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	<title>Maisinger See - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-10-02T05:35:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
| NAME = Maisinger See&lt;br /&gt;
| BILD = Maisinger See-HB.01.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Abendstimmung am Maisinger See.&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47/58/47/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 11/16/46/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO =DE-BY&lt;br /&gt;
| LAGE = Gemeinde [[Pöcking]], [[Landkreis Starnberg]], [[Oberbayern]], [[Bayern]], Deutschland&lt;br /&gt;
| ZUFLUSS =&lt;br /&gt;
| ABFLUSS = [[Maisinger Bach]]&lt;br /&gt;
| INSELN =&lt;br /&gt;
| UFERORT =&lt;br /&gt;
| NAHERORT = [[München]] (S-Bahn-Bereich)&lt;br /&gt;
| HÖHE = 635&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG = DE-NN&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 0.1&lt;br /&gt;
| SEELÄNGE = 1.2&lt;br /&gt;
| SEEBREITE = 0.3&lt;br /&gt;
| VOLUMEN =&lt;br /&gt;
| UMFANG =&lt;br /&gt;
| MAX-TIEFE = 1–2&lt;br /&gt;
| MED-TIEFE =&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN = Fischteich, Naturschutzgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maisinger See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein verlandender See bei [[Maising]], einem Ortsteil der [[Oberbayern|oberbayerischen]] Gemeinde [[Pöcking]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie viele andere Seen des [[Fünfseenland]]es entstand auch der Maisinger See gegen Ende der [[Würmeiszeit]] durch die Schubkraft des [[Isar-Loisach-Gletscher]]s. Erstmals erwähnt wird der See 1450 im [[Urbar (Verzeichnis)|Salbuch]] des Landgerichts [[Hochschloss Pähl|Pähl]]: &amp;#039;&amp;#039;Item der Mawsinger See gehördt gen Starnbergk&amp;#039;&amp;#039;. Daraus geht hervor, dass der See dem [[Kastenamt]] Starnberg unterstand und somit im Besitz des bayerischen Landesherrn war. 1602 hingegen muss das Gewässer zu den Besitztümern des [[Kloster Dießen|Klosters Dießen]] gehört haben, denn nach dortigen Aufzeichnungen hatte ihn der [[Propst]] des Klosters an den &amp;#039;&amp;#039;Seehieter zu Meising&amp;#039;&amp;#039; verpachtet. Aus bisher unbekannten Gründen war der See im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wieder Eigentum des Landesherrn, da die Seemeister spätestens ab 1642 ihre Abgaben an das Kastenamt Starnberg entrichteten. In Privatbesitz übergegangen ist das fischreiche Gewässer 1866. Die Maisinger Müllerseheleute Bartl erwarben den See bei einer Versteigerung staatlicher Güter.&amp;lt;ref&amp;gt;Poelt, S. 116&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bestandsaufnahme des [[Hofmarschall]]amtes aus dem Jahr&amp;amp;nbsp;1865 gibt Auskunft über den Fischbestand des Sees. „Der Maisinger See mit Fischrecht darin wird alle drei&amp;amp;nbsp;Jahre (ab)gefischt. Ertrag: 20&amp;amp;nbsp;[[Zentner|Ztr.]] [[Karpfen]], 3&amp;amp;nbsp;Ztr. [[Hecht]]e, ½&amp;amp;nbsp;Ztr. [[Flussbarsch|Birschling]], 1&amp;amp;nbsp;Ztr. [[Schleie]]n, 6&amp;amp;nbsp;Ztr. [[Weißfisch]] und [[Rotauge]]n.“&amp;lt;ref&amp;gt;Poelt, S. 135&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Maisinger See-HB.12.jpg|mini|hochkant|links|Schutzdamm am Ostufer des Sees, rechts das Gasthaus &amp;#039;&amp;#039;Seehof&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Um die etwas tiefer gelegene Ortschaft Maising vor Überschwemmungen zu schützen, bestand wohl schon seit frühen Zeiten an der Ostseite des Sees ein niedriger, etwa 2,50 Meter hoher Damm. Extrem starke Regenfälle führten dazu, dass dieser Schutzwall am 22.&amp;amp;nbsp;Juni&amp;amp;nbsp;1885 überflutet wurde und brach. Dabei entstand an den Häusern im Tal des [[Maisinger Bach]]es, an den Wegen und Brücken der [[Maisinger Schlucht]] und in [[Starnberg]] ein erheblicher Sachschaden.&amp;lt;ref&amp;gt;Poelt, S. 92&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund dieses Unglücks wurde der neue [[Hochwasserdamm]] wesentlich stärker befestigt und erhöht ausgebaut. Dadurch entsteht der Eindruck, dass es sich beim Maisinger See nicht um einen natürlichen See, sondern um einen [[Stausee]] handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der See wurde um 1600 vom Kloster Dießen zur Verbesserung der Nahrungsversorgung der umliegenden Bevölkerung zur Fischzucht genutzt. Seine Fläche war damals größer als heute. 1825 betrug sie 55 ha, doch auf Grund starker Verlandungsvorgänge hat der See heute nur noch eine offene Wasserfläche von höchstens 10 ha. Die Verlandung wird durch die geringe Tiefe gefördert. Durchschnittlich ist der See nicht tiefer als einen Meter, in Nähe der Bäche soll er bis zu zwei Meter tief sein. Im Winter kann er deswegen bis zum Grund gefrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Südspitze des Sees mündet ein Teil des &amp;#039;&amp;#039;Weiherbachs&amp;#039;&amp;#039;. Der größere Teil des Bachs fließt als &amp;#039;&amp;#039;Fallbach&amp;#039;&amp;#039; östlich am See vorbei und vereinigt sich mit dem Abfluss des Sees zum &amp;#039;&amp;#039;[[Maisinger Bach]]&amp;#039;&amp;#039;. Weiteren Zufluss gibt es an der Nordspitze. Der Nährstoffgehalt des Seewassers ist meso- bis [[eutroph]]. Umgeben wird der See von einem dichten Schilfgürtel. Es ist lebensgefährlich, dort einzudringen, da an vielen Stellen der Boden auf einer nicht sichtbaren Wasserfläche schwimmt (Schwimmrasen). Nur am Damm im Osten gibt es einen festen Zugang zum See. Hier befindet sich auch eine kleine Liegewiese. Sie ist die einzige Stelle, an der auch im See gebadet werden darf. Behördlich verboten ist das Baden an allen anderen Stellen und das Befahren mit Wasserfahrzeugen oder Schwimmkörpern aller Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis vor wenigen Jahren diente das Gewässer noch der Fischzucht und wurde jedes Jahr im Oktober abgelassen, damit die im Frühjahr eingesetzten [[Karpfen]] und [[Schleie]]n aufgesammelt werden konnten. Mittlerweile wird der See jedoch nur noch etwa alle fünf Jahre abgefischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutzgebiet ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maisinger See-ib01.jpg|mini|hochkant|links|Uferbereich des Sees]]&lt;br /&gt;
Große Bedeutung hat der Maisinger See als Brut- oder Raststätte seltener Vogelarten. Zum Schutze der ersten bayerischen [[Lachmöwe]]n&amp;lt;nowiki /&amp;gt;kolonie stellte man den See 1941 unter Naturschutz. Das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Maisinger See&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{WDPA|82137}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (NSG-00313.01) gehört somit zu den ältesten Naturschutzgebieten Bayerns. Es hat heute eine Fläche von 122&amp;amp;nbsp;ha und besteht zu 10 % aus der offenen Seefläche, zu 80 % aus Moor und Sumpf und zu 10 % aus feuchtem Grünland. Die Flach- und Zwischenmoore beherbergen viele inzwischen selten gewordene Tier- und Pflanzenarten wie beispielsweise das [[Sumpf-Glanzkraut]]. Sie sind von großem Wert für den Arten- und Biotopschutz. Die Lebensräume um den See sind daher – neben der gesamten Seefläche – seit 2004 auch [[FFH-Gebiet]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfn.de/natura-2000-gebiet/nsg-maisinger-see |titel=8033-373 NSG Maisinger See |werk=Natura 2000 Gebiete in Deutschland |hrsg=[[Bundesamt für Naturschutz]] |abruf=2024-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der [[Breitrand]]käfer, der am Maisinger See einen seiner letzten Lebensräume in Deutschland hatte, konnte dort seit längerem nicht mehr nachgewiesen werden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.lfu.bayern.de/natur/sap/arteninformationen/steckbrief/zeige?stbname=Dytiscus+latissimus |titel=Breitrand (Dytiscus latissimus) |werk= |hrsg=Bayerisches Landesamt für Umwelt |datum= |abruf=2021-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und muss dort als ausgestorben gelten. &lt;br /&gt;
Probleme für das Schutzgebiet bestehen sowohl durch die Verschilfung des Sees und Verbuschung der Uferbereiche als auch durch Schäden, die Erholungssuchende verursachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen in Bayern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Leonhard Poelt: &amp;#039;&amp;#039;Von Ascern und Musingin&amp;#039;&amp;#039;. Herausgeber: Gemeinde Pöcking, 1996&lt;br /&gt;
* Anita Höhne: &amp;#039;&amp;#039;Die schönsten Badeseen in München und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. W. Ludwig Buchverlag, München 1993, S. 98&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [http://www.maisingerseehof.de/ Homepage der Eigentümer des Sees und des anliegenden Gasthofes &amp;#039;&amp;#039;Maisinger Seehof&amp;#039;&amp;#039;] Zur Geschichte des Sees und der aktuellen Nutzung.&lt;br /&gt;
* [http://www.natur-5seenland.de/Maisingersee/Maisinger_See.htm Wolfgang Alexander Bajohr: &amp;#039;&amp;#039;Maisinger See.&amp;#039;&amp;#039;] Zu Fauna und Flora.&lt;br /&gt;
* Bayerisches Landesamt für Umweltschutz Abt. Naturschutz und Landschaftspflege: &amp;#039;&amp;#039;Standard-Datenbogen für besondere Schutzgebiete (BSG) zum NSG Maisinger See.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.lfu.bayern.de/natur/daten/natura2000_datenboegen/datenboegen_8027_8672/doc/8033_373.pdf PDF; 55 kB] Daten zum Naturschutzgebiet Maisinger See.&lt;br /&gt;
* Regierung von Oberbayern: &amp;#039;&amp;#039;Verordnung über das Naturschutzgebiet Maisinger See im Landkreis Starnberg vom 6. Mai 1987&amp;#039;&amp;#039;. [http://www.lk-starnberg.de/media/custom/613_4757_1.PDF?loadDocument&amp;amp;ObjSvrID=613&amp;amp;ObjID=4757&amp;amp;ObjLa=1&amp;amp;Ext=PDF&amp;amp;_ts=1167206990 PDF 1,14 MB] Behördliche Regelung des Seeschutzes.&lt;br /&gt;
* [http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/ausflugstipps-geschenk-der-moenche-1.3162766 Geschenk der Mönche], Artikel in der Starnberger Lokalausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 15.&amp;amp;nbsp;September&amp;amp;nbsp;2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Starnberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- S wie See --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Starnberger See|SMaisingersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Starnberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Landkreis Starnberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pöcking]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1450]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet der IUCN-Kategorie IV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1941]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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