freude“), die auch &amp;#039;&amp;#039;Tir na nOg&amp;#039;&amp;#039; („Land der Jugend“) genannt wird, und über die „Gesegneten Inseln“. Seine Tochter hier ist [[Niamh (Mythologie)|Niamh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jüngeren Erzählungen wird er den [[Túatha Dé Danann]] zugezählt, die er beim Fest [[Goibniu]]s mit dem Fleisch seiner immerwährenden magischen Schweine versorgt, das für Unsterblichkeit und Unsichtbarkeit sorgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HB&amp;quot;&amp;gt;Helmut Birkhan: &amp;#039;&amp;#039;Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1997, ISBN 3-7001-2609-3, S.&amp;amp;nbsp;677&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Gattin ist [[Fand]] oder Fann, die Schwester des [[Angus (Sagengestalt)|Angus]], sein Sohn ist Gaiar (oder Gaidiar), [[Cormac mac Airt|Cormac]] und [[Lugh]] gelten als seine Adoptivsöhne. Er besitzt eine Reihe magischer Gegenstände: ein Schiff, das kein Segel braucht, einen Umhang, der ihn unsichtbar macht und ein Schwert, das nie sein Ziel verfehlt. Manannans Pferd Aonbharr erbitten sich die Söhne des [[Tuirenn]] ebenso wie seinen Streitwagen, damit sie Lughs Aufgabe zur Buße an dem Mord [[Cian]]s bewältigen können. Beide bewegen sich über das Wasser, als ob es fester Untergrund wäre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LGr&amp;quot;&amp;gt;[[Isabella Augusta Gregory]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Große Buch der Irischen Mythen und Legenden&amp;#039;&amp;#039;. Pattloch Verlag, München 2001, ISBN 3-629-01624-3, mehrere Stellen, unter anderem S.&amp;amp;nbsp;31&amp;amp;nbsp;ff: „Die Söhne des Tuireann“&amp;lt;/ref&amp;gt; An Cormac gab Manannan den magischen Pokal der Wahrheit. In der Erzählung &amp;#039;&amp;#039;[[Compert Mongáin|Compert Mongáin ocus serc Duibe Lacha do Mongán]]&amp;#039;&amp;#039; („Mongáns Zeugung und Mongáns Liebe zu Dub Lacha“) wird berichtet, wie er mit König Fíachna Finns Gattin Cáintigern den späteren [[Provinz Ulster|Ulster]]-König Mongán zeugt, diesen entführt und selbst erzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Manannan seine Frau Fand verlässt, verliebt diese sich in den sterblichen Helden [[Cú Chulainn]] (siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Serglige Con Chulainn|Serglige Con Chulainn ocus oenét Emire]]&amp;#039;&amp;#039; „Cú Chulainns Krankenlager und die einzige Eifersucht Emers“). Sie bringt ihn durch ihre Schönheit dazu, mit ihr in der Anderen Welt zu leben, aber als sie auf Drängen von Cú Chulainns Gattin [[Emer (Sagengestalt)|Emer]] auf ihn verzichtet, verliert er den Verstand. Erst das Eingreifen Manannans, der beide Erinnerung aneinander durch seinen Zaubermantel auslöscht und Fand in sein Reich zurückholt, macht ihn wieder gesund.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Muirne]] soll er den Helden [[Fionn mac Cumhaill]] gezeugt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Im Mittelalter hielt man Manannan für einen reichen Kaufmann von der Isle of Man, der aufgrund seiner Fähigkeiten als Seefahrer von den [[Inselkelten]] als ein „Gott des Meeres“ (&amp;#039;&amp;#039;mac Lir&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet wurde. Wahrscheinlicher jedoch ist, dass er auf eine alte [[Keltische Mythologie|keltische Gottheit]] zurückzuführen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HB&amp;quot; /&amp;gt; Auf der Isle of Man wurde er unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Mannan&amp;#039;&amp;#039; (beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Mannan-beg-mac-y-Leir&amp;#039;&amp;#039;) verehrt. Dort opferte man ihm am Mittsommerabend grünes Gras und erflehte seinen Segen für den Fischfang und die Seefahrt. Auch glaubte man, dass er mit Hilfe seiner magischen Fähigkeiten aus Erbsenschoten eine Flotte von Kriegsschiffen erzeugen könne, um Invasoren abzuschrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste keltischer Götter und Sagengestalten]]&lt;br /&gt;
* [[Keltische Religion]]&lt;br /&gt;
* [[Liste inselkeltischer Mythen und Sagen#Mythen und Sagen aus Irland|Mythen und Sagen aus Irland]]&lt;br /&gt;
* [[Keltische Anderswelt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Birkhan]]: &amp;#039;&amp;#039;Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1997, ISBN 3-7001-2609-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130189847|LCCN=no2019122021|VIAF=55247701}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Irische Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Túatha Dé Danann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagengestalt der Isle of Man]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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