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	<title>Maksymilian Rode - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Silewe: Normdaten überprüft, Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2023-06-17T14:33:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten überprüft, Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Maksymilian Rode.JPG|miniatur|Maksymilian Rode]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maksymilian Rode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. September]] [[1911]] in [[Rogoźno]]; † [[6. Juli]] [[1999]] in [[Warschau]]) war ein [[Polen (Volk)|polnischer]] [[Bischof]] der [[Polnisch-Katholische Kirche|Polnisch-Katholischen Kirche]], zuvor [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Priester (Christentum)|Priester]] und [[Dozent]] an der [[Christliche Theologische Akademie Warschau|Christlich-Theologischen Akademie in Warschau]]. &amp;lt;!-- &amp;lt;ref&amp;gt;Diese Seite wurde aus der polnischen Wikipedia übersetzt von Wolfgang Pawlitta, leicht ergänzt und editiert durch [[Benutzer:BrThomas|BrThomas]]. Weitere Autoren siehe Versionsgeschichte.&amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Rode begann 1930 mit [[philosophisch]]en Studien am Erzbischöflichen [[Katholisches Priesterseminar|Priesterseminar]] in [[Gniezno]], die er 1932 abschloss, um anschließend in [[Poznań]] ein vierjähriges [[Theologie]]studium am Erzbischöflichen Priesterseminar zu beginnen. Am 15. Juni 1935 spendete ihm Bischof [[Walenty Dymek]] die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]]. Seine [[seelsorge]]rische Arbeit begann ab Juni 1935 in [[Swarzędz]], 1936 erhielt er am Theologischen Bereich der [[Nationale Iwan-Franko-Universität Lemberg|Jan-Kazimierz-Universität]] zu [[Lemberg]] den [[Magister]]titel, und 1938 am Fachbereich [[Katholische Theologie]] der [[Universität Warschau]] den [[Promotion (Doktor)|Doktortitel]]. Im Oktober 1938 reiste er nach [[Louvain-la-Neuve|Louvain]] ([[Belgien]]), um an der &amp;#039;&amp;#039;Ecole Politiques et Sociales&amp;#039;&amp;#039; seine Studien der katholischen [[Soziallehre]] zu vertiefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Während der [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|deutschen Besetzung Polens]] hielt er sich anfangs in [[Mogilno|Niestronno]] (bei [[Mogilno]]) auf, wo er im Zeitraum vom 7. September 1939 bis 12. Dezember 1939 den dort verstorbenen Pfarrer vertrat. Während seines Aufenthaltes in Warschau Anfang 1940 betätigte er sich im [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]]. Er bildete geheime Jugendgruppen und organisierte Hilfe für Ausgesiedelte, einschließlich Priester und Nonnen. Außerdem verschickte er Pakete an Personen, die in [[Konzentrationslager]]n gefangen gehalten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rode war Begründer und [[Redakteur]] der Untergrundzeitschriften &amp;#039;&amp;#039;Kultura Polska&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Polityka Społeczna&amp;#039;&amp;#039; ([[Sozialpolitik]]) und er organisierte auch Unterricht im Untergrund. Am 13. August 1944 wurde er durch die Nazis verhaftet und unter anderem ins [[KZ Sachsenhausen|Konzentrationslager Oranienburg-Sachsenhausen]] deportiert. Am 27. April 1945 erlebte er seine Befreiung durch [[US Army|US-amerikanische Soldaten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Rode [[Administrator (Katholische Kirche)|Administrator]] des römisch-katholischen [[Pfarramt]]es in [[Głuszyn]], bald danach übernahm er die Stelle eines seelsorgerischen Referenten an der [[Diözesankurie|Metropolitankurie]] in Poznań. Ab Oktober 1945 war er an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der [[Universität Posen]] als Dozent tätig. Daneben bekleidete er noch zusätzlich einige kirchliche und gesellschaftliche Ehrenposten. Außerdem war er ab Oktober 1946 [[Professor]] am Höheren Institut für Religiöse Kultur, sowie am Erzbischöflichen Priesterseminar in Poznań, dazu noch ab 1948 Chefredakteur der Monatszeitschriften &amp;#039;&amp;#039;Wiadomości Duszpasterskie&amp;#039;&amp;#039; (Seelsorgerische Nachrichten) und &amp;#039;&amp;#039;Miesięcznik Kościelny&amp;#039;&amp;#039; (Kirchliches Monatsheft), sowie der Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Głos Katolicki&amp;#039;&amp;#039; (Katholische Stimme). Er führte auch als persönlicher Vertreter des [[Kardinal]]s [[August Hlond]] politische Gespräche mit dem damals regierenden [[Ministerpräsident]]en und Vizeministerpräsidenten der [[Volksrepublik Polen|Republik Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 entwickelten sich die ersten Missverständnisse zwischen dem Priester Rode und seinem Vorgesetzten, dem Erzbischof Walenty Dymek. Die Ursachen für diese Verstimmungen waren Rodes enttäuschte Hoffnungen beim Erlangen kirchlicher Ehrungen. Seine intimen Kontakte zu Frauen verstärkten noch zusätzlich diesen Konflikt des Priesters mit seinem Erzbischof. Der Konflikt dauerte einige Jahre an und endete damit, dass Rode 1956 den Priesterstand aufgab und heiratete. Das Amt für Glaubensfragen wartete nur auf solch einen Situationsausgang. Denn als einer, der vom Vatikan [[Suspension (Kirchenrecht)|suspendiert]] wurde, dazu noch mit dem Ruf eines begabten Organisators, dessen Name im römisch-katholischen Milieu sehr gut bekannt war, wurde Maksymilian Rode für die damalige Staatsmacht der bestgeeignete Kandidat zur Leitung der Polnisch-katholischen Kirche. Bereits am 20. Dezember 1958 wurde er an die Stelle des [[Generalvikar]]s der Polnisch-katholischen Kirche berufen. Der Rat der Polnisch-katholischen Kirche wählte ihn während seiner Sitzung am 9. Juni 1959 zum Bischof-[[Ordinarius (Kirche)|Ordinarius]] dieser Kirche. Auf der IV. Gesamtpolnischen [[Synode (Gremium)|Synode]], die vom 16. bis 17. Juni 1959 in Warschau stattfand, wurde seine Wahl von der Synode einstimmig bestätigt. Die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]] empfing er in der [[Altkatholische Kirche|altkatholischen]] Kathedrale [[St. Gertrudis (Utrecht)|St. Gertrud]] zu [[Utrecht]] am 5. Juli 1959. In den Jahren 1959 bis 1965 war er Leiter der Altkatholischen Sektion der [[Christliche Theologische Akademie Warschau|Christlichen Theologischen Akademie Warschau]].&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Białecki: &amp;#039;&amp;#039;„Die Angelegenheit Maksymilian Rode“ als Beispiel zum Verhältnis der kommunistischen Machthaber zu so genannten positiven Priestern.&amp;#039;&amp;#039; In: S. Jankowiak, J. Miłosz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte der Katholischen Kirche in Großpolen und Westpommern.&amp;#039;&amp;#039; Poznań 2004, S. 67–74&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bischof Rode arbeitete seit ihrer Gründung bis Mitte der 1960er Jahre in der internationalen [[Christliche Friedenskonferenz|Christlichen Friedenskonferenz]] (CFK) mit und war Teilnehmer der I. und II. [[Allchristliche Friedensversammlung|Allchristlichen Friedensversammlung]] in Prag 1961 und 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem [[Primas (Religion)|Primas]] der Römisch-katholischen Kirche, [[Stefan Wyszyński]], nahm Bischof Rode eine ablehnende Haltung ein. In seinen Presseveröffentlichungen kritisierte er dessen Handlungen und ebenso die von ihm durchgeführten Personalreformen in der Römisch-katholischen Kirche, und er behauptete außerdem noch, der Primas rufe dazu auf, die altkatholischen Kirchen zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Staatsmacht der Volksrepublik Polen erfreute er sich mit dieser Handlungsweise und seinem Auftreten spürbarer Sympathie. Die Mitgliederzahl in dieser Kirche ist regelmäßig angestiegen, neue Pfarreien aus allen Gegenden Polens kamen ständig hinzu. Aber nach einer gewissen Zeit bemerkte auch die Staatsmacht, dass die Aktivitäten bei Bischof Rode nachließen und die Kirche ihren [[Missionierende Religion|missionarischen]] Geist zu verlieren schien. Die Staatsmacht der VR Polen kritisierte, Bischof Rode schaffe keine dynamischen Veränderungen, sondern er vergrößere nur den Vermögens- und Administrationsstand seiner Kirche durch folgende Aufnahme weiterer, mit den römisch-katholischen Bischöfen zerstrittenen Pfarreien in diese Institution.&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Białecki: &amp;#039;&amp;#039;Bessere Katholiken.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biuletyn IPN&amp;#039;&amp;#039; 3/38/2004 – Warszawa 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzu kam noch, dass sowohl die Geistlichen als auch einfache Mitglieder seiner Kirche ihrem Oberhaupt gesteigerten Hochmut vorwarfen, desgleichen seine Selbstbezeichnung als Primas. Am 1. November 1965 wurde Bischof Rode zur Amtsaufgabe gezwungen, und [[Julian Pękała]] wurde zum neuen Bischof ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tomasz Terlikowsski: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche im Dienst des Kommunismus.&amp;#039;&amp;#039; EAI.pl&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich Bischof Rode dennoch entschloss, am kirchlichen Leben wieder teilzunehmen, vertraute man ihm mehrere Funktionen an. Er war Gerichtsvikar beim Kirchengericht, Mitglied des Rates und im Präsidium des Synodalrates, Mitglied des Pädagogischen Rates beim Synodalrat, Mitglied beim Editionskollegium und anderer Gremien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Verdienstkreuz der Republik Polen|Goldenes Verdienstkreuz der Republik Polen]]&lt;br /&gt;
* [[Orden Polonia Restituta|Offizierskreuz „Orden zur Wiedergeburt Polens“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=n81097648|VIAF=30864802|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-06-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rode, Maksymilian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altkatholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altkatholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Adam-Mickiewicz-Universität Posen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Christlichen Friedenskonferenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Verdienstkreuzes der Republik Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens Polonia Restituta (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (polnischer Widerstand 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof (Warschau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rode, Maksymilian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer katholischer Theologe und Bischof&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. September 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rogoźno]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Juli 1999&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Warschau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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