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	<title>Mampe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;44Pinguine: /* Mampe Halb &amp; Halb */ aus rotlink wir dblaulink</title>
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		<updated>2026-04-13T15:25:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mampe Halb &amp;amp; Halb: &lt;/span&gt; aus rotlink wir dblaulink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Mampe Spirituosen Berlin GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = &amp;lt;!--Elefant--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--| ISIN         = nicht börsennotiert--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1831&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Berlin]], [[Deutschland]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Berlin-Kreuzberg|Kreuzberg]], Am Tempelhofer Berg&amp;amp;nbsp;6&lt;br /&gt;
| Leitung          = Quirin Graf Adelmann von Adelmannsfelden&amp;lt;br /&amp;gt;Florian Löhlein&amp;lt;br /&amp;gt;Tom Hölzner&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = &lt;br /&gt;
| Umsatz           = &lt;br /&gt;
| Branche          = [[Spirituose]]nhersteller&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.mampe.berlin/ www.mampe.berlin]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mampe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Deutschland|deutscher]] Spirituosen-Hersteller, dessen Ursprünge auf die Entwicklung des Magenbitters &amp;#039;&amp;#039;Bittere Tropfen&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1831 zurückgehen. Von 1890 bis ca. 1980 genoss die Marke einen hohen Bekanntheitsgrad. Zur wirtschaftlichen Hochzeit des Unternehmens wurden 70 Sorten [[Likör]]e, [[Weinbrand|Weinbrände]] und andere [[Spirituosen]] in über 11.000 Verkaufsstellen vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ursprung ===&lt;br /&gt;
Der geheime [[Sanitätsrat]] [[Carl Mampe]] Senior braute 1831 im [[Pommern|pommerschen]] [[Stargard]] einen [[Magenbitter]] als Mittel gegen die zu der Zeit grassierende [[Cholera]]. Diese &amp;#039;&amp;#039;Bitteren Tropfen&amp;#039;&amp;#039; wurden fortan in [[Apotheke]]n verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.heimatkreis-stargard.de/Betriebe/Mampe.htm |titel=Likörfabrik Mampe |abruf=2025-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mampe zog bald in die aufstrebende deutsche Hauptstadt [[Berlin]] und siedelte seine Fabrik in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Veteran|Veteranenstraße]] 24 an. Die Familie bezog aber ein Wohnhaus im vornehmen Lichterfelde, Jungfernstieg 24. Im Adressbuch ließ er sein Unternehmen wie folgt eintragen &amp;#039;&amp;#039;Groß Destillat. Essenzen Fbrk., Spec. Allein. Fabrikation der echten Dr. Mampes bitteren Tropfen und Getreide-Kümmel&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1900|994| Mampe, Carl |Teil=Teil I|Seite=971}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1899 verstorbene Carl Mampe fand seine letzte Ruhestätte auf dem [[Friedhof II der Sophiengemeinde Berlin|&amp;#039;&amp;#039;Musikerfriedhof&amp;#039;&amp;#039; der Sophiengemeinde Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsche Biographie |GND=13709986X |Name=Carl Mampe}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Carl Mampe.jpg|mini|hochkant|Grab von Carl Mampe auf dem [[Friedhof II der Sophiengemeinde Berlin]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Carl Mampe Junior und Ferdinand Johann Mampe ===&lt;br /&gt;
Das Rezept zur Herstellung der Bitteren Tropfen gab Carl Mampe Senior an seine beiden Stiefbrüder Carl Mampe Junior und Ferdinand Johann Mampe weiter. Diese errichteten eine jeweils eigene Fabrik zur Herstellung der Bitteren Tropfen: Ferdinand Johann Mampe 1835 in Stargard und Carl Mampe Junior 17&amp;amp;nbsp;Jahre später in [[Köslin]]. Die im Jahre 1877 gegründete &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Mampe [[Aktiengesellschaft (Deutschland)|AG]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit Walter Aleith an der Spitze siedelte später nach Berlin über. Ferdinand Johann Mampes Unternehmen produzierte hingegen noch bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in Stargard und verlagerte die Herstellung 1945 nach [[Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mampe Berlin ===&lt;br /&gt;
Eine tragende Rolle im Aufstieg der Berliner Mampe AG hatte [[Robert Exner]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Biographie |url=https://www.deutsche-biographie.de/pnd135924472.html |titel=Exner, Robert - Deutsche Biographie |sprache=de |abruf=2025-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Werbevertreter lernte er den Inhaber der Berliner Likörfabrik Carl Mampe kennen, wurde 1898 dessen Teilhaber und 1900 als Gatte der Witwe Alleininhaber. Mit dem Erwerb von Schutzrechten gelang es Exner, seine Firma zu einer der führenden Marken der deutschen Likörindustrie zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch |1920|4721|Liköre |Teil=Teil 4 |Seite=284 |Kommentar=Carl Mampe Liköre ersten Ranges, Berlin SW 11 (Berlin-Kreuzberg), Hallesche Straße 17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 wurde das Unternehmen in eine Familien-AG umgewandelt und Exner zum Generaldirektor bestellt. Im gleichen Jahr erwarb er die älteste deutsche, 1784 gegründete Weinbrennerei &amp;#039;&amp;#039;H.&amp;amp;nbsp;Teichelmann und Schwinge&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1929 hatte Exner die Produktion der damals modernsten Weinbrennerei auf 78 Likör- und Weinbrandsorten gesteigert, die in alle Welt exportiert wurden. Zu dem wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens trugen darüber hinaus die im Jahr 1916 erstmals eingerichteten  &amp;#039;&amp;#039;Mampe-Stuben&amp;#039;&amp;#039; als Musterbeispiel für Gaststätten-Ausstattung bei. In der wirtschaftlichen Hochzeit gab es in Berlin zwanzig solcher Stuben. Die Besucher konnten alle Produkte probieren, einen Imbiss gab es auch dazu. Sie gelten als frühe [[Probierstube]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Elefant&amp;quot;&amp;gt;Sabine Röthig: &amp;#039;&amp;#039;Der Elefant im Raum&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. August 2020, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] befand sich eine Produktionsstätte im damaligen [[Bezirk Lichtenberg|Stadtbezirk Lichtenberg]], Stadtteil [[Berlin-Fennpfuhl|Hohenschönhausen]], [[Weißenseer Weg]] 80–88.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch |1956|290| Liköre |Werk=TOB |Seite=276}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1959 wurden auch die &amp;#039;&amp;#039;Mampe-Stuben&amp;#039;&amp;#039; wieder aufgebaut und eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filiale in Ost-Berlin wurde wohl enteignet und danach noch bis Ende Juni 1959 [[Treuhand|treuhänderisch]] verwaltet, schließlich die Produktion an diesem Standort gänzlich aufgegeben, wie ein Dokument im Landesarchiv Berlin belegt: „Bis 30.&amp;amp;nbsp;Juni 1959 noch treuhänderisch, danach ist die Produktion einzustellen“. Das Erzeugnis &amp;#039;&amp;#039;Mampe Halb und Halb mit dem Schimmelgespann&amp;#039;&amp;#039; hat die Betriebsleitung von [[CAF Kahlbaum|Kahlbaum]] in ihr Sortiment übernommen, das Warenzeichen (ohne den Zusatz ‚Mampe‘) wurde neu beantragt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vertrag zur Produktionsübernahme von &amp;#039;&amp;#039;‚Mampe Halb und Halb mit dem Schimmelgespann‘&amp;#039;&amp;#039; vom 30. April 1959 im Zusammenhang mit der Fusion von VEB Kahlbaum (Sitz in der Große-Leege-Straße in [[Berlin-Alt-Hohenschönhausen|Hohenschönhausen]]) mit VEB Bärensiegel (Verwaltungssitz in der Josef-Orlopp-Straße in [[Berlin-Lichtenberg]]). In: &amp;#039;&amp;#039;Planung der Spirituosenbetriebe VEB Kahlbaum und Bärensiegel&amp;#039;&amp;#039; bzgl. einer Betriebszusammenlegung. Landesarchiv Berlin, C-Rep 148-05, Nr.&amp;amp;nbsp;19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Mampe-Stube, am Berliner [[Kurfürstendamm]], musste im Jahr 1984 schließen, als die Firma in Konkurs ging.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Elefant&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mampe Hamburg ===&lt;br /&gt;
Die Firma &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;F. J. Mampe [[Kommanditgesellschaft|KG]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nutzte seit ihrem Umzug nach Hamburg zwei Bruderschaft trinkende [[Mönch]]e als Markenzeichen. Trotz großer Vertriebsanstrengungen blieb Mampe Hamburg im Schatten von Mampe Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konkurrenzkampf ===&lt;br /&gt;
Da beide Firmen ihre Produkte weltweit zu platzieren suchten, standen sie in Konkurrenz zueinander. Beispielsweise zweifelten Unternehmensvertreter die Echtheit des Konkurrenzproduktes an und warben mit Personen des öffentlichen Lebens, die sie zu ihrem Kundenstamm zählten. Anhaltende Rechtsstreitigkeiten waren die Folge. Die vom Gericht vorgeschlagene Fusion der Unternehmen wurde lange Zeit abgelehnt, bis sich im Jahr 1965 die seit 1964 dem Chef der Feinwaschmittelfabrik Rei-Werke, Willi Maurer, gehörende Carl Mampe&amp;amp;nbsp;AG, und die Hamburger F.&amp;amp;nbsp;J.&amp;amp;nbsp;Mampe KG auf eine Zusammenarbeit einigen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise ===&lt;br /&gt;
Trotz der erfolgreichen [[Marketing|Vermarktung]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erfolgsprodukt&amp;quot; /&amp;gt; verlor das Unternehmen seit etwa 1980 den Anschluss an die wachsende internationale Konkurrenz und versäumte eine zeitgemäße und gezielte Platzierung der Erzeugnisse vorzunehmen, so dass sich die Firma auf wenige Produkte konzentrierte. Nach Veräußerung des Familienbesitzes musste zeitweise die Produktion eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit 1990 ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] übernahmen zuerst die [[Doornkaat]] AG, dann die [[Berentzen]]-Gruppe die Lizenz-Produktion der &amp;#039;&amp;#039;Mampe&amp;#039;&amp;#039;-Spirituosen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Destille Berlin 2017 04.jpg|mini|Mampe-Stand auf der Craft-Spirit-Messe Destille Berlin 2017]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 kauften die Berliner Thomas „Tom“ Inden-Lohmar und Frank Zächel die Markenrechte vom Berentzen-Konzern und stellen seitdem selbst wieder die Mampe-Produkte her, die sie ebenfalls selbst vertreiben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erfolgsprodukt&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nina Apin |Titel=Berliner Erfolgsprodukt mit Tradition: Herb und süß, mit Elefant |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2011-08-15 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Berliner-Erfolgsprodukt-mit-Tradition/!5114132/ |Abruf=2025-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jochen Knoblach: &amp;#039;&amp;#039;Die Bio-Brenner&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Berliner Zeitung]], 25. Juni 2018, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2020 zog sich Frank Zächel aus dem Unternehmen zurück und neuer Gesellschafter wurde der Unternehmer [[Quirin Gabriel Nikolaus Graf Adelmann von Adelmannsfelden|Quirin Graf Adelmann von Adelmannsfelden]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://berliner-abendblatt.de/berlin-news/interview-mit-quirin-graf-adelmann-ideologie-darf-nicht-vor-vernunft-stehen-id195252 |titel=Interview mit Quirin Graf Adelmann: Ideologie darf nicht vor Vernunft stehen |werk=berliner-abendblatt.de |datum=2022-12-21 |sprache=de-DE |abruf=2023-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 erfolgte eine erfolgreiche Markt-Wiedereinführung von &amp;#039;&amp;#039;Mampe halb und halb&amp;#039;&amp;#039;, außerdem wurde die Produktpalette erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marke ==&lt;br /&gt;
Markenzeichen von [[Mampe Halb und Halb]] Berlin waren ein [[Schimmel (Pferd)|Schimmel]]-[[Pferdegespann|Gespann]] und seit 1951 der von [[August Rhades]] kreierte weiße [[Elefant]] im roten Kreis, der sich bis in die 1970er Jahre auf jedem Etikett befand. Zusätzlich zum Etikett ließ Mampe einen reliefartigen Mini-Elefanten aus weißem [[Kunststoff|Plastik]] pressen, der jeder Flasche Halb und Halb um den Hals gebunden wurde. Diese kleinen Tierchen waren auch rasch ein beliebtes Sammel- oder Tauschobjekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als F. J. Mampes Werk in Stargard produzierte, zierte jede Flasche ein Bild des berühmten [[Mühlentor (Stargard)|Stargarder Mühlentors]], während die Erzeugnisse nach dem Umzug nach Hamburg mit &amp;#039;&amp;#039;Brüderschaft trinkenden Mönchen&amp;#039;&amp;#039; warb. Danach wurde auch der später auf [[Auktion]]en Rekordpreise erzielende [[Whiskey]] &amp;#039;&amp;#039;Two Monks&amp;#039;&amp;#039; benannt. Zwischenzeitlich versuchte Mampe Hamburg einen [[Pudel]] als neues Logo. Dieser Markenzeichenwechsel erzielte jedoch nicht die erwünschte umsatzsteigernde Wirkung und wurde bald darauf eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anhänger in Form des altbekannten Plastikelefanten ist seit den 2010er Jahren wieder an den Mampe-Flaschen zu finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[https://www.zitty.de/schnaepse-aus-berlin-und-brandenburg/ Hochwertige Schnäpse aus Berlin und Brandenburg.] In: [[zitty]], 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erzeugnisse werden einerseits in handelsüblichen Glasflaschen abgefüllt, die gehobeneren Produkte auch in schwarzen Steingutflaschen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Elefant&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
=== David Bowie ===&lt;br /&gt;
[[David Bowie]] trat in [[David Hemmings]] Film &amp;#039;&amp;#039;[[Schöner Gigolo, armer Gigolo (Film)|Schöner Gigolo, armer Gigolo]]&amp;#039;&amp;#039; von 1978 als Mampe-Flasche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mampes Gute Stuben ===&lt;br /&gt;
Es gab unter anderem in Berlin, [[Frankfurt am Main]] und [[Leipzig]] mehrere unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Mampes Gute Stube&amp;#039;&amp;#039; firmierende Gaststätten. Diese wurden als Marketinginstrument genutzt und steigerten die Markenbekanntheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berliner Lokal befand sich in der Erdgeschosszone des 1889 von [[Richard Beyme]] errichteten Mietshauses am [[Kurfürstendamm]]&amp;amp;nbsp;15. Es war bei einem Umbau 1912 von [[Walter Koeppen]] eingerichtet worden. In den 1920er Jahren trafen sich an dieser Stelle viele Literaten, darunter [[Joseph Roth]], der dort seinen Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Radetzkymarsch (Roman)|Radetzkymarsch]]&amp;#039;&amp;#039; vollendete. Das Lokal wurde 1986 geschlossen, aber unter Denkmalschutz gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Auszug aus Denkmalbuch [http://kurfuerstendamm12-15.info/downloads/denkmalbuch19.12.86.pdf kurfuerstendamm12-15.info] (PDF; 306&amp;amp;nbsp;kB) abgerufen am 26. Mai 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Berliner Gedenktafel]] an dem [[Denkmalschutz|denkmalgeschützten]] Haus erinnert an diese Historie. Die Räume, die teilweise noch das Original-Interieur der ehemaligen Mampe-Stube zeigen, übernahm zunächst die [[Restaurant]]kette [[Mövenpick]], von 2011 bis Ende Oktober 2016 befand sich dort eine Filiale von [[McDonald’s]]. Die weitere Zukunft der Räumlichkeiten ist ungewiss, da das Gebäude saniert und umgebaut werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sponsoring ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hertha BSC ===&lt;br /&gt;
In der [[Fußball-Bundesliga 1978/79|Fußball-Bundesligasaison 1978/79]] war Mampe Trikot-[[Sponsor]] des Berliner Vereins [[Hertha BSC]] mit einem finanziellen Engagement von umgerechnet 90.000&amp;amp;nbsp;[[Euro]]. Aufgrund der damals geltenden [[UEFA]]-Regularien durfte die Mannschaft, die das Halbfinale des [[UEFA-Pokal]]s erreichte, nicht mit der Trikotwerbung auflaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Motorsport ===&lt;br /&gt;
Von 1977 bis 1979 unterstützte der damalige Eigentümer der Mampe AG, Willy Maurer, das Team Mampe-[[Ford]]-[[Zakspeed]]. [[Hans Heyer]] fuhr mit dem schwarz-gelben [[Ford Capri]] zu mehreren Rennsiegen. 1978 engagierte sich Mampe ebenfalls beim AMG Mampe Racing Team. Hans Heyer war auch hier der Fahrer.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hans-heyer.de/sites/biografie.php# Kurzbiografie Hans Heyer].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berliner Zoo ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1924 bekam der [[Zoologischer Garten Berlin|Berliner Zoo]] als Attraktion von der Tierhandelsfirma Ruhe einen [[Elefant]]en namens Carl. 1926 folgte ein afrikanischer Waldelefant aus dem [[Carl Hagenbeck#Tierpark Hagenbeck|Tierpark Carl Hagenbecks]] aus [[Stellingen]], der nach dem Nachnamen seines Sponsors &amp;#039;&amp;#039;Mampe&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde. Mampe war ein Zwergelefant und erreichte nur eine Größe von 1,76&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.elephant.se/database2.php?elephant_id=3973 |titel=Carl (Bonyaba) at Berlin Zoo in Germany - Elephant Encyclopedia and Database |abruf=2025-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg sponserte das Unternehmen einen weiteren Elefanten des Zoologischen Gartens, den [[Asiatischer Elefant|Asiatischen Elefanten]] &amp;#039;&amp;#039;Mampe&amp;#039;&amp;#039;, der bis 1985 lebte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.elephant.se/database2.php?elephant_id=3962 |titel=Mampe (Rada) at Berlin Zoo in Germany - Elephant Encyclopedia and Database |abruf=2025-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch gab es [[Merchandise]]-Artikel wie eine Flasche in der Silhouette eines Elefanten, die mit einer Mampesorte nach Wunsch gefüllt war und einen abnehmbaren Rüssel besaß.&amp;lt;!--Quelle??--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mampe Stargard.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Mampes bittere Tropfen&amp;#039;&amp;#039; im [[Museum des Dreißigjährigen Krieges]]]]&lt;br /&gt;
In einer Preisliste aus dem Jahr 1937 sind über 70 verschiedene Sorten von Mampe Berlin zu finden. Es gab praktisch keine alkoholische Spezialität, die nicht vom Hause Mampe hergestellt wurde. Dazu zählten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mampes Bittere Tropfen ===&lt;br /&gt;
Die ursprünglich als Medikament gegen Cholera entwickelten Bitteren Tropfen wurden aus Heilkräutern hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mampe Lufthansa Cocktail ===&lt;br /&gt;
Der Lufthansa Cocktail, aus [[Champagner]] und [[Orange (Frucht)|Orangen]]-[[Aprikose]]n-Likör zubereitet, war in den 1960er und 1970er Jahren beim [[Jetset]] so beliebt, dass er auch für den normalen Handel in Flaschen abgefüllt wurde, die an einen Cocktail-Shaker erinnerten. Wie das Fliegen verlor auch der Cocktail zunehmend seine Exklusivität und wurde später stillschweigend eingestellt. Im Jahr 2005 feierte er ein Comeback als Lizenzprodukt der [[Berentzen|Berentzen-Gruppe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mampe Halb &amp;amp; Halb ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mampe Halb und Halb-001.JPG|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Mampe Halb und Halb&amp;#039;&amp;#039; in der alten Flasche]]&lt;br /&gt;
Den höchsten Absatz erzielte der von Carl Mampe Junior 1894 entwickelte [[Mampe Halb und Halb]], der seinen Namen den bis zu 160 Kräutern und [[Bitterorange]]n verdankt, aus denen er jeweils zur Hälfte hergestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mampe Gin und Mampe Wodka ===&lt;br /&gt;
[[Gin]] war eine der best verkauften Spirituosen des Berliner Unternehmens und wird im 21. Jahrhundert wieder angeboten, ebenso wie ein [[Wodka]], der aus [[Weizen]] hergestellt und fünffach gefiltert ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Berliner Kultgetränk: Die Rückkehr der Mampe |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/die-ruckkehr-der-mampe-6979756.html |Abruf=2025-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ginspirator und weitere Projekte ===&lt;br /&gt;
Dieses hochprozentige Mischgegetränk können sich Interessenten auf der Mampe-Website selbst zusammenstellen. Neben dem gewünschten Alkoholgehalt und der damit verbundenen Wacholdernote stehen 26 Aromen zur Verfügung, die der Käufer individuell hinzufügen kann. Schließlich kann noch das Etikett personalisiert werden. Das fertige Produkt wird danach nach Hause geschickt (Stand August 2020).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Elefant&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Oktober 2020 plant Inden-Lohmar die Einführung eines &amp;#039;&amp;#039;[[Casking]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank Richter |url=https://dict.tu-chemnitz.de/english-german/casking.html |titel=casking : Dictionary / Wörterbuch (BEOLINGUS, TU Chemnitz) |archiv-url=http://web.archive.org/web/20231109212549/https://dict.tu-chemnitz.de/english-german/casking.html |archiv-datum=2023-11-09 |abruf=2025-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Einlagerung einer Wunschspirituose in einem 30-Liter-Holzfass.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Elefant&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volksmund ==&lt;br /&gt;
Der Vierzeiler&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left: 2em; font-style: italic;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sind’s die Augen, jeh’ zu Mampe,&lt;br /&gt;
Jieß’ Dir eenen uff die Lampe,&lt;br /&gt;
kannste allet doppelt sehn,&lt;br /&gt;
brauchste nich zu Ruhnke jehn.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
spielt auf den Optiker [[Carl Ruhnke]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ruhnke&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.gbbb-berlin.com/lankwitz/ruhnkep.htm |text=Carl Ruhnke. |wayback=20120110153926}} GBBB e.&amp;amp;nbsp;V.; abgerufen am 21. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den 1960er Jahren verwendeten Werbe[[slogan]]s „In diesem Falle braucht man ihn, Mampe Halb und Halb Berlin“ (1962) und „Mampe Halb und Halb ist eine ganze Sache“ (1969) verweisen offensichtlich auf den [[Berliner Mauer]]bau 1961 und die faktische Teilung der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1896 [[Königlich-Preußische Staatsmedaille]], Berlin&lt;br /&gt;
* 1904 Grand Prix der [[Louisiana Purchase Exposition]] für &amp;#039;&amp;#039;Mampe Halb&amp;amp;Halb&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1910 Gold-Medaille bei der [[Exposición Internacional del Centenario]] in Buenos Aires&lt;br /&gt;
* 1937 Großer Preis Internationale Kochkunstausstellung Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mampemuseum ==&lt;br /&gt;
Von 2007 bis 2026 gab es ein von der [[Pädagoge|Pädagogin]] Karin Erb betriebenes, privates Museum, das sich mit der Marke, der Unternehmensgeschichte und der Produktrezeption beschäftigte und nicht in den Geschäftsräumen von Mampe lag. Im Frühjahr 2026 vereinbarten Mampe-Geschäftsführer Florian Löhlein und Erb, das Museum ab Juli 2026 in der Manufaktur neu zu eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Tagesspiegel.de: {{Internetquelle | url=https://www.tagesspiegel.de/berlin/berlins-flussiges-erbe-sichtbar-machen-traditionsmarke-mampe-eroffnet-museum-in-kreuzberger-manufaktur-15448311.html | titel=Berlins flüssiges Erbe sichtbar machen | abruf=2026-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marcellinus Prien, Lothar Uebel: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Elefantenmarke: die Geschichte der Likörfabrik Mampe&amp;#039;&amp;#039;. BeBra Verlag, Berlin 2013. ISBN 978-3-8148-0263-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mampe.com/ Website] des Unternehmens&lt;br /&gt;
* [http://www.mampemuseum.de/ Website] des Museums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52.488912|EW=13.387475|type=building|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spirituosenmarke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittelhersteller (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1831]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;44Pinguine</name></author>
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