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	<title>Mainbullau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mainbullau&amp;diff=2278505&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 21. März 2026 um 16:16 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-21T16:16:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Stadtteil von Miltenberg. Für den Stadtteil von Erbach siehe [[Bullau]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Kreisstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Miltenberg&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Mainbullau.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.690864&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9.186426&lt;br /&gt;
| Bundesland             = BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 435&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.26&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 234&amp;lt;!--Addition der Zahlen Stadtteil+Siedlung aus der Quelle--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-01-02&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.miltenberg.de/miltenberg/zahlen-daten-fakten/ |titel=Zahlen, Daten, Fakten {{!}} Stadt Miltenberg |abruf=2025-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1976-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 63897&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09371&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mainbullau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Kreisstadt]] [[Miltenberg]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Miltenberg]] in [[Bayern]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=88553419460 |objekt=Stadt Miltenberg |abruf=2025-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit rund 230 Einwohnern. Der Ort ist durch seinen [[Flugplatz Mainbullau|Flugplatz]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Das [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] befindet sich auf dem Bullauer Berg (458&amp;amp;nbsp;m) über dem Maintal südwestlich von Miltenberg. Nördlich liegen [[Rüdenau]] und [[Kleinheubach]]. Im Osten fallen die Hänge zum Fluss [[Mud (Fluss)|Mud]] ab, welcher dort durch die Orte [[Weilbach (Bayern)|Weilbach]] und [[Breitendiel]] fließt. Das Tal des [[Ohrenbach (Mud)|Ohrenbaches]] verläuft südlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemarkung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemarkung]] Mainbullau hat eine Fläche von 4,258&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 492 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 8655,33&amp;amp;nbsp;m² haben. Die Gemarkung ist eine [[Enklave]] in der Gemarkung Miltenberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/090454 |titel= Gemarkung Mainbullau (090454) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/ZLSsc |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Mainbullau&amp;lt;ref&amp;gt;Den Zusatz [[Main]]- trägt der Ort erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts zur Unterscheidung von [[Bullau]] bei [[Erbach (Odenwald)|Erbach]].&amp;lt;/ref&amp;gt; entstand als eine [[Rodungssiedlung]] der [[Rüdt von Collenberg]] ([[Lehnsmann|Lehensmänner]] des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]]) und gehörte ursprünglich zur [[Cent Kleinheubach]]. Der Ort wird bereits Mitte des 13. Jahrhunderts im [[Mainz]]er Koppelfutterverzeichnis genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert hatten die Rüdt von Collenberg ihre beiden [[Vogt]]eiorte (Main-)Bullau und [[Rüdenau]] zu einem eigenen [[Blutgerichtsbarkeit|Halsgericht]] erhoben. Dieses Halsgericht wurde auch nach der Übernahme durch das [[Kurmainz|Bistum Mainz]] 1659 beibehalten. Der Gerichtsort blieb Rüdenau, da aber das [[Gefängnis]] fehlte, wurden die [[Delinquent]]en seit 1659 nach Miltenberg gebracht, d.&amp;amp;nbsp;h. die [[Zent (historische Verwaltungseinheit)|Zent]] Miltenberg um beide Orte erweitert.&lt;br /&gt;
Im durch die Schrecken des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] fast entvölkerten ehemals evangelischen Ort siedelten die Bischöfe ab 1668 wieder katholische Bauern an. 1803 wurde das Dorf bei der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] dem [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Fürstenhaus Leiningen]] zugeschlagen, dann dem [[Großherzogtum Baden]] und schließlich dem [[Großherzogtum Hessen]]. [[Königreich Bayern|Bayern]] erhielt dann durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es 1815 endgültig die Oberhoheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1862 wurde das [[Landkreis Miltenberg|Bezirksamt Miltenberg]] gebildet, auf dessen Verwaltungsgebiet Mainbullau lag. Wie überall im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] wurde 1939 die Bezeichnung Landkreis eingeführt. Mainbullau war nun eine der 31 Gemeinden im [[Landkreis Miltenberg#Gemeinden des Landkreises vor der Gebietsreform 1971/78|Altkreis Miltenberg]]. Dieser schloss sich am 1. Juli 1972 mit dem [[Landkreis Obernburg am Main]] zum neuen [[Landkreis Miltenberg]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mainbullau als selbstständige Gemeinde wurde am 1. Januar 1976 ein Gemeindeteil von Miltenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 751}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wald westnordwestlich von Mainbullau wurden von 1961 bis 1970 im Rahmen der Luftverteidigung Europas im [[Kalter Krieg|Kalten Krieg]] [[Kernwaffe|atomare]] Flugabwehrraketen vom Typ „[[Nike Hercules]]“ stationiert. [[Nike-Stellung Mainbullau|Diese Nike-Stellung]] der US-Streitkräfte war Teil des damals quer durch Deutschland angelegten Flugabwehrgürtels gegen Luftangriffe aus dem Osten. Die Raketen verblieben dort bis 1979. Nach 1970 gab es noch einige Jahre Planungen für eine [[MGM-31 Pershing|Pershing-Stellung]] in Mainbullau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Katharina-Kirche Mainbullau 02.jpg|miniatur|Innenansicht St. Katharina Mainbullau]]Die Kirche St. Katharina ist wohl mehrfach überbaut. Der dreigeschossige Turm und [[Chor (Architektur)|Chor]] sind [[Gotik|frühgotisch]] und den Stilformen zufolge etwa um 1300 vom [[Deutscher Orden|Deutschherrenorden]] erbaut und dienten bis 1636 den Herren Rüdt von Collenberg als [[Kirchenburg]]. Anschließend kam die Kirche unter die Herrschaft des Mainzer Kurfürsten und blieb Mainzer Lehen bis zum Jahre 1803. Das [[Barock|barocke]] [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] wurde 1799 errichtet.&lt;br /&gt;
An der Südseite befindet sich eine Steinplatte mit drei Öffnungen – eine [[Römisches Reich|römische]] [[Spolie]], wahrscheinlich eine [[Hypokaust]]platte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler von Bayern&amp;#039;&amp;#039;, Bezirksamt Miltenberg, R. Oldenbourg Verlag GmbH, München, 1981, S. 201 f. ISBN 3-486-50472-X&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Chor des Ostturms hat ein Rippenkreuzgewölbe, steil geprägte Rippen enden in einem runden Schlussstein mit Vierblatt und Eicheln. An der Stirnkante befindet sich eine Spottmaske mit ausgestreckter Zunge. Das spitzbogige Fenster auf der Ostseite ist wohl noch original. Die [[Sakristei]] liegt südlich des Chores. Das flachgedeckte Langhaus hat drei Fensterachsen. Im Portal befindet sich eine Nische mit einer Holzfigur der [[Katharina von Alexandrien|heiligen Katharina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Der Flugplatz, der heute neben den Versorgungsanlagen eine eigene Werft und Flugzeughalle (seit 1996) hat, ist seit 1968 als [[Verkehrslandeplatz]] mit ganzwöchiger Betriebspflicht eingestuft. Bis zu 30 Motor- und [[Segelflugzeug]]e sind hier stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde durch Initiative des 1991 gegründeten [[Heimatverein]]s durch Umbau des sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Milchhäusle&amp;#039;&amp;#039; ein neues [[Dorfgemeinschaftshaus]] ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 besteht das &amp;#039;&amp;#039;Energieforum Miltenberg-Aschaffenburg e. V.&amp;#039;&amp;#039;, das von Mainbullauer Bürgern ins Leben gerufen wurde. Das Ziel des Energieforums ist eine 100%ige Energieversorgung des [[Untermain]]gebietes mit [[Erneuerbare Energien|erneuerbaren Energien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort herrscht ein reges Vereinsleben, getragen durch [[Freiwillige Feuerwehr]] und Heimatverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wettbewerb „&amp;#039;&amp;#039;Unser Dorf hat Zukunft – unser Dorf soll schöner werden&amp;#039;&amp;#039;“ vertritt Mainbullau den Landkreis Miltenberg auf Bezirksebene. Durch die [[Dorferneuerung]] der letzten 2 Jahrzehnte wurde die Infrastruktur verbessert und das äußere Erscheinungsbild des Ortes verschönert. Eine neue Dorfmitte, sowie ein Spielplatz und ein Freizeitgelände, die durch über 2000 Arbeitsstunden neu gestaltet wurden, prägen den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Skyline Mainbullau Zentrum.jpg|mini|„Skyline“ von Mainbullau – zu sehen u.&amp;amp;nbsp;a. der Kirchturm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gertrud und Joachim Steiger: &amp;#039;&amp;#039; 111 Orte im Odenwald, Spessart und an der Bergstraße die man gesehen haben muss.&amp;#039;&amp;#039; Emons, Köln 2012, ISBN 978-3-89705-945-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.miltenberg.de/miltenberg/stadtteile/mainbullau/ Mainbullau] auf der Webseite von Miltenberg&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank|objekt=Mainbullau|val=40872}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste der Gemeindeteile der Kreisstadt Miltenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Miltenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Miltenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Miltenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Miltenberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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