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	<title>Maikong - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:52:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maikong&amp;diff=48560&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Haplochromis: dt. Name nach: All the Mammals of the World. Lynx Edicions, Juni 2023, ISBN 978-84-16728-66-4</title>
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		<updated>2023-07-17T15:59:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;dt. Name nach: All the Mammals of the World. Lynx Edicions, Juni 2023, ISBN 978-84-16728-66-4&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Maikong&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Cerdocyon thous&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1766)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Cerdocyon&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Charles Hamilton Smith|C. H. Smith]], 1839&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Echte Hunde&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Canini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Hunde&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Canidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Hundeartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Caniformia&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Raubtiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Carnivora&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Crab-eating Fox (cropped).JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maikong&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Cerdocyon thous&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krabbenfuchs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Savannenfuchs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist der häufigste [[Hunde|Wildhund]] [[Südamerika]]s. Er ist über weite Teile Südamerikas östlich der [[Anden]] und nördlich [[Patagonien]]s verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
In Gestalt und Größe gleicht der Maikong den meisten anderen Füchsen. Er hat eine [[Kopf-Rumpf-Länge]] von 70 bis 75&amp;amp;nbsp;cm, hinzu kommen knapp 30&amp;amp;nbsp;cm [[Schwanz]]. Sein Fell ist oberseits graubraun und unterseits weiß gefärbt. Im Bereich des Gesichts und der Beine hat es manchmal einen rötlichen Anflug. Die Spitzen von Ohren und Schwanz sind schwarz. Die [[Zahnformel]] ist 3/3-1/1-4/4-3/3=44.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wilde Hunde&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lucia Soler |Hrsg=Udo Gansloßer, Claudio Silleo-Zubiri |Titel=Wilde Hunde |Verlag=Filander Verlag |Datum=2006 |ISBN=3-930831-63-5 |Kapitel=Der Krabbenfuchs |Seiten=131 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Crab-eating Fox area.png|mini|hochkant|Verbreitungsgebiet des Maikong entsprechend IUCN.]]&lt;br /&gt;
Der Maikong hat unterschiedliche Lebensräume erobert. Man findet ihn in Savannen, Prärien, in den Chaco- und Dornbuschländern, in lichten und geschlossenen Baumbeständen sowie den Wäldern der Subtropen, in Übergangswäldern, den Araukarien- und den Bergregenwäldern:&amp;lt;ref name=&amp;quot;wilde Hunde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet des Maikong erstreckt sich von den Küsten- und Bergregionen des nördlichen [[Kolumbien]] und [[Venezuela]] nach [[Guyana]], [[Suriname]] und [[Französisch-Guayana]]. Die Vorkommen in Französisch-Guayana sind dabei bislang noch nicht wissenschaftlich überprüft, während aus Guyana und Suriname nur wenige Sichtungen bekannt sind. Ein weiteres, vom ersten getrenntes Gebiet reicht von den Küstenwäldern am Atlantischen Ozean in [[Brasilien]] bis in die östlichen [[Anden]] in [[Bolivien]], nach Süden über [[Paraguay]] bis zur Provinz [[Entre Ríos (Provinz)|Entre Ríos]] in [[Argentinien]] und nach [[Uruguay]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; Im amazonischen Tiefland ist sein Verbreitungsgebiet eingeschränkt auf die Gebiete nordöstlich des [[Amazonas]] und des [[Rio Negro (Amazonien)|Rio Negro]], südöstlich des Amazonas und [[Rio Araguaia]] sowie südlich des [[Río Beni]] in Bolivien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cerdocyon thous, Colombia.JPG|mini|links|Jungtier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der englische Name dieses Fuchses, &amp;#039;&amp;#039;Crab-eating Fox&amp;#039;&amp;#039;, legt eine Ernährung des Maikongs von Krebsen nahe. Tatsächlich hat man in Feuchtgebieten Paraguays manche Maikongs beobachtet, die sich auf solche Kost spezialisiert hatten, doch es ist für die Art nicht typisch. Als [[omnivor]]er Canide stehen auf seinem Speisezettel Mäuse, Vögel, Eidechsen, Frösche, Fische und Insekten, ebenso pflanzliche Beikost wie Früchte und Beeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maikongs sind nacht- und dämmerungsaktiv. Sie leben in monogamen Paarbindungen. Ihr Wurf umfasst drei bis sechs [[Welpe]]n, die von beiden Partnern umsorgt werden. Die Tragezeit liegt zwischen 52 und 59 Tagen. Die Welpen werden im Alter von 9 Monaten geschlechtsreif. Im Freiland werden Würfe einmal im Jahr beobachtet. Erwachsene haben geringe Streifgebiete im Bereich von 0,6 bis 0,9 Quadratkilometern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wilde Hunde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
{{userboxtop|toptext=Phylogenetische Systematik der südamerikanischen Hunde nach Lindblad-Toh et al. 2005&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lindblad-Toh et al. 2005&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Klade|style=font-size:75%;line-height:100%&lt;br /&gt;
    |label1=&amp;amp;nbsp;Südamerikanische Hunde&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
    |1={{Klade&lt;br /&gt;
           |1={{Klade&lt;br /&gt;
                  |1=&amp;amp;nbsp;[[Kurzohrfuchs]] (&amp;#039;&amp;#039;Atelocynus microtis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                  |2={{Klade&lt;br /&gt;
                         |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maikong&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Cerdocyon thous&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                         |2=&amp;amp;nbsp;Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Lycalopex]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
                            }}&lt;br /&gt;
                     }}&lt;br /&gt;
           |2={{Klade&lt;br /&gt;
                  |1=&amp;amp;nbsp;[[Mähnenwolf]] (&amp;#039;&amp;#039;Chrysocyon brachyurus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                  |2=&amp;amp;nbsp;[[Waldhund]] (&amp;#039;&amp;#039;Speothos venaticus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
       }}&lt;br /&gt;
       }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{userboxbottom}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maikong wird als einzige Art der damit monotypischen Gattung &amp;#039;&amp;#039;Cerdocyon&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der Hunde zugeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot; /&amp;gt; Die wissenschaftliche [[Erstbeschreibung]] erfolgte 1766 durch [[Carl von Linné]] als &amp;#039;&amp;#039;Canis thous&amp;#039;&amp;#039;; er ordnete ihn entsprechend in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Wolfs- und Schakalartige|Canis]]&amp;#039;&amp;#039; ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berta 1982&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Vorstellung der [[Genom]]sequenz des [[Haushund]]es wurde von Lindblad-Toh et al. 2005 eine phylogenetische Analyse der [[Hunde]] (Canidae) veröffentlicht. Im Rahmen dieser Darstellung wurde der Maikong auf der Basis molekularbiologischer Daten als [[Schwesterart]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Lycalopex]]&amp;#039;&amp;#039; identifiziert. Der ebenfalls in Südamerika beheimatete [[Kurzohrfuchs]] (&amp;#039;&amp;#039;Atelocynus microtis&amp;#039;&amp;#039;) wurde als Schwesterart dieser Gruppe dargestellt, weitere Arten der Klade sind der [[Waldhund]] (&amp;#039;&amp;#039;Speothos venaticus&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Mähnenwolf]] (&amp;#039;&amp;#039;Chrysocyon brachyurus&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lindblad-Toh et al. 2005&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind 5 Unterarten offiziell anerkannt:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;C.t.thous&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;C.t.azarea&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;C.t.entrerianos&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;C.t.aquila&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;C.t.germanus&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;wilde Hunde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedrohung und Schutz ==&lt;br /&gt;
[[CITES]] Anhang 2 enthält den Krabbenfuchs. In Argentinien ist die Art 2002 in die Rote Liste als &amp;#039;&amp;#039;potential vulnerable&amp;#039;&amp;#039; (möglicherweise gefährdet) aufgenommen, ebenso in Kolumbien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wilde Hunde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Art wird von der [[IUCN|International Union for Conservation of Nature and Natural Resources]] (IUCN) aufgrund der Bestandsgröße und des großen Verbreitungsgebietes in anderen Landern als nicht gefährdet (least concern) eingestuft. Innerhalb ihrer Verbreitungsgebiete ist der Maikong relativ häufig und zeichnet sich durch eine opportunistische Lebensweise aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berta 1982&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Annalisa Berta |Titel=Cerdocyon thous |Sammelwerk=[[Mammalian Species]] |Band=186 |Datum=1982 |Seiten=1–4 |Online=[http://www.science.smith.edu/msi/pdf/i0076-3519-186-01-0001.pdf Volltext] |Format=PDF |KBytes=372}} {{Webarchiv |url=http://www.science.smith.edu/msi/pdf/i0076-3519-186-01-0001.pdf |text=Volltext |wayback=20160304052730 |archiv-bot=2019-04-29 04:51:30 InternetArchiveBot}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{IUCN|Year=2011|ID=4248|ScientificName=Cerdocyon thous|YearAssessed=2008|Assessor=O. Courtenay, L. Maffei|Download=29. Mai 2012}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lindblad-Toh et al. 2005&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kerstin Lindblad-Toh et al.: &amp;#039;&amp;#039;Genome sequence, comparative analysis and haplotype structure of the domestic dog.&amp;#039;&amp;#039; Nature 438, Dezember 2005; Seite 803–819. ([http://www.nature.com/nature/journal/v438/n7069/abs/nature04338.html Abstract]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Don E. Wilson &amp;amp; DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[http://www.departments.bucknell.edu/biology/resources/msw3/browse.asp?s=y&amp;amp;id=14000783 Cerdocyon]&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Mammal Species of the World. A Taxonomic and Geographic Reference (3rd ed).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Annalisa Berta&lt;br /&gt;
   |Titel=Cerdocyon thous&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Mammalian Species]]&lt;br /&gt;
   |Band=186&lt;br /&gt;
   |Datum=1982&lt;br /&gt;
   |Seiten=1–4&lt;br /&gt;
   |Online=[http://www.science.smith.edu/msi/pdf/i0076-3519-186-01-0001.pdf Volltext]&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=372}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cerdocyon thous}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2011|ID=4248|ScientificName=Cerdocyon thous|YearAssessed=2008|Assessor=O. Courtenay, L. Maffei|Download=29. Mai 2012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Haplochromis</name></author>
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