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	<title>Mainwangen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T00:44:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mainwangen&amp;diff=912941&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: /* Persönlichkeiten */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mainwangen&amp;diff=912941&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-26T06:11:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Mainwangen&lt;br /&gt;
| Alternativname          = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = &lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Mühlingen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Mainwangen.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Wappen der Gemeinde Mainwangen&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 47.925339&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 9.010791&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 659&lt;br /&gt;
| Höhe-von                = 618&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = 681,9&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = &lt;br /&gt;
| Einwohner               = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 78357&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 07775&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = Lage des Ortsteils Schwackenreute im Mühlinger Gemeindegebiet&lt;br /&gt;
| Poskarte                = &lt;br /&gt;
| Bild                    = D-BW-KN-Mühlingen-Mainwangen (Karte).png&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Lage im Gemeindegebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mainwangen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Mühlingen]] im [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] [[Landkreis Konstanz]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Mainwangen gehören das Dorf „Mainwangen“ und der Weiler „[[Madachhof]]“ sowie die [[Wüstung]]en „Berghof“ und „Nozenberg“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Mainwangen liegt im Nordosten des [[Hegau]]s, am Übergang zum [[Linzgau]], etwa anderthalb Kilometer nordwestlich der Mühlinger Ortsmitte, auf einer Höhe von bis zu {{Höhe|681.9|DE-NHN}}.&amp;lt;ref&amp;gt;Top25 Viewer – [Topographische Karte 1:25000 Baden-Württemberg (Süd)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Früher, im ausgehenden Mittelalter, wurde diese Landschaft nördlich von Stockach als das „[[Madach (Landschaft)|Madach]]“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen grenzt Mainwangen an den Mühlinger Ortsteil [[Gallmannsweil]], im Norden an den [[Madachhof]], [[Schwandorf (Neuhausen)|Schwandorf]] im [[Landkreis Tuttlingen]] und [[Sauldorf]] im [[Landkreis Sigmaringen]], im Osten an den Ortsteil [[Schwackenreute]] und im Süden an Mühlingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Im Wesentlichen liegt Mainwangen im Bereich der Überlinger Gletscherzunge des [[Rheingletscher]]s; [[Geologie|regionalgeologisch]] bedeutet das: am Nordrand der [[Alt- und Jungmoräne#Jungmoränen|Äußeren Jungmoräne]] bzw. des voralpinen [[Molassebecken]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Geyer: &amp;#039;&amp;#039;Landschaft und Geologie um Mühlingen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mühlingen, eine gemeinsame Ortsgeschichte der Madachdörfer Gallmannsweil, Mainwangen, Mühlingen, Schwackenreute und Zoznegg.&amp;#039;&amp;#039; S. 12–17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Westlich von Mainwangen fließt der [[Erlenbach (Eschbach)|Erlenbach]] in den südlich des Ortes zur [[Stockacher Aach]] fließenden [[Eschbach (Stockacher Aach)|Eschbach]]. Im Nordosten Mainwangens fließt das &amp;#039;&amp;#039;Talbächlein&amp;#039;&amp;#039;, das bei Schwackenreute ebenfalls in die Stockacher Aach mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
In Mainwangen ist neben mehreren [[Biotope]]n das [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH]]-Gebiet „[[Ablach, Baggerseen und Waltere Moor]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Onlinedienst der [[Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg]] (LUBW); abgerufen am 23. April 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:D-BW-KN-Mühlingen-Mainwangen - Karte von 1765 (Ausschnitt).png|mini|hochkant=1.2|&amp;#039;&amp;#039;Meinwangen&amp;#039;&amp;#039; auf einer Karte von 1765]]&lt;br /&gt;
Mainwangen ist eine [[Rodungssiedlung]] des [[9. Jahrhundert|9.]]/[[10. Jahrhundert]]s, 1191 wurde sie erstmals in einer Urkunde erwähnt. Damals gehörte das Dorf dem Ritter &amp;#039;&amp;#039;Bertholdus de Meinewanc&amp;#039;&amp;#039;, der als [[Laienbruder]] ins [[Kloster Salem]] eintrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die [[Grafen von Nellenburg|Grafschaft Nellenburg]] kam Mainwangen 1351 als [[Lehen]] an die [[Heudorf (Adelsgeschlecht)|Herren von Heudorf]] und später an Eberhard von Reisach zu Reichenstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Anno 1499 wardt Mainwang (…) von den Schweizern verbrandt, auff S.&amp;amp;nbsp;Urban und SS&amp;amp;nbsp;Trinitatis abend.&amp;lt;!-- = 25. Mai 1499, Dreifaltigkeitssonntag --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Autor=Ältester Eintrag des Mainwanger Pfarrers Christian Mayer zu den Kämpfen zwischen der Schweizer Eidgenossenschaft und dem Schwäbischen Bund im Seelenbuch der Pfarrei Mainwangen von 1663.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1594 wurde Mainwangen für 22.000 [[Gulden]] von Eitelbilgeri von Stein zu Waldsberg an das Kloster Salem verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Mediatisierung]] im [[Reichsdeputationshauptschluss]] kam Mainwangen mit dem [[Grenzvertrag zwischen Württemberg und Baden]] 1810 zum [[Großherzogtum Baden]]; dort gehörte der Ort zunächst zum [[Obervogteiamt Münchhöf]], das aber bereits 1813 aufgelöst wurde. 1843 kam der Ort zum [[Bezirksamt Stockach]], das 1939 in [[Landkreis Stockach]] umbenannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kramer: &amp;#039;&amp;#039;Die alte Geschichte von Mühlingen und seinen Ortsteilen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mühlingen, eine gemeinsame Ortsgeschichte der Madachdörfer Gallmannsweil, Mainwangen, Mühlingen, Schwackenreute und Zoznegg.&amp;#039;&amp;#039; S. 51–92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 befand sich im Gasthaus „Adler“ das erste Telefon Mainwangens, Bürgermeister Kreise erhielt 1922 einen privaten Anschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mainwangerhof, 1428 erstmals bezeugt, war lange Zeit mit der Herrschaft Schwandorf verbunden und kam erst 1926 zur Gemarkung Mainwangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Madachhof, schon 1168 erstmals urkundlich erwähnt, war von Anfang an bis 1802/03 eine Besitzung des Klosters Salem, später des Großherzogs Ludwig von Baden, dann des Grafen Ludwig von Langenstein und der Grafen Douglas. Die Hofgemarkung Madachhof wurden 1926 zur Gemarkung Mainwangen geschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] hisste die Mainwanger Bevölkerung vor dem Einmarsch der [[Frankreich|französischen]] Truppen die [[Parlamentärflagge]] und floh, weil man Racheakte einer auf dem &amp;#039;&amp;#039;Madachhof&amp;#039;&amp;#039; stationierten [[SS]]-Einheit fürchtete, in den &amp;#039;&amp;#039;Schindelwald&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. März 1972 gaben von 130 Stimmberechtigten 77 Bürgerinnen und Bürger ihre Stimmen ab: 24 stimmten für, 53 gegen die Einheitsgemeinde Mühlingen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Heimatchronik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hegau&amp;amp;nbsp;– Zeitschrift für Geschichte, Volkskunde und Naturgeschichte des Gebietes zwischen Rhein, Donau und Bodensee&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag des Hegau-Geschichtsvereins Singen e. V. Jahrbuch 1992/93, S. 307.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Auflösung des Landkreises Stockach im Zuge der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|baden-württembergischen Kreisreform 1973]] kam das Dorf zum [[Landkreis Konstanz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1974 wurde die Gemeinde Mühlingen durch Vereinigung der Gemeinden Mühlingen, Mainwangen und [[Gallmannsweil]] neu gebildet. Die heutige Gemeinde entstand am 1. Januar 1975 durch Vereinigung dieser Gemeinde mit [[Schwackenreute]] und [[Zoznegg (Mühlingen)|Zoznegg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=519f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Meinewanc&amp;#039;&amp;#039; (1192), &amp;#039;&amp;#039;Menewanch&amp;#039;&amp;#039; (1275), &amp;#039;&amp;#039;Mainwang&amp;#039;&amp;#039; (1663), &amp;#039;&amp;#039;Meinwangen&amp;#039;&amp;#039; (1765/1848), &amp;#039;&amp;#039;Mainwangen&amp;#039;&amp;#039;: Der Name verweist auf eine Ortsgründung im [[Frühmittelalter]], „&amp;#039;&amp;#039;wang&amp;#039;&amp;#039;“ bedeutet „&amp;#039;&amp;#039;gewölbtes Feld&amp;#039;&amp;#039;“, Deutung als „&amp;#039;&amp;#039;Feld des Maino&amp;#039;&amp;#039;“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wahlergebnisse ===&lt;br /&gt;
;Wahlen zur verfassunggebenden Württembergischen Landesversammlung und deutschen Nationalversammlung&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#B9D3EE&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=14484&amp;amp;T=V1919&amp;amp;doTable Ergebnisse der Wahlen zur verfassunggebenden Württembergischen Landesversammlung und deutschen Nationalversammlung] bei leograph-bw.de; abgerufen am 12. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Wahl zur Deutschen Nationalversammlung|1919]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]] (SPD) || 41,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Deutsche Demokratische Partei]] (DDP) || 16,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Zentrumspartei]] (Z) || 38,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Württembergische Bürgerpartei|Bürgerpartei]] (BP) / [[Deutschnationale Volkspartei]] (DNVP) || 2,8 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Reichstagswahl&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#B9D3EE&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=14484&amp;amp;T=V1932&amp;amp;doTable Ergebnisse der Reichstagswahl am 31. Juli 1932] bei leograph-bw.de; abgerufen am 12. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Reichstagswahl Juli 1932|1932]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Deutsche Demokratische Partei]] (DDP) / [[Deutsche Staatspartei]] (DStP) || 15,3 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Zentrumspartei]] (Z) || 29,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Deutschnationale Volkspartei]] (DNVP) / [[Deutsche Zentrumspartei#Geschichte|Christliche Volkspartei]] (CVP) || 0,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei]] (NSDAP) || 50,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Sonstige ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], [[Deutsche Volkspartei|DVP]] und andere) || 3,3 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Landtagswahlen&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#B9D3EE&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=14484&amp;amp;T=V56&amp;amp;doTable Ergebnisse der Landtagswahlen] bei leograph-bw.de; abgerufen am 13. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Wahl zur Verfassunggebenden Landesversammlung in Baden-Württemberg 1952|1952]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Landtagswahl in Baden-Württemberg 1956|1956]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Landtagswahl in Baden-Württemberg 1960|1960]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Landtagswahl in Baden-Württemberg 1964|1964]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Landtagswahl in Baden-Württemberg 1968|1968]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands]] (CDU) || 30,8 % || 48,1 % || 52,1 % || 45,9 % || 46,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]] (SPD) || 5,6 % || 2,4 % || 7,3 % || 9,0 % || 9,3 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Demokratische Volkspartei]] (DVP) / [[Freie Demokratische Partei]] (FDP) || 11,7 % || 46,3 % || 38,5 % || 44,2 % || 33,3 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten]] (BHE) || 10,3 % || 2,4 % || – || 0,9 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands]] (NPD) || – || – || – || – || 10,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Sonstige || 41,2 % || – % || 2,1 % || – || –&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bundestagswahlen&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#B9D3EE&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=14484&amp;amp;T=V55&amp;amp;doTable Ergebnisse der Bundestagswahlen] bei leograph-bw.de; abgerufen am 13. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bundestagswahl 1949|1949]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bundestagswahl 1953|1953]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bundestagswahl 1957|1957]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bundestagswahl 1961|1961]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bundestagswahl 1965|1965]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bundestagswahl 1969|1969]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands]] (CDU) || 64,4 % || 68,4 % || 70,4 % || 58,7 % || 51,5 % || 54,2 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]] (SPD) || 4,4 % || 6,0 % || 4,0 % || 5,0 % || 8,7 % || 14,5 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Demokratische Volkspartei]] (DVP) / [[Freie Demokratische Partei]] (FDP) || 20,0 % || 18,8 % || 22,4 % || 33,9 % || 38,8 % || 26,5 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten]] (GB/BHE) || – || 6,0 % || 0,8 % || – || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Sonstige ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]] und andere) || 11,2 % || 0,8 % || 2,4 % || 2,4 % || 1,0 % || 4,8 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vögte, Bürgermeister und Gemeinderäte ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1604 stand der [[Vogt]] &amp;#039;&amp;#039;Bartholomä Zeiler&amp;#039;&amp;#039; Mainwangen als Ortsoberhaupt vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Eble: &amp;#039;&amp;#039;Eine Mainwanger Steuerveranlagung aus dem Jahre 1604&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hegau&amp;amp;nbsp;– Zeitschrift für Geschichte, Volkskunde und Naturgeschichte des Gebietes zwischen Rhein, Donau und Bodensee&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag des Hegau-Geschichtsvereins Singen e. V. Jahrbuch 1972/73, S. 308ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Selbstverwaltung der Gemeinden wurde mit der Gemeindeverordnung von 1831 erweitert, der Vogt vom Bürgermeister abgelöst.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:33%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* um 1849: Rieger&lt;br /&gt;
* um 1870: Futterknecht&lt;br /&gt;
* um 1920: Kreiser&lt;br /&gt;
* ???? bis 1923: Karl Otto Restle ([[Zentrumspartei]])&lt;br /&gt;
* ???? bis 4/1946: Anton Kreiser&lt;br /&gt;
* 1946 bis 8/1947: Karl Sprenger&lt;br /&gt;
* 1947 bis 1974: Karl Stotz (* 1913)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:33%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;langjährige Gemeinderäte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1949 bis 1974: Ernst Restle&lt;br /&gt;
* 1953 bis 1980: Hermann Vollmer&lt;br /&gt;
* 1953 bis 1980: Adalbert Kreiser, 1978 bis 1999 Ortsvorsteher&lt;br /&gt;
* 1965 bis 1984: Ludwig Buhl&lt;br /&gt;
* 1989 bis ????: Manfred Schilling, 1999 bis ???? Ortsvorsteher&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:33%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
* Ortsvorsteher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** ???? bis 1984 bis ????: Adalbert Kreiser&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:89%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Jahr || 1604 || 1650 || 1689 || 1705 || 1731 || 1786 || 1800 || 1830 || 1845 || 1850 || 1852 || 1871 || 1880 || 1890 || 1900 || 1910 || 1925 || 1933 || 1939 || 1950 || 1956 || 1961 || 1970 || 1972 || 1974 || 1996 || Ref.&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Wohngebäude || || || || || || || || || || 36 || || || || || || || || || || 46 || || 46 || || || || || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eine Gemeinde stellt sich vor&amp;amp;nbsp;– Die Imagebroschüre der Gemeinde Mühlingen.&amp;#039;&amp;#039; Mühlingen 1996, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=14484&amp;amp;T=V57&amp;amp;doTable Wohngebäude und Wohnungen: Mainwangen] bei leograph-bw.de; abgerufen am 12. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Haushalte || || || || || || || || || || || || || || || || || || || || || || || || 54 || ||&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Familien || || || 17 || || || || || || || 34 || || || || || || || || || || || || || || || ||&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;127&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;~80&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;135&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;~130&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;210&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;196&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;263&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;230&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;283&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;301&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;252&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;256&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;253&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;257&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;234&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;226&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;212&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;240&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;232&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;222&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;192&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;192&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;182&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;221&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=14484&amp;amp;T=V052&amp;amp;doTable Bevölkerungsentwicklung] bei leograph-bw.de; abgerufen am 12. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | weiblich {{Venussymbol}} || || || || || || || || || || || 131 || 136 || 119 || 124 || 125 || 128 || 123 || 110 || 102 || 119 || 118 || 113 || 96 ||  ||  ||  || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=14484&amp;amp;T=V52&amp;amp;doTable Geschlechterverteilung] bei leograph-bw.de; abgerufen am 12. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | männlich {{Marssymbol}} || || || || 45 || || || || || || || 152 || 165 || 133 || 132 || 128 || 129 || 111 || 116 || 110 || 121 || 114 || 109 || 96 ||  || ||&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Römisch-katholische Kirche|röm.-kath.]] || || || ||  || 135 || || || || 263 || || || || || || || || 220 || || || 216 || || 214 || 181 || || || || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=14484&amp;amp;T=V53&amp;amp;doTable Religionszugehörigkeit] bei leograph-bw.de; abgerufen am 12. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=14484&amp;amp;T=V71&amp;amp;doTable Religionszugehörigkeit 1858 und 1925] bei leograph-bw.de; abgerufen am 12. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Eble: &amp;#039;&amp;#039;Das Seelenbuch der Pfarrei Mainwangen von 1663.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hegau&amp;#039;&amp;#039;, Band 40, S. 250f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Evangelische Kirche|evang.]] || || || || || || || || || || || || || || || || || 14 || || || 21 || || 7 || 11 || || ||&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | sonst. Konf. || || || || || || || || || || || || || || || || || 14 || || || 3 || || 1 || || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Wappen Mainwangen.png&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der ehemaligen Gemeinde Mainwangen&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In [[Heroldsbild#Teilung und Spaltung, Ständerung|gespaltenem]] [[Wappenschild|Schild]] vorn in [[Tingierung#Heraldische Farben|Schwarz]] ein rot-silber [[Geschacht (Heraldik)|geschachteter]] [[Schrägbalken]], hinten in [[Tingierung#Metalle|Gold]] (Gelb) drei blaue liegende [[Hirschstange#Die nellenburgischen Hirschstangen|Hirschstangen]].&lt;br /&gt;
|Quelle         = &lt;br /&gt;
|Begründung     = Das Mainwanger Wappen vereinigt die Bilder des [[Zisterzienser]]ordens und der [[Grafen von Nellenburg]].&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Das Wappen der ehemals selbständigen Gemeinde Mainwangen wurde 1896 genehmigt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen im Landkreis Konstanz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die Mainwanger Bürger lebten früher hauptsächlich von der [[Landwirtschaft]]. Erst im [[19. Jahrhundert]] nahm die zuvor unbedeutende [[Viehwirtschaft]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tabelle: Viehstand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;;&amp;lt;ref&amp;gt;Hildegard Bibby: &amp;#039;&amp;#039;An der Grenze von Bezirk und Land gelegen – Gallmannsweil, Mainwangen, Mühlingen, Schwackenreute und Zoznegg 1805–1947.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mühlingen, eine gemeinsame Ortsgeschichte der Madachdörfer Gallmannsweil, Mainwangen, Mühlingen, Schwackenreute und Zoznegg.&amp;#039;&amp;#039; S. 85–216&amp;lt;/ref&amp;gt; * &amp;lt;small&amp;gt;inkl. Kühen und Kälbern&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;um 1650&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;um 1850&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;um 1900&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1925&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Pferde || 14 || 34 || ~ 25 || 36&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Rinder || 65* || 136 || 273 || 397&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Ochsen || 15 || ? || ? || ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Schweine || – || 32 || 150 || 238&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Ziegen || – || 5 || – || 15&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1851 wurden in Mainwangen ein [[Küfer]], zwei [[Maurer]], zwei [[Müller (Berufsbezeichnung)|Müller]]&amp;amp;nbsp;– einer auf der &amp;#039;&amp;#039;Oberen Mühle&amp;#039;&amp;#039; und einer auf der seit 1545 in Urkunden erwähnten &amp;#039;&amp;#039;Unteren Mühle&amp;#039;&amp;#039;, ein [[Ölmüller]], ein [[Schmied]], ein [[Schneider]], ein [[Stellmacherei|Wagner]], ein [[Weber]] sowie ein Wirt genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mainwanger Bauernverein stellte seinen Mitgliedern 1908 unter anderem einen [[Trieur]] zur Reinigung des Saatguts und der Früchte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 gab es 35 [[Landwirt]]e in Mainwangen. 1950 wurden 43 landwirtschaftliche Betriebe erfasst, dazu eine [[Mühle]], ein Elektrogeschäft, einen [[Maurer]], einen Gemischtwarenladen, ein Fuhrunternehmen, die zwei Gastwirtschaften „Adler“ und „Kreuz“, einen [[Schuhmacher]] sowie eine [[Zimmerei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Post ===&lt;br /&gt;
[[Datei:D-BW-KN-Mühlingen - Stempel Mainwangen 1938.jpg|hochkant=1.4|mini|Zusätzlicher Poststempel&amp;lt;br /&amp;gt;„Mainwangen über Stockach“ (1938)]]&lt;br /&gt;
;Vor 1900&lt;br /&gt;
Privatpersonen mussten vor 1821 ihre Post auf der [[Stockach]]er Postanstalt selbst abgeben. Dann entstand durch die Einrichtung einer Amtsbotenanstalt die Möglichkeit, dass Privatpersonen ihre Post einem Amtsboten übergeben konnten. Dieser brachte die Post anfangs zweimal, später dreimal wöchentlich zur Stockacher Postexpedition.&amp;lt;br /&amp;gt;In den 1850er Jahren wurde die Amtbotenanstalt aufgrund stetig zunehmendem Schriftverkehr aufgehoben, ihre Dienste der Post übertragen und zum 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1859 die Landpostanstalt ins Leben gerufen. Im Amtsbezirk Stockach wurden fünf Botenbezirke eingerichtet, von denen der &amp;#039;&amp;#039;Botenbezirk No.&amp;amp;nbsp;II&amp;#039;&amp;#039; von der Expedition in [[Eigeltingen]] besorgt wurde. Jeden Montag, Mittwoch und Freitag machte sich der Bote von [[Liptingen]] auf die Runde über [[Schwandorf (Neuhausen)|Schwandorf]] nach Mainwangen sowie über Mühlingen, [[Gallmannsweil]] und Schwandorf zurück nach Liptingen. Poststücke, die in die Mainwanger Brieflade eingeworfen worden waren, wurden vor der Weiterleitung vom Postboten mit dem [[Uhrradstempel]]&amp;amp;nbsp;„12.“ versehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Edwin Fecker: &amp;#039;&amp;#039;Der Landpostbezirk von Stockach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rundschreiben Nr. 140&amp;#039;&amp;#039; der „Arbeitsgemeinschaft Baden“ im [[Bund Deutscher Philatelisten]] e.&amp;amp;nbsp;V. (BDPh), Herbst 2004; S.&amp;amp;nbsp;1713&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hatte schon Mitte des 19. Jahrhunderts für die Instandhaltung der Ortswege und Ortsstraßen sowie der [[Vizinalstraße]]n&amp;amp;nbsp;– für Mainwangen waren das die Straßen nach [[Boll (Sauldorf)|Boll]], [[Gallmannsweil]], zum &amp;#039;&amp;#039;Madachhof&amp;#039;&amp;#039;, nach Mühlingen und nach [[Schwandorf (Neuhausen)|Schwandorf]]&amp;amp;nbsp;– zu sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Mainwangen über die Kreisstraßen 6110 (Gallmannsweil ↔ [[Bundesstraße 313]]) und 6180 (Mühlingen ↔ [[Holzach (Schwandorf)|Holzach]]) in das Fernstraßennetz eingebunden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
==== Straßen in Mainwangen ====&lt;br /&gt;
* Auf der Höhe&lt;br /&gt;
* Berghölzleweg&lt;br /&gt;
* Bischof-Zeiler-Weg&lt;br /&gt;
* Brunnengasse&lt;br /&gt;
* Doktor-Karl-Ott-Straße / K6180&lt;br /&gt;
* Dorfplatz&lt;br /&gt;
* Erlenweg&lt;br /&gt;
* Eschbachstraße / K6110&lt;br /&gt;
* Hauptstraße&lt;br /&gt;
* Im Winkel&lt;br /&gt;
* Meßkircher Straße / K6110&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentlicher Personennahverkehr ===&lt;br /&gt;
Vom [[Verkehrsverbund Hegau-Bodensee]] (VHB) wird Mainwangen mehrmals täglich angefahren. Seit 1972 besteht eine Verbindung über Mühlingen und [[Zoznegg (Mühlingen)|Zoznegg]] nach [[Stockach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
*Pfarrkirche St. Peter und Paul: Spätestens seit 1275 bestand in Mainwangen eine [[Pfarrei]] mit Kirche. Die [[Grundsteinlegung]] für die heutige Kirche erfolgte am 26. April 1712. Die flach gedeckte, geräumige [[Saalkirche]] mit polygonalem [[Chorraum]] und drei [[Altar|Altären]] besticht durch eine überaus reiche und beeindruckende Ausstattung wie unter anderem die von [[Johann Pöllandt]] gefertigten Skulpturen &amp;#039;&amp;#039;[[Anna selbdritt]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Ecce homo|Ecce-Homo-Christus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Joachim (Heiliger)|Joachim]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:D-BW-KN-Mühlingen-Mainwangen - Flurkreuz an der Meßkircher Straße (I) 001.jpg|mini|hochkant=0.6|[[Flurkreuz]] an der Meßkircher Straße]]&lt;br /&gt;
*Flurkreuze: Mehrere [[Flurkreuz]]e an exponierten Stellen, auf Anhöhen und an Weggabelungen in und um Mainwangen werden heute von der [[Denkmalpflege]] zu den [[Kleindenkmal]]en gezählt und stehen zum Teil unter [[Denkmalschutzgesetz (Baden-Württemberg)|Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Kaspar Zeiler]] (1594–1681), [[Generalvikar]] und [[Liste der Weihbischöfe in Augsburg|Weihbischof von Augsburg]], in Mainwangen geboren&lt;br /&gt;
* [[Karl Ott (Pädagoge)|Karl Ott]] (1873–1952), [[Pädagoge]] und [[Politik]]er, in Mainwangen geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* 1854: [[Stephan Schuhmacher]] baute gemeinsam mit [[Eduard Hieber]] die Orgel für die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Mainwangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Wolfgang Kramer&lt;br /&gt;
   |Titel=Mühlingen, eine gemeinsame Ortsgeschichte der Madachdörfer Gallmannsweil, Mainwangen, Mühlingen, Schwackenreute und Zoznegg&lt;br /&gt;
   |Band=Hegau-Bibliothek Band 135&lt;br /&gt;
   |Verlag=MARKORPLAN Agentur &amp;amp; Verlag GbR&lt;br /&gt;
   |Ort=[[Singen (Hohentwiel)]]&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-933356-48-2}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Franz Götz, Ansprache zur 800-Jahrfeier am 21. Juni 1992&lt;br /&gt;
   |Titel=Aus der Geschichte des Dorfes Mainwangen&lt;br /&gt;
   |Band=In: &amp;#039;&amp;#039;Hegau&amp;amp;nbsp;– Zeitschrift für Geschichte, Volkskunde und Naturgeschichte des Gebietes zwischen Rhein, Donau und Bodensee (Jahrbuch 1992/93)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Verlag=Selbstverlag des Hegau-Geschichtsvereins Singen e. V.&lt;br /&gt;
   |Ort=[[Singen (Hohentwiel)]]&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |Seiten=73ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlingen.de/ Internetauftritt der Gemeinde Mühlingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlingen360.de/ Virtuelle Tour] durch die Gemeinde Mühlingen und ihre Ortsteile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile und Weiler von Mühlingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Konstanz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Mühlingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1191]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Konstanz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Hegau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
	</entry>
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