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	<title>Mallerstetten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-10T08:02:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dietfurt an der Altmühl&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/02/59/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/32/45/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 493 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 493&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 498&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 112&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dietfurt.de/statistiken/ |titel=Statistiken – Stadt Dietfurt |format=PDF |abruf=2022-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 92345&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08464&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Mallerstetten 01.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Mallerstetten, Blick von Süden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mallerstetten.JPG|mini|Mallerstetten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mallerstetten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Stadt]] [[Dietfurt an der Altmühl]] im [[Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz]] in [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] liegt nordwestlich vom Gemeindesitz auf der Hochfläche der südlichen [[Frankenalb]] an der nach [[Hebersdorf (Dietfurt an der Altmühl)|Hebersdorf]] weitergehenden [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz#NM 15|Kreisstraße NM 15]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
„Malcherstetten“ (= die Wohnstätten des Malcher) wurde in der Auseinandersetzung des [[Hochstift Eichstätt|Bischofs von Eichstätt]] mit den bayerischen Herzögen Rudolph und Ludwig um das [[Grafen von Grögling-Hirschberg|Hirschberger]] Erbe im [[Gaimersheimer Spruch]] 1305 dem Bischof zugesprochen. Das Hochstift besaß später nur einen einzigen Hof im Dorf und die [[Vogtei (HRR)|Vogtei]] über ihn; der Hof zinste an das [[Kastenamt]] [[Beilngries]] des unteren Stifts. Infolge des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] lag er 1644 öde. Beim Erwerb [[Töging (Dietfurt an der Altmühl)|Tögings]] durch das Hochstift 1584 erhielt der Bischof den [[Zehnt]] auf zwei bayerische Höfe und einem Gültacker. Im 17. Jahrhundert finden sich Schreibweisen des Ortsnamens wie Mallerstötten, Mallmerstöttn, Mallstöttn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kreiseinteilung [[Königreich Bayern|Bayerns]] im Jahr 1808 gehörte das Dorf zum [[Steuerdistrikt]] Hebersdorf, der zunächst dem [[Landgericht Neumarkt in der Oberpfalz|Landkreis Neumarkt]] (im [[Oberdonaukreis]]) zugeteilt war und später zum [[Landgericht Riedenburg]] kam (im [[Regenkreis]]; 1837 in Oberpfalz umbenannt). Dabei blieb es bis zur [[Gebietsreform in Bayern|bayerischen Gebietsreform]], bei der sich Mallerstetten am 1. Januar 1972 der Stadt [[Dietfurt an der Altmühl]] anschloss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=557}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 hatte der Ort 189 und 1939 176 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katholische Kirche St. Georg ==&lt;br /&gt;
Die [[Dietfurt an der Altmühl|Hainsberger]] Filialkirche St. Georg in Mallerstetten wurde wohl im 17. Jahrhundert unter Verwendung des Turmes (mit [[Treppengiebel]]n und [[Satteldach]]) der [[Gotik|gotischen]] Vorgängerkirche neu erbaut. Am 18. September 1864 erfolgte eine neue Weihe der [[Chorturm|Chorturmkirche]]. Die Ausstattung ist [[Neuromanik|neuromanisch]] (Hauptaltar und zwei Seitenaltäre) mit Altarbildern der Zeit. Von den beiden flankierenden [[Hochaltar]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;statuen ist die rechte eine „bessere Arbeit um 1500“ (Mader, Kunstdenkmäler, S. 83); sie stellt den hl. [[Augustinus]] als Bischof dar. An der linken [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;wand hängt eine Figurengruppe Hl. Georg im Kampf mit dem Drachen (um 1650). Das Geläute besteht aus zwei Glocken von 1956.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stetterhof.JPG|mini|Kapelle in Stetterhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlacht von Mallerstetten ==&lt;br /&gt;
Am 4. März 1703 kam es bei Mallerstetten an der [[Kurfürstentum Bayern|Kurbayerischen]] Defensionslinie zur ersten kurbayerische Feldschlacht im [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://robl.de/mallerstetten/mallerstetten.html|title=Die Schlacht von Mallerstetten am 4. März 1703|author=Werner Robl|date=|work=robl.de|accessdate=2016-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Steinerne [[Bildstock|Marter]] an der Straße zwischen Mallerstetten und Mitteldorf erinnert an die dort Gefallenen, von denen 103 in der Nähe in einem Massengrab beerdigt wurden. Die Marter wurde 1730 erstmals im [[Urbar (Verzeichnis)|Saalbuch]] der Stadt Dietfurt erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.mittelbayerische.de/region/neumarkt/gemeinden/dietfurt/eine-erinnerung-an-gefallene-soldaten-21164-art1435373.html|title=Eine Erinnerung an gefallene Soldaten|author=|date=2016-09-28|work=mittelbayerische.de|accessdate=2016-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinerne Marter bei Mallerstetten - 003.jpg|mini|Steinerne Marter bei Mallerstetten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* In der Flur „Felsenschachen“ befinden sich mindestens 19 und in der Flur „Kühstelle“ mindestens 20 vorgeschichtliche [[Hügelgrab|Grabhügel]].&lt;br /&gt;
* Am Weg nach [[Kevenhüll]] und am Weg nach Hainsberg steht jeweils ein nach[[Mittelalter|mittelalterliches]] [[Steinkreuz]]. Am Weg nach Hainsberg findet man zudem eine steinerne Martersäule von 1576.&lt;br /&gt;
* Circa 1400 Meter südöstlich der Kirche Mallerstetten ist der [[Burgstall Mallerstetten|Burgstall „Auf der Schmalzen“]] nachgewiesen.&lt;br /&gt;
* Zwischen Mallerstetten und Hainsberg soll sich der Ort „Lochdorf“ befunden haben, der 1305 erstmals urkundlich erwähnt ist und wohl im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] abgegangen ist. Um ihn rankt sich die Sage, der Ort sei von der Erde „verschluckt“ worden.&lt;br /&gt;
* In [[Stetterhof]] in der Gemarkung Mallerstetten befindet sich eine Kapelle „Mariä Unbefleckte Empfängnis“ von 1908.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] Mallerstetten&lt;br /&gt;
* Katholische Landjugend-Bewegung Hainsberg/Mallerstetten&lt;br /&gt;
* [[Obst- und Gartenbauverein]] Mallerstetten&lt;br /&gt;
* Junggesellenverein Isidor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Heinloth Neumarkt 1967}}&lt;br /&gt;
* [[Felix Mader]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Schlosses und Oberamtes Hirschberg&amp;#039;&amp;#039;. Eichstätt: Brönner &amp;amp; Daentler 1940, S. 210&lt;br /&gt;
* Felix Mader (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler von Oberpfalz &amp;amp; Regensburg. XII Bezirksamt Beilngries. II. Amtsgericht Riedenburg.&amp;#039;&amp;#039; 1928 (Nachdruck 1982, ISBN 3-486-50442-8.) S. 83&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mallerstetten (Dietfurt an der Altmühl)}}&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID=ODB_S00035351 |objekt=Mallerstetten |abruf=2022-02-10}}&lt;br /&gt;
* [http://jurahaus.tilius.de/ Fotos von Jurahäusern in Mallerstetten]&lt;br /&gt;
* [https://www.glockenklaenge.de/orte/nm/mallerstetten.html Geläute und Fotos der Ortskirche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Dietfurt an der Altmühl}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1079037063}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Dietfurt an der Altmühl)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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