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	<title>Mailbombe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T20:28:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:3|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mailbombe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E-Mailbombe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man das organisierte Verschicken von mehreren [[E-Mail]]s, mit oder ohne Anhänge, um das [[Postfach]] oder die Kommunikationseinrichtungen des Empfängers zu blockieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprünge ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mailbomben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren in den [[1990er]]-Jahren, in Zeiten geringer Bandbreiten und kleiner [[E-Mail]]-Postfächer, ein Mittel, um Verstöße gegen die [[Netiquette]] zu ahnden. Dabei verschickten entweder viele einzelne Benutzer Mails an den Betreffenden oder ein [[Systemadministrator|Administrator]], beispielsweise an einer Universität, die damals bereits über leistungsstarke Rechner und Internetzugänge verfügten, schickte eine Mail mit einem mehrere [[Megabyte]]s großen Anhang. Dies führte dazu, dass das betroffene Postfach die Maximalgröße überschritt und der Betroffene keine weiteren Mails mehr empfangen konnte. Rief der Betroffene seine Mails per [[Modem]] über [[POP3]] ab, konnte der Empfang der Mailbombe mehrere Stunden in Anspruch nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beliebter Anhang war die komplette Distribution des [[X Window System]]s, da dies oft die größte [[Datei]] auf Unix-Systemen war und zudem [[Freie Software|frei]], also ohne Lizenzverletzung, versendet werden durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Archivbombe]] kann auch als Mailbombe Einsatz finden, da sie ebenfalls über E-Mail verschickt wird und beim Entpacken sogar von der Größe her „explodiert“, also auf eine Dateigröße expandiert wird, die das System überlastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
In einer Protestaktion hatten sich 235.000 Menschen einer Gratis-Ausgabe der [[Bild (Zeitung)#Gratis-Bild|Bild-Zeitung]] verwehrt, die am 23. Juni 2012 an alle deutschen Haushalte verteilt werden sollte.&lt;br /&gt;
[[Linus Neumann]], Autor bei [[Netzpolitik.org]], versah seinen Widerspruch mit einem [[Recht auf Selbstauskunft|Auskunftverlangen gemäß Bundesdatenschutzgesetz]] und sandte ihn an unterschiedliche Adressen des [[Axel-Springer-Verlag]]s. Im Rahmen dieser datenschutzrechtlichen Anfrage per E-Mail widersprach Neumann auch der Zusendung einer Infopost in rotem Umschlag, die der Verlag allen Verweigerern zukommen ließ. Nachdem er eine positive Antwort vom Springer-Verlag erhalten hatte, berichtete er darüber bei Netzpolitik.org.&amp;lt;ref&amp;gt;https://netzpolitik.org/2012/gratis-bild-den-springer-verlag-effektiv-zurucktrollen/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinem Beispiel folgten mehrere tausend Leser, was zeitweise zu einer Überfüllung der Posteingänge führte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://netzpolitik.org/2012/gratis-bild-den-springer-verlag-effektiv-zurucktrollen/#comment-467017&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Axel-Springer-Verlag reagierte mit einer zweiseitigen Antwort aus dessen Datenschutzabteilung, in dem Neumann und den Nachahmern E-Mail-Bombing und [[Computersabotage]] vorgeworfen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://netzpolitik.org/2012/springer-verlag-wehrt-sich-gegen-datenschutz-auskunft/&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verlag weigerte sich darüber hinaus, den Gegnern das [[Recht auf Selbstauskunft]] einzuräumen, sofern sie nicht eine Kopie ihres Personalausweises einreichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Schreiben wurde behauptet, das Vorgehen sei mit dem Berliner [[Alexander Dix|Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit]] abgesprochen. Eine Nachfrage ergab, dass diese Behauptung nicht den Tatsachen entsprach und führte zu einer aufsichtsrechtlichen Prüfung des Vorgehens des Verlages&amp;lt;ref&amp;gt;https://netzpolitik.org/2012/etappensieg-email-drohung-des-springer-verlags-wird-aufsichtsrechtlich-gepruft/&amp;lt;/ref&amp;gt; durch den Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit. Der Verlag begann umgehend, die von den Gegnern geforderten Prüfungen durchzuführen und entsprechende Auskünfte zu versenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wurde weder gegen Neumann noch gegen Beteiligte Anzeige wegen Computersabotage erstattet, da eine solche kaum Aussicht auf Erfolg gehabt hätte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.lawblog.de/archives/2012/07/12/gratis-bild-springer-wirft-verweigerern-straftaten-vor/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:E-Mail]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Netzkultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seimi1</name></author>
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