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	<title>Mainstream - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T20:32:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mainstream&amp;diff=31231&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RAL1028: Die Bedeutung dieses Bonmots ist weder ersichtlich noch seine Bedeutung aufgezeigt. /* Mainstream in der Popkultur */</title>
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		<updated>2026-02-13T22:56:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Bedeutung dieses Bonmots ist weder ersichtlich noch seine Bedeutung aufgezeigt.  &lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mainstream in der Popkultur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mainstream&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|ˈmeɪnstriːm}}], [[Englische Sprache|englisch]] „Hauptströmung“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://de.langenscheidt.com/englisch-deutsch/mainstream |titel=mainstream |werk=Langenscheidt Englisch-Deutsch Wörterbuch |zugriff=2017-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) spiegelt den kulturellen [[Geschmack (Kultur)|Geschmack]] einer großen Mehrheit wider, den Massengeschmack der [[Alltagskultur|Massenkultur]] im Gegensatz zu [[Subkultur]]en oder dem ästhetischen &amp;#039;&amp;#039;[[Underground (Kunst)|Underground]]&amp;#039;&amp;#039;. Das entspricht dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Populärkultur&amp;#039;&amp;#039; und kann nach [[Antonio Gramsci]] als Konzept [[Kulturelle Hegemonie|kultureller Hegemonie]] interpretiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=George Ritzer, J. Michael Ryan |Titel=The Concise Encyclopedia of Sociology |Verlag=John Wiley &amp;amp; Sons |Datum=2010 |ISBN=978-1-4443-9264-7 |Online=https://books.google.de/books?id=Dz4wU64f_JYC&amp;amp;pg=PA305&amp;amp;lpg=PA305&amp;amp;dq=gramsci+mainstream+as+cultural+hegemony&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=mHY3NhAL52&amp;amp;sig=InkuW8u5KNWCmeAmQdNimM91oS4&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi8lfPqp7PRAhXKVxQKHdNoAY04ChDoAQg4MAU#v=onepage&amp;amp;q=gramsci%20mainstream%20as%20cultural%20hegemony&amp;amp;f=false |Abruf=2017-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der Medien wird der Begriff oft antagonistisch zum Begriff der [[Leitmedium|Leitmedien]] verstanden, die für journalistische Qualität und selbstzugeschriebene Faktentreue stehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bpb&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bpb.de/apuz/231307/medien-im-mainstream?p=all |titel=Medien im Mainstream. Problem oder Notwendigkeit? |hrsg=[[Bundeszentrale für politische Bildung]] |zugriff=2017-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Margreth Lünenborg |url=https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/140217/qualitaet-in-der-krise/ |titel=Qualität in der Krise? |datum=2012-07-10 |sprache=de |abruf=2025-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medialer Mainstream ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Mainstream-Medien&amp;#039;&amp;#039; ist ein Kampfbegriff, um etablierte Medien als voreingenommen, links, staatsnah und konformistisch zu disqualifizieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benedict Neff |Titel=Unabhängiger Journalismus: Die Notwendigkeit kritischer Distanz |Sammelwerk=Neue Zürcher Zeitung |Datum=2024-08-30 |ISSN=0376-6829 |Online=https://www.nzz.ch/folio/sklaven-des-mainstreams-ob-fluechtlingskrise-trump-oder-corona-journalisten-sind-allzu-oft-einer-meinung-ld.1844840 |Abruf=2025-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Uwe Krüger |url=https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/231307/medien-im-mainstream/ |titel=Medien im Mainstream |datum=2016-07-22 |sprache=de |abruf=2025-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Medialer Mainstream&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich auf die [[Massenmedien]], die als gedruckte Publikationen die höchsten Leserzahlen aufweisen oder, im Fall von Radio- und TV-Programmen, die höchste [[Einschaltquote]]. In neuerdings häufig als negativ betrachtetem Zusammenhang wird &amp;#039;&amp;#039;Medialer Mainstream&amp;#039;&amp;#039; so in Gegensatz zu „unabhängigen“, als &amp;#039;&amp;#039;Indie-Medien&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Veröffentlichungen gebracht. Vor allem das [[Internet]] und im Besonderen die [[Blogosphäre]] treten dem medialen Mainstream gerne entgegen.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Wallsten: &amp;#039;&amp;#039;Agenda Setting and the Blogosphere: An Analysis of the Relationship between Mainstream Media and Political Blogs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Review of Policy Research.&amp;#039;&amp;#039; 24, S. 567–587. [[doi:10.1111/j.1541-1338.2007.00300.x]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/2011/46/DOS-Mainstream &amp;#039;&amp;#039;Mainstream: Der Sog der Masse&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 46/2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Kostenintensiver [[investigativer Journalismus]] wird von der kostengünstigeren Übernahme von [[Nachrichten- und Presseagentur|Agenturmeldungen]] weitgehend abgelöst. Dabei werden Agenturmeldungen auch wörtlich übernommen oder im besten Fall noch umformuliert.&amp;lt;ref&amp;gt;Ann-Kathrin Lindemann: [https://www.fachjournalist.de/investigativer-journalismus-teil-2-die-historie/ Investigativer Journalismus, Teil 2: Die Historie.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gottfried Korn: &amp;#039;&amp;#039;Die Übernahme von Agenturmeldungen - ein Problem der journalistischen Sorgfalt&amp;#039;&amp;#039;, Medien und Recht, 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Medienwissenschaftler [[Uwe Krüger]] definiert &amp;#039;&amp;#039;Medien-Mainstream&amp;#039;&amp;#039; als einen „mehr oder weniger weitgehende(n) mediale(n) Konsens in bestimmten Fragen“, oder auch „als eine Anzahl von Themen und Meinungen, die in einem bestimmten Zeitraum in der Medienlandschaft dominier(en) und damit eine &amp;#039;&amp;#039;Hauptströmung&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;Hauptrichtung&amp;#039;&amp;#039;“ bilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bpb&amp;quot;/&amp;gt; In seiner Publikation &amp;#039;&amp;#039;Mainstream. Warum wir den Medien misstrauen&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 2016 arbeitet er die seiner Auffassung nach entscheidenden Ursachen für den angeblich durch Meinungsumfragen belegten Vertrauensverlust weiter Bevölkerungskreise in die &amp;#039;&amp;#039;Mainstream-Medien&amp;#039;&amp;#039; heraus. Deutlich geworden sei dieser Vertrauensverlust seiner Auffassung nach während des [[Euromaidan]]s. Vielen Rezipienten, auch bestärkt durch rechte und [[Troll-Armee#Bekannte Aktionen|russische Propaganda]], fiele eine Einseitigkeit und Homogenität der Berichterstattung auf. Auf die Kritik „auch namhafter Persönlichkeiten aus Politik und Publizistik“ hätten die Medien mit Abwehr und Diffamierung reagiert und so die Vertrauenskrise weiter verstärkt. Es sei notwendig, mit Empathie für beide Seiten, den Medien die Außensicht ihrer Rezipienten und den Medienkritikern die medialen Arbeitsprozesse zu vermitteln, und dabei zu verstehen, „wie in einer freiheitlichen und pluralistischen Demokratie medialer Gleichklang zustande kommen kann.“ Krüger sieht die Sozialisations- und Arbeitsbedingungen von Journalisten, die informellen kommunikativen Prozesse innerhalb der Medien so wie die Abhängigkeiten und Einflüsse zwischen den Medien, der Gesellschaft und der Politik „auf einer öffentlich nicht sichtbaren politisch-medialen Hinterbühne“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mainstream in der Popkultur ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Mainstream&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Popkultur]] als Abgrenzung zum [[Independent]] und entsprechenden [[Subkultur]]en verwendet. Er kann von &amp;#039;&amp;#039;Kritikern&amp;#039;&amp;#039; des Mainstreams verwendet werden, die damit auch ihre Abneigung oder Gleichgültigkeit ausdrücken und sich einer Subkultur abseits des Mainstreams zugehörig fühlen, wie etwa „[[Hipster (21. Jahrhundert)|Hipster]]“. Besonders als Teilwort (Mainstream-Rock, Mainstream-Kino, Mainstream-Radio („[[Dudelfunk]]“)) verwendet, kann es negativ behaftet sein, was allerdings nicht unbedingt der Fall sein muss. Diese Form des [[Kulturpessimismus]] sieht besonders im Bereich [[Musik]] und [[Film]] ([[Blockbuster]]), dass sich „der“ Mainstream immer mehr durchsetze, was eventuell Mitursache von sinkenden Umsatzzahlen der [[Musikindustrie]] sei. Diese Kritiker beobachten auch, dass Künstler, die jenseits des Mainstreams agieren, weniger [[Chance]]n haben, im [[Radio]] und [[Fernsehen]] präsentiert zu werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Tanya Lübber: &amp;#039;&amp;#039;Etablierte und Außenseiter in der Popkultur. Zwischen Mainstream und Independent – eine Studie zur Etablierten- und Außenseiterfiguration im Bereich der Popmusik.&amp;#039;&amp;#039; [[GRIN Verlag]], München 2003 (E-Book)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Verwendung ==&lt;br /&gt;
Der Begriff findet sich auch in Bereichen wie [[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaft]], [[Politik]] und [[Wissenschaft]]. Viele [[Alternativbewegung|alternativ]]-[[reform]]istisch gesinnte Menschen und die &amp;#039;&amp;#039;[[Neue soziale Bewegungen|Neuen Sozialen Bewegungen]]&amp;#039;&amp;#039; kritisieren vor allem den „gedanklichen Mainstream“; abwertend kann das auch als Gegenteil von Individualismus verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee, dass der „gedankliche Mainstream“ beeinflusst werden kann, führt auch zu [[Gender-Mainstreaming]], [[Disability Mainstreaming]], [[Family Mainstreaming]], [[Cultural Mainstreaming]], zusammengefasst als „Mainstreaming Biodiversity“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.iucn.org/theme/global-policy/our-work/mainstreaming-biodiversity |titel=Mainstreaming Biodiversity |zugriff=2018-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Mainstreaming“ kann auf verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Ebenen wirken. Auch das Konzept des [[Aktives Altern|Aktiven Alterns]] kann als eine Form des Mainstreamings verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tom Holert, Mark Terkessidis (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mainstream der Minderheiten. Pop in der Kontrollgesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Edition ID-Archiv, Berlin/Amsterdam 1996, ISBN 978-3-89408-059-4.&lt;br /&gt;
* Fréderic Martel: &amp;#039;&amp;#039;Mainstream. Wie funktioniert, was allen gefällt.&amp;#039;&amp;#039; Knaus Verlag, München 2011, ISBN 978-3-81350-418-7.&lt;br /&gt;
* Kaspar Maase: [https://www.kubi-online.de/artikel/mainstream-populaerkultur-feld-oder-feind-kultureller-bildung &amp;#039;&amp;#039;Der Mainstream der Populärkultur: Feld oder Feind kultureller Bildung?&amp;#039;&amp;#039;] In: Kulturelle Bildung Online, 2015.&lt;br /&gt;
* [[Uwe Krüger]]: &amp;#039;&amp;#039;Mainstream. Warum wir den Medien nicht mehr trauen.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck Paperback 6232, C.H. Beck, 2016, ISBN 978-3-406-68851-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Mainstream Jazz]]&lt;br /&gt;
* [[Sister Souljah Moment|Sister-Souljah-Moment]]&lt;br /&gt;
* [[Wertewandel]]&lt;br /&gt;
* [[Zeitgeist]]&lt;br /&gt;
* [[Postfaktisches Zeitalter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=|REMARK={{GND|4363793-0}} nur für den Musikbereich.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultursoziologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zielgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziales Milieu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RAL1028</name></author>
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