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	<title>Maissilage - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T19:32:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maissilage&amp;diff=713409&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sonsbeck - Mais 08 ies.jpg|mini|Frische Mais-[[Feldhäcksler|Häcksel]] vor der Silierung]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maissilage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Silage]] aus der ganzen [[Mais]]pflanze, die als [[Grundfutter]] für Wiederkäuer und als [[Substrat (Biogasanlage)|Substrat]] für die [[Biogas]]erzeugung eingesetzt wird. Als [[Corn-Cob-Mix]] (CCM) wird Maissilage auch in der Schweinemast verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erzeugung ==&lt;br /&gt;
Bei der Ganzpflanzensilage wird der oberirdische Teil der Maispflanze mit Ende der [[Teigreife]] oder Beginn der [[Mehlreife]] (abhängig von Witterung, Maissorte, Aussaatzeitpunkt und Standort in Deutschland meist im September) mit einem [[Feldhäcksler]] (Maishäcksler) geerntet und in ca. 5 bis 50 mm große Stücke zerkleinert. Wird der Mais mit mehr als 30 % [[Trockenmasse]] gehäckselt, so wird meist zusätzlich ein &amp;#039;&amp;#039;Corn Cracker&amp;#039;&amp;#039; (Kornzertrümmerer) für das Zerquetschen oder Zerreiben der dann bereits relativ harten Maiskörner in der Erntemaschine zugeschaltet. Danach wird das Erntegut in [[Fahrsilo]]s eingebracht und verdichtet, um überschüssige Luft herauszupressen und so den aeroben Abbau durch Pilze und Bakterien zu verhindern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlmann Maize silage 2 Werktuigendagen 2007.jpg|mini|Einbringen und Verdichten der Maishäcksel in das Fahrsilo, die Folie zum luftdichten Abschluss ist bereits über die Randmauern des Silos bereitgelegt]]&lt;br /&gt;
Die Pflanzenmasse wird unter einer Folie luftdicht abgedeckt und bis zur Verwendung gelagert. Durch den in der Masse enthaltenen Restzucker der Maispflanzen und den Sauerstoffmangel beginnt eine [[Milchsäuregärung]], die die Silage ansäuert und dadurch haltbar macht. Ist die Silage zu nass und liegt zu viel Restsauerstoff vor, kann es auch zu einer unerwünschten [[Essigsäuregärung]] kommen. Die Silage wird dann zu sauer und ist wegen der enthaltenen Essigsäure ([[Acetat]]) für das Vieh nicht mehr schmackhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ernte und Konservierung von [[Energiemais]] zur Verwendung in [[Biogasanlage]]n ist weitgehend identisch mit dem oben für Futtersilage beschriebenen Verfahren. Das Erntegut wird jedoch meist stärker zerkleinert, um die Abbaubarkeit zu erhöhen. Gelegentlich werden gezielt [[Milchsäuregärung|heterofermentative]] [[Milchsäurebakterien]] zur gehäckselten Pflanzenmasse gegeben, um den Anteil an Acetat in der Silage zu erhöhen. Dieses soll in der Biogasanlage besser umsetzbar sein als die sonst hauptsächlich gebildete Milchsäure ([[Lactat]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Maissilage enthält vor allem Energie in Form von [[Stärke]] aus den Maiskörnern.  Zudem ist sie wegen der Verwendung der gesamten, relativ großwüchsigen Pflanze auch reich an [[Rohfaser]]. Hinzu kommt, dass die [[Maisstärke]] bei einer Ernte im mehlreifen Zustand sehr langkettig ist, so dass der Aufschluss anders als bei [[Getreide]]schrot nicht bereits im [[Pansen]], sondern erst im Darm von [[Wiederkäuer]]n stattfindet. Da Wiederkäuer ihre Nahrung nur grob zerkleinern, sind Kühe nicht in der Lage, unzerkleinerte Maiskörner aufzuschließen. Diese werden meist unverdaut wieder ausgeschieden. Eine genaue Bestimmung der Inhaltsstoffe kann durch die [[Weender Futtermittelanalyse]] erfolgen. Dabei wird zwischen Rohfaser, Rohfett, Rohprotein, stickstofffreien Extraktstoffen und Rohasche unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vergleich von Biogasrohstoffen}}&lt;br /&gt;
In der [[Biogasanlage]] ergibt Maissilage als [[Substrat (Biogasanlage)|Substrat]] mit 202 m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; einen sehr hohen Biogasertrag pro Tonne Frischmasse. Der [[Methan]]gehalt von Biogas aus Maissilage ist allerdings mit 52 % eher gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maissilage Zeilitzheim 2.jpg|mini|Futterfertige Maissilage, kompakte Anschnittfläche eines [[Silage|Fahrsilos]]]] [[Datei:Mangeensilage.jpg|mini|Maissilage als Rinderfutter]]&lt;br /&gt;
Maissilage als Ganzpflanzensilage oder in Form der nachbeschriebenen Lieschkolbensilage wird in der Landwirtschaft vorwiegend an [[Hausrind|Rinder]] verfüttert, da sie neben den nahrhaften, leicht zugänglichen Bestandteilen der Maiskörner auch die schwer zugänglichen Faserstoffe aus der Maispflanze teilweise umsetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schweineproduktion|Schweinehaltung]] hat etwa seit 1980 der Mais in Form von [[Corn-Cob-Mix|CCM]] (Corn-Cob-Mix) Einzug gehalten. Dieses ist eine Silage aus den Maiskolben. Die Kolben werden von einem auf Körnermaisernte umgerüsteten Mähdrescher gepflückt und in eine am Feld stehende CCM-Mühle überladen. Die Kolbenbestandteile, also [[Maisspindel|Spindel]] und die [[Mais|Körner]] werden dort gemahlen und siliert. Die [[Lieschblatt|Lieschblätter]] sind nicht Bestandteil von CCM.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.lwksh.de/cms/fileadmin/user_upload/Presse/Archiv_2007/PDF_3607_08.09.2007/46-49_Thaysen.pdf LWK SH über LKS / CCM / Hochschnittmaissilage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--bitte um Belege, dass Maishäcksler CCM ernten, alleine der Anbau des Pflückers an den Häcksler ist selten, zudem vermute ich Vermusung durch den Häcksler und damit Verstopfungsprobleme der Mühle Benutzer:blonder1984--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional wird auch [[Lieschkolbensilage]] (LKS) aus dem Maiskolben (Körner und Spindel) und den Lieschblättern hergestellt.  Teile der Restpflanze werden ebenfalls mitgeerntet. Überwiegend erfolgt die Ernte mit einem Maishäcksler mit Pflückvorsatz. Der gegenüber CCM geringere Energiegehalt sowie die schlechte Verdichtbarkeit haben die LKS meist unrentabel gemacht. Zudem muss der Lohnunternehmer in der Saison zwischen Feldhäckslervorsatz und Pflücker wechseln, bzw. später den Pflücker mehrmals zwischen Häcksler und Mähdrescher umbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maissilage ist ferner der am häufigsten genutzte Rohstoff zur [[Biogas]]herstellung: Mehr als 90 Prozent der [[Biogasanlage]]n in Deutschland, die [[Nachwachsender Rohstoff|Nachwachsende Rohstoffe]] einsetzen, nutzen Maissilage als Gärsubstrat.&amp;lt;ref&amp;gt;P. Weiland: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.fnr-server.de/cms35/fileadmin/allgemein/pdf/veranstaltungen/dechema2006/Praesentationen/Weiland.pdf |wayback=20150206001000 |text=Technische Anforderungen an die Vergärung von Energiepflanzen. |archiv-bot=2019-04-29 05:33:16 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039; (pdf; 915&amp;amp;nbsp;kB) Präsentation auf der DECHEMA-Fachtagung Bioenergie, Güstrow, 8.–9. März 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Masse der zur Biogaserzeugung eingesetzten nachwachsenden Rohstoffe beträgt der Maisanteil 69 Prozent.&amp;lt;!--Die Quelle ist der neuste Bericht der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (https://www.fnr.de/fileadmin/allgemein/pdf/broschueren/basisdaten_bioenergie_2019_web.pdf)--&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Institut für Energetik und Umwelt, 2008: &amp;#039;&amp;#039;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.erneuerbare-energien.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/endbericht_eeg_monitoring.pdf |text=Monitoring zur Wirkung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) auf die Stromerzeugung aus Biomasse. |archivebot=2019-04-29 05:33:16 InternetArchiveBot}}&amp;#039;&amp;#039; Endbericht im Auftrag des BMU, S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gründe dafür sind beispielsweise die hohen Erträge an Trockenmasse pro [[Hektar]], auch auf schlechteren Böden, die Verfügbarkeit bewährter Anbau- und Erntetechnik und der Gasertrag in der Biogasanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Maize silage|Maissilage}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Futtermittel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biogassubstrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maisprodukt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einjährige Pflanze als landwirtschaftliches Produkt und Teile davon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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