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	<title>Maloja - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hahnenkleer: /* Weitere Künstler */ hochkant</title>
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		<updated>2025-12-10T09:46:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weitere Künstler: &lt;/span&gt; hochkant&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt das Dorf Maloja im schweizerischen Kanton Graubünden; für weitere Bedeutungen siehe [[Maloja (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Maloja&lt;br /&gt;
|BILD = Blick-auf-Maloja-Sils von Motta.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Maloja mit Turm Belvedere und Piz Lagrev&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = &lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
|BEZIRK = Maloja&lt;br /&gt;
|GEMEINDE = Bregaglia&lt;br /&gt;
|IMAGEMAP = &lt;br /&gt;
|BFS = &lt;br /&gt;
|PLZ = 7516&lt;br /&gt;
|UN/LOCODE = &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 46.401497&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 9.695937&lt;br /&gt;
|HÖHE = 1809&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 81.10&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = 310&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = &lt;br /&gt;
|WEBSITE = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maloja&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Lombardische Sprache|lombardisch]] und [[Bündnerromanisch|rätoromanisch]] {{Audio|Roh-putèr-Malögia.ogg|Malögia}}) ist ein Dorf am [[Malojapass]] zwischen dem [[Oberengadin]] und dem [[Bergell]] im Schweizer [[Kanton Graubünden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehört politisch zur Gemeinde [[Bregaglia]] im Bergell, Teil der [[Region Maloja]], geografisch aber zum Oberengadin. Die offizielle Sprache des Orts ist [[Italienische Sprache|Italienisch]] und er zählt rund 300 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick auf Val-Maroz-Gipfel von oberhalb Salecina.JPG|mini|Blick von oberhalb [[Stiftung Salecina|Salecina]] über Orden sopra in der Bildmitte nach Westen auf Val-Maroz-Gipfel, rechts im Bild der [[Pass Lunghin|Gipfel des Lunghin]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2011-08-01 10-54-19 Switzerland Isola.jpg|mini|Weiler Isola am Silsersee]]&lt;br /&gt;
Die Gegend um Maloja ist geografisch, geologisch und botanisch eines der interessantesten Gebiete der Alpen. Umrahmt von hohen Bergen des [[Alpenhauptkamm]]es zieht sich von Nordosten her eine Kette von Seen durch die Engadiner Hochebene bis zum Passort Maloja auf 1815&amp;amp;nbsp;m Höhe. Direkt am Dorfrand von Maloja liegt der südlichste dieser Seen, der [[Silsersee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in Maloja entspringende Fluss [[Inn|En/Inn]] gab der Landschaft [[Engadin|Engiadina/Engadin]] womöglich ihren Namen; Näheres zur Etymologie von «Engadin» siehe im [[Engadin#Etymologie|dortigen]] Artikel. Falls diese Herleitung des Namens zutrifft, könnte der Talname Engadin/Engiadina darauf hinweisen, dass auch der Oberlauf des Flusses Inn seit jeher so bezeichnet wurde. Auch wenn in der Vergangenheit vereinzelt die Auffassung vertreten wurde, dass der Inn in der Nähe der [[Etsch]] am [[Reschenpass]] entspringe, wird spätestens seit dem 16. Jahrhundert der Ursprung einheitlich im Bereich der Seen am [[Malojapass]] gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Maloja zählen neben dem Kernort die Ortschaften bzw. Gehöfte Capolago, Creista, Mota d‘Orden und Pila. Ausserdem gehört auch der fast vier Kilometer entfernte Weiler Isola am Silsersee zu Maloja.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Wanderwege ==&lt;br /&gt;
Am Südausgang des Ortes führt die Strasse über den Malojapass 200 schroffe Höhenmeter hinunter ins Bergell, ein nach Südwesten ausgerichtetes Tal, dessen Strasse nach etwa 30 Kilometern in das nur noch 300&amp;amp;nbsp;Meter hoch gelegene italienische Städtchen [[Chiavenna]] führt. Umgekehrt fährt man von Italien her über Chiavenna durch das [[Bergell]] den [[Malojapass]] hinauf.&lt;br /&gt;
Mit dem Auto führt von Norden kommend eine der Routen über den [[Julierpass]] via [[Silvaplana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Nordosten her kann Maloja mit der [[Rhätische Bahn|Rhätischen Bahn]] über den Albulapass (bis [[St.&amp;amp;nbsp;Moritz]]) erreicht werden, von dort anschliessend mit dem Postauto sowie dem Engadin Bus, ebenfalls regelmässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Süden verbindet der [[Murettopass]] Maloja mit dem [[Valmalenco]] und [[Sondrio]] im [[Veltlin]]. Der Übergang verlor im 19. Jahrhundert an Bedeutung, spielte aber noch lange als Schmugglerpfad eine Rolle. Als Fussweg wird er heute von Wanderern und Mountainbikern begangen.&lt;br /&gt;
Auf der anderen Talseite führt ein Wanderweg über den [[Pass Lunghin]] auf den [[Septimer]] und nach [[Bivio]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Maloja&amp;#039;&amp;#039; geht auf die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Maloggia&amp;#039;&amp;#039; zurück, welche von Hirten aus dem südöstlich benachbarten [[Veltlin]] stammt, und bedeutet «[[Erlen (Botanik)|Erlenwäldchen]]» (die alpine Art der Erle wird hier «Malös» oder «Marös» genannt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Segantini&amp;quot;&amp;gt;Centro Segantini, «Maloja», {{Webarchiv |url=http://www.segantini.com/3_Maloja.html |text=Archivierte Kopie |wayback=20060719163445}}&amp;lt;/ref&amp;gt;). 1244 ist für den Ort der Name &amp;#039;&amp;#039;Malongum&amp;#039;&amp;#039; beurkundet, 1275 &amp;#039;&amp;#039;Malodia&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; 1947 wurde entschieden, statt &amp;#039;&amp;#039;Maloggia&amp;#039;&amp;#039; offiziell den Namen &amp;#039;&amp;#039;Maloja&amp;#039;&amp;#039; zu verwenden. Im italienischsprachigen Dorf ist der Name &amp;#039;&amp;#039;Maloggia&amp;#039;&amp;#039; neben &amp;#039;&amp;#039;Maloia&amp;#039;&amp;#039; jedoch weiterhin geläufig.&lt;br /&gt;
{{Panorama|Panoramabild Maloja.jpg|1000|Panoramabild, links beim „Kursaal Maloja“, heute [[Maloja Palace]] beginnend}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reformierte Kirche Maloja 10.jpg|mini|x200px|[[Reformierte Kirche Maloja]]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;#039;&amp;quot;clear:none;&amp;#039;&amp;gt;[[Datei:Torre Belvedere near Maloja.jpg|mini|ohne|x200px|Torre Belvedere]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;#039;&amp;quot;clear:none;&amp;#039;&amp;gt;[[Datei:Camille de Renesse.jpg|mini|ohne|x200px|Camille de Renesse]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 15. Jahrhundert wurde Maloja von [[Stampa]] aus erschlossen. Die Fraktion auf der Engadiner Hochebene umfasst die ehemaligen Sommersässe der Bauern von Stampa.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Im ausgehenden 18. Jahrhundert erlitt die Bevölkerung der Gegend Auswirkungen der [[Koalitionskriege|napoleonischen Kriege]], als sich abwechselnd französisches und österreichisches Militär mit Besetzungen, Verwüstungen und Viehraub umtrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Segantini&amp;quot; /&amp;gt; Das Berghotel Kulm, das zugleich als Poststation diente, bestand bis 1880.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Ende des 19. Jahrhunderts hatte der Graf [[Camille de Renesse]] die Vision, aus Maloja das «Monte Carlo der Alpen» zu machen. So wurde ein Ferienort für die gehobene Aristokratie geplant. Er liess von 1882 bis 1884 u.&amp;amp;nbsp;a. das [[Maloja Palace|Palace-Hotel]] erbauen, das noch bis Anfang 2008 als Erholungsheim für Kinder und Jugendliche genutzt wurde. Seit 2009 ist es wieder ein Schlosshotel.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernadette Conrad: [http://www.zeit.de/2012/10/Maloja-Palace-Schweiz &amp;#039;&amp;#039;Ein Schloss für mich allein.&amp;#039;&amp;#039;] [[ZEIT Online]], 1. März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1882 bis 1884 entstanden zudem eine katholische Kirche und das (unvollendete) [[Torre Belvedere|Familienschloss Belvedere]]. Um 1900 erlebte Maloja eine Blüte. Die beiden Weltkriege besiegelten das Schicksal des Ortes als Nobelkurort, nicht aber als touristische Destination. Zwischen 1882 und 1900 wurden auf der Malojaroute 16&amp;#039;594 Postreisende gezählt, zwischen 1930 und 1952 waren es 218&amp;#039;884. Der Ort besitzt eine eigene Primarschule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1851 gebildete [[Bezirk Maloja]] umfasste die [[Kreis Bergell|Kreise Bergell]] und [[Kreis Oberengadin|Oberengadin]] bis zur Brücke [[Punt Ota (Cinuos-chel-Brail)|Punt Ota]] ca. 5 Kilometer oberhalb von Zernez. Maloja war eine Fraktion der ehemaligen Gemeinde Stampa und seit 2010 Teil der Gemeinde Bregaglia.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 ETH-BIB-Maloja-LBS H1-025724.tif|Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]] (1964)&lt;br /&gt;
 ETH-BIB-Maloja, Silsersee-LBS H1-017991.tif|Silsersee, Luftbild von Werner Friedli (1947)&lt;br /&gt;
 Oberes Engadin Maloja und Silsersee um 1900.jpg|Maloja und der Silsersee um 1900; am Seeufer das [[Maloja Palace]] (Name im 21. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
 ETH-BIB-Maloja, Belvedere-LBS H1-010183.tif|Belvedere, Luftbild von Werner Friedli (1947)&lt;br /&gt;
 ETH-BIB-Maloja, Hotel Kulm-LBS H1-010186.tif|Hotel Kulm, Luftbild von Werner Friedli (1947)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst ==&lt;br /&gt;
=== Segantini ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Segantini Maloja.jpg|mini|Segantinihaus in Maloja]]&lt;br /&gt;
Der heute bekannteste Maler der Region ist [[Giovanni Segantini]], er gilt als &amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; Engadiner Maler. Er verbrachte mit seiner Familie die letzten fünf Lebensjahre in Maloja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Spuren dieses Malers können heute in und um Maloja verschiedene Ausflüge unternommen werden: ein Besuch der «Casa Segantini», des Ateliers Segantini (beide im Dorf selbst gelegen) sowie ein Spazierweg, der «Sentiero Segantini», der mit einzelnen Bildstationen auf einem Wanderweg ins Seitental Orden führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Giacometti ===&lt;br /&gt;
Einer seiner Meisterschüler war [[Giovanni Giacometti]], der Vater von [[Alberto Giacometti]], die beide aus Stampa im Bergell stammten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Künstler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Culurs4.jpg|mini|hochkant|Säulen auf der Mauer]]&lt;br /&gt;
Die Künstlerin [[Elvezia Michel-Baldini]], die in Borgonovo im [[Bergell]] lebte und wirkte, bezog das [[Flachsfaser|Leinen]] für ihre Kunstwebereien aus eigenem [[Gemeiner Lein|Flachsanbau]] im Weiler Pila am Fusse des Lunghin nahe Maloja.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Culurs1.jpg|Installation [[Culur]] auf der Rückhaltemauer&lt;br /&gt;
 Culurs Salecina1.jpg|Säule bei Salecina, Blick Richtung Rückhaltemauer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Seitental Orden wurde 1997 eine Freiluft-[[Installation (Kunst)|Installation]] aus neun farbigen Säulen [[Culur]] von [[Gottfried Honegger]] eingeweiht. Sie ist im Gelände markant platziert und stellt flussaufwärts über die Orlegna hinweg einen Bezug zwischen der Rückhaltemauer und dem Grundstück der [[Stiftung Salecina]] her, die letzte bewohnte Liegenschaft im Seitental Orden an der Orlegna-Brücke auf dem Weg zum Fornogletscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chiesa bianca in Maloja.jpg|mini|Chiesa bianca]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maloja Schweizerhaus.JPG|mini|Das Schweizerhaus in Maloja]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Bregaglia}}&lt;br /&gt;
Viele Sehenswürdigkeiten und Baudenkmäler in Maloja stammen aus der Gründerzeit:&lt;br /&gt;
* Chiesa Bianca: um 1885 als erste anglikanische Kirche eröffnet, von 1890–1967 katholisches Gotteshaus, seither profaniert und durch den Verein «Freundeskreis Chiesa Bianca Maloja» im Sommer für kulturelle Anlässe genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bregaglia.ch/de/chiesa-bianca-in-maloja Chiesa Bianca in Maloja] auf bregaglia.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ehemalige anglikanische Kirche, erbaut 1888–1889, heute die [[Reformierte Kirche Maloja]]&lt;br /&gt;
* Hotel Palace, heute das [[Maloja Palace]]&lt;br /&gt;
* Hotel Maloja Kulm&lt;br /&gt;
* Hotel Schweizerhaus&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://baukultur.gr.ch/de_DE/address/hotel_schweizerhaus.31474 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Hotel Schweizerhaus (Foto) |wayback=20140329081847}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Segantini-Haus&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.segantini.org/ Segantini-Haus] auf segantini.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://baukultur.gr.ch/de_DE/address/hotel_schweizerhaus.31475 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Segantini-Haus (Foto) |wayback=20220220085916}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Haus Perico-Baldini erbaut um 1672&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://baukultur.gr.ch/de_DE/address/haus_perico_baldini.31473 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Haus Perico-Baldini (Foto) |wayback=20140329065217}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Villa La Motta (1906), Architekt Ottavio Ganzoni&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://baukultur.gr.ch/de_DE/address/hotel_schweizerhaus.31476 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Villa La Motta (Foto) |wayback=20220220085918}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Torre Belvedere–Maloja&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bregaglia.ch/de/torre-belvedere Torre Belvedere in Maloja] auf bregaglia.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Gletschermühlen von Maloja&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bregaglia.ch/de/die-gletschermuehlen-von-maloja Die Gletschermühlen von Maloja] auf bregaglia.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Verein [[Pro Castellis]] hat das Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;Maloja Kulm (A 7678)&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Sperrstelle Maloja&amp;#039;&amp;#039; als Museum «Museo Fortezza Maloja» der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bregaglia.ch/de/aktuell/events/fortezza-maloja Passfestungen Bergell-Maloja] auf bregaglia.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Maloja-Schlange}} Meteorologisches Phänomen: Die «Maloja-Schlange» ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Malojawind}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Maloja-Schlange.JPG|mini|Ein Beispiel des meteorologischen Herbstphänomens in Maloja: die «Maloja-Schlange»]]&lt;br /&gt;
Meist an herbstlichen Morgen formiert sich eine Nebel«schlange», wenn das Kondensationsniveau tief genug liegt, um auf der Höhe von Maloja aufsteigende, feuchte Luft in Wolken oder Nebel zu verwandeln. Es handelt sich dabei um ein Naturschauspiel, bei dem oberhalb der «Schlange» bereits strahlender Sonnenschein sein kann (siehe Foto rechts). Die Besonderheit der Schlange ist, dass sie nicht ruhig im Tal liegt, sondern nach Westen über den Malojapass hinunterkriecht. Je nach Wind und Wetterlage kann das Phänomen auch schnell wieder vorbei sein. Hierüber gibt es auch einen Film des deutschen Bergfilmers [[Arnold Fanck]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Wolkenphänomen von Maloja]]&amp;#039;&amp;#039; (1924).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die Gegend um Maloja weist zahlreiche geologische Besonderheiten auf. So finden sich in der Nähe des [[Lägh da Cavloc]] im Fornotal (Tal des [[Fornogletscher]]s) Grüngesteine, die sich ursprünglich im Ozean zwischen der afrikanischen [[Kontinentalplatte]] und der europäischen Kontinentalplatte gebildet haben. Im Laufe der Verschiebungen haben sich diese [[Gestein]]e umgebildet ([[Metamorphose (Geologie)|Gesteinsmetamorphose]]), im Fornotal ist ein Ergebnis etwa der berühmte [[Andalusit]]-[[Schiefer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andalusitschiefer gehört zu denjenigen Gesteinen, die durch Kontaktmetamorphose zustande kommen, auch Thermometamorphose genannt, weil sich der Vorgang bei ansteigenden Temperaturen abspielt. Wichtig ist darüber hinaus gleich bleibend niedriger Druck. Dabei wird Korn für Korn das Ausgangsgestein verändert (Rekristallisation). Falls noch einige Stellen porös waren, verschwinden sie jetzt. Kontaktmetamorphose heisst dieser Vorgang deshalb, weil die Einzelkörner untereinander in unmittelbarem Kontakt geraten. Erkennbar sind Produkte solcher Prozesse daran, dass nach aussen neue Minerale sprossen, die fleckenartig, garbenartig oder knotenartig sein können. Im Fornotal gibt es viele solcher Funde zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lägh da Cavloc.jpg|mini|Lägh da Cavloc bei Maloja, im Hintergrund die Pizzi dei Rossi im Fornotal, links davon der Murettopass.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lägh da Bitabergh 1.jpg|mini|Lägh da Bitabergh bei Maloja]]&lt;br /&gt;
Für ein Bergdorf, und erst recht für ein Passdorf, hat das Wasser für Maloja eine ungewöhnlich grosse Bedeutung:&lt;br /&gt;
* Es liegt am westlichen Ende des [[Silsersee]]s, der als Reservoir für die Trinkwasseraufbereitung der Gemeinde dient.&lt;br /&gt;
* Oberhalb des Dorfs entspringt im Südwesten des [[Lunghinsee]]s (Lägh dal Lunghin) der [[Inn]], einer der grossen Flüsse des europäischen Kontinents, der in einem Wasserfall am Osthang des [[Piz Lunghin]] herunterkommt (nahe dem Weiler Pila).&lt;br /&gt;
* Das Gletscherflüsschen «Orlegna» im Süden von Maloja hat geografisch nichts mit dem Inn zu tun (s.&amp;amp;nbsp;u. zur Wasserscheide), sondern biegt, obwohl nur einen Kilometer vom Beginn des Flusslaufs des Inn entfernt gelegen, nach Südwesten Richtung Italien abbiegt. An dieser Stelle wurde Mitte der 1980er Jahre eine Hochwasserrückhaltesperre gebaut, die ausschliesslich dazu dient, Hochwasser oder Geschiebe zurückzuhalten. Das bei Orden meist begehbare Flussbett, das heute das [[Hochwasserrückhaltebecken|Rückhaltebecken]] ausmacht, und vor allem die Schutzmauer, ist den Dörfern im Bergell schon sehr zugutegekommen, denn 1987 wurden sie dadurch von den Folgen eines gefährlich starken Hochwassers verschont.&lt;br /&gt;
* Im Süden von Maloja sind zwei kleinere Seen, der [[Lägh da Cavloc]] (Cavlocciosee) und der [[Lägh da Bitabergh]] (Bitabergasee), beides beliebte Ausflugsziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasser wird im Spätherbst in hohem Masse auch für die [[Schneekanone|Kunstschneeproduktion]] (Beschneiung) verwendet. Hierbei wird Wasser der Gemeinde Stampa/Maloja mit einem Systemtrenner getrennt. Auf diese Weise kann das Wasser ab der Beschneiungsleitung zurückfliessen.&amp;lt;ref&amp;gt;News vom 21. Februar 2006 bei {{Webarchiv |url=http://www.snowmakers.ch/news/default.asp |text=snowmakers.ch |wayback=20060718085412}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europäischer Wasserscheidepunkt am Lunghinpass ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lunghinpass.jpg|mini|Die dreifache Wasserscheide am [[Pass Lunghin]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gletschertöpfe in Maloja.jpg|mini|[[Gletschertopf]] bei Maloja]]&lt;br /&gt;
Am Pass Lunghin bei Maloja befindet sich ein [[Wasserscheidepunkt]] – er ist Schnittpunkt dreier wichtiger Flusssysteme Europas:&lt;br /&gt;
* der [[Inn]] fliesst über die [[Donau]] ins [[Schwarzes Meer|Schwarze Meer]],&lt;br /&gt;
* die [[Julia (Fluss)|Julia]] über den [[Rhein]] in die [[Nordsee]] und damit in den [[Atlantischer Ozean|Atlantik]],&lt;br /&gt;
* die Maira über den [[Po (Fluss)|Po]] in die [[Adriatisches Meer|Adria]] und damit ins [[Mittelmeer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
* Infostelle Maloja&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bregaglia.ch/de/unsere-perlen/unsere-doerfer/maloja#filter=b-isDestination-1,r-fullyTranslatedLangus-,r-onlyOpened-,sb-sortedBy-0&amp;amp;ipd=9379568&amp;amp;zc=16,9.68276,46.40417 Infostelle Maloja] auf bregaglia.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Maloja Skimarathon Start V2.JPG|mini|Der [[Engadiner Skimarathon]] kurz nach dem Start in Maloja]]&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Maloja ist ein Wander-, Touren- und Klettergebiet ersten Rangs. Ausdauer wird durch landschaftlich eindrucksvolle Ausblicke belohnt. Auf einem gut gepflegten Rundweg durch ein Naturschutzreservat lassen sich die Rückzugsspuren der Gletscher der letzten Eiszeit bestaunen, es gibt hier so viele [[Gletschertopf|Gletschertöpfe]] wie sonst nirgends in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Silsersee]] bietet im Sommer beste Surf- und Segelbedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter ist Maloja Ausgangspunkt zahlreicher Loipen und der traditionelle Startort des [[Engadin Skimarathon]], der u.&amp;amp;nbsp;a. über den gefrorenen [[Silsersee]] führt, das Ziel ist nach 42 km [[S-chanf]]. Der Skilift am Piz Aela befördert alpine Skifahrer auf knapp 2000 m Höhe, der Berg verwandelt sich nach Schneefällen in ein Pulverschneeparadies auch für Snowboarder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungsarbeit ===&lt;br /&gt;
Vor Ort in Maloja ist in der Dauerausstellung «Landschaftsgeschichte Maloja» Wissenswertes über die Folgen der Kontinentalkollision vor 90 Millionen Jahren für die Geologie und Geomorphologie der Gegend zu erfahren. Die Ausstellung wurde gestaltet von der Assoziation &amp;#039;&amp;#039;Pro Natura&amp;#039;&amp;#039; und ist im Torre Belvedere am Dorfrand oberhalb des Beginns der Passstrasse zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Schweiz hinaus bekannt ist das Ferien- und Bildungszentrum [[Salecina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Gottardo Guido Segantini (* 25. Mai 1882 in [[Pusiano]]; † 16. Juni 1974 in Maloja), [[Giovanni Segantini]]s Sohn, Künstler, Landschaftsmaler und Graveur. Bruder von Mario Segantini&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sik-isea.anton.ch/actors/show?perPage=100&amp;amp;sortAsc=1&amp;amp;collection=0&amp;amp;recordgroup=0&amp;amp;fonds=0&amp;amp;sortField=id&amp;amp;index=9531 Gottardo Segantini] auf sik-isea.anton.ch/actors (italienisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mario Segantini (* 31. März 1885 in [[Mailand]]; † Februar 1916 in Maloja), Künstler, Bildhauer, Maler und Radierer. Sohn von Giovanni und Bruder von Gottardo&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sik-isea.anton.ch/actors/show?perPage=100&amp;amp;sortAsc=1&amp;amp;collection=0&amp;amp;recordgroup=0&amp;amp;fonds=0&amp;amp;sortField=id&amp;amp;index=9532 Mario Segantini] auf sik-isea.anton.ch/actors (italienisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Vico Rigassi]] (1905–1983), Sportjournalist am Radio, offizieller Sprecher der Radweltmeisterschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Orlegna-River nr Salecina Maloja Orden-dent Val-Forno.JPG|mini|x230px|Bach [[Orlegna]] in Nähe der Stiftung Salecina am Beginn des [[Val Forno]]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Blick zum Muretto-Pass P1000742.JPG|[[Val Forno]], Blick zum Muretto-Pass von oberhalb des [[Lägh da Cavloc]]&lt;br /&gt;
 Salecina-with-view-to-Val-Maroz.JPG|Blick über den [[Malojapass]] hinweg auf das Val Maroz, im Vordergrund [[Salecina]]&lt;br /&gt;
 CH-NB Photoglob-Wehrli EAD-WEHR-6792-B.jpg|[[Silsersee]] mit &amp;#039;&amp;#039;Kursaal Maloja&amp;#039;&amp;#039;, um 1906, heute [[Maloja Palace]]&lt;br /&gt;
 ETH-BIB-Maloja - Piz Lunghin, von Süd-Ost-Dia 247-03394-1.tif|[[Piz Lunghin]], von Süd-Ost. Bild von [[Leo Wehrli]] (1922)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|8088|&amp;#039;&amp;#039;Maloja&amp;#039;&amp;#039;|Autor=Adolf Collenberg|Datum=2016-12-07}}&lt;br /&gt;
* Peter Heitzmann: &amp;#039;&amp;#039;[[Granit]]massiv im [[Gneis]]gebirge&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berge. Das internationale Magazin der Bergwelt.&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;29, April 1988 (Themenschwerpunkt [[Bergell]]), S.&amp;amp;nbsp;46–49, {{ISSN|0947-5958}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Malojastrasse: Oberengadin–Bergell, St.&amp;amp;nbsp;Moritz–Maloja–Castasegna&amp;#039;&amp;#039;. Bern: Generaldirektion der Post-, Telegraphen- und Telephonverwaltung, Ausgaben von 1946, 1950, 1960 (Band 21 der Reihe «Schweizerische Alpenposten», seit 1932).&lt;br /&gt;
* Simona Martinoli u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Guida d’arte della Svizzera italiana.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]]. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, S.&amp;amp;nbsp;527–529.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden III. Die Talschaften Räzünser Boden, Domleschg, Heinzenberg, Oberhalbstein, Ober- und Unterengadin&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 11). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1940. {{DNB|760079625}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.engadin.ch/maloja Die Maloja-Seite auf der Website von Engadin Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.segantini.com/ Über den Maler Giovanni Segantini]&lt;br /&gt;
* [https://salecina.ch/ Fondazione Salecina / Stiftung Salecina (Selbstverwaltetes Ferien- und Tagungshaus)]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.culur.ch/ |text=«Culur», Landschafts-Installation in Orden |wayback=20170129010807}}&lt;br /&gt;
* {{ethorama|Z6Jf8R183tH8MlPvJA5n}} (interaktive Karte und digitalisierte Dokumente, die einen direkten Bezug zur Schweiz haben und geografisch mit einem bestimmten Ort verbunden sind; deutsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HLS|8088|&amp;#039;&amp;#039;Maloja&amp;#039;&amp;#039;|Autor=Adolf Collenberg}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4272470-3|VIAF=239111055}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Engadin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberengadin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bregaglia)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hahnenkleer</name></author>
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