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	<title>Malix - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T23:28:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Malix&amp;diff=255050&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-25T23:07:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Malix&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = Malix wappen.svg&lt;br /&gt;
|BILD = Malix GR.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG= Rechts im Hintergrund [[Maladers]], rechts unten der Turm der Ruine der  [[Burg Strassberg]]&lt;br /&gt;
|GEMEINDE = [[Churwalden]]&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
|BEZIRK = Plessur&lt;br /&gt;
|BFS = 3912&lt;br /&gt;
|PLZ = 7074&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 46.812841&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 9.532833&lt;br /&gt;
|HÖHE = 1116&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 12.52&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = 731&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2009&lt;br /&gt;
|WEBSITE = &amp;lt;!-- 404 www.kreis-churwalden.ch/Malix.42.0.html--&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Malix&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf in der Gemeinde [[Churwalden]], Kanton [[Graubünden]], [[Schweiz]]. Bis zum 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009 bildete es eine eigenständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Malix Ansicht.jpg|mini|links|Blick auf Malix]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Malix 2009.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 31. Dezember 2009]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Malix, Blick nach Nordnordost, Churer Rheintal-LBS H1-018160.tif|mini|Historisches Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]] von 1954]]&lt;br /&gt;
Malix liegt vier Kilometer (Luftlinie) südlich von [[Chur]] im [[Churwaldnertal]] an der Strasse auf die [[Lenzerheide (Pass)|Lenzerheide]]. Das Gemeindegebiet umfasst die linke Flanke des unteren Churwaldnertales vom Talfluss [[Rabiosa|Rabiusa]] (tiefster Punkt bei der [[Passugg]]er Mühle, {{Höhe|760|CH|link=1}}) bis zum Grat des nördlichen Ausläufers der [[Plessur-Alpen|Stätzerhornkette]] mit dem [[Dreibündenstein]]. Dort wird, ganz im Südwesten des Territoriums, an der &amp;#039;&amp;#039;Windegga&amp;#039;&amp;#039; der mit 2282&amp;amp;nbsp;m höchste Punkt erreicht. Neben dem auf einer Hangleiste gelegenen Haufendorf Malix gehören zur Gemeinde die Weiler &amp;#039;&amp;#039;Kreuz&amp;#039;&amp;#039; (nördlich, an der Strasse nach Chur) und &amp;#039;&amp;#039;Spina&amp;#039;&amp;#039; (südwestlich, am gleichnamigen Tobel) sowie einige [[Maiensäss]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 wurden 42 % der Gemeindefläche landwirtschaftlich genutzt, der Wald nahm 47 % ein, die Siedlungen 5 %. Als unproduktiv galten 6 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden waren bis 2009 die Stadt [[Chur]], Churwalden, [[Scheid GR|Scheid]] und [[Domat/Ems]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im an der historischen Transitroute von Chur nach Oberitalien gelegenen, jedoch erst 1149 als &amp;#039;&amp;#039;Umbilico&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, war Malix Altsiedlungsland der bischöflichen [[Grafschaft|Zehntgrafschaft]], Hofbesitz der Klöster [[St. Luziuskirche (Chur)|St. Luzi]] in Chur und – 1208 erstmals bezeugt – [[Kloster Churwalden|Churwalden]]. Die [[Burg Strassberg]] an der [[Septimer]]route stammt aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Sie befindet sich auf einem Hügel südlich des Dorfes und diente als Zoll. 1268 erscheint Malix als [[Nachbarschaft (Graubünden)|Nachbarschaft]] mit eigenen Geschworenen. Als Inhaber der Herrschaft Strassberg werden 1275 die [[Freiherren von Vaz|Vazer]] genannt, nach 1338 die [[Toggenburger]], die [[Montfort (Adelsgeschlecht)|Montforter]] und [[Matsch (Adelsgeschlecht)|Matscher]]. Das aus der Herrschaft entstandene Gericht Churwalden schloss sich 1436 dem [[Zehngerichtenbund]] an. 1649 wurden die österreichischen Rechte ausgekauft, die ab 1466 bestanden hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1231 ist erstmals ein [[Leutpriester]] in Malix erwähnt, 1307 eine Pfarrei und 1508 die Kirche [[Gallus (Heiliger)|St. Gallus]]. 1526 erfolgte der Übertritt zum [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|reformierten]] Glauben, Ende des 16. Jahrhunderts der Übergang von der [[Bündnerromanisch|rätoromanischen]] zur deutschen Sprache. Die Einwohner lebten von Viehwirtschaft und Ackerbau sowie vom Durchgangsverkehr. 1834 bis 1840 wurde eine Fahrstrasse angelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Maiensäss]]gebiet auf [[Brambrüesch]] wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zunehmend touristisch genutzt. Malix gehört mittlerweile zur Churer Agglomeration.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 schlossen sich die damaligen Gemeinden Churwalden, Malix und [[Parpan]] zu einer einzigen Gemeinde zusammen, die den Namen Churwalden trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = Malix wappen.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Blau goldene Ähre mit Halm, beseitet von zwei sechsstrahligen goldenen [[Stern (Heraldik)|Sternen]]&lt;br /&gt;
| Zusatz = Die Ähre erinnert an den für Malix charakteristischen [[Getreide]]bau, die beiden Sterne verweisen auf die Zugehörigkeit zum Kreis Churwalden, und die Farben sind diejenigen des [[Zehngerichtenbund]]es.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFEC9B; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1623|| 1850|| 1900|| 1950|| 2000&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; || 2009&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 375|| 426|| 340|| 450|| 663|| 731&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Bildeten früher Ackerbau und Viehzucht das wirtschaftliche Fundament, so hat sich Malix seit 1950 zu einer beliebten Wohngemeinde entwickelt, wozu die verkehrsgünstige Lage zwischen der Kantonshauptstadt Chur und dem bekannten Sport- und Freizeitort [[Lenzerheide/Lai|Lenzerheide]] massgeblich beiträgt. Im Ort selbst gab es 27 Arbeitsplätze in der Land- und Forstwirtschaft, 26 im gewerblichen Bereich und 85 im Dienstleistungssektor (Stand 2000/01).&lt;br /&gt;
Auf Malixer Gemeindegebiet liegt die [[Fontana Passugg|Fontana-Bildungsstätte für Gehörlose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist durch die Postautolinie Chur–Lenzerheide ans Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Zum touristischen Zentrum der Gemeinde hat sich die auf 1500 bis 1600 m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M. nordwestlich des Dorfkerns gelegene frühere Maiensässzone [[Brambrüesch]] entwickelt. Sie ist seit 1957 von Chur per Luftseilbahn rasch zu erreichen und bietet diverse [[Wintersport]]möglichkeiten, wobei sich das Skigebiet am Dreibündenstein bis auf fast 2200&amp;amp;nbsp;m erstreckt. Die Seilbahn wurde im Sommer/Herbst 2006 erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Churwalden}}&lt;br /&gt;
Die spätgotische [[Reformierte Kirche Malix|reformierte Kirche]] erhielt 1515 ihre heutige Gestalt mit netzgewölbtem [[Chor (Architektur)|Chor]] und spitzem Turmhelm. Von der [[Burg Strassberg]] haben sich der Turm sowie Reste der Umfassungsmauer erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Luzius Raschein]] (1831–1899), Landwirt, Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Paul Raschein senior|Paul Raschein]] (1864–1935), Sohn von Luzius Raschein und ebenfalls Landwirt, Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons  Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Die Talschaften Herrschaft, Prättigau, Davos, Schanfigg, Churwalden, Albulatal&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;9). Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]]. Bern 1937. {{DNB|811066703}}.&lt;br /&gt;
* {{HLS|1583|Malix|Autor=Jürg Simonett|Datum=2016-12-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Malix (Suisse)|Malix|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://churwalden.ch/ Website der Gemeinde Churwalden]&lt;br /&gt;
* [https://www.outdooractive.com/de/wanderungen/malix/wanderungen-in-malix/2501393/ Wanderungen in Malix (Foto)] auf outdooractive.com&lt;br /&gt;
* {{ethorama|tvTBH5KHLF51Xv5Hr8Tf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1583|Malix|Autor=Jürg Simonett}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Plessur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Churwaldnertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Churwalden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1149]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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