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	<title>Mainstockheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mainstockheim&amp;diff=253918&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-01-08T07:31:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Mainstockheim COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/46/22/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/09/07/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Mainstockheim in KT.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Unterfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Kitzingen&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft= Kitzingen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 199&lt;br /&gt;
|PLZ               = 97320&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09321&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09675146&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE MN2&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 1 [[Gemeindeteil]]&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Friedrich-Ebert-Str. 5&amp;lt;br /&amp;gt;97318 Kitzingen&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.mainstockheim.de/ mainstockheim.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Karl-Dieter Fuchs&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Freie Wähler Bayern|FW]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mainstockheim.jpg|alternativtext=Mainstockheim mit einem Kirchturm, im Vordergrund Rebzeilen, im Hintergrund der Ort Buchbrunn.|mini|Blick aus den Weinbergen auf Mainstockheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mainstockheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Kitzingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Mainstockheim liegt im westlichen Bereich des Landkreises Kitzingen im Maindreieck direkt am Main. Mainstockheim ist über die A&amp;amp;nbsp;7, A&amp;amp;nbsp;3 sowie über die Bahnverbindung Kitzingen günstig erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Außer dem Hauptort gibt es keine weiteren [[Gemeindeteil]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Mainstockheim |val=1660|zugriff=2021-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=52219290632 |objekt=Gemeinde Mainstockheim |abruf=2021-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkung}}Es gibt nur die [[Gemarkung]] Mainstockheim.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ldbv.bayern.de/service/publikationen/arbeitshilfen.html |titel=Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis |hrsg=Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung |werk=ldbv.bayern.de |datum=2025-04-17 |abruf=2026-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hat eine Fläche von 8,515&amp;amp;nbsp;km² und ist in 2383 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3573,03&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/091149 |titel= Gemarkung Mainstockheim (091149) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/dn7p8 |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): [[Dettelbach]], [[Albertshofen]], [[Kitzingen]], [[Buchbrunn]] und [[Biebelried]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Lage ===&lt;br /&gt;
Mainstockheim und seine Gemarkung liegt in zwei Naturräumen, die beide Teil der Haupteinheitengruppe [[Mainfränkische Platten]] sind. Der Ort selbst ist im niederschlagsarmen [[Kitzinger Maintal]] zu lokalisieren, die Gemarkung ragt in die höhergelegenen [[Hochflächen im südlichen Maindreieck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Main-stock-heim&amp;#039;&amp;#039; weist als Gründung in die Zeit der [[Fränkische Landnahme|Fränkischen Landnahme]] um 800 nach Christi Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich eines Grunderwerbs des Ebracher Klosters wurde der Ort 1140 erstmals erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KuKdLKTMsth&amp;quot; details=&amp;quot;58&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Susanna Berger |Hrsg=Landkreis Kitzingen |Titel=Mainstockheim |Sammelwerk=Kunst- und Kulturführer durch den Landkreis Kitzingen |Auflage=2 |Verlag=Farbendruck Brühl |Ort=Marktbreit |Datum=1993}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Siedlungskern im Norden des Ortes sind die Häuser um die ehemalige Gumbertuskirche. Sie ist heute an ihrem barocken Dachreiter zu erkennen. Es folgte die Entstehung eines zweiten Siedlungskerns um die befestigte Jakobskirche, die heutige evangelische Pfarrkirche. Erst nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wuchsen die beiden Ortskerne allmählich zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1500 richtete das [[Kloster Ebrach]] ein Klosteramt ein. Seitdem besteht die heute noch betriebene Fährverbindung über den Main, die den direkten Weg nach Ebrach ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mainstockheim wurde von der [[Ganerbschaft|Ganerbengemeinschaft]] der Markgrafen von Ansbach, der Abtei Ebrach und der Herren von Fuchs als Ganerbendorf verwaltet. Die Herrschaft im Dorf war schriftlich niedergelegt. Die Vereinbarung wurde 1549 erneuert. Die gemeinschaftliche Verwaltung dauerte an, bis der Ort nach der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] 1806 zu Bayern kam. Nach einer kurzen Phase der Zugehörigkeit zum [[Großherzogtum Würzburg]] von 1810 bis 1814 wurde Mainstockheim endgültig dem [[Königreich Bayern]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüdisches Leben in Mainstockheim geht bis in das 16. Jahrhundert zurück, als 1594 ein jüdischer Einwohner am Ort genannt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;alemannia-judaica.de: [http://www.alemannia-judaica.de/mainstockheim_synagoge.htm Mainstockheim (Kreis Kitzingen) – Jüdische Geschichte / Synagoge]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mindestens seit dem 18. Jahrhundert waren [[Judentum|jüdische]] Familien im Ort ansässig, die bereits eine erste [[Synagoge]] (unbekanntes Baujahr) errichteten. An dem Gebäude, das heute die katholische Kirche ist, erinnert eine Gedenktafel an die Verfolgung und Ermordung der jüdischen Einwohner in der [[Holocaust|Shoa]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. [[Bundeszentrale für politische Bildung]], Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 162&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl von 1626 auf 1961 um 335 Einwohner bzw. um 20,6 %.  &amp;lt;small&amp;gt;Quelle: BayLfStat&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WappenMsthTurm.jpg|mini|hochkant|Wappen am Turm von St. Jakobus]]&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister und Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
* Bürgermeister: Karl-Dieter Fuchs (Freier Bürgerblock Mainstockheim) seit 1. Mai 1990; zuletzt am 15. März 2020 mit 64,9 % der Stimmen wieder gewäht.&lt;br /&gt;
* Stellvertretender Bürgermeister: Ralf Menger (SPD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitzverteilung im Gemeinderat, Stand 27. Juni 2020:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mainstockheim.de/pages/gemeinde/gemeinde.php Gemeinderat auf der Homepage der Gemeinde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wählergruppe|Freier Bürgerblock]] 6&lt;br /&gt;
* [[SPD Bayern|SPD]] 4&lt;br /&gt;
* [[CSU]] 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist seit 1978 Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Kitzingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = [[Gespaltener Schild|Gespalten]] von Grün und Silber; vorne ein silberner [[Wellenbalken|Wellenschrägbalken]], hinten ein bewurzelter roter Baumstock.&lt;br /&gt;
 |Quelle = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
 |Quelle_2 = Hans Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Alte und neue Wappen im Landkreis Kitzingen&amp;#039;&amp;#039;. S. 61. &lt;br /&gt;
 |Begründung = Mainstockheim führt ein Wappen seit dem 16. Jahrhundert. Ein in der Dorfordnung des 16. Jahrhunderts nachweisbares Wappen fand Aufnahme in das heutige Wappen. Es erfolgte die Bestätigung durch die Regierung von Unterfranken am 23. Juni 1971. Die Farben Rot und Silber sind die Farben [[Franken (Region)|Frankens]]. Der Wellenbalken in Grün ist ein Hinweis auf die geografische Lage am Main mit der direkten Fähre nach Albertshofen. Für das Suffix -stock steht [[Redendes Wappen|redend]] der rote Wurzelstock in Silber.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Mainstockheim unterhält seit 1991 eine [[Gemeindepartnerschaft|Partnerschaft]] mit der Gemeinde [[Oehna (Niedergörsdorf)|Oehna]] im Lkr. [[Teltow-Fläming]] im Land [[Brandenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mainstockheim.de/pages/gemeinde/partnergemeinden.php Notiz] zur Partnergemeinde auf der Webpräsenz von Mainstockheim, gesehen am 12. März 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meinstockheim St. Jakob 001.jpg|mini|hochkant|St. Jakobus in Mainstockheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mainstockheim Synagoge.jpg|mini|hochkant|Ehemalige Synagoge in Mainstockheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Mainstockheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== St. Jakobus ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Jakobus (Mainstockheim)|titel1=St. Jakobus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche [[Jakobus der Ältere|St. Jakobus d. Ä.]] zeigt Spuren ehemaliger Wehrhaftigkeit. Gravierende Veränderungen fanden im Sinne des [[Markgrafenstil]]s statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alter Friedhof ====&lt;br /&gt;
Er schließt unmittelbar an St. Jakobus an. Die Grabreihen sind terrassenförmig angelegt und zahlreiche alte Grabsteine sprechen von Vergänglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ehemalige Synagoge ====&lt;br /&gt;
Die Gasse „An der Synagoge“ weist bereits auf das Gebäude hin. 1836 erfolgte in der &amp;#039;&amp;#039;Hauptstraße 213&amp;#039;&amp;#039; (heute &amp;#039;&amp;#039;An der Synagoge 9&amp;#039;&amp;#039;) der Bau einer [[Synagoge (Mainstockheim)|neuen Synagoge]] mit Fenstern im charakteristischen Rundbogenstil der 1830er Jahre. Das Inventar der alten Synagoge wurde übernommen. Im selben Gebäude befanden sich das Gemeindehaus, die [[Mikwe]] und die Israelitische Elementarschule. 1938 wurde die Inneneinrichtung beim Novemberpogrom zerstört, und die jüdische Gemeinde hörte in den Wirren der Zeit des Nationalsozialismus auf zu existieren. Nach 1945 diente das Gebäude Flüchtlingen als Unterkunft. In den 1950er Jahren wurde es von der heutigen Kirchenstiftung St. Gumbert der katholischen Filialgemeinde Mainstockheim aufgekauft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bistum Würzburg]]: {{Webarchiv | url=http://bistum-wuerzburg.de/bwo/dcms/sites/bistum/pfarreien/dekanate/kitzingen/pfr/dettelbach_augustinus/mainstockheim/index.html | archive-is=20120702021100 | text=Filiale Mainstockheim – St. Gumbert}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== St. Gumbertus ====&lt;br /&gt;
Das Kirchengebäude befindet sich heute in Privatbesitz. Es wurde 1817 zum Wohnhaus umgebaut. An die ehemalige Kirche erinnern nur noch der Dachreiter und die Uhr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StJakMainsth&amp;quot; details=&amp;quot;149&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Evang.–Luth. Dekanat Kitzingen |Titel=„Wo einst das Paradies gewesen sein soll“ – Tour 5 |TitelErg=1. Mainstockheim |Sammelwerk=Gesegnetes Land |WerkErg=Wege durch das Evangelische Dekanat Kitzingen am Main |Ort=Kitzingen |Datum=2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ebracher Hof ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ebracher Hof (Mainstockheim)|titel1=Ebracher Hof}}&lt;br /&gt;
Der [[Kloster Ebrach|Ebracher]] Abt Johannes von Dressel ließ den Amtshof 1618–1630 errichten. Nicht bekannt ist der Baumeister. Unter Abt Wilhelm Sölner von Ebrach entstand von 1727 bis 1734 eine eindrucksvolle Gartenanlage. Durch die [[Säkularisation]] fiel das Gebäude 1806 an das Kurfürstentum Bayern. Schon ein Jahr später ging es in Privathände über und wechselte mehrfach die Besitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 erwarben die Eltern von Gabriele Brandner den Ebracher Hof. Die Anlage befand sich in schlechtem Zustand. Nach zahlreichen Renovierungen und schonenden Umbauten konnte das &amp;#039;&amp;#039;Seniorenheim Schloss Ebracher Hof&amp;#039;&amp;#039; hier entstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.seniorenheim-ebracher-hof.de/index.php/historie.html |titel=Der Ebracher Hof und seine Geschichte |zugriff=2013-05-13 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131126223220/http://seniorenheim-ebracher-hof.de/index.php/historie.html |archiv-datum=2013-11-26 |offline=ja |archiv-bot=2019-04-29 05:17:34 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmäler in Mainstockheim}}&lt;br /&gt;
In der Gemarkung von Mainstockheim gibt es elf [[Bodendenkmal|Bodendenkmäler]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayLADenkm|675146|Mainstockheim}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wander- und Radwege ===&lt;br /&gt;
* Das ausgebaute Weinbergswege- und Fahrradnetz sowie mehrere ausgewiesene Wanderwege sind für zahlreiche Freizeitmöglichkeiten nutzbar: Auf einem naturbelassenen &amp;#039;&amp;#039;Weinwanderweg&amp;#039;&amp;#039; erfährt der Besucher an dreizehn Stationen Wissenswertes über den Ort und seinen Wein.&lt;br /&gt;
* Außerdem bieten die Weinberge der Lage „Mainstockheimer Hofstück“ beeindruckende Aussichtshöhepunkte. Zu ihnen wird der Wanderer auf dem &amp;#039;&amp;#039;Halt-a-mal-Weg&amp;#039;&amp;#039; geleitet.&lt;br /&gt;
* Auch der bekannte &amp;#039;&amp;#039;Jakobsweg&amp;#039;&amp;#039; führt durch den Ort.&lt;br /&gt;
* Radfahrer genießen den &amp;#039;&amp;#039;Mainwanderweg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Dem kunstsinnigen Wanderer bietet der [[Fränkischer Marienweg|Fränkische Marienweg]] zahlreiche Schätze.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mainstockheim.de/pages/tourismus/wanderwege.php |titel=Wanderwege Mainstockheim |zugriff=2013-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Aufstellung des Maibaums am 30. April&lt;br /&gt;
* Wein am Main, Weinfest am 3. Wochenende im Juli&lt;br /&gt;
* Stouga Kerm, Kirchweih am 1. Sonntag im September inkl. Bürgerschießen &lt;br /&gt;
* Brauereifest im Frühjahr und im Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Weinbau ===&lt;br /&gt;
Mainstockheim ist heute bedeutender Weinbauort im [[Franken (Weinanbaugebiet)|Anbaugebiet Franken]]. Eine [[Lage (Weinbau)|Weinlage]] existiert um das Dorf, der Wein wird seit den 1970er Jahren unter dem Namen Mainstockheimer Hofstück vermarktet. Mainstockheim ist Teil des [[Bereich (Weinbau)|Bereichs]] MainSüden, bis 2017 waren die Winzer im Bereich [[Maindreieck]] zusammengefasst. Die Muschelkalkböden mit einer Keuperauflage um Mainstockheim eignen sich ebenso für den Anbau von Wein, wie die Lage in der Maingauklimazone, die zu den wärmsten Deutschlands gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit dem [[Frühmittelalter]] betreiben die Menschen um Mainstockheim Weinbau. Die [[Franken (Volk)|fränkischen]] Siedler brachten wohl im 7. Jahrhundert die Rebe mit an den Main. In Mainstockheim wird der Weinbau mit dem heiligen Gumbertus verbunden, der Symbolfigur der Mainstockheimer ist. Im Mittelalter gehörte die Region zum größten zusammenhängenden Weinbaugebiet im Heiligen Römischen Reich. Die Menschen betrieben zumeist Nebenerwerbsweinbau zur [[Subsistenzwirtschaft|Selbstversorgung]], gleichzeitig bildeten sich bereits Exportzentren insbesondere entlang des Maines heraus. Vor allem das Kloster Ebrach trieb hier Weinbau und verkaufte seine Produkte über den Gutshof im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weinbau erlebte nach der [[Säkularisation]] zu Beginn des 19. Jahrhunderts einen umfassenden Niedergang. Vor allem klimatisch weniger begünstige Lagen gab man vollständig auf. Zusätzlich erschwerte das Aufkommen von Schädlingen wie der [[Reblaus]] den Anbau. Konsolidieren konnte sich die Weinbauregion Franken erst wieder in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Einsatz von Düngern und verbesserte Anbaumethoden hatten dazu ebenso beigetragen wie die Organisation in Genossenschaften und die [[Flurbereinigung]] der 1970er Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;Ambrosi, Hans (u. a.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Vinothek: Franken&amp;#039;&amp;#039;. S. 50–52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weinbau ist heute wichtiger Wirtschaftsfaktor des Dorfes, auch weil die Kulturlandschaft um Mainstockheim vermehrt Touristen anzieht. So wurden mehrere Weinwanderwege auf den Flurwegen um das Dorf ausgewiesen. Insgesamt vier [[Weingut|Weingüter]] sind in Mainstockheim ansässig und haben sich in einem eigenen Weinbauverein organisiert. Mit dem [[Weinfest]] Mitte Juli präsentieren die Winzer ihre Weine. Zugleich wird in Mainstockheim auch eine Weinprinzessin gewählt, die den Wein repräsentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Mainstockheim: [http://www.mainstockheim.de/pages/tourismus/wein.php &amp;#039;&amp;#039;Wein&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 28. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Weinlage&amp;lt;ref&amp;gt;Regierung von Unterfranken: {{Webarchiv|url=https://www.regierung.unterfranken.bayern.de/assets/7/4/die_weinbergslagen_in_bayern_-_gegliedert_nach_bereichen.pdf |wayback=20180728035639 |text=&amp;#039;&amp;#039;Weinbergslagen in Bayern gegliedert nach Bereichen&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-09-20 16:53:42 InternetArchiveBot }}, PDF-Datei, abgerufen am 16. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;  !! Größe 1993&amp;lt;ref&amp;gt;Ambrosi, Hans (u. a.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Vinothek: Franken&amp;#039;&amp;#039;. S. 237.&amp;lt;/ref&amp;gt; !! Größe 2019 !! Himmelsrichtung !! Hangneigung !! Hauptrebsorten !! Großlage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hofstück || 60 ha || 92 ha || Südosten || 10–30 % || [[Müller-Thurgau]] || [[Kitzinger Hofrat]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mainfaehre.jpg|mini|Mainfähre mit Albertshofen im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
Mit der direkten Nachbargemeinde [[Albertshofen]] ist der Ort durch eine [[Mainfähre Mainstockheim|Mainfähre]] seit 1515 verbunden. Für das genannte Jahr ist der Fährmann Cles Vogler bezeugt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StJakMainsth&amp;quot;  details=&amp;quot;149 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Möglichkeit der Mainüberquerung wird vor allem von Fußgängern und Radlern gerne benutzt. Sie ist jedoch auch für Pkw, Lkw und landwirtschaftliche Zugmaschinen zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* 1. FC Mainstockheim&lt;br /&gt;
* TV Mainstockheim&lt;br /&gt;
* Tennisclub Mainstockheim&lt;br /&gt;
* Sangesfreunde Mainstockheim (Gemischter Chor)&lt;br /&gt;
* StimmVEREINigung e.&amp;amp;nbsp;V. Mainstockheim (bestehend aus Projektchor Chorason und Kinder- und Jugendchor Young Harmony)&lt;br /&gt;
* [[Burschenschaft (Dorfverein)|Burschenschaft Mainstockheim e.&amp;amp;nbsp;V.]]&lt;br /&gt;
* Schützengesellschaft Mainstockheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Marie J. Mergler]] (1851–1901), amerikanische Ärztin, Chirurgin und Hochschullehrerin&lt;br /&gt;
* Pankraz Müller († 1581), Pfarrer von Mainstockheim 1571 bis 1578, Vorbild für den von [[Wilhelm Sebastian Schmerl]] verfassten „Pfarrherrn von Gollhofen“&lt;br /&gt;
* [[Lina Ramann]] (1833–1912), Musikpädagogin, Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Hanns Rupp]] (1898–1971), Lehrer und Mundartdichter, Rupp starb in Mainstockheim&lt;br /&gt;
* [[Walter Stain]] (1916–2001), 1954–1962 Bayerischer Arbeitsminister&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich Zang]] (1733–1811), Kantor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Ambrosi]], Bernhard Breuer: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Vinothek: Franken. Begleiter zu den Weinberg-Lagen, Winzern und ihren Küchen&amp;#039;&amp;#039;. Herford&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; 1993.&lt;br /&gt;
* Hans Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Alte und neue Wappen im Landkreis Kitzingen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Landkreises Kitzingen 1980. [[Im Bannkreis des Schwanbergs]]&amp;#039;&amp;#039;. Kitzingen 1980. S. 53–70.&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken |Stichwort= Maynstockheim |Band=3 |Sp=475 |SpBis= 477}}&lt;br /&gt;
* {{Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach 1761|SEITE = 577 | SEITE_BIS=578}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mainstockheim.de/ Gemeinde Mainstockheim]&lt;br /&gt;
* [http://www.alemannia-judaica.de/mainstockheim_synagoge.htm Informationen zur ehemaligen Synagoge in Mainstockheim]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9675146}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Kitzingen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4114933-6|LCCN=n/00/96674|VIAF=153082354}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Kitzingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Franken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1140]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Kitzingen]]&lt;/div&gt;</summary>
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