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	<title>Make Trade Fair - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T14:57:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Make_Trade_Fair&amp;diff=510975&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2023-07-20T17:11:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MakeTradeFair.svg|mini|Make-Trade-Fair-Logo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Make Trade Fair&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine von der Entwicklungshilfsorganisation [[Oxfam]] gestartete weltweite Kampagne, die sich für die Gleichberechtigung von Landwirten in [[Entwicklungsländer]]n einsetzt. Sie zielt auf die Emanzipation des Handels für [[Zucker]]-, [[Kakao]]-, [[Baumwolle|Baumwoll]]- und [[Kaffee]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;produzenten&amp;lt;/nowiki&amp;gt; in Entwicklungsländern, vor allem in [[Afrika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Produzenten in Entwicklungsländern ist heute der Zugang zu den Märkten der [[Industrieländer]] oft verwehrt, da die Industrieländer ihre eigenen Landwirte durch hohe [[Einfuhrzoll|Einfuhrzölle]] und [[Subventionen]] gegen unliebsame Konkurrenz schützen. Darüber hinaus exportieren die Industrieländer mithilfe von Exportsubventionen ihre Überschüsse an [[Baumwolle]], Zucker, Reis, Hühnerfleisch, Gemüse etc. zu derart tiefen Preisen in Entwicklungsländer, dass die dortigen Bauern mit diesen „[[Dumping]]preisen“ nicht konkurrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
Die „Make Trade Fair“-Kampagne hat sich darauf konzentriert, mehrere Handelspraktiken zu beseitigen. So fordert Oxfam mit der Kampagne die Abschaffung der Exportsubventionen, die Zahlung gerechter Preise für landwirtschaftliche Produkte aus Entwicklungsländern und die Öffnung der Märkte der Industrieländer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch werden [[Patent]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;regelungen&amp;lt;/nowiki&amp;gt; bekämpft, die die Preise für Medikamente in Entwicklungsländern in die Höhe treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstritten ist dabei vor allem die grundsätzliche Ausrichtung von Make Trade Fair auf den Export von Landwirtschaftsprodukten aus den Entwicklungs- in die Industrieländer ([[Exportorientierung]]). Diesem Konzept wird dasjenige der [[Ernährungssouveränität]] gegenübergestellt, wonach jedes Land zuerst für die Bedürfnisse der eigenen Bevölkerung produzieren sollte und erst zweitrangig für internationale Märkte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Es gibt weltweit Produkte, die aus [[Fairer Handel|fairem Handel]] stammen, in ausgewählten Geschäften zu kaufen. Meist erkennt man diese Produkte durch das aufgedruckte &amp;quot;Transfair-Siegel&amp;quot;. Damit wird eine unabhängige Kontrolle der Fair Trade-Kriterien sichergestellt.&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für die Notwendigkeit solcher Kampagnen ist, dass Kaffeebauern in [[Ghana]] für den Verkauf ihrer Ernte nicht einmal drei Cent pro ca. 20 kg von den großen Abnehmern wie etwa [[Nestlé]] erhalten. Jedoch sind sie genau auf diese Firmen angewiesen. So kommt es, dass viele dieser Bauern ihre Kinder nicht zur Schule schicken können, kleinere Felder bewirtschaften müssen, womit der Gewinn aus ihrer Ernte und somit auch ihr Lohn immer geringer wird oder sich kaum Essen, geschweige denn andere alltägliche Dinge wie Kleidung leisten können.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem setzten sich bekannte Schauspieler und Sänger für Make Trade Fair und den [[Fairer Handel|Fairen Handel]] ein (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Thom Yorke]], [[Heike Makatsch]], [[Chris Martin]], [[Michael Stipe]] und [[Colin Firth]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Eine Oxfam-Studie aus dem Jahr 2002 mit dem Ziel, den Entwicklungsländern den Zugang zu den Märkten des Nordens zu erweitern, wurde von einigen anderen NGOs wegen Oxfams Forderung kritisiert, die Minderung der Armut müsse vor allem durch die Regelung interner Rahmenbedingungen in den Entwicklungsländern erfolgen. Organisationen wie [[Food First]], die bei der Hunger-Problematik einen [[Top-down und Bottom-up|Bottom-up]]-Ansatz unterstützen, vertraten die Position, der Welthandel mit Agrargütern bringe keine neuen Marktzugangsmöglichkeiten für arme Bauern, sondern unterminiere die Ernährungssicherung für den Eigenbedarf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://germanwatch.org/de/1901 | titel=&amp;quot;Make trade fair&amp;quot; Oxfam-Kampagne umstritten | autor=Wendy Zavala Escobar | werk=&amp;quot;Weitblick&amp;quot;, publiziert von [[Germanwatch]] | datum=2002-06-17 | zugriff=2018-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.oxfam.org/en/campaigns/trade/about www.oxfam.org] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fairer Handel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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