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	<title>Makartplatz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Makartplatz&amp;diff=1084276&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel)</title>
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		<updated>2025-04-21T07:26:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Platz&lt;br /&gt;
|Name=Makartplatz&lt;br /&gt;
|Alternativnamen=&lt;br /&gt;
|Stadtwappen=&lt;br /&gt;
|Kategorie=Platz in Salzburg&lt;br /&gt;
|Bild=Dreifaltigkeitskirche bei Nacht.jpg&lt;br /&gt;
|Bild zeigt=Makartplatz nachts vor der Dreifaltigkeitskirche&lt;br /&gt;
|Ort=Salzburg&lt;br /&gt;
|Ortsteil=[[Salzburger Altstadt (rechts)| Rechte Altstadt]]&lt;br /&gt;
|Bezeichnung Ortsteil =[[Liste der Stadtteile Salzburgs|Stadtteil]]&lt;br /&gt;
|Angelegt=15. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Neugestaltet=&lt;br /&gt;
|HistNamen=Hannibalgarten, Hannibalplatz (bis 1879)&lt;br /&gt;
|Straßen=[[Dreifaltigkeitsgasse (Salzburg)|Dreifaltigkeitsgasse]], [[Theatergasse (Salzburg)|Theatergasse]], Schwarzstraße&lt;br /&gt;
|Bauwerke=[[Christian-Doppler-Geburtshaus]], [[Landestheater Salzburg|Landestheater]], [[Hotel Bristol (Salzburg)|Hotel Bristol]], [[Dreifaltigkeitskirche (Salzburg)|Dreifaltigkeitskirche]] (Dreifaltigkeitsgasse), [[Tanzmeisterhaus]] (Mozarts Wohnhaus)&lt;br /&gt;
|Nutzergruppen=&lt;br /&gt;
|Platzgestaltung=Verkehr mit Grüninsel und Parkflächen&lt;br /&gt;
|Platzfläche=&lt;br /&gt;
|Baukosten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Makartplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Platz im rechts der [[Salzach]] gelegenen Teil der [[Salzburger Altstadt (rechts)|Altstadt von Salzburg]]. Der Platz befindet sich in dem als [[UNESCO-Welterbe|UNESCO-Weltkulturerbe]] ausgezeichneten [[Historisches Zentrum der Stadt Salzburg|historischen Zentrum der Stadt]]. Bedeutung besitzt der der Platz nicht nur, weil an diesem Platz die beiden berühmtesten Salzburger [[Wolfgang Amadeus Mozart]] und [[Christian Doppler]] zeitweilig wohnten, sondern auch als repräsentativer südlicher Zugang zur barocken Gartenanlage von [[Schloss Mirabell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen des Platzes stehen das [[Landestheater Salzburg]] und gegenüber das Geburtshaus des Physikers Christian Doppler. Diesem benachbart ist das [[Tanzmeisterhaus]], das heute auch als &amp;#039;&amp;#039;Mozarts Wohnhaus&amp;#039;&amp;#039; bekannt ist. Östlich des Platzes steht die [[Dreifaltigkeitskirche (Salzburg)|Dreifaltigkeitskirche]]. Von hier führt die [[Dreifaltigkeitsgasse (Salzburg)|Dreifaltigkeitsgasse]] zum nördlich gelegenen Mirabellplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Makartplatz hieß früher nach Hofmarschall Johann Hannibal von Raitenau (1563–1611), dem Bruder von Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]], &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hannibalgarten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hannibalplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Zwischen 1934 und 1938 hieß der Makartplatz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dr.-Dollfuß-Platz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und ab 1938 kurzzeitig &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf-Hitler-Platz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dhm.de/lemo/bestand/objekt/schilderwechsel-am-salzburger-dollfuss-platz-1938.html dhm: Bild von der Umbenennung 1938]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Martin |Titel=Salzburger Straßennamen. Verzeichnis der Straßen, Gassen, Plätze, Wege, Brücken und Tore mit Erklärung ihrer Namen |Auflage=4. durchgesehene und wesentlich überarbeitete |Verlag=Selbstverlag der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde |Ort=Salzburg |Datum=1995 |Seiten=149}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Entgegen der Annahme, der Platz hätte diesen Namen bis 1945 getragen, wurde er spätestens im Jahr 1940 wieder mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Makartplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Martin |Titel=Salzburger Straßen. Verzeichnis der Straßen, Plätze und Wege und Erklärung ihrer Namen |Auflage=1. |Verlag=Verlag &amp;quot;Das Bergland-Buch&amp;quot; |Ort=Salzburg |Datum=1940 |Seiten=72}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zwischen der ersten Stadtmauer vor dem Königs- und Lederergässchen und der zweiten Stadtmauer der Jahre 1465–1480 befand sich im Jahr 1600 noch ein geräumiger Grünraum mit nur wenigen kleinen Häusern samt zugehörigen Gärten und Krautäckern. Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] kaufte diese Gärten großteils und wollte dort für seinen Bruder nächst dem neu erbauten Schloss Altenau auch ein stattliches Lustgebäude mit Bogenlauben und Säulenstellungen bauen und zudem einen großen Garten, der unmittelbar an den Garten von Schloss Altenau anschließen sollte. Im Jahr 1600 verließ sein Bruder wohl nach Familienstreitigkeiten Salzburg und legte sein Amt als Fürsthofmarschall nieder und übersiedelte nach Langenstein. Der Plan zur Erbauung eines Schlosses in diesem Raum wurde darauf nicht weiter verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Erzbischof [[Paris von Lodron|Paris Lodron]] vollendete den „Hannibalgarten“. Nach dem Bau des Lodronschen Primogeniturpalastes (heute Teil des [[Neues Mozarteum|Neuen Mozarteums]]) ließ er nicht nur Gärten im Westen des Palastes anlegen, die so die Grünflächen des [[Mirabellgarten]]s ergänzten, sondern auch zur Altstadt hin nach Süden. Im Verlauf der weiteren Geschichte war bis um 1900 der Hannibalgarten aber großteils als öffentlich begehbarer Platz gestaltet und hieß so auch vielfach &amp;#039;&amp;#039;Hannibalplatz&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1906 wurde das alte Leihhaus im Osten des Platzes abgerissen, unmittelbar danach erhielt der Platz wieder eine mittige große Grünfläche und wurde auch mit kleineren Bäumen bepflanzt. 1879 erhielt der Platz in Erinnerung an den in der [[Salzburger Residenz]] geborenen Maler [[Hans Makart]] den heutigen Namen &amp;#039;&amp;#039;Makartplatz&amp;#039;&amp;#039;. Damals erhielten aber auch angrenzende Straßennamen neue Bezeichnungen. Der südliche Teil der [[Dreifaltigkeitsgasse (Salzburg)|Dreifaltigkeitsgasse]], die den Makartplatz im Osten begrenzt, war zuvor als &amp;#039;&amp;#039;Andreasgasse&amp;#039;&amp;#039; bekannt, weil an der Gasse bis 1861 die alte [[Pfarrkirche Salzburg-St. Andrä#Die alte Kirche zum hl. Andreas|Kirche St.&amp;amp;nbsp;Andreas]] gestanden hatte. Der nördliche Teil der Dreifaltigkeitsgasse hieß früher &amp;#039;&amp;#039;Mirabellstraße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Dreifaltigkeitskirche, das milde Leihhaus und der Hannibalplatz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alter Markt11 (früheres Eingangspirtal zum Städtischen Versatzamt).jpg|miniatur|hochkant=0.5|Eingangsportal zum Städtischen Versatzamt (heute Alter Markt 11)]]&lt;br /&gt;
Beim Bau der [[Dreifaltigkeitskirche (Salzburg)|Dreifaltigkeitskirche]] im Raum des erweiterten Hannibalgartens bestand bereits ein 1681 erbautes Wohnhaus, das 1747 von Fürsterzbischof [[Jakob Ernst von Liechtenstein-Kastelkorn]] zu einem „Mons pietatis“ einem „Milden Leihhaus“ umgewidmet worden war, in dem arme Einwohner der Stadt gegen Hinterlegung eines Pfandes sehr günstige Überbrückungsgelder erhalten konnten.&lt;br /&gt;
Das Leihhaus verdeckte aber seit dem Bau der Kirche in den Jahren 1694 bis 1702 teilweise diese neue von [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]] gestaltete Kirche. Immer wieder wurde argumentiert, dass dies ein Mangel sein sollte, auch wurde wiederholt behauptet, dass das Leihhaus erst nach dem Bau der Kirche errichtet worden wäre. Daher wurden 1757 zur besseren Erkennbarkeit der Kirche hinter dem Leihhaus die Glockengeschoße erhöht und nach dem Stadtbrand von 1818 auch die Turmhaubenaufsätze erhöht. Dadurch wurde das ursprüngliche Erscheinungsbild verfremdet. Die Unzufriedenheit mit dem durch das Leihhaus angeblich „verdeckten“ Kirche führte dazu, dass das Leihhaus 1906 ganz abgerissen wurde und der Platz vergrößert wurde. Gleichzeitig wurde der Platz mit einer mittigen großen Grünfläche neu gestaltet. Das Portal des Milden Leihhauses ziert heute die Hauptanstalt der Sparkasse am [[Alter Markt (Salzburg)|Alten Markt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Pegasus ===&lt;br /&gt;
Nach dem großen Stadtbrand von 1818 wurde die Mirabell-Pferdeschwemme am Mirabellplatz abgerissen. Das geflügelte Pferd von [[Caspar Gras]], 1661 im Auftrag von Fürsterzbischof [[Guidobald von Thun und Hohenstein|Guidobald Graf Thun]] für die Kapitelschwemme auf dem [[Kapitelplatz und Kapitelgasse|Kapitelplatz]] geschaffen, stand in der Folge von 1842 bis 1859 auf dem Hannibalplatz. Erst 1913 übersiedelte es in den nahe gelegenen [[Mirabellgarten]], wo es sich in einem Brunnen bis heute Huf schlagend mittig vor dem [[Schloss Mirabell]] erhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Sattler-Panorama ===&lt;br /&gt;
Das bekannte [[Sattler-Panorama|Panoramagemälde der Stadt Salzburg]] von [[Johann Michael Sattler]] (1786–1847) und Mitarbeitern, auf Anregung von Kaiser [[Franz II. (HRR)|Franz&amp;amp;nbsp;I.]] gestaltet begann mit dem Malen des über 25&amp;amp;nbsp;m langen Gemäldes in einem Pavillon im Hof des Überacker-Hauses (heute Makartplatz&amp;amp;nbsp;6). Nach der Fertigstellung des Gemäldes im Jahre 1829 stellte Sattler sein Bild für einige Monate auf dem heutigen Makartplatz aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die erste Salzburger lithographische Druckanstalt (Joseph Oberer) ===&lt;br /&gt;
Der Salzburger Druckereibesitzer und Lithograph. [[Joseph Oberer]] (1789–1843) übernahm 1813 von seinem Vater die Familien-Druckerei und brachte im Jahr 1831 die neue Drucktechnik der [[Lithographie]] nach Salzburg, indem er in Mozarts Wohnhaus eine lithographische Kunstanstalt einrichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die geplante Makartgarage ===&lt;br /&gt;
2001 räumte die Stadtgemeinde Salzburg dem Freilassinger Bauunternehmer Max Aicher für den Makartplatz ein 99 Jahre dauerndes Baurecht zum Bau einer PKW-Tiefgarage ein. Die Tiefgarage wurde aber nie gebaut. Während zuerst eine Garage mit 250 Stellplätzen in zwei Ebenen geplant war, waren später wegen des schwierigen Untergrundes und der damit verbundenen hohen Kosten 110 Parkplätze angedacht. Eine Garage mit nur 110 Stellplätzen wurde allerdings von der Stadtpolitik abgelehnt, sie wäre fast ausschließlich eine Garage für Anrainer geworden. Das Baurecht wurde nach 2010 wieder gelöscht, der ehemalige Bauwerber verzichtete gegen Entgelt auf das Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
=== [[Dreifaltigkeitskirche (Salzburg)|Dreifaltigkeitskirche]] baulich mittig im [[Priesterseminar Salzburg]] ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dreifaltigkeitskirche von SW.jpg|miniatur|hochkant=0.5|Dreifaltigkeitskirche]]&lt;br /&gt;
Die Dreifaltigkeitskirche wurde als noch heute größte Kirche aus fürsterzbischöflicher Zeit in Salzburg rechts der Salzach in den Jahren 1694 bis 1702 nach Plänen von [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]] errichtet und gilt als eines der Hauptwerke des Architekten. Bauliche Veränderungen erfolgten im 18.&amp;amp;nbsp;und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Der Altar wurde ebenfalls von Fischer von Erlach entworfen und das große Kuppelfresco stammt von [[Johann Michael Rottmayr]]. Die dreigeschoßigen Flügelbauten der Kirche beherbergen heute das Priesterseminar der Erzdiözese Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das [[Tanzmeisterhaus]] – Mozarts Wohnhaus ===&lt;br /&gt;
(Makartplatz 8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus ist urkundlich erstmals 1617 erwähnt. Seit 1711 fanden hier, durch ein fürsterzbischöfliches Dekret bewilligt, Tanzveranstaltungen für Adelige statt, die zuerst Lorenz Spöckner und dann dessen Sohn, der hochfürstliche Tanzmeister und Kammerdiener [[Franz Gottlieb Spöckner|Franz Karl Gottlieb Spöckner]] leitete, der auch Trauzeuge der Eltern von Wolfgang Amadeus Mozart war. Im großen Tanzmeistersaal wurde dabei nicht nur getanzt, sondern auch die höfische Etikette gelehrt. Nach dem Tod von Franz Spöckner im Jahr 1767 wurde der Tanzmeistersaal von dessen Cousine, bekannt in vielen Mozartbriefen als „Tanzmeister Mitzerl“, als Raum für Veranstaltungen (Hochzeiten etc.) vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1944 - Salzburg - Mozart Wohnhaus, Makartplatz (cropped).jpg|mini|Tanzmeisterhaus]]&lt;br /&gt;
1773 übersiedelte die Familie [[Mozart]] in dieses Haus mit seinen acht gemieteten Räumen im ersten Stock, weil die frühere Drei-Zimmer-Wohnung durch den Familienzuwachs zu klein geworden war. Zur Wohnung gehörte auch der große Tanzmeistersaal. In diesem traf die Familie oft mit Musizierfreunden zum gemeinsamen Spiel zusammen, wobei auch [[Michael Haydn]] oder der Zauberflöten-Librettist [[Emanuel Schikaneder]] zu Gast waren. In diesem Saal, aber auch im Hof des Hauses fanden überdies regelmäßig Scheibenschießen statt, da auch die Familie Mozart der Salzburger &amp;#039;&amp;#039;Bölzlschützenkompagnie&amp;#039;&amp;#039; (sie schoss mit einer Art Luftdruckgewehr) angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Tanzmeistersaal gehörte der Musiksaal zur Wohnung, wo [[Leopold Mozart]] Kaufinteressierten Klaviere vorführte, die er zum kommissionsweisen Verkauf übernommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1773 bis 1780 komponierte Mozart in diesem Haus eine Fülle von bekannten Werken, so etwa die &amp;#039;&amp;#039;[[Haffner-Serenade]]&amp;#039;&amp;#039; (KV 250, dem Salzburger Mäzen Sigmund Haffner dem Jüngeren gewidmet), einige Sinfonien (KV 183, 201, 318, 319, und 338), Klavierkonzerte (vor allem KV&amp;amp;nbsp;242, 271 und 365) sowie einige Messen (u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Krönungsmesse (Mozart)|Krönungsmesse]] KV&amp;amp;nbsp;317) und kleine Opern (&amp;#039;&amp;#039;Il re pastore&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;König Thamos&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Zaide&amp;#039;&amp;#039;). Er begann hier auch die Arbeit an den später fertiggestellten Singspielen &amp;#039;&amp;#039;La Finta giardiniera&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Idomeneo&amp;#039;&amp;#039;. 1777 trat die Prager Sängerin [[Josepha Duschek]], befreundet mit Mozart, im Tanzmeisterhaus auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Übersiedlung Wolfgang Amadeus Mozarts nach Wien und der Heirat der Schwester Nannerl nach St.&amp;amp;nbsp;Gilgen lebte Vater Leopold Mozart zuletzt allein in diesen Räumen, nur von seinem „Kuchelmenschen Thresel“ betreut, und verstarb hier am 28.&amp;amp;nbsp;Mai 1787.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 gelang es der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]] erstmals, in diesem Haus drei Räume für eine Mozart-Ausstellung zu mieten. Gleichzeitig waren hier auch das Seminar für Musikerziehung und das Volksliedarchiv untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944 wurde das Haus (ausgenommen der Tanzmeistersaal) durch amerikanische Fliegerbomben weitgehend zerstört. Der damalige Besitzer verkaufte das Haus an eine Versicherung, die anstelle des zerstörten Hausteiles ein Bürohaus errichtete. 1955 erwarb die Stiftung Mozarteum den erhaltenen Teil des Hauses mit dem Tanzmeistersaal und 1989 auch das neue Bürohaus. Ab 1994 wurde das Bürohaus niedergerissen und anschließend der bombenzerstörte Hausteil detailgetreu entsprechend alten Plänen wiederaufgebaut. 1996 wurde in den neuen Räumlichkeiten ein Museum eröffnet, in dem das Leben Mozarts multimedial dokumentiert wird. Der Tanzmeistersaal wird heute als Konzertsaal genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Christian-Doppler-Geburtshaus]] ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Christian Doppler birthplace.jpg|mini|Geburtshaus von Christian Doppler]]&lt;br /&gt;
(Makartplatz 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde Ende des 18. Jahrhunderts erbaut und ist eines der wenigen Beispiele [[Klassizismus|klassizistischer Architektur]] in Salzburg. Hier wurde der Physiker [[Christian Doppler]] (1803–1853) geboren.&lt;br /&gt;
Das Geburtshaus liegt gegenüber vom Salzburger Landestheater, eine Gedenktafel der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] erinnert dort an den berühmten Physiker. Doppler stammt aus einer Familie von Steinmetzen, er konnte dieses Handwerk aber wegen seiner Lungenkrankheit nicht ausüben.&lt;br /&gt;
Das Geburtshaus kann nicht besichtigt werden, es besitzt aber ein kleines Archiv, das dem Physiker gewidmet ist. Lange Zeit war Christian Doppler in Salzburg weitgehend vergessen. Erst spät wurden hier ein Krankenhaus in [[Liefering]], ein Gymnasium an der Salzach in [[Lehen (Salzburg)|Lehen]] und ein Platz nach dem Physiker benannt. Auch wird das Leben Christian Dopplers in einer Dauerschau im [[Haus der Natur Salzburg|Haus der Natur]] gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Haus lebte auch [[Joseph Friedrich Hummel]] (1841, Innsbruck – 1919, Salzburg), der von 1880 bis 1908 Direktor des Salzburger Mozarteums sowie Leiter des Mozarteumorchesters war, kurzzeitig auch Leiter der Salzburger Liedertafel. Auch an ihn erinnert an dem Haus eine Gedenktafel. Die dort gelegene kurze Straße zur Salzach, die Josef-Friedrich-Hummel-Straße, ist nach diesem Musiker benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Graf-Überacker-Palais]] ===&lt;br /&gt;
(Dreifaltigkeitsgasse 11 – Makartplatz 6, im Erdgeschoß heute Konsulat der Bundesrepublik Deutschland)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1601 wird dieses Haus erstmals als Neugebäude der Gräfin Maria Katharina Kuen „negst ausser St.&amp;amp;nbsp;Andre Pogn an der Mirabellstraßen“ genannt. 1723 kaufte Wolf Maximilian Graf Überacker das Gebäude und baute es als Adelspalast aus. Beim Umbau des Hauses 1912 blieb die barocke Fassade weitgehend erhalten. Das heutige Barockportal am Makartplatz mit seiner schmiedeeisernen Oberlichte kam ebenfalls 1912 an seinen heutigen Standort. Bis 2011 war hier das Makart-Postamt untergebracht; heute befindet sich hier das Konsulat der Bundesrepublik Deutschland und daneben eine Niederlassung des [[Bankhaus Spängler|Bankhauses Spängler]]. Der Umbau wurde von dem Architekten [[Fritz Genböck]] geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Landestheater Salzburg]] ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburg-Stadt,-Stadttheater-(1900).jpg|mini|Das Landestheater um 1900]]&lt;br /&gt;
(Makartplatz 2 = Schwarzstraße 22)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Barockzeit war Salzburg ein Mittelpunkt des Theater- und Komödiantenwesens. Als Hoftheater wurde zuerst die Alte Residenz genutzt, aber auch in der Aula der Alten Universität und im Steintheater in [[Hellbrunn]] fanden Aufführungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Geist der Aufklärung getragen, war für Fürsterzbischof [[Hieronymus von Colloredo (Erzbischof)|Colloredo]] das Theater als Ort der Bildung und Erziehung besonderes wichtig, das breiten Bevölkerungskreisen zugänglich gemacht werden sollte. 1775 ließ er daher das alte 1632 errichtete &amp;#039;&amp;#039;Ballhaus&amp;#039;&amp;#039; am Hannibalplatz (ein Haus, das dem Ballspiel diente) zu einem erst provisorischen Theatersaal umbauen. Ein weiterer Umbau folgte in den Jahren 1787 bis 1791. Colloredo schuf damit erstmals ein zeitgemäßes Salzburger Theaterhaus. Dieses Schauspielhaus hieß nach 1816 &amp;#039;&amp;#039;k.k.&amp;amp;nbsp;Nationaltheater&amp;#039;&amp;#039;. Es besaß außer drei Sitzplatzreihen (mit insgesamt nur 33 Plätzen) ausschließlich Stehplätze. 1892 wurde dieses Theater weitgehend abgerissen und am gleichen Ort neu errichtet. Dieser Neubau war von den führenden Architekten [[Büro Fellner &amp;amp; Helmer|Helmer und Fellner]] geplant worden. Die Neueröffnung des neuen &amp;#039;&amp;#039;Stadttheaters&amp;#039;&amp;#039; fand 1893 statt. Bei diesem Umbau wurde die Theaterbühne von der Südseite des Hauses auf die Nordseite desselben verlegt. 1938/39 wurde von J.&amp;amp;nbsp;Holzinger und Paul Geppert das Landestheater erneut umgestaltet, da sich die Bühne und das Pausenfoyer als zu klein erwiesen hatten. Nunmehr bekam das Haus eine [[Drehbühne]], auch wurde der Balkon über dem Haupteingang neu hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Hotel Bristol (Salzburg)|Hotel Bristol]] ===&lt;br /&gt;
(Makartplatz 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hotel Bristol wurde im Jahr 1893 errichtet. Zuvor hatte hier in den Jahren 1887 bis 1892 das erste Salzburger Elektrizitätswerk – die &amp;#039;&amp;#039;Centralstation der Electricitaets-Werke Salzburg&amp;#039;&amp;#039; – bestanden. Das neue Hotel war das erste Hotel rechts der Salzach, welches eine elektrische Beleuchtung besaß, und nannte sich „Electricitaets-Hotel“. Zu den zahlreichen prominenten Gästen des Hauses zählten unter anderem Kaiser [[Franz Joseph I. (Österreich)|Franz Josef]] und [[Sigmund Freud]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Platzgestaltung ==&lt;br /&gt;
=== Die Bronzeskulptur „Caldera“ ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Caldera 2.jpg|mini|hochkant|Tony Cragg: &amp;#039;&amp;#039;Caldera&amp;#039;&amp;#039; (2008)]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 wurde in der Mitte des Makartplatzes eine Skulptur des englischen Künstlers [[Tony Cragg]] aufgestellt. Die aus patinierter Bronze bestehende Plastik soll, als Objekt einer „zweckfreien“ Kunst, einen Kontrapunkt darstellen zu dem vom praktischen Nutzen geprägten, weil verkehrsreichen Platz. Der aus der Geologie stammende Begriff &amp;#039;&amp;#039;Caldera&amp;#039;&amp;#039; – einen Kraterkessel bezeichnend – verweist nicht nur auf die kesselartige Lage Salzburgs und auf die zentrale Stelle der Skulptur auf dem Platz, sondern besonders auch auf die Landschaft der begehbaren Skulptur: Sie zeigt je nach Standpunkt des Betrachters verschiedene „Landschaften“ in Form von menschlichen Profilen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die Ausführungen auf der Informationstafel neben der Skulptur.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Makartplatz, Salzburg}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dreifaltigkeitsgasse, Salzburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--beide offline&lt;br /&gt;
* [http://www.heritagealive.eu/photos/asdfasf/ Fotos vom Makartplatz] auf www.heritagealive.eu, Bild 2 und 4–9 (Diashow mit historischen Aufnahmen von Salzburg)&lt;br /&gt;
* Video (in Deutsch) über die Geschichte des Makartplatzes auf [http://www.heritagealive.eu/videos www.heritagealive.eu] (Das Video wird auf der Abbildung des Fernsehgerätes – entgegen anders lautender Betitelung – auf Kanal 4 gewählt.)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
* [[Bernd Euler-Rolle|Bernd Euler]], [[Ronald Gobiet]], Horst Huber: &amp;#039;&amp;#039;Dehio Salzburg – Stadt und Land&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Anton Schroll &amp;amp; Co, Wien 1986, ISBN 3-7031-0599-2.&lt;br /&gt;
* [[Franz Valentin Zillner]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Salzburg&amp;#039;&amp;#039;, Sonderbände der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg 1885.&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/48/12/N |EW=13/02/40/E |type=landmark |region=AT-5 |dim=3km}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Zentrum der Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburger Altstadt (rechts)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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