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	<title>Maladers - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Plutowiki: Kategorie:Ort im Schanfigg</title>
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		<updated>2025-10-20T22:31:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Ort im Schanfigg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Maladers&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Maladers wappen.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Maladers Ansicht.jpg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Plessur&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Chur&lt;br /&gt;
| BFS = 3926&lt;br /&gt;
| PLZ = 7026&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46/50/10/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9/33/35/E&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1013&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 7.58&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 522 &amp;lt;!-- wegen Fusion bitte hier Zahl lassen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2019 &amp;lt;!-- letzte beim BfS verfügbare Zahl, bitte hier Angabe lassen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = &lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.maladers.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Maladers 2016.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2020]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maladers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|Roh-Maladers.ogg|[mɐˈladərs]}}, im älteren Ortsdialekt &amp;#039;&amp;#039;Malaadersch&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Ortschaft in der Gemeinde [[Chur]], [[Kanton Graubünden]]. Bis am 31. Dezember 2019 war sie eine eigenständige [[politische Gemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Maladers-LBS H1-010114.tif|mini|Historisches Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]] von 1947]]&lt;br /&gt;
Maladers liegt 3&amp;amp;nbsp;km (Luftlinie) südöstlich von [[Chur]] an der [[Schanfiggerstrasse|Kantonsstrasse]] nach [[Arosa]]. Das ehemalige Gemeindegebiet erstreckt sich auf der rechten, nördlichen Seite des [[Schanfigg]]s von der tief eingeschnittenen [[Plessur]] (tiefster Punkt im [[Haltestelle Sassal|Sassal]], {{Höhe|620|CH-m}}), die taleinwärts bis zum Calfreiser Tobel die Südgrenze bildet, bis hinauf zum westlichen Ausläufer der [[Hochwang (Schweiz)|Hochwangkette]]. Dort liegt am [[Montalin]], knapp unterhalb des Gipfels, der mit 2220&amp;amp;nbsp;m höchste Punkt des Territoriums. Neben dem Haufendorf Maladers, auf einer Terrasse oberhalb der bewaldeten, steilen unteren Hangzone gelegen, gehören zur Gemeinde die Weiler &amp;#039;&amp;#039;Brandacker&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sax&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom gesamten ehemaligen Gemeindegebiet von 761&amp;amp;nbsp;ha sind 497&amp;amp;nbsp;ha von Wald und Gehölz bedeckt. Immerhin 208&amp;amp;nbsp;ha können landwirtschaftlich genutzt werden, davon sind allerdings 145&amp;amp;nbsp;ha Maiensässe. Jeweils 28&amp;amp;nbsp;ha sind Siedlungsfläche beziehungsweise unproduktive Fläche (meist Gebirge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Funde aus der [[Bronzezeit]] sowie eine 1977 entdeckte römische [[Mercurius]]statuette belegen die frühe Besiedlung des Ortes, der als &amp;#039;&amp;#039;Maladru&amp;#039;&amp;#039; 1156 urkundlich erwähnt wird.&lt;br /&gt;
Ungesichert ist die Lokalisierung der 841 im Schanfigg erwähnten Eusebius-Kirche. Die Kirche St. Desiderius in Maladers ist um 1150 bezeugt. Ein hier im 12. Jahrhundert belegter [[Meierhof]] des Churer [[Domkapitel]]s wurde wahrscheinlich von den Herren von Maladers verwaltet. Die Klöster St. Nicolai, [[St. Luziuskirche (Chur)|St. Luzi]] und [[Kloster Churwalden|Churwalden]] besassen Güter und Rechte in Maladers. Die [[Blutgerichtsbarkeit|hohe Gerichtsbarkeit]] lag bis ins [[Spätmittelalter]] beim Churer Vogteigericht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich beim Churer Gericht, kam das Dorf im [[Spätmittelalter|späten Mittelalter]] zum Gericht [[St. Peter GR#Ausserschanfigg|Ausserschanfigg]] des [[Zehngerichtenbund]]es. Pfarrherren sind in Maladers ab 1487 zu fassen. Maladers ging Ende des 16. Jahrhunderts von der [[Bündnerromanisch|rätoromanischen]] zur deutschen Sprache über und schloss sich 1635 – als letztes Dorf der Talschaft – der [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]] an. Der Auskauf der habsburgisch-österreichischen Herrschaftsrechte erfolgte 1652, jener der bischöflichen [[Lehen]]srechte 1657.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Zwangseinbürgerungen von Heimatlosen im Jahr 1850 entstand eine katholische Gemeinschaft, die 1923 eine Kapelle errichtete. 1875 bis 1877 wurde die Fahrstrasse unterhalb des Dorfs gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; 1939 wurde Sassal zur Stadt [[Chur]] umgemeindet. Die 1881 im Sassal errichtete, gedeckte Plessurbrücke wurde 1966 abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aroser Zeitung]] vom 24. Juni 2016, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit wachsender Pendlerzahl wurde Maladers zu Beginn des 21. Jahrhunderts Teil der Agglomeration Chur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per 1. Januar 2020 erfolgte die Fusion der Gemeinde Maladers mit der Stadt Chur, nachdem die Stimmberechtigten diesem Projekt in zwei separaten Abstimmungen grossmehrheitlich zugestimmt haben (Gemeindeversammlung in Maladers vom 30. August 2018: 186 zu 20 Stimmen; Volksabstimmung vom 25. November 2018 in Chur: 9686 zu 1761 Stimmen).&amp;lt;ref&amp;gt;SRF-Regionaljournal Graubünden vom 25. November 2018: [https://www.srf.ch/news/regional/graubuenden/abstimmung-chur-maladers-wird-stadtteil-von-chur Maladers wird Stadtteil von Chur]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits per 1. Januar 2013 haben sich die weiteren Gemeinden auf der rechten Schanfigger Talseite zur Grossgemeinde [[Arosa]] zusammengeschlossen. Der Anstoss zu diesen Gemeindefusionen kam seitens des Kantons Graubünden, der diese Vorhaben entsprechend stark finanziell förderte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gemeindefusionen in der Schweiz#Graubünden|Gemeindefusionen in der Schweiz: Graubünden]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = Maladers wappen.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Gold blaues M, belegt mit [[Pfahl (Heraldik)|pfahlgestelltem]] blauem Pfeil&lt;br /&gt;
| Zusatz = Die [[Initiale]] der Gemeinde wird vom Pfeil als Symbol der Talschaft überdeckt. Farben des [[Zehngerichtenbund]]es.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-center&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;9&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  || 1803|| 1850|| 1900|| 1950|| 2005|| 2004|| 2010|| 2019&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|1592|Maladers|Autor=Jürg Simonett|Datum=2020-10-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 120 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 253 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 341 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 448 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 493 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 506 ||  style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 427|| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 522&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Von den Ende 2004 506 Bewohnern waren 491 Schweizer Staatsangehörige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Maladers, gemäss Eigenwerbung &amp;#039;&amp;#039;das sonnigste Dorf in Graubünden&amp;#039;&amp;#039;, hat sich kontinuierlich zu einer beliebten Wohngemeinde am Rand der Kantonshauptstadt entwickelt. Am Ort selbst waren 37 Personen in der Land- und Forstwirtschaft beschäftigt, 32 im gewerblichen Bereich und 23 im Dienstleistungssektor (Stand 2000–01).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde ist durch mehrere Haltestellen der [[Postauto]]linie Chur–Peist ans Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen. Die erste Postautoanbindung nach Chur wurde am 15. Mai 1935 in Betrieb genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bündner Woche]] vom 22. Mai 2013, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Dienststation Untersax]] der [[Arosabahn]] befindet sich zwar auf Maladerser Gemeindegebiet, bietet jedoch keinen Anschluss an diese Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle der Realisierung des Projekts wird das Gebiet unterhalb von Maladers Zielpunkt der [[St. Luzibrücke]] sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maladers ref Kirche.jpg|mini|x230px|Reformierte Kirche in Maladers]]&lt;br /&gt;
Die [[Reformierte Kirche Maladers|reformierte Dorfkirche]] befindet sich im Oberdorf, umringt von alten Häusern. Das Kirchenschiff mit zwei rippenlosen, rundbogigen Kreuzgewölben und der Glockenturm stammen aus romanischer Zeit. Der Chor mit Netzgewölbe und Sakramentsnische mit Eisentürchen sowie der Sakristeianbau sind gotisch.&lt;br /&gt;
1938 entdeckte man bei Renovierungsarbeiten Spuren von [[Fresken]] an Süd- und Chorwand. Es kamen Apostelfiguren und eine kniende Stifterfigur zutage. Obwohl der bekannte Bündner [[Kunsthistoriker]] [[Erwin Poeschel]] die Malereien als gut erhalten und von bemerkenswerter Qualität einstufte, entschloss sich die evangelische Kirchgemeinde dazu, die Fresken wieder zu übertünchen. 1922 baute die katholische Gemeinde eine eigene Kapelle (St. Antoniuskapelle) an der Talstrasse unterhalb des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden des Kantons Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Chur/Zürich, 2003. ISBN 3-7253-0741-5.&lt;br /&gt;
* [[Hans Danuser (Autor)|Hans Danuser]]: &amp;#039;&amp;#039;Alte Wege im Schanfigg.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Walser-Vereinigung Graubünden. Verlag Walser-Vereinigung Graubünden, Splügen 1997.&lt;br /&gt;
* Carl Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Land und Leute im Tale Schanfigg.&amp;#039;&amp;#039; Manatschal Ebner &amp;amp; Cie., Chur 1905.&lt;br /&gt;
* Peter Masüger: &amp;#039;&amp;#039;Vom Alträtoromanischen zum «Tschalfiggerisch».&amp;#039;&amp;#039; In: Terra Grischuna 48/1 (1990) {{ISSN|1011-5196}}.&lt;br /&gt;
* Christian Patt: &amp;#039;&amp;#039;Schanfigger Wörter. Eine Ergänzung zum Davoser Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Walservereinigung Graubünden, Chur 1986.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Die Talschaften Herrschaft, Prättigau, Davos, Schanfigg, Churwalden, Albulatal&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]]. Bern 1937. {{DNB|811066703}}.&lt;br /&gt;
* E. Rud: &amp;#039;&amp;#039;Das Schanfigg.&amp;#039;&amp;#039; Buchdruckerei AG Arosa, Arosa o.&amp;amp;nbsp;J. (um 1920).&lt;br /&gt;
* {{HLS|1592|Maladers|Autor=Jürg Simonett|Datum=2020-10-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.chur.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Chur]&lt;br /&gt;
* [https://www.outdooractive.com/de/wanderungen/maladers/wanderungen-in-maladers/4029488/ Wanderungen in Maladers (Foto)] auf outdooractive.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1592|Maladers|Autor=Jürg Simonett}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Plessur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7521662-0|VIAF=138134984}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Schanfigg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Chur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2019]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Plutowiki</name></author>
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