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	<title>Makrozephalie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T09:27:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Makrozephalie&amp;diff=297064&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redaktor GLAM: Higher resolution version of image</title>
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		<updated>2025-10-19T20:45:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Higher resolution version of image&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| BREITE = &lt;br /&gt;
| 01-CODE = Q75&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Sonstige angeborene Fehlbildungen der Schädel- und Gesichtsschädelknochen&lt;br /&gt;
| 02-CODE = Q75.3&lt;br /&gt;
| 02-BEZEICHNUNG = Makrozephalie&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = LB70.3&lt;br /&gt;
| Data-01 = Makrozephalie&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Makrozephalie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Makrocephalie, {{grcS|μακρός|makros}} ‚lang, groß‘; {{lang|grc|κεφαλή|kephalē}} ‚Kopf‘) bezeichnet eine überdurchschnittliche Größe des [[Schädel]]s. Von einer Makrozephalie wird gesprochen, wenn der Kopfumfang über dem 97ten [[Empirisches Quantil#Perzentil|Perzentil]] des alters- und geschlechtsspezifischen Vergleichskollektivs liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ursache kommen familiäre Vergrößerung des Stirnregion (Balkonstirn),  Veränderungen der [[Schädel]]knochen, subdurale Flüssigkeitsansammlung ([[Subduralblutung]], [[Hygrom]]), [[Hydrocephalus]], [[Raumforderung]]en und [[Arteriovenöse Malformation]]en infrage.&amp;lt;ref&amp;gt;P. Pavone, A. D. Praticò, R. Rizzo, G. Corsello, M. Ruggieri, E. Parano, R. Falsaperla: &amp;#039;&amp;#039;A clinical review on megalencephaly: A large brain as a possible sign of cerebral impairment.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medicine.&amp;#039;&amp;#039; Band 96, Nummer 26, Juni 2017, S.&amp;amp;nbsp;e6814, [[doi:10.1097/MD.0000000000006814]], PMID 28658095, {{PMC|5500017}} (Review).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Makrozephalie kann Teil eines [[Genmutation|genetischen Syndroms]] sein, z.&amp;amp;nbsp;B. des [[Cowden-Syndrom]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natürliche Makrozephalie ==&lt;br /&gt;
Natürlich auftretende Makrozephalie ohne medizinische Ursache ([[Megalenzephalie]]) wurde lange Zeit und wird vereinzelt auch neuerdings wieder als Zeichen für eventuell hohe Intelligenz gewertet, allerdings ohne stichhaltige Beweise. Die ebenfalls von Großköpfigkeit begleitete [[Hydrocephalie]] geht –&amp;amp;nbsp;unbehandelt&amp;amp;nbsp;– im Gegensatz dazu zum Teil auch mit [[Kognitive Behinderung|kognitiver Behinderung]] einher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstliche Makrozephalie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Awaren skull MKL Bd. 11 1890 (128499879).jpg|mini|Künstlich deformierter Schädel]]&lt;br /&gt;
In früherer Zeit praktizierten einige Stämme und Völker (so die [[Hunnen]] in Europa und die [[Chinook (Volk)|Chinook]] in Nordamerika mit Hilfe einer scharnierartigen Lade) die Veränderung der Schädelform zu ästhetischen Zwecken. Die [[Maya]] verwendeten spezielle Krippen, der Kopf wurde durch zwei Holzlatten fixiert. Bereits an den Neanderthalerfunden in der [[Shanidar]]-Höhle im Irak (43.000 v. Chr.) wurden Schädeldeformationen beobachtet. [[Hippokrates von Kos|Hippokrates]] berichtete von einem Volk, das er &amp;#039;&amp;#039;Makrozephalen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Langköpfe&amp;#039;&amp;#039; nannte&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: Hippokrates, sämmtliche Werke : Ins Deutsche übersetzt und ausführlich commentiert von Robert Fuchs, München : H. Lüneburg, 1895, Text 19: Ueber Luft, Wasser und Oertlichkeit, S. 378ff, Kapitel 21, S. 392–393 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11537379?page=406,407 Digitalisat München, Bayerische Staatsbibliothek, S. 406-407])&amp;lt;/ref&amp;gt;: Bei ihnen wurden bereits den Kindern [[Bandage]]n um den Kopf gewickelt, um die Entwicklung des noch weichen Schädels in die gewünschte Form zu lenken. Andere Völker benutzten schwere Steine oder massierten den Schädel des Neugeborenen, oft im Rahmen zeremonieller Handlungen wie in Südostasien. Ob die Häupter ägyptischer Herrscher manipuliert wurden, ist hingegen umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim Schüring: &amp;#039;&amp;#039;Großkopferte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Abenteuer Archäologie]].&amp;#039;&amp;#039; Spektrum, Heidelberg 2007, 5, 26.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dyskranie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redaktor GLAM</name></author>
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