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	<title>Maivogel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T19:02:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maivogel&amp;diff=719555&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef Papi: HC: Entferne Kategorie:Edelfalter; Ergänze Kategorie:Scheckenfalter</title>
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		<updated>2025-05-15T16:10:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Edelfalter&quot; title=&quot;Kategorie:Edelfalter&quot;&gt;Kategorie:Edelfalter&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Scheckenfalter&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Scheckenfalter (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Scheckenfalter&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name = Maivogel&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName = Euphydryas maturna&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName = Euphydryas&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name = Scheckenfalter&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName = Melitaeini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name = Fleckenfalter&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName = Nymphalinae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name = Edelfalter&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName = Nymphalidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName = Glossata&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Bild = Maivogel_oben.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Maivogel (&amp;#039;&amp;#039;Euphydryas maturna&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Maivogel unten.jpg|mini|Flügelunterseite]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maivogel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleine Maivogel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Euphydryas maturna&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;Hypodryas maturna&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eschen-Scheckenfalter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein [[Schmetterlinge|Schmetterling]] ([[Tagfalter]]) aus der Familie der [[Edelfalter]] (Nymphalidae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 35 bis 42 Millimetern. Sie haben schwarzbraune Flügeloberseiten mit einem in Binden angeordneten Muster aus orangen und hellen Flecken. Die Flügelunterseiten sind orange und haben auf den Vorderflügeln ein Muster aus hell und dunkelorange, auf den Hinterflügeln dominieren helle, schwarz umrandete Flecken. Besonders das Muster der Vorderflügelunterseiten ist verwaschen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bellmann&amp;quot;&amp;gt;[[Heiko Bellmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der neue Kosmos-Schmetterlingsführer. Schmetterlinge, Raupen und Futterpflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos, Stuttgart 2003, ISBN 3-440-09330-1, S. 178.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Raupe (Schmetterling)|Raupen]] werden ca. 30 Millimeter lang. Sie sind schwarz gefärbt und haben eine auffällige, leuchtend gelbe Fleckzeichnung. Sie tragen zahlreiche, schwarz behaarte Dornen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bellmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Puppe (Insekt)|Puppe]] ist weiß mit stark abgegrenzten schwarzen Flecken gefärbt. Auf dem Hinterleib trägt sie gelbe Warzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bellmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ähnliche Arten ===&lt;br /&gt;
* [[Heckenkirschen-Scheckenfalter]] (&amp;#039;&amp;#039;Euphydryas intermedia&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahrung der Raupen ==&lt;br /&gt;
Die jungen Raupen ernähren sich ausschließlich von den Blättern der [[Gemeine Esche|Gemeinen Esche]] (&amp;#039;&amp;#039;Fraxinus excelsior&amp;#039;&amp;#039;). Die älteren Tiere, die bereits überwintert haben fressen aber auch [[Rote Heckenkirsche]] (&amp;#039;&amp;#039;Lonicera xylosteum&amp;#039;&amp;#039;), [[Salweide]] (&amp;#039;&amp;#039;Salix caprea&amp;#039;&amp;#039;), [[Zitterpappel]] (&amp;#039;&amp;#039;Populus tremula&amp;#039;&amp;#039;) und diverse andere krautige Pflanzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bellmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Die Tiere sind in feuchten, lichten [[Wald|Wäldern]] mit großen, jungen [[Eschen (Pflanzengattung)|Eschenbeständen]] und mit [[Erlen (Botanik)|Erle]]ngebüschen bewachsenem Gelände zu finden. In [[Mitteleuropa]] sind ihre Populationen stark zurückgegangen und vielerorts verschwunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bellmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Sie kommen in [[Osteuropa|Ost-]] und Mitteleuropa, am [[Kaukasus]], [[Ural]], im Osten [[Kasachstan]]s, in Süd und West [[Sibirien]], im [[Daurien|Transbaikalgebiet]] und in der [[Mongolei]] vor. Sie treten aber nur sehr lokal auf und ihre Populationen sind weit verstreut. Man findet sie in einer Höhe von 200 bis ca. 1.000 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tolman/Lewington&amp;quot;&amp;gt;Tom Tolman, Richard Lewington: &amp;#039;&amp;#039;Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas&amp;#039;&amp;#039;, S. 175, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH &amp;amp; Co, Stuttgart 1998, ISBN 3-440-07573-7&amp;lt;/ref&amp;gt; z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Deutschland]] sind sie nur mehr auf der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]], im südlichen [[Steigerwald]], bei [[Leipzig]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bellmann&amp;quot;/&amp;gt; und in der Marzoller Au bei [[Bad Reichenhall]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lfu.bayern.de/natur/natura_2000_erhaltungsziele/datenboegen_8027_8672/doc/8243_371.pdf |wayback=20150622202705 |text=Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein - Marzoller Au (8243-371) |archiv-bot=2022-12-10 13:00:58 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; vorkommend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die Falter führen ein verstecktes Dasein und sind in ihrem Verhalten sehr unauffällig. Bei gesichteten Faltern handelt es sich meist um Männchen. Sie sitzen gerne auf Waldwegen und saugen an Pfützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bellmann&amp;quot;/&amp;gt; Auf Blumen findet man sie selten, sie bevorzugen die Blüten von Sträuchern wie zum Beispiel [[Gewöhnlicher Liguster]] (&amp;#039;&amp;#039;Ligustrum vulgare&amp;#039;&amp;#039;) und [[Wolliger Schneeball]] (&amp;#039;&amp;#039;Viburnum lantana&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tolman/Lewington&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Populationenzahlen schwanken von Jahr zu Jahr oft enorm. Sich gut vermehrende Gruppen werden meist nach zwei oder drei Jahren durch eine ebenfalls ansteigende Überpopulation von [[parasit]]isch lebenden [[Fliegen]] und [[Wespen]] sehr stark dezimiert. Die Falter erholen sich nach solchen Übergriffen erst nach Jahren wieder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bellmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugzeit ===&lt;br /&gt;
Die Falter fliegen in einer Generation von Ende Mai bis Anfang Juli.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tolman/Lewington&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Weibchen legen ihre auffällig rot gefärbten Eier auf der Unterseite von Eschenblättern ab. Dazu wählen sie meist junge etwa zwei Meter hohe Büsche. Sie legen ihren gesamten Vorrat in einem ca. einen Zentimeter im Durchmesser messenden mehrschichtigen [[Eispiegel]] ab. Der Ablageplatz wird sehr präzise ausgewählt und muss exakt bestimmten [[Temperatur]]-, [[Feuchtigkeit]]s und Lichtverhältnissen entsprechen. In Jahren mit großen Falterzahlen ist dies auch daran erkennbar, dass mehrere Weibchen am selben Blatt ablegen. Die jungen Raupen beginnen nach dem Schlüpfen nach und nach das gesamte Blatt mit einem Gespinst zu versehen, in dem sie dann gemeinsam leben. Sie fressen nur bestimmte Teile der Blätter und hinterlassen dadurch ein typisches Schadbild, aus vertrockneten und gekräuselten Blättern und ihren Gespinsten, an dem sie sehr einfach zu identifizieren sind. Ab Ende Juni verlassen die ca. einen Zentimeter langen Raupen ihre Pflanzen und lassen sich zu Boden fallen oder fallen mit dem trockenen Blatt ab. Sie verkriechen sich in kleinen Gruppen in trockene Blätter um zu Überwintern. Erst im darauffolgenden Frühling werden sie zu Einzelgängern und ernähren sich jetzt auch von mehreren Pflanzenarten. Vermutlich liegt dies daran, da die Falter immer Eschen als Ablagepflanzen wählen, die Raupen aber ohnehin eine breite Nahrungspalette aufweisen. Im Mai verpuppen sich die erwachsenen Raupen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bellmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung und Schutz ==&lt;br /&gt;
Sie sind stark vom Aussterben bedroht und gehören zu den am meisten gefährdeten Arten in Deutschland. In der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste]] Deutschlands ist die Art mit als „vom Aussterben bedroht“ (1) eingestuft,&amp;lt;ref name=&amp;quot;BuNa&amp;quot;&amp;gt;Bundesamt für Naturschutz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rote Liste gefährdeter Tiere Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Landwirtschaftsverlag, Münster 1998, ISBN 978-3-896-24110-8&amp;lt;/ref&amp;gt; in Österreich gilt sie als „stark gefährdet“ (2).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rote Listen gefährdeter Tiere Österreichs. Checklisten, Gefährdungsanalysen, Handlungsbedarf. Teil 1: Säugetiere, Vögel, Heuschrecken, Wasserkäfer, Netzflügler, Schnabelfliegen, Tagfalter&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Wien 2005, ISBN 3-205-77345-4&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist in den Anhängen II und IV der [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Richtlinie]] verzeichnet. Ihr Rückgang wird auf den Verlust ihrer Lebensräume durch [[Forstwirtschaft]], Trockenlegung von [[Feuchtgebiet]]en und [[landwirtschaft]]liche Nutzung zurückgeführt. Ein weiterer Grund sind [[Insektizid]]e, die die Häutung hemmen können und vor allem gegen den [[Prozessionsspinner]] eingesetzt werden. Andere Schmetterlingsarten sind davon natürlich ebenso betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Euphydryas maturna|Maivogel}}&lt;br /&gt;
{{Wikispecies|Euphydryas maturna|Maivogel}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leps.it/indexjs.htm?SpeciesPages/MellicAthal.htm Moths and Butterflies of Europe and North Africa] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.lepiforum.de/cgi-bin/lepiwiki.pl?Euphydryas_Maturna Lepiforum e. V.] Taxonomie und Fotos&lt;br /&gt;
* {{FaunaEuropaea|ID=fed94c50-3286-4f42-a192-52899b791977|WissName=Euphydryas maturna|Rang=Art}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2013.2&lt;br /&gt;
|ID= 10713&lt;br /&gt;
|ScientificName= Euphydryas maturna&lt;br /&gt;
|YearAssessed= 1996&lt;br /&gt;
|Assessor=   World Conservation Monitoring Centre&lt;br /&gt;
|Download= 26. Februar  2014}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Scheckenfalter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Arten (Anhang II)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef Papi</name></author>
	</entry>
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