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	<title>Mainz-Kostheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mainz-Kostheim&amp;diff=1750240&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;XJJAG0: /* Neuzeit */</title>
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		<updated>2026-04-22T12:57:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Neuzeit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsbezirk in Wiesbaden&lt;br /&gt;
|STADTTEILNAME= Mainz-Kostheim&lt;br /&gt;
|WAPPEN= DEU Mainz-Kostheim COA.svg&lt;br /&gt;
|KARTE= Mainz-Kostheim in Wiesbaden.svg&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 50/0/10&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 8/18/20&lt;br /&gt;
|HÖHE-VON= 84&lt;br /&gt;
|HÖHE-BIS= 134&lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 9.53&lt;br /&gt;
|EINWOHNER= 14975&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-STAND= 2024-12-31&lt;br /&gt;
|QUELLE= &lt;br /&gt;
{{Webarchiv |url=https://www.wiesbaden.de/pressemitteilungen/pressereferat/2025/januar/141010100000477695.php.media/255444/250113-Bevoelkerungsstatistik-Wiesbaden_Dezember-2024.pdf |text=Landeshauptstadt Wiesbaden: EWZ - HW am 31. Dezember 2024 |wayback=20250908092846}}&lt;br /&gt;
|AUSLÄNDERANTEIL-STAND= 2024-12-31&lt;br /&gt;
|AUSLÄNDERANTEIL= 24.0&lt;br /&gt;
|PLZ= 55246&lt;br /&gt;
|VORWAHL= 06134&lt;br /&gt;
|EINGEMEINDUNG= 1945-07-25&lt;br /&gt;
|ADRESSE_STADTVERWALTUNG= St. Veiter Platz 1&amp;lt;br /&amp;gt;55246 Mainz-Kostheim&lt;br /&gt;
|ORTSVORSTEHER= Achim Gleissner ([[SPD]])&lt;br /&gt;
|STELLVERTRETER= Siegfried Zeitler (FWG), Hans Dötsch (CDU)&lt;br /&gt;
|WEBSITE= http://www.wiesbaden.de/kostheim&lt;br /&gt;
|BUS= {{ÖPNV Wiesbaden|33}} {{ÖPNV Wiesbaden|54}} {{ÖPNV Wiesbaden|55}} {{ÖPNV Wiesbaden|56}} {{ÖPNV Wiesbaden|57}} {{ÖPNV Wiesbaden|58}} {{ÖPNV Wiesbaden|68}} {{ÖPNV Wiesbaden|N7}} {{ÖPNV Wiesbaden|91}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:KostheimStKilianMainBrücke.JPG|mini|Blick von der Mainbrücke auf Mainz-Kostheim mit der katholischen Pfarrkirche St. Kilian]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kostheim-main-schleuse-gustavsburg-4568.jpg|mini|[[Staustufe Kostheim|Kostheimer Schleuse]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mainspitze Schnee 2005-11-25.jpg|mini|Die Mainmündung bei Kostheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mainz-Kostheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lat. &amp;#039;&amp;#039;Copsistaino&amp;#039;&amp;#039;) ist der südlichste [[Ortsbezirk]] der [[Hessen|hessischen]] [[Land (Deutschland)|Landeshauptstadt]] [[Wiesbaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kostheim liegt unmittelbar an der Mündung des [[Main]]s in den [[Rhein]]. Dieser Stadtteil gehört zu den sogenannten [[Rechtsrheinische Stadtteile von Mainz|AKK-Stadtteilen]], die im Zeitraum zwischen 1908 bzw. 1913 und 1945 zur Stadt [[Mainz]] gehörten und nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von der [[Office of Military Government for Germany (U.S.)|amerikanischen Militärregierung]] unter die Verwaltung der Stadt Wiesbaden gestellt wurden. Aus diesem Grund blieb der Namenszusatz „Mainz-“ trotz der politischen Zugehörigkeit zu Wiesbaden erhalten. Das Wappen zeigt die Kostheimer [[Zange (Heraldik)|Zange]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit ===&lt;br /&gt;
Laut dem Buch &amp;quot;5000 Jahre Kostheim&amp;quot; stammen die ältesten archäologischen Funde in Mainz-Kostheim aus der Jungsteinzeit vor etwa 5000 Jahren. Typisch für die Jungsteinzeit sind Ackerbau, Viehzucht und Töpferei. Jungsteinzeitlich ist ein Steinbeil aus dem Bereich Im Sachsengraben/Im See, das als Verlustfund bei Rodungsarbeiten im Wald gedeutet wird. Im Mainbett bei Kostheim hat man eine Geweihaxt und Steinbeile aus der Jungsteinzeit entdeckt. Unter den Funden aus der späten Bronzezeit (Urnenfelderzeit) vor mindestens 3000 Jahren ragt der 1877 im Main bei Kostheim entdeckte bronzene Helm eines Kriegers heraus. Auch Gruben einer Flachlandsiedlung sowie Brand- und Körperbestattungen jener Zeit sind aus Kostheim bekannt. Von Kelten in der Eisenzeit geschaffen wurden die zwischen Floßhafen und Viehweg ans Tageslicht gekommenen Hockergräber und Abfallgruben an der Kostheimer Landstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urgeschichte ===&lt;br /&gt;
Eine Besiedlung in der [[Römisches Reich|Römerzeit]] oder früher ist wahrscheinlich. So findet man bei Niedrigwasser die Überreste eines [[Pfeiler#Brückenbau|Brückenpfeilers]] im Main, nahe der heutigen [[Kostheimer Brücke|Brücke von Kostheim nach Gustavsburg]]. Gräber, Hausfundamente und Brunnen aus der Römerzeit deuten ebenfalls darauf hin, dass an dem Weg der Römer nach Mainz und [[Mainz-Kastel|Kastel]] und über die &amp;#039;&amp;#039;[[Elisabethenstraße|Steinern Straße]]&amp;#039;&amp;#039; mehr als nur ein römischer Lagerplatz bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Mainz-Kostheim ist die zweitälteste [[Weinbau]]gemeinde des [[Rheingau (Weinbaugebiet)|Rheingaus]]. Die älteste erhaltene Erwähnung von Kostheim stammt aus dem Jahr 790 und findet sich in einer Urkunde, die [[Karl der Große]] ausgestellt hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Karldergrossesignatur.svg|mini|klasse=skin-invert-image|&amp;quot;Signum KAROLVS Caroli gloriosissimi regis&amp;quot; Das [[Karolus-Monogramm|Signum Karls des Großen]] unter einer in Kostheim am 31.&amp;amp;nbsp;August&amp;amp;nbsp;790 ausgefertigten Urkunde: Eigenhändig ist nur der v-förmige sogenannte [[Vollziehungsstrich]] innerhalb der Raute.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner 1200-jährigen Geschichte wurde Kostheim mehrmals niedergebrannt und wieder aufgebaut. Bekannt ist, dass [[Friedrich I. (HRR)|Kaiser Friedrich Barbarossa]] auf der zu Kostheim gehörenden Insel [[Maaraue]] in der Mainmündung zwischen dem Main und einem alten Mündungsarm zu Pfingsten 1184 die Gäste zur [[Schwertleite]] seiner Söhne in einem großen Feldlager untergebracht hat. Die Angabe der Besucherzahl schwankt zwischen 20.000 und 50.000.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Baedeker-Reiseführer]] und andere Bücher&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1793, während und nach der [[Belagerung von Mainz (1793)|Belagerung von Mainz durch die Preußen und Österreicher]] in den [[Koalitionskriege]]n, wurden Keller und Häuser geplündert und abgebrannt, Felder und Bäume verwüstet. So hält sich bis heute der Spruch „Häusche abgebrannt, Kühche fortgerannt&amp;amp;nbsp;– arm Kind von Kostheim“. Und der Ausdruck „Kostheimer Nickellos“ bedeutet, dass die armen Kostheimer weder [[Taler]] noch Nickel besaßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem [[Abtretungsvertrag über Kastel und Kostheim]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/goToPage/bsb10562415.html?pageNo=252 &amp;#039;&amp;#039;Auszug des Abtretungs-Vertrags über Kastell und Kostheim zwischen Seiner Majestät dem Kaiser Napoleon und dem Herrn Fürsten zu Nassau&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Peter Adolph Winkopp]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Rheinische Bund. Eine Zeitschrift historisch-politisch-statistisch-geographischen Inhalts&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, Frankfurt am Main 1807, S. 246–253.&amp;lt;/ref&amp;gt; von 1806 zwischen [[Napoleon]] und dem [[Nassau-Usingen|Fürsten von Nassau-Usingen]] fiel Kostheim an Frankreich. Kostheim gehörte nun zum [[Gerichtsbezirk]] des [[Friedensgericht Mainz II|Friedensgerichts Mainz II]].&amp;lt;ref&amp;gt;Heribert Reus: &amp;#039;&amp;#039;Gerichte und Gerichtsbezirke seit etwa 1816/1822 im Gebiete des heutigen Landes Hessen bis zum 1. Juli 1968&amp;#039;&amp;#039;. Hg.: [[Hessisches Ministerium der Justiz]], Wiesbaden [1984], Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Friedensgericht Mainz I und Friedensgericht Mainz II&amp;#039;&amp;#039; [ohne Seitenzählung].&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1816 gehörte Kostheim zum [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtum Hessen(-Darmstadt)]] und lag in dessen [[Rheinhessen (Provinz)|Provinz Rheinhessen]]. Es galt aber weiterhin Französisches Recht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arthur Benno Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die geschichtlichen Grundlagen des bürgerlichen Rechts im Großherzogtum Hessen&amp;#039;&amp;#039;. Curt von Münchow, Giessen 1893, S. 100 und Karte.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gerichtliche Zuständigkeit wurde 1879 durch das [[Amtsgericht Mainz]] übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;§§ 1, 3 [https://starweb.hessen.de/cache/hessen/regierungsblatt/hessisches_regierungsblatt_1879.pdf#page=197 &amp;#039;&amp;#039;Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze&amp;#039;&amp;#039;] vom 14. Mai 1879. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 15 vom 30. Mai 1879, S. 197f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis etwa Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gehörten auch größere Teile des Gebietes südlich des Maines, die heute zu [[Ginsheim-Gustavsburg#Stadtteil_Gustavsburg|Gustavsburg]] gehören, noch zu Kostheim.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=3089153 |text=&amp;#039;&amp;#039;Früher lag Ortsgrenze nicht im Main.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20070618224115}} In: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 14.&amp;amp;nbsp;Dezember 2007, abgerufen am 23.&amp;amp;nbsp;Oktober 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Landgemeinde Kostheim wurde zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1913 mit Mainz vereinigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bekanntmachung, die Vereinigung der Landgemeinde Kostheim mit der Stadt Mainz betreffend. Vom 21. Dezember 1912 (Großherzogl. Hess. Regierungsbl., No. 40, S. 546) [https://starweb.hessen.de/cache/hessen/regierungsblatt/hessisches_regierungsblatt_1912.pdf Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg verlief die Grenze zwischen der [[Französische Besatzungszone|französischen]] und [[Amerikanische Besatzungszone|amerikanischen Besatzungszone]] mitten durch das Mainzer Stadtgebiet: Während das linksrheinische Stadtgebiet einschließlich der Innenstadt in der französischen Zone lag und deshalb mit [[Rheinhessen]] vom Land [[Volksstaat Hessen|Hessen]] abgetrennt und dem neuen Land [[Rheinland-Pfalz]] zugeordnet wurde, blieben die sechs [[Rechtsrheinische Stadtteile von Mainz|rechtsrheinischen Mainzer Stadtteile]] hessisch. Die drei Stadtteile südlich der Mainmündung wurden nach einer Bürgerabstimmung wieder selbständig. Kostheim kam gemeinsam mit Kastel und [[Mainz-Amöneburg|Amöneburg]] zur Stadt Wiesbaden, was zum sogenannten [[AKK-Konflikt]] geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:St Kilian Mainz-Kostheim.JPG|mini|St. Kilian bei Nacht]]&lt;br /&gt;
Es gibt die zwei katholischen [[Pfarrei]]en &amp;#039;&amp;#039;Maria Hilf&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;St. Kilian&amp;#039;&amp;#039; sowie zwei evangelische Gemeinden, eine [[Methodisten|methodistische]] Kirche und seit 2003 auch eine [[Moschee]]. Kostheim hat ein reges Vereinsleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kostheim besitzt heute ein neues Industriegebiet in der Anton-Hehn-Straße. Die vormals industriell genutzte Fläche des ehemaligen Sägewerkes Schollmeyer ist heute mit Wohnungen bebaut; das ehemalige Sägewerk Eider am Gückelsberg wurde zu einem Nahversorgunszentrum mit Einzelhandel und Wohnungen. Das Areal der einstigen Kältetechnik-Sparte der [[Linde AG]] wird sukzessive mit mehreren hundert Wohnungen bebaut. Die ersten Wohnungen auf dem Linde-Areal wurden im Mai 2021 fertiggestellt. Bis 2030 wird für Kostheim eine Steigerung der Einwohnerzahl gegenüber 2020 von 15 % erwartet. Damit ist Kostheim einer der am stärksten wachsenden Stadtteile Wiesbadens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kostheimer Carneval Verein 1923 KCV zieht Kostheim immer wieder Fastnachtsfreunde aus ganz Deutschland und der Schweiz an. Am Fastnachtssamstag findet ein Karnevalsumzug durch Kastel und Kostheim statt, der von allen Kostheimer und Kasteler Fastnachtsvereinen veranstaltet und organisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahlergebnisse zum Ortsbeirat ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
| LAND         = DE&lt;br /&gt;
| DIFF2        = ja&lt;br /&gt;
| PROZENT      =&lt;br /&gt;
| TITEL        = Ortsbeiratswahl Kostheim 2026&lt;br /&gt;
| TITEL2       = Wahlbeteiligung: 40,9 %&lt;br /&gt;
| JAHRALT      = 2021&lt;br /&gt;
| PARTEI1      = SPD&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS1    = 28.0&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT1 = 25.6&lt;br /&gt;
| PARTEI2      = AUF AKK&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS2    = 26.5&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT2 = 24.8&lt;br /&gt;
| FARBE2       = 40E0D0&lt;br /&gt;
| PARTEI3      = CDU&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS3    = 22.2&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT3 = 23.9&lt;br /&gt;
| PARTEI4      = FWG&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS4    = 15.9&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT4 = 18.1&lt;br /&gt;
| PARTEI5      = FDP&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS5    = 7.4&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT5 = 7.6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = center&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung im Ortsbeirat Kostheim 2026&lt;br /&gt;
|SPD|FWG|AUF AKK|CDU|FDP&lt;br /&gt;
|| SPD           = 4&lt;br /&gt;
| FWG           = 3&lt;br /&gt;
| AUF AKK       = 4&lt;br /&gt;
| AUF AKK Farbe = 40E0D0&lt;br /&gt;
| CDU           = 3&lt;br /&gt;
| FDP           = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Seit 1972 wird im Rahmen der [[Kommunalwahlen in Hessen]] auch der [[Ortsbeirat]] des [[Ortsbezirk]]es Mainz-Kostheim gewählt. Nach den einzelnen [[Ergebnisse der Kommunalwahlen in Wiesbaden#Ortsbezirk 53 Kostheim|Wahlergebnissen]] ergab sich jeweils folgende &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitzverteilung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! !! [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] !! [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] !! [[AUF AKK]] !! [[Freie Demokratische Partei|FDP]] !! [[Die Republikaner|REP]] !! FWG !! Gesamt&lt;br /&gt;
!Ortsvorsteher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2026&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Achim Gleissner (SPD)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 3 || 4 || 4 || 1 || – || 3 || 15&lt;br /&gt;
|Stephan Lauer (CDU)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2016 || 3 || 4 || 3 || 1 || – || 4 || 15&lt;br /&gt;
|Stephan Lauer (CDU)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 3 || 5 || 2 || 1 || – || 4 || 15&lt;br /&gt;
|Karl-Herbert Müller (FWG, bis 2012), Stephan Lauer (CDU, ab 2012)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2006 || 3 || 5 || 1 || 1 || 1 || 4 || 15&lt;br /&gt;
|Karl-Herbert Müller (FWG)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2001 || 4 || 6 || 2 || 1 || 2 || – || 15&lt;br /&gt;
|Klaus Lenz (SPD)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 4 || 7 || 2 || 1 || 1 || – || 15&lt;br /&gt;
|Klaus Lenz (SPD)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1993 || 4 || 7 || 3 || 1 || – || – || 15&lt;br /&gt;
|Franz Henz (SPD)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1989 || 4 || 8 || 2 || 1 || – || – || 15&lt;br /&gt;
|Franz Henz (SPD)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 5 || 9 || – || 1 || – || – || 15&lt;br /&gt;
|Franz Henz (SPD)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 || 6 || 8 || – || 1 || – || – || 15&lt;br /&gt;
|Franz Henz (SPD)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1977 || 6 || 9 || – || – || – || – || 15&lt;br /&gt;
|Franz Henz (SPD)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1972 || 5 || 10 || – || – || – || – || 15&lt;br /&gt;
|Robert Fink (1966–1974), Toni Schauer (1975–1977)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulen und öffentliche Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kultur-in-Kostheim.jpg|mini|Kläranlage]]&lt;br /&gt;
In Kostheim sind die Carlo-Mierendorff-Schule, die Brüder-Grimm-Schule und die Krautgartenschule als Grundschulen ansässig, dazu kommen die [[Förderschule (Deutschland)|Förderschule]] Albert-Schweitzer-Schule und die [[Gesamtschule]] Wilhelm-Leuschner-Schule. Im Komplex der Wilhelm-Leuschner-Schule befindet sich eine große Turnhalle, die auch außerhalb des Schulbetriebes zu vielfältigen sportlichen Veranstaltungen genutzt wird. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die AKK-Ortsverwaltung sowie das Hallenbad, welches seit einem Brand in der Sauna im Oktober 2023 außer Betrieb ist. Im Jahr 2024 sprachen sich Oberbürgermeister und Ortsbeirat für einen Neubau an gleicher Stelle aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kostheim verfügt außerdem über ein Bürgerhaus, in welchem sich auch die örtliche Stadtteilbibliothek befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wiesbaden.de/kultur/bibliotheken/stadtbibliotheken/kostheim.php |titel=Stadtteilbibliothek Kostheim |sprache=de |abruf=2024-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Abriss wird in wenigen Jahren nach Fertigstellung des neuen gemeinsamen Bürgerhauses mit dem Nachbarstadtteil Mainz-Kastel erfolgen. Daneben gibt es auf der Maaraue ein Freibad und eine [[Wasserschutzpolizei]]station, einen Campingplatz und die stillgelegte Kläranlage, die zunächst als außergewöhnlicher Ort kultureller Veranstaltungen diente. Mittlerweile wurde das Gelände aber eingeebnet sowie eingezäunt und dient als Hundeauslaufplatz. Seit dem Sommer 2013 ist auch das Zweite Wiesbadener Polizeirevier in Kostheim beheimatet; der vorherige Standort in Kastel wurde aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mainz-Kostheim-Weinbrunnen-294.jpg|mini|Weinbrunnen von [[Erwin Mosen]]]]&lt;br /&gt;
In der alten Ortsverwaltung an der Hauptstraße hat der Heimatverein Kostheim ein kleines Museum eingerichtet. Weitere Vereine haben in diesem Gebäude ihre Geschäftsstellen oder ihre Vereinsheime, das Gebäude wird daher auch als „Haus der Vereine“ bezeichnet. Bisher weitgehend unbeachtet verläuft quer durch den Hof dieses Hauses auch der fünfzigste Grad nördlicher Breite.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2022-12 |url=http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/amoeneburg-kostheim-kastel/10300089.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Kostheim will 50. Breitengrad hervorheben - Ortsbeirat berät Alternativen.&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2022-12-10 12:08:43 InternetArchiveBot}} In: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 8.&amp;amp;nbsp;März 2011, abgerufen am 8.&amp;amp;nbsp;März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich der Weinprobierstand mit Weinbrunnen. Am anderen Ende von Kostheim finden sich Zeugnisse religiöser Kultur in Form des Rübenkapellchens sowie am Fähncheskreuz. Bezeichnend in diesem Zusammenhang sind auch urig anmutende Gemarkungsnamen wie „Gotthelf“ und „Teufelssprung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1975 wird in Mainz-Kostheim jährlich eine [[Weinkönigin]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Projekt des [[Regionalpark Rhein-Main|Regionalparks Rhein-Main]] steht seit 2011 am Kostheimer Hafen ein 20&amp;amp;nbsp;Meter hoher als Stahlkonstruktion errichteter [[Aussichtsturm]]. Ein holzbeplankter Steg führt vom Mainufer zum Treppenaufgang der dreieckig angeordneten [[Wendeltreppe]]. Über 80&amp;amp;nbsp;Stufen gelangt man zur [[Aussichtsplattform]], von der man einen guten Rundblick auf den Main und das Kostheimer Mainufer hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/mainzer-rhein-zeitung_artikel,-Der-neue-Aussichtsturm-steht-_arid,279139.html#.VYhT-7SJiXI &amp;#039;&amp;#039;Der neue Aussichtsturm steht.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Rhein-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 20.&amp;amp;nbsp;Juli 2011 (hinter Paywall), abgerufen am 22.&amp;amp;nbsp;Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Dokumente ==&lt;br /&gt;
* [https://www.dilibri.de/content/pageview/3316 Bild von Kostheim] aus: J.&amp;amp;nbsp;F. Dielmann, A. Fay, J. Becker (Zeichner): &amp;#039;&amp;#039;F.&amp;amp;nbsp;C. Vogels Panorama des Rheins, Bilder des rechten und linken Rheinufers.&amp;#039;&amp;#039; Lithographische Anstalt F.&amp;amp;nbsp;C. Vogel, Frankfurt 1833.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ernst &amp;amp; Doris Probst&lt;br /&gt;
   |Titel=5000 Jahre Kostheim&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Von der Steinzeit bis zum 21. Jahrhundert&lt;br /&gt;
   |Verlag=CreateSpace Independent Publishing Platform&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig (?)&lt;br /&gt;
   |Datum=2018&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-1-72154-050-1&lt;br /&gt;
   |Umfang=564}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Schwesterprojekte |commonscat=Mainz-Kostheim |s=Bekanntmachung den Erlaß einer Hafenordnung für den in Anschluss an die Kanalisirung&amp;lt;!--sic--&amp;gt; des Mains zwischen Kostheim und Kastel hergestellten Floßhafen betreffend.}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wiesbaden.de/kostheim Offizielle Webseite des Ortsbezirks Mainz-Kostheim der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=414000530|titel=„Kostheim, Stadt Wiesbaden“}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rheingau.de/gemeinden/kostheim Weinbau in Kostheim]&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116326204 |GND=4108822-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsbezirke in Wiesbaden}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4108822-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbezirk in Wiesbaden|Kostheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheingau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mainz-Kostheim| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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