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	<title>Mamallapuram - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ArnoldBetten am 2. November 2025 um 07:38 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-02T07:38:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Indien&lt;br /&gt;
|Name= Mamallapuram&amp;lt;br /&amp;gt;{{lang|ta|மாமல்லபுரம்}}&lt;br /&gt;
|Bundesstaat= [[Tamil Nadu]]&lt;br /&gt;
|Distrikt= [[Chengalpattu (Distrikt)|Chengalpattu]]&lt;br /&gt;
|Sub-Distrikt= [[Tirukalukundram (Taluk)|Tirukalukundram]]&lt;br /&gt;
|lat_deg= 12/37/35/N&lt;br /&gt;
|lon_deg= 80/10/20/O&lt;br /&gt;
|Höhe= 10&lt;br /&gt;
|Fläche= 12.85&lt;br /&gt;
|Einwohner= 15172&lt;br /&gt;
|Zensus= 2011&lt;br /&gt;
|Einwohner_Quelle= [http://indikosh.com/city/678629/mamallapuram &amp;#039;&amp;#039;Mamallapuram – Daten 2011&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|Website=&lt;br /&gt;
|Bild1=Mahabalipuram.jpg&lt;br /&gt;
|Bild1_Beschreibung=Strand von Mamallapuram&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mamallapuram&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Tamil]]: {{lang|ta|மாமல்லபுரம்}} {{IAST|Māmallapuram}}) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mahabalipuram&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ta|மகாபலிபுரம்}} {{IAST|Makābalipuram}}) ist ein etwa 16.000 Einwohner zählender Ort im [[Indien|südindischen]] [[Liste der Bundesstaaten und Unionsterritorien in Indien|Bundesstaat]] [[Tamil Nadu]]. In Mamallapuram befindet sich einer der wichtigsten archäologischen Fundorte Südindiens mit zahlreichen Baudenkmälern aus der [[Pallava]]-Zeit (7. bis 9. Jahrhundert). Der [[Tempelbezirk von Mahabalipuram|Tempelbezirk von Mamallapuram]] gehört seit 1985 zum [[UNESCO-Weltkulturerbe]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Weblink Welterbe |Nummer=249}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Deswegen und dank seiner Sandstrände gehört Mamallapuram zu den wichtigsten touristischen Attraktionen Tamil Nadus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Die Namensformen &amp;#039;&amp;#039;Mamallapuram&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mahabalipuram&amp;#039;&amp;#039; sind gleichermaßen gebräuchlich. Mamallapuram ist nach dem [[Pallava]]-König [[Narasimhavarman I.]] (630–668) benannt, welcher den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Mahamalla&amp;#039;&amp;#039; („großer Ringer“) trug. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Mahabalipuram&amp;#039;&amp;#039; ist eine Verballhornung, die auf den mythischen Dämon [[Mahabali]] Bezug nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Klima ==&lt;br /&gt;
Mamallapuram liegt an der [[Koromandelküste]] im Süden des Golfs von Bengalen in einer Höhe von ca. {{Höhe|10}}. Der Ort liegt ca. 55&amp;amp;nbsp;km (Fahrtstrecke) südwestlich von [[Chennai]] (ehemals &amp;#039;&amp;#039;Madras&amp;#039;&amp;#039;); [[Kanchipuram]], die ehemalige Hauptstadt des Pallava-Reiches, befindet sich ca. 68&amp;amp;nbsp;km nordwestlich und die ehemalige französische Kolonie [[Puducherry]] (&amp;#039;&amp;#039;Pondicherry&amp;#039;&amp;#039;) liegt ca. 125&amp;amp;nbsp;km südwestlich. Verwaltungsmäßig gehört Mamallapuram zum [[Tirukalukundram (Taluk)|Taluk Tirukalukundram]] des [[Chengalpattu (Distrikt)|Distrikts Chengalpattu]]. Das Klima ist tropisch warm; Regen fällt überwiegend während der [[Monsun]]monate August bis Dezember.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.climate-data.org/location/31045/ &amp;#039;&amp;#039;Mamallapuram – Klimatabellen&amp;#039;&amp;#039;.] de.climate-data.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Der Zuwachs der Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten ist im Wesentlichen auf die anhaltende Zuwanderung von Familien aus dem Umland zurückzuführen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=420&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1991&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2001&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || k. A. || 12.345 || 15.172&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Gut 88 % der Einwohner sind [[Hindus]], gut 7 % sind [[Christentum in Indien|Christen]] und knapp 4,5 [[Prozent]] [[Islam in Indien|Muslime]]. Der Anteil der männlichen Bevölkerung ist um ca. 12 % höher als der weibliche, was aber hauptsächlich an zugewanderten Arbeitskräften liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.census2011.co.in/data/town/803369-mamallapuram.html &amp;#039;&amp;#039;Mamallapuram – Census&amp;#039;&amp;#039;] (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hauptsprache ist, wie in ganz Tamil Nadu, das [[Tamil]], das von 94 % der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fishing Boat Waves Devaneri Mahabalipuram Sep22 A7C 02637.jpg|mini|Fischer von Mamallapuram]]&lt;br /&gt;
Mamallapuram gehört zu den populärsten Reisezielen für Touristen in Tamil Nadu. Der Ort zieht dabei sowohl ausländische Besucher als auch einheimische Touristen, vor allem Tagesausflügler aus dem nahegelegenen Chennai, an. Ein wichtiger Besuchermagnet ist dabei das alljährliche Tanzfestival, das 2008 allein 126.000 ausländische Touristen anzog. Der Trend der Besucherzahlen ist, wie in ganz Tamil Nadu, rapide ansteigend. In Mamallapuram existieren zahlreiche Hotels unterschiedlicher Kategorien sowie weitere touristische Infrastruktur. Ein großer Teil der Einwohner Mamallapurams lebt direkt oder indirekt vom Tourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben ist Mamallapuram traditionell ein Zentrum der [[Steinmetz]]kunst. Die Kunsthandwerker Mamallapurams produzieren teils für den Souvenirmarkt, aber auch für Tempelneubauten und Ähnliches. Um das traditionelle Erbe der Steinmetzkunst zu pflegen, wurde 1957 in Mamallapuram die &amp;#039;&amp;#039;School of Architecture &amp;amp; Art&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Heute wird sie von 220 Schülern besucht. Ferner wird Fischerei betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ca. 9&amp;amp;nbsp;km (Luftlinie) südwestlich gelegenen Nachbarort [[Kalpakkam]] befindet sich das [[Kernkraftwerk Madras]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Mamallapuram war der wichtigste Hafen des [[Pallava]]-Reiches, das im 7. Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. zur stärksten Macht Tamil Nadus aufstieg. Die Hauptstadt der Pallava-Könige war [[Kanchipuram]]. Bis zum Niedergang der Pallava im 8. Jahrhundert prosperierte Mamallapuram durch den florierenden Seehandel mit [[Südostasien]]. Während dieser Zeit entstanden die zahlreichen Baudenkmäler Mamallapurams.&amp;lt;ref&amp;gt;K.&amp;amp;nbsp;A. Nilakantha Sastri: &amp;#039;&amp;#039;The Illustrated History of South India. From Prehistoric Times to the Fall of Vijayanagar.&amp;#039;&amp;#039; New Delhi: Oxford University Press, 2009, S. 66–68 (engl.).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tempel von Mamallapuram gehören zusammen mit den ebenfalls aus der Pallava-Zeit stammenden Tempelbauten in Kanchipuram zu den ältesten erhaltenen Bauwerken Südindiens. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Entwicklung des [[Dravida-Stil]]s, der die Tempelbauarchitektur Südindiens charakterisiert und bis nach Südostasien ausstrahlte (siehe [[Pallava-Architektur]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Tsunami]] nach dem [[Erdbeben im Indischen Ozean 2004]] am 26. Dezember 2004 entfernte vor der Küste von Mamallapuram Sandablagerungen und führte außerdem zu einer Absenkung des Meeresspiegels.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tsunami2004-india.org/modules/news/article.php?storyid=90 |wayback=20050407202528 |text=tsunami2004-india.org |archiv-bot=2019-04-19 13:56:10 InternetArchiveBot }}(engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch wurden kurzzeitig unter und über Wasser zahlreiche archäologische Fundstücke freigelegt, die möglicherweise von der früheren Hafenstadt und einem Tempel aus dem 7. Jahrhundert stammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.nio.org/projects/vora/project_vora_5.jsp |wayback=20050210100642 |text=&amp;#039;&amp;#039;National Institute of Oceanography&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-04-19 13:56:10 InternetArchiveBot }}(engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Archaeological Survey of India]] hat am 17. Februar 2005 mit der [[Unterwasserarchäologie]] begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Küstentempel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mamallapuram1a.jpg|mini|Küstentempel]]&lt;br /&gt;
Der [[Küstentempel]] (&amp;#039;&amp;#039;Shore Temple&amp;#039;&amp;#039;) von Mamallapuram befindet sich direkt am Strand. Ende des 8. Jahrhunderts unter dem Pallava-König [[Rajasimha Narasimhavarman II.]] erbaut, gehört er zu den ältesten freistehenden Steintempeln Südindiens. Mit seinem Tempelturm (&amp;#039;&amp;#039;[[Vimana (Architektur)|vimana]]&amp;#039;&amp;#039;), der sich über der [[Cella]] (&amp;#039;&amp;#039;[[garbhagriha]]&amp;#039;&amp;#039;) erhebt, war er prägend für die Entwicklung des [[Dravida-Stil]]s. In seinem Innern beherbergt der Tempel einen dem Gott [[Shiva]] geweihten Schrein mit einem [[Linga]] sowie einen Nebenschrein für den Gott [[Vishnu]], der hier als [[Narayana]] auf der mythischen Schlange [[Shesha|Ananta]] ruhend dargestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Überlieferungen zufolge ist der Küstentempel der einzige erhalten gebliebene aus einem Komplex von sieben Tempeln. Der Komplex soll sich über 10&amp;amp;nbsp;km entlang der Küste erstreckt haben. Der Tempel, der zwölf Jahrhunderte an seinem küstennahen Standort überdauert hat, wird inzwischen durch eine Einfriedung sowie durch [[Wellenbrecher (Architektur)|Wellenbrecher]] aus Felsbrocken vor der Erosion geschützt. Diese während der Regierungszeit [[Indira Gandhi]]s abgelagerten Blöcke ließen den Tempel den [[Seebeben im Indischen Ozean 2004|Tsunami vom 26. Dezember 2004]] überstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fünf Rathas ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bhima and Dharmaraja temples.jpg|mini|links|Bhima- und Dharmaraja-Ratha]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Draupadi and Arjuna temples.jpg|mini|Draupadi- und Arjuna-Ratha]]&lt;br /&gt;
Bei den [[Fünf Rathas]] (&amp;#039;&amp;#039;Pancha Ratha&amp;#039;&amp;#039;) handelt es sich um eine rund 1,5&amp;amp;nbsp;km südlich des Ortszentrums gelegene Gruppe von fünf monolithischen Tempeln. Als &amp;#039;&amp;#039;[[ratha]]&amp;#039;&amp;#039; wird ein hinduistischer Prozessionswagen bezeichnet, der einen Tempel nachbildet. Die Fünf Rathas sind nach den mythischen [[Pandava]]-Brüdern aus dem [[Mahabharata]]-Epos – [[Yudhishthira]] (oder Dharmaraja), [[Bhima (Mythologie)|Bhima]], [[Arjuna (Mythologie)|Arjuna]], [[Nakula]], [[Sahadeva]] – und deren gemeinsamer Gattin [[Draupadi]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der fünf Monumente, die im 7. Jahrhundert in einem Stück aus dem Fels gehauen wurden, weist unterschiedliche Stilmerkmale auf. Zu keinem Zeitpunkt wurden die Tempel tatsächlich genutzt, es scheint vielmehr, dass in ihnen schlicht mit verschiedenen architektonischen Bauformen experimentiert werden sollte. Der Dharmaraja- und der Arjuna-Ratha werden von einer Stufenpyramide mit halbkugeligem Abschluss („Schirmkuppel“) bekrönt. Damit bilden sie den Prototyp des Tempelturms (&amp;#039;&amp;#039;[[vimana]]&amp;#039;&amp;#039;), der für den frühen Dravida-Stil kennzeichnend ist. Der Bhima-Ratha besitzt ein Tonnendach auf langgestrecktem Grundriss nach Vorbild der buddhistischen [[Chaitya]]-Hallen. Die Bauform des Tonnendachs wurde später als Abschluss der südindischen Tortürme (&amp;#039;&amp;#039;[[gopuram]]s&amp;#039;&amp;#039;) übernommen. Keine stilbildende Wirkung hatten dagegen der Draupadi-Ratha, welcher die Form einer Hütte mit Strohdach hat, und der Nakula-Sahadeva-Ratha, der eine apsidiale Architektur hat und die Elemente der Stufenpyramide und des Tonnendachs kombiniert. Gerade vor dem Draupadi-Ratha stehen zwei kleinere Felsskulpturen, eine in Form eines Elefanten, der andere in Form eines Löwen. Hinter dem Draupadi- und dem Arjuna-Ratha, die auf einer gemeinsamen Plattform stehen, findet sich der Bulle [[Nandi (Mythologie)|Nandi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Felsrelief „Herabkunft der Ganga“ ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Descent of the Ganges 01.jpg|mini|hochkant=1.5|Herabkunft der Ganga]]&lt;br /&gt;
Die „Herabkunft der Ganga“ ist ein im 7. Jahrhundert entstandenes [[Flachrelief]]. Mit 12 m Höhe und 33 m Breite ist es eines der größten (vielleicht das größte) Felsrelief der Welt. Das Relief wird meist als Darstellung der Herabkunft der Göttin [[Ganga]] (den personifizierten Fluss [[Ganges]]) gedeutet. Nach der hinduistischen Mythologie ließ der König [[Bhagiratha]] den Ganges vom Himmel fließen, um die Seelen seiner Vorfahren zu reinigen. Aber die Dinge geschahen nicht wie geplant und der König bemerkte, dass der Fluss die ganze Erde überschwemmen würde. Daher tat er Buße mit dem Ziel, Hilfe von Shiva zu erhalten, um die zu erwartende Katastrophe abzuwenden. So stieg der Gott zur Erde hinab und bezwang den Ganges, indem er ihn durch sein Haar fließen ließ. Dieses Wunder lockte eine Menge Wesen an, die kamen, um es zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spalt zwischen den beiden Felsen ist der berühmteste Teil des Flachreliefs. Im Spalt ist ein [[Naga (Mythologie)|Schlangenkönig]] dargestellt, der sich aufwärts bewegt; ihm folgt eine Schlangenkönigin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zimmer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Heinrich Zimmer (Indologe)|Heinrich Zimmer]] |Titel=Indische Mythen und Symbole |Verlag=Diederichs |Ort=Düsseldorf |Datum=1972 |Seiten=132}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwas links davon findet sich im oberen Bereich die Abbildung Shivas. Rechts neben ihm, in der Haltung eines [[Yoga|Yogi]] auf einem Bein stehend und beide Arme emporgestreckt, beschwört König Bhagiratha Shiva um Hilfe.&amp;lt;ref &amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinrich Zimmer |Titel=Indische Mythen und Symbole |Verlag=Diederichs |Ort=Düsseldorf |Datum=1972 |Seiten=133}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darunter findet man Ruinen eines Wassertanks, die vermuten lassen, dass einst hier Wasser geflossen ist, das den Ganges darstellen sollte. Ungefähr links von der Schlangenkönigin ist eine weitere Szene aus dem Leben von König Bhagiratha zu sehen: er kauert vor einem Heiligtum, mager vom Fasten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zimmer&amp;quot; /&amp;gt; Neben zahlreichen göttlichen Abbildungen stellt das Relief das dörfliche Leben Indiens im 7. Jahrhundert dar. Im oberen Teil, rechts von dem Spalt, sieht man den Spender und Mäzen, Pallava-König [[Mahendravarman]] (reg. ca. 615–630) in Gesellschaft seiner drei Ehefrauen. Darunter ist eine Yogi-Katze in Meditationsstellung zu sehen, umtanzt von Mäusen. Die Szene stellt eine Redensart der indischen Volksweisheit dar, die rät, falschen [[Sadhu]]s zu misstrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Relief wird mitunter auch als „Buße des [[Arjuna (Mythologie)|Arjuna]]“ bezeichnet. Die Interpretation ist noch nicht endgültig geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mahabalipuram Mahishasura 1.jpg|mini|links|[[Durga]] als [[Mahisasur]]mardini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Krishna Butterball Below Mahabalipuram Sep22 A7C 02490.jpg|mini|Krishnas Butterball]]&lt;br /&gt;
Westlich des Ortskerns von Mamallapuram erstreckt sich ein langgestreckter Felsen von rund 500 m Länge. Über diesen Bereich sind zahlreiche weitere monolithische Tempelbauten und [[Höhlentempel in Asien|Höhlentempel]] verstreut. Deren wichtigste sind das Krishna-Mandapa und das Dharmaraja-Mandapa, die [[Mahishasura]]-Höhle sowie die [[Varaha]]-Höhle. Sie sind allesamt mit kunstvollen Flachreliefs ausgestattet. In der Varaha-Höhle befinden sich Darstellungen Varahas (dem eberförmigen [[Avatara]] Vishnus), der Göttin [[Gajalakshmi]] flankiert von zwei Elefanten, der Göttin [[Durga]] sowie Trivikramas bzw. [[Vamana]]s (einem weiteren Avatara Vishnus). Die Mahishasura-Höhle besticht durch Reliefs, die Vishnu auf der Schlange Ananta ruhend und Durga beim Kampf gegen den Büffeldämon Mahishasura darstellen. Das Relief im Krishna-Mandapa zeigt die bekannte Szene, in der Gott [[Krishna]] den Govardhana-Berg hochhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein beliebtes Fotomotiv ist die in der Nähe befindliche „Butterkugel [[Krishna]]s“, eine riesige, auf einem Felsrücken liegende Felskugel, die den Eindruck erweckt, jeden Moment herunterrollen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umgebung ===&lt;br /&gt;
An einem Strand ca. 8&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von Mamallapuram befindet sich ein sehenswerter Höhlentempel (&amp;#039;&amp;#039;Tiger Cave&amp;#039;&amp;#039;) mit einigen Felsreliefs in der Nähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* R. Nagaswamy: &amp;#039;&amp;#039;Mahabalipuram.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, New Delhi 2008 (engl.).&lt;br /&gt;
* Michael D. Rabe: &amp;#039;&amp;#039;The Great Penance at Māmallapuram. Deciphering a Visual Text.&amp;#039;&amp;#039; Institute of Asian Studies, Chennai 2001 (engl.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mahabalipuram}}&lt;br /&gt;
* {{Weblink Welterbe |Nummer=249}}&lt;br /&gt;
* [http://asi.nic.in/asi_monu_whs_mahabalipuram.asp Mamallapuram auf der Seite des Archeological Survey of India] (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4346745-3|VIAF=241842336}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Tamil Nadu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Indien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mamallapuram| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Town Panchayat in Tamil Nadu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ArnoldBetten</name></author>
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