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	<title>Malka Mai - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Malka_Mai&amp;diff=2008380&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;5glogger: /* Inhalt */ präziserer Link NS-Ghetto</title>
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		<updated>2026-01-15T17:58:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Inhalt: &lt;/span&gt; präziserer Link NS-Ghetto&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Malka Mai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Jugendliteratur|Jugendroman]] von [[Mirjam Pressler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch &amp;#039;&amp;#039;Malka Mai&amp;#039;&amp;#039; erzählt die Geschichte eines [[Judentum|jüdischen]] Mädchens, ihrer Mutter und ihrer älteren Schwester im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. In dem Roman stellt die Autorin die Angst, das Leid und oft auch die ausgelöschte Hoffnung einer jüdischen Familie dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman beruht auf den Erinnerungen der realen Malka Mai, die damals mit ihrer Familie nach [[Israel]] auswanderte. &amp;#039;&amp;#039;Malka Mai&amp;#039;&amp;#039; erschien im Jahre 2001 im Beltz &amp;amp; Gelberg Verlag,&amp;lt;ref&amp;gt;ISBN 3-407-80879-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Neuauflage erschien 2004 in Weinheim/Basel.&amp;lt;ref&amp;gt;ISBN 3-407-78594-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman wurde ins Französische, Spanische, Ungarische, Englische, Italienische und ins Niederländische übersetzt. Zudem erschien ein [[Hörbuch]], gelesen von Eva Gosciejewicz (Regie: Ursula Honisch)&amp;lt;ref&amp;gt; Der Hörverlag. München 2005, ISBN 3-89940-645-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Malka Mai&amp;#039;&amp;#039; wird häufig in weiterführenden Schulen in den Klassen 6–10 als Lektüre verwendet und in den Unterricht mit einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1943 lebt die jüdische Ärztin Hanna Mai mit ihren beiden Töchtern, der 16-jährigen Minna und der 7-jährigen Malka, in [[Lawotschne|Ławoczne]], einem Ort in dem von Deutschen [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|besetzten Polen]] nahe der ungarischen Grenze. Ihr Ehemann ist bereits nach &amp;#039;&amp;#039;[[Erez Israel]]&amp;#039;&amp;#039; ausgewandert, doch Hanna Mai wiegt sich durch ihren Beruf als Ärztin noch in Sicherheit, bis sie feststellt, dass die Deutschen auch für sie und besonders für ihre Töchter eine Gefahr sein könnten. In letzter Minute flieht sie mit ihnen nach Ungarn mit dem Ziel, zu ihrem Ehemann zu gelangen. Doch schon in Pilipiec erkrankt Malka an hohem Fieber und Hanna entschließt sich, schweren Herzens Malka bei dem Müller Kopolowici zurückzulassen. In [[Mukatschewo|Munkatsch]] würde Kopolowici Malka dann wieder zu ihrer Mutter und Schwester bringen. Doch aus Angst, von Deutschen verdächtigt und deportiert zu werden, setzt Kopolowici Malka auf die Straße. Dort rettet sie der polnische Gendarm Zygmunt vor der Deportation und bringt sie zu seiner Frau Teresa. Teresa ist für Malka der letzte Lichtblick in dieser grauen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch durch die Deutschen wäre Malka eine Gefahr für Teresas jüngsten Sohn Antek, der eine Behinderung hat und daher von dem [[Euthanasie im Nationalsozialismus|Euthanasie-Programm]] der Nazis bedroht ist. Malka wird ins [[Ghetto in der Zeit des Nationalsozialismus|Ghetto]] von [[Skole]] (damals im besetzten Polen) gebracht. Nach einer Aktion der Deutschen lebt sie kurze Zeit bei einer netten, älteren Frau, die sie jedoch bald verlassen muss, da sie sonst von den Deutschen entdeckt werden könnte. Im Ghetto übersteht sie Hunger und Kälte und distanziert sich von ihrer Mutter. Malka wird jedoch nach einem sehr strengen Winter krank und steigt im Fieberwahn in einen Zug ein, wird von Deutschen entdeckt und in ein jüdisches Krankenhaus gebracht, wo man feststellt, dass Malka [[Typhus]] hat. In dem jüdischen Krankenhaus geht es ihr nach einiger Zeit wieder gut, sie bekommt warmes Essen und hat ein Dach über dem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hanna und Minna Mai dann mit einer Flüchtlingsgruppe in Munkatsch ankommen, bemerken sie, dass Malka nie angekommen ist und auch nie in Munkatsch ankommen wird. So beschließt Hanna, nach Malka zu suchen. Hanna geht den weiten Weg wieder zurück nach Lawoczne, um dort Teresa zu treffen. Babka Angeta, Teresas Mutter, reist nach Ungarn und bringt Malka zu ihrer Mutter. Doch das Wiedersehen im März 1944 misslingt, da Malka ihre Mutter zurückweist und nur noch zu Teresa will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Malka Mai&amp;#039;&amp;#039; gelangte auf die Bestenliste für [[Kinder- und Jugendliteratur]] [[Die besten 7 Bücher für junge Leser|Die besten 7]], bekam den &amp;#039;&amp;#039;[[Luchs (Literaturpreis)|Luchs 2001]]&amp;#039;&amp;#039; und kam in die Bestenliste von Radio Bremen. Auch wurde Mirjam Presslers Roman mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Bulletin Jugend &amp;amp; Literatur|Eule des Monats]] Mai 2001&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;dem [[Deutscher Bücherpreis|Deutschen Bücherpreis]] 2002&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;katholischen Kinder- und Jugendroman 2002&amp;#039;&amp;#039; sowie dem Zürcher Jugendbuchpreis &amp;#039;&amp;#039;[[La vache qui lit]] 2001&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet und war für den [[Deutscher Jugendliteraturpreis|Deutschen Jugendliteraturpreis]] 2002 nominiert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.djlp.jugendliteratur.org/datenbanksuche/jugendbuch-3/artikel-malka_mai-1364.html |titel=Nominierungsbegründung Deutscher Jugendliteraturpreis |werk= |hrsg= |datum= |zugriff=06.02.2018 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bearbeitungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2024 wurde an den [[Landesbühnen Sachsen]] die Jugendoper „Malka Mai“ von [[Christoph Breidler]] uraufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landesbuehnen-sachsen.de/spielzeit/malka-mai/ |titel=Malka Mai |werk=Landesbühnen Sachsen |sprache=de-DE |abruf=2024-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezensionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Véronique Thiel schreibt auf der Seite der FH-Köln, Institut für Informationswissenschaften unter anderem: „Insgesamt ist der Text einfach und gut verständlich geschrieben.... Der Autorin ist mit Malka Mai eine unter die Haut gehende Schilderung eines Kinderschicksals im Zweiten Weltkrieg gelungen. Auch das Happyend kann nicht über die Grausamkeit des Erlebten hinwegtäuschen. Malka ist dadurch weit vor der Zeit erwachsen gemacht worden.“&amp;lt;ref&amp;gt; http://www.fbi.fh-koeln.de/institut/papers/rezensionsseiten/Rezensionen_SS01/Pressler_Malka.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Christine Tresch schreibt am [[Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien|Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien]] dazu: „Mirjam Pressler erzählt ihr Leben wahrheitsgemäß nach. Sie tut dies abwechselnd aus der Perspektive von Malka und ihrer Mutter und lässt so die Abgründe aufscheinen, die sich zwischen den beiden in der Zeit ihrer Trennung aufgetan haben. Ein ergreifendes Buch über ein Mädchen, das sich das Kindsein austreiben musste, um überleben zu können.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sikjm.ch/rezensionen/datenbank/?id=125&amp;amp;c=1&amp;amp;search1=pressler |titel=Rezension: Malka Mai {{!}} SIKJM Schweizerisches Institut für Kinder und Jugendmedien |abruf=2021-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Perlentaucher|mirjam-pressler/malka-mai|b}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;5glogger</name></author>
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