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	<title>Majetín - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Majet%C3%ADn&amp;diff=2341789&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2024-04-09T17:14:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Majetín&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Bild:Majetín znak.png|111px|Wappen von Majetín]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Olomoucký kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Okres              = Olomouc&lt;br /&gt;
| Fläche             = 950&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/503738/Majetin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 206&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/29/53/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 17/19/59/E&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 503738&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 751 03&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = M&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Brodek u Přerova]] – [[Krčmaň]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Olomouc]] – [[Přerov]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Miroslava Zavadilová&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2011&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Lipová 25&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 751 03 Majetín&lt;br /&gt;
| Website            = www.majetin.cz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Majetín&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Majetein&amp;#039;&amp;#039;, älter auch &amp;#039;&amp;#039;Magedein&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://biblio.unibe.ch/adam/zoom/zoom.php?col=ryh&amp;amp;pic=Ryh_4407_23&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt zehn Kilometer nordwestlich von [[Přerov]] und gehört zum [[Okres Olomouc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Majetín befindet sich am westlichen Fuße des Tirschitzer Hügellandes (&amp;#039;&amp;#039;Tršická pahorkatina&amp;#039;&amp;#039;) in der Obermährischen Senke (&amp;#039;&amp;#039;Hornomoravský úval&amp;#039;&amp;#039;).  Das Dorf erstreckt sich zwischen den Bächen Majetínský potok und Olešnice. Nördlich erhebt sich der Chrást, im Nordosten die Hůry (280 m) und südlich der Stráž (215 m). Gegen Nordwesten erstreckt sich das Auwaldgebiet [[Království]] (&amp;#039;&amp;#039;Königswald&amp;#039;&amp;#039;). Westlich des Dorfes verläuft die Eisenbahnstrecke [[Olomouc]] – [[Přerov]], die nächste Bahnstation ist &amp;#039;&amp;#039;Brodek u Přerova&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Grygov]], Horka und [[Krčmaň]] im Norden, [[Suchonice]] im Nordosten, [[Čelechovice]], [[Kokory]], Mladý Kaláb und Hráza im Osten, [[Luková (Brodek u Přerova)|Luková]] im Südosten, [[Brodek u Přerova]] im Süden, [[Věrovany]], Rakodavy, Nenakonice und [[Dub nad Moravou]] im Südwesten, Tučapy, Bolelouc, Čertoryje und Drahlov im Westen sowie [[Charváty]], [[Blatec]], U Kocandy, [[Kožušany-Tážaly|Tážaly]] und [[Kožušany-Tážaly|Kožušany]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 1277, als Hermann de Moiethin im Streit zwischen den [[Kloster Hradisko|Klöstern Hradisko]] und [[Kloster Velehrad|Velehrad]] über die Grenze zwischen [[Bystrovany]] und Chválkovice als einer der Schlichter wirkte. &amp;#039;&amp;#039;Moiethin&amp;#039;&amp;#039; bestand zu dieser Zeit aus einer Wasserburganlage mit Vorburg. 1306 schenkte König [[Wenzel III. (Böhmen)|Wenzel III.]] Unka de Moyetyn das Buschland um den königlichen Wald Chlum. Weil Wenzel der Stadt [[Olmütz]] ebenfalls ein Stück dieses Busches zur Gründung des Dorfes [[Grygov|&amp;#039;&amp;#039;Aw&amp;#039;&amp;#039;]] sowie den [[Království|Königswald]] überlassen hatte, entwickelte sich ein langwieriger Streit zwischen den Herren von Moyetyn und dem Olmützer Rat. Im Jahre 1318 wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Mogetin&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Nach Unkas Tode erbten sein Sohn Viknan und dessen Frau Eliška den Besitz. Nachfolgender Besitzer wurde deren Sohn Unka II., der als Rat am Obersten Landesgericht wirkte und von den mährischen Markgrafen bei wichtigen Angelegenheiten zum Gesandten berufen wurde. Unka II. konnte in dieser Zeit seinen Besitz u.&amp;amp;nbsp;a. um die Güter [[Svésedlice]], Penčice, [[Buk u Přerova|Buk]], [[Olšany u Prostějova|Olšany]], Čertoryje, [[Čelčice]] und [[Ivaň na Hané|Ivaň]] erweitern. Im Jahre 1351 unternahm Unkas Diener Miška einen Raubzug in das Dorf Holice. 1352 entschied Markgraf [[Johann Heinrich (Luxemburg)|Johann Heinrich]] den Streit um den [[Království|Königswald]] und Grygov. Nachdem Unka II. durch die Olmützer Bürgerschaft mit 50 Pfund Prager Groschen entschädigt worden war, händigte er dem Rat die einbehaltene Schenkungsurkunde von 1306 aus. Im Jahre 1354 verkaufte Unka II. die Burg &amp;#039;&amp;#039;Mayeczin&amp;#039;&amp;#039; mit dem Hof, einer Mühle an der [[March (Fluss)|March]] sowie den Dörfern &amp;#039;&amp;#039;Mayeczin&amp;#039;&amp;#039; und Lhotka an den Olmützer Oberstkämmerer Jan/Ješek [[Krawarn (Adelsgeschlecht)#Stammliste der Herren von Krawarn auf Fulnek und Titschein|von Krawarn]] und dessen Bruder Drslav. Zwei Huben von &amp;#039;&amp;#039;Mayeczin&amp;#039;&amp;#039; behielt Unka. Latzek von Krawarn verkaufte &amp;#039;&amp;#039;Mageczin&amp;#039;&amp;#039; mit Lhotka und dem wüsten Dorf Mastník 1374 für 450 Schock Groschen an den [[Brünn]]er Burggrafen Valentin von Přestavlk. Zwei Jahre später veräußerte Unka von Majetín die verbliebenen zwei Huben an Ješek [[Stammliste der Herren von Kunstadt#Linie des Kuna von Lissitz und seiner Nachkommen|von Kunstadt]], der 1406 starb. Im Jahre 1408 erwarb Bohunek von Majetín die Herrschaft Majetín mit Lhotka sowie Anteilen an Bolelouc und Dubany. Bohunek ließ die Wasserburg verstärken und führte zusammen mit seinem Bruder Valentín, der später auch Mitbesitzer der Herrschaft wurde, zahlreiche Fehden mit seinen Nachbarn und raubte deren Vieh. Während der [[Hussitenkriege]] kämpften die Brüder auf Seiten der Aufständischen und nachdem Majetín zu einem der Hauptbollwerke der Hussiten im Olmützer Land geworden war, befahl Kaiser [[Sigismund (HRR)|Sigismund]] die Schleifung der Burg. Mit dem Aussterben der Herren von Majetín fiel die Herrschaft &amp;#039;&amp;#039;Magetin&amp;#039;&amp;#039; 1440 an den Landesherren heim. König [[Ladislaus Postumus]] überließ die Herrschaft 1448 an Hans und Machna von Vasatice und Dubany. Deren Sohn verkaufte Majetín mit dem wüsten Dorf Lhotka 1481 an Mikeš von Kokory. Nachfolgende Besitzer waren Bohuslav von Kokory und ab 1495 Zdeněk von Kokory. Dieser ließ mehrere Fischteiche anlegen. Zdeněks Söhne Jan und Jindřich verkauften die Herrschaft 1516 an Jan Kubík von Opatov, der sie fünf Jahre später an [[Johann von Pernstein (1487–1548)|Johann von Pernstein]] veräußerte. Dieser schloss &amp;#039;&amp;#039;Magetin&amp;#039;&amp;#039; an die Herrschaft [[Tovačov]] an. Nach den [[Pernstein (Adelsgeschlecht)|Herren von Pernstein]] lösten sich ab 1597 Stephan Illesházy, ab 1600 die Grafen [[Salm (Adelsgeschlecht)|Salm – Neuburg]], ab 1715 die Herren von Peterswald und ab 1763 schließlich die Freiherren [[Kuenburg|von Kuenburg]] als Besitzer ab. Weitere Namensformen waren &amp;#039;&amp;#039;Mayetin&amp;#039;&amp;#039; (1691), &amp;#039;&amp;#039;Magedein&amp;#039;&amp;#039; (1720), &amp;#039;&amp;#039;Mogetein&amp;#039;&amp;#039; (1751), &amp;#039;&amp;#039;Majetinium&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mogitein&amp;#039;&amp;#039; (1771), &amp;#039;&amp;#039;Magetein&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Majetín&amp;#039;&amp;#039; (ab 1846) und &amp;#039;&amp;#039;Majetein&amp;#039;&amp;#039; (ab 1847).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.archives.cz/matriky_info/Mistopisny_rejstrik_obci_ceskeho_Slezska_a_severni_Moravy.pdf |wayback=20160304214303 |text=Místopisný rejstřík obcí českého Slezska a severní Moravy (S. 344) |archiv-bot=2019-04-21 16:35:40 InternetArchiveBot }} (PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die Matriken wurden von 1700 bis 1871 in Kokory geführt. 1841 wurde die Eisenbahnstrecke von Olmütz nach Prerau fertiggestellt eine Bahnstation entstand bei Majetín jedoch nicht. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb das Dorf immer der Herrschaft Tovačov untertänig, die in Majetín einen Hof unterhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete &amp;#039;&amp;#039;Majetín &amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Majetein&amp;#039;&amp;#039; ab 1850 eine Gemeinde in der Bezirkshauptmannschaft Olmütz. Ab 1921 gehörte die Gemeinde zum Okres Olomouc-venkov. Im Zuge der Bodenreform wurde in den 1920er Jahren der Hof parzelliert. 1950 kam die Gemeinde zum Okres Olomouc-okolí und seit dessen Aufhebung im Jahre 1961 gehört sie zum Okres Olomouc. Beim Wettbewerb „Dorf des Jahres“ im Olomoucký kraj wurde Majetin im Jahr 2000 mit dem Weißen Band für die Kinder- und Jugendfürsorge, 2002 mit dem Grünen Band für die Fürsorge um die Grünflächen und Umwelt, 2004 mit dem Blauen Band und 2005 als Sieger mit dem Goldenen Band ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Majetín sind keine Ortsteile ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kirche der hll. Kyrill und Method, erbaut 1863 und 1872 zur Pfarrkirche erhoben&lt;br /&gt;
* Wallfahrtskapelle der Jungfrau Maria von Lourdes an einer heilkräftigen Quelle nordöstlich des Dorfes am Majetínský potok im Wäldchen Olší, errichtet 1885 anlässlich des 1000. Todestages des Apostels Method. Die jährliche Wallfahrt findet am 15. August statt. Sie erreichte im Jahre 1939 mit 5000 Teilnehmern ihren Höhepunkt. Dabei stimmten die Teilnehmer nach Abschluss der Predigt als Protest gegen die deutsche Besetzung anstelle des Liedes „Svatý Václave, vévodo české země“ die Hymne „[[Kde domov můj]]“ an.&lt;br /&gt;
* Statue des hl. Johannes von Nepomuk&lt;br /&gt;
* Pieta-Säule aus dem Jahre 1896&lt;br /&gt;
* Statue des hl. Josef aus dem Jahre 1896&lt;br /&gt;
* Statue des hl. Florian aus dem Jahre 1901&lt;br /&gt;
* Gusseisernes Kreuz von 1743&lt;br /&gt;
* Mehrere Steinkreuze&lt;br /&gt;
* Bildstock aus dem Jahre 1880&lt;br /&gt;
* Denkmal für die Opfer beider Weltkriege, geschaffen vom Bildhauer J. Pelikán&lt;br /&gt;
* Steinerner Springbrunnen, geschaffen 2001&lt;br /&gt;
* Auwaldgebiet [[Království]], seit 1995 als Naturreservat geschützt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Olomouc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Majetin}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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