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	<title>Maienfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Maasikaru: /* Tourismus */</title>
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		<updated>2026-01-29T11:12:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Tourismus&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|beschreibt die Gemeinde Maienfeld in der Schweiz; Maienfeld ist auch ein Ortsteil der Gemeinde [[Waldthurn]] in Bayern.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Maienfeld&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Maienfeld 2016.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Maienfeld COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Maienfeld Oktober 2020.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Maienfeld, Sicht von Osten, im Vordergrund [[Schloss Brandis (Maienfeld)|Schloss Brandis]]&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Landquart&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Landquart&lt;br /&gt;
| BFS = 3953&lt;br /&gt;
| PLZ = 7304&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.008054&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.531111&lt;br /&gt;
| HÖHE = 504&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 32.37&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.maienfeld.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maienfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{rmS|{{Audio|Roh-Maiavilla.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Maiavilla&amp;#039;&amp;#039;}}}}) ist eine [[Politische Gemeinde|Gemeinde]] im [[Schweiz]]er Kanton [[Kanton Graubünden|Graubünden]]. Der von [[Weinberg|Rebbergen]] umgebene Ort liegt am Fuss des [[Falknis]] in der [[Bündner Herrschaft]], die Teil der [[Region Landquart]] ist. Im Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Heidi (Roman)|Heidi]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Johanna Spyri]] ist es der Ankunftsort der Protagonistin in der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maienfeldschlossbrandis.jpg|mini|links|[[Schloss Brandis (Maienfeld)|Schloss Brandis]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maienfeld Stedtli.jpg|mini|links|Ortskern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Salenegg.jpg|mini|links|[[Schloss Salenegg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maienfeld2007.JPG|mini|Sprecher-Hof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maienfeld Zentrum.jpg|mini|Zentrum mit dem Rathaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Maienfeld v. S. W. aus 400 m-Inlandflüge-LBS MH01-003834.tif|mini|Historisches Luftbild aus 400 m von [[Walter Mittelholzer]] von 1924]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maienfeld liegt acht Kilometer südöstlich von Sargans im unteren Churer Rheintal und wird auch «die dritte Stadt am [[Rhein]]» genannt. Das Gemeindegebiet grenzt im Westen an die Gemeinde [[Bad Ragaz]] ([[Kanton St. Gallen]]), im Westen und Norden an Gebiete der Gemeinde [[Fläsch]] (Kanton Graubünden), im Norden an Gebiete der Gemeinden [[Balzers]], [[Triesen]] und [[Schaan]] ([[Fürstentum Liechtenstein]]), [[Nenzing]] ([[Österreich]]), im Osten an die Gemeinde [[Seewis im Prättigau]], im Südosten an die Gemeinden [[Jenins]] und [[Malans GR|Malans]], im Süden an Gebiete der Gemeinden [[Landquart GR|Landquart]] und [[Zizers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt auf der rechten Talseite des Rheins am Fuss des [[Falknis]] und besteht aus dem Städtchen, Bovel, Rofels und St. Luzisteig. Diese ist ein Passübergang ins Fürstentum Liechtenstein mit der [[Festung St. Luzisteig]] aus dem 18. Jahrhundert, die heute noch als Kaserne der [[Schweizer Armee]] genutzt wird. Die alte Walsersiedlung Stürfis wurde 1633 aufgegeben und in eine [[Maienfelder Alpen|Alp der Stadt Maienfeld]] umgewandelt, die Bewohner nach Rofels umgesiedelt. Die Walsersiedlung Guscha war bis 1969 bewohnt, als die zwei letzten ansässigen Familien nach dem Verkauf des Landes an die Armee als Übungsgelände wegzogen. Zwischen Maienfeld und Jenins liegt das Bachbett der [[Teilerrüfi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom gesamten Gemeindegebiet von 3237 ha sind 1433 ha landwirtschaftliche Nutzflächen. Der grösste Teil davon besteht aus Ackerland und Maiensässen (737&amp;amp;nbsp;ha), doch dienen 122&amp;amp;nbsp;ha dem Reb-, Obst- und Gartenbau. 1034 ha des Gemeindeareals sind von Wald und Gehölz bedeckt. Nebst 596&amp;amp;nbsp;ha unproduktiver Fläche (meist Gebirge) werden 174&amp;amp;nbsp;ha als Siedlungsfläche genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 23. Oktober 1977 bestand eine sogenannte [[Kommunanz]] in Form des [[Gemeinschaftsgebiet Maienfeld-Fläsch|Gemeinschaftsgebietes Maienfeld-Fläsch]], das den Gemeinden Fläsch und Maienfeld gemeinsam gehörte.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Maienfelder Alpen}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf Gemeindegebiet wurden prähistorische Funde gemacht. Erstmals erwähnt wird Maienfeld im 4. Jahrhundert als &amp;#039;&amp;#039;[[Magia]]&amp;#039;&amp;#039; auf der [[Peutingersche Tafel|Peutingerschen Tafel]], 801–805 als &amp;#039;&amp;#039;[[Lupinis]]&amp;#039;&amp;#039;. Magia war wohl [[Römisches Reich|römische]] Station an den historischen Strassen im [[Alpenrheintal|Rheintal]], an der Verzweigung des Wegs nach [[Zürich]] &amp;#039;&amp;#039;([[Turicum]])&amp;#039;&amp;#039; und [[Bregenz]] &amp;#039;&amp;#039;([[Brigantium]])&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrum der Herrschaft Maienfeld war das im 13. Jahrhundert auf Eigengut durch die [[Herren von Aspermont]] erbaute [[Schloss Brandis (Maienfeld)|Schloss Brandis]], damals Schloss Maienfeld genannt. Es kam von 1342 bis 1355 an die Herren von [[Burg Niederwindegg|Windegg]] und ab 1355 an Graf Friedrich V. von [[Toggenburger|Toggenburg]], welcher die Burg erweiterte und stark befestigte. 1437 kam die Herrschaft an die [[Freiherren von Brandis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Ortsbild ist geprägt durch Wiederaufbauten nach drei historischen Stadtbränden. Nach Angaben des Chronisten Ulrich Campell von 1570 zerstörte ein Grossbrand 1458 die Stadt gänzlich, ausser drei Privathäusern und den durch Graf Friedrich VII. von Toggenburg ausgebauten Schlosspalast. Weitere Brände erfolgten während der Bündner Wirren 1622 und danach 1720. Das heute sehenswerte Stadtbild zeigt noch Teile der ehemaligen Stadtmauer und die ausserhalb des alten Stadtkerns dazugebauten Palazzi sowie die in der Neuzeit errichteten Siedlungsbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Stadtrecht]] ist 1434 erstmals dokumentiert, das [[Marktrecht]] lag jedoch bei [[Malans GR|Malans]]. Traditionell wird Maienfeld auch heute noch Stadt genannt, der zentrale Platz ist das «Städtli». Seit 1436 war Maienfeld Mitglied des [[Drei Bünde|Zehngerichtebunds]], 1438 schloss es einen Stadtrechtsvertrag mit den Freiherren von Brandis. Diese waren von 1416 bis 1510 Landesherren von Maienfeld zusammen mit der Grafschaft Vaduz und der Herrschaft Schellenberg im heutigen [[Liechtenstein]]. 1499 wurde Maienfeld im Zuge des [[Schwabenkrieg]]es von den Eidgenossen und Bündnern besetzt. Dabei gerieten die Freiherren in Gefangenschaft. 1510 kauften die Drei Bünde Maienfeld von den Freiherren von Brandis. Damit waren die Maienfelder einerseits als Mitglied des Zehngerichtsbundes Landesherren, anderseits aber Untertanen der Drei Bünde, da Maienfeld Teil einer «[[Gemeine Herrschaft|Gemeinen Herrschaft]]» der Drei Bünde mit Namen «Bündner Herrschaft» war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://historisches-lexikon.li/Maienfeld &amp;#039;&amp;#039;Maienfeld.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die Herrschaften Schellenberg und Vaduz an die [[Grafen von Sulz]] verkauft wurden, entstand die heutige Landesgrenze zwischen Liechtenstein und der Schweiz in der Nähe des [[St.&amp;amp;nbsp;Luzisteig]]. Maienfeld wurde zur Grenzstadt. 1803 kam es mit dem Beitritt der Drei Bünde zur Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 14. Jahrhundert wanderten [[Walser]] in der Umgebung der Stadt ein und gründeten mehrere Siedlungen, die als &amp;#039;&amp;#039;Walsergemeinde Berg&amp;#039;&amp;#039; Teil der Stadt wurden. Ihre Bewohner wurden erst Jahrhunderte später ins Stadtbürgerrecht aufgenommen. Zu diesen Siedlungen gehören [[Rofels]], Bovel, [[Guscha GR|Guscha]], [[Stürfis]] und Vatscherin («Hölzli»), die beiden letzteren heute [[Wüstung]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Moser: &amp;#039;&amp;#039;Ein verschwundenes Bündnerdorf: die freien Walser auf Stürfis, Vatscherinenberg, Rofels und Guscha (Mutzen).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bündnerisches Monatsblatt.&amp;#039;&amp;#039; Band 1915, Heft 3, [[doi:10.5169/seals-395876]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maienfeld, bis zu diesem Zeitpunkt [[Bündnerromanisch|rätoromanisch]], wurde im 16. Jahrhundert germanisiert. Die [[Reformation]] wurde schon 1529 eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bau der [[Bahnstrecke Chur–Rorschach|Rheintallinie]] von [[St. Gallen]] nach Chur Mitte des 19. Jahrhunderts, kurze Zeit später mit Abzweigung nach Zürich, verlor die Stadt an Bedeutung für den Personen- und Güterverkehr. Die Funktion als regionales Zentrum ging an die nahegelegenen Orte [[Bad Ragaz]], [[Sargans]] und [[Landquart GR|Landquart]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = CHE Maienfeld COA.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Blau drei (2:1) gestellte sechszackige goldene [[Stern (Heraldik)|Sterne]]&lt;br /&gt;
| Zusatz =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Von den 2432 Bewohnern am Ende des Jahres 2004 waren 2208 (=&amp;amp;nbsp;91 %) Schweizer Staatsangehörige. Bei der Volkszählung 2000 gaben als Hauptsprache 92 % Deutsch an (häufigste Hauptsprache), 1,5 % Portugiesisch (zweithäufigste) und 1,5 % Rätoromanisch (dritthäufigste).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:300px; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;8&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850 || 1900 || 1950 || 2000 || 2004|| 2020|| 2021&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1232 || 1240 || 1568 || 2368 || 2432|| 3005|| 3078&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maienfeldvorstadt.JPG|mini|x230px|Vorstadtgasse]]&lt;br /&gt;
Maienfeld ist Standort einer [[Primarschule]] (1. bis 6. Schuljahr) für die Gemeinde Maienfeld sowie eines [[Sekundarstufe I|Kreisschulzentrums]] mit einer [[Sekundarschule|Sekundar-]] und Realschule (7. bis 9. Schuljahr) für die Gemeinden Fläsch, Maienfeld und Jenins (einstiger [[Bündner Herrschaft|Kreis Maienfeld]] ohne Gemeinde Malans).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Schulkinder im Jahr 2021&lt;br /&gt;
!Primarschüler&lt;br /&gt;
!Kreisschüler&lt;br /&gt;
!Kindergärtner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|166&lt;br /&gt;
|78&lt;br /&gt;
|71&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
In Maienfeld liegt zudem das interkantonale &amp;#039;&amp;#039;Bildungszentrum Wald Maienfeld,&amp;#039;&amp;#039; in dem Fachleute für Wald und Landwirtschaft ausgebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Falknis über Rebberg.jpg|mini|Über den Rebbergen der Falknis]]&lt;br /&gt;
Der Weinbau spielt seit alters her eine wichtige Rolle und ist der grösste Wirtschaftszweig. Das Weingut [[Schloss Salenegg]] gilt als ältestes noch bestehendes Weingut Europas.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.schloss-salenegg.ch/DE/Default.asp?idFolder=%7B045B98CD-F50E-4A1E-BA5E-39292FAA7815%7D |text=Zukunft ist Herkunft |wayback=20160324214723 |archiv-bot=2019-04-29 04:23:28 InternetArchiveBot}} auf der Website von Schloss Salenegg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hauptsorte ist der [[Spätburgunder|Blauburgunder]] (Pinot Noir), der früher unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Beerliwein&amp;#039;&amp;#039; verkauft wurde; heute ist dieser Name nur noch selten zu finden. An zweiter Stelle folgt der [[Riesling-Silvaner]], gefolgt von [[Weissburgunder]] (Pinot Blanc), [[Chardonnay]] und [[Grauburgunder]] (Pinot Gris). In Maienfeld wird eine Rebfläche von 108,9 ha bewirtschaftet (Graubünden total: 418,5&amp;amp;nbsp;ha). Sie ist damit die grösste Weinbaugemeinde im Kanton Graubünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrige Landwirtschaft besteht aus Ackerbau und Viehwirtschaft. Es gibt einige kleinere Industriebetriebe. Ein grosser Teil der in Maienfeld wohnhaften Arbeitsbevölkerung pendelt zur Arbeit in die nächstgelegenen grösseren Ortschaften resp. Städte wie bspw. [[Chur]], [[Landquart GR|Landquart]], [[Sargans]] oder [[Bad Ragaz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2005-Maienfeld-Heidihaus.jpg|mini|Sogenanntes &amp;#039;&amp;#039;Heidihaus&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Seit der Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Heidi (Roman)|Heidi]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Johanna Spyri]] erschienen ist, gilt die Gemeinde als Heimatort dieser Romanfigur. Der Ortsteil Rofels wird oft auch als &amp;#039;&amp;#039;Heididörfli&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Der Heiditourismus führt Touristen aus aller Welt in die Gemeinde. 500 Höhenmeter oberhalb des Städtchens liegt die «Heidialp» auf dem Ochsenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den «Hausberg» Falknis auf dem Gemeindegebiet von Fläsch und zahlreiche andere Berge in der Umgebung können Bergtouren unternommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wichtigen Ort der [[Bündner Herrschaft]] besuchen jährlich zahlreiche nationale und internationale Touristen sowohl die Altstadt als auch die nähere Umgebung inklusive der Maienfeld umgebenden Rebberge. Maienfeld verfügt über Beherbergungsmöglichkeiten unterschiedlicher Grösse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Brandis.jpg|mini|[[Schloss Brandis (Maienfeld)|Schloss Brandis]]]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Maienfeld}}&lt;br /&gt;
Die Altstadt mit Resten der Stadtmauer, das [[Schloss Brandis (Maienfeld)|Schloss Brandis]] (mit Bildern des [[Waltensburger Meister]]s) sowie das [[Schloss Salenegg]] sind im [[Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz]] als von nationaler Bedeutung aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Inventaire suisse des biens culturels d’importance nationale et régionale.&amp;#039;&amp;#039; 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten des Stadtkerns steht die [[Amanduskirche (Maienfeld)|Amanduskirche]], ein spätbarocker Bau aus den Jahren 1721–1724. Das Schloss Salenegg oberhalb von Maienfeld ist seit Jahrhunderten im Besitz der Familie [[Gugelberg von Moos (Adelsgeschlecht)|Gugelberg von Moos]]. Weitere Herrensitze im Ortskern gehören bis heute den Bündner Adelsgeschlechtern [[Salis (Adelsgeschlecht)|von Salis]] (Salis-Haus, um 1650) und [[Sprecher von Bernegg (Adelsgeschlecht)|Sprecher von Bernegg]]. Letztere bewohnen den ehemaligen „Brügger-Hof“, heute „Sprecher-Hof“, den Andreas von Brügger (1588–1653), aus alter Churer Magistratenfamilie stammend und 1628 geadelt, als Pächter der Landvogtei Maienfeld (1630–37) erbaut hat. Er war Oberst in französischen Diensten, kämpfte in den [[Bündner Wirren]] gegen Österreich-Spanien und für die Rückeroberung des Veltlins und war Gesandter der [[Drei Bünde]] in Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine naturkundliche Sehenswürdigkeit ist der jahrhundertealte Eichenwald nördlich des Städtchens (oberhalb der Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Bovel&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bündner Herrschaft.jpg|mini|Bündner Herrschaft bei Maienfeld]]&lt;br /&gt;
Maienfeld liegt an der [[Hauptstrasse 28]] von Landquart über die St. Luzisteig nach Balzers sowie an der Autobahn [[A13 (Schweiz)|A13]]. Auf Gemeindegebiet liegen die [[Anschlussstelle (Autobahn)|Ausfahrt]] 13 (Maienfeld) und Teile der Ausfahrt 14 (Landquart) sowie der [[Autobahnraststätte]] &amp;#039;&amp;#039;Heidiland&amp;#039;&amp;#039;. Die [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]-Bahnstrecke von Chur nach Sargans und weiter nach [[St. Gallen]] oder [[Zürich]] bedient den [[Bahnhof Maienfeld]] im Halbstundentakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen und Brauchtum ==&lt;br /&gt;
Jährlich im Oktober findet das [[Internationales Pferderennen Maienfeld Bad Ragaz|Internationale Pferderennen Maienfeld Bad Ragaz]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wie in ganz Graubünden und weit darüber hinaus einst auch in Maienfeld geübte Osterbrauch des [[Ostereierschieben#Eierschieben in anderen Orten|Eiertrööla]],&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. hierzu &amp;#039;&amp;#039;[[Atlas der schweizerischen Volkskunde]],&amp;#039;&amp;#039; 2. Teil. Basel 1962, Karte 181 und Kommentar 166–167.&amp;lt;/ref&amp;gt; das jeweils am Ostersonntag auf dem &amp;#039;&amp;#039;Eierbühel&amp;#039;&amp;#039; (Eierhügel) zwischen Rofels und Bovel stattfand, ist heute in Vergessenheit geraten und wird nur noch sehr vereinzelt von Familien im Ort gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Höhepunkt im Herbst ist der Wimmlet, wie die Lese der Trauben auch genannt wird. Im September und Oktober helfen dann jeweils bunte Gruppen aus Freunden, Bekannten aber auch Externen den Weinbauern dabei, die Ernte einzufahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter Maienfelds ===&lt;br /&gt;
* [[Johannes Comander]] (um 1484–1557), Theologe und Reformator&lt;br /&gt;
* [[Hortensia Gugelberg von Moos]] (1659–1715), Ärztin und Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Michael Kuoni]] (1839–1891), Chef des Eidg. Telegraphenbüros und Mundartautor&lt;br /&gt;
* [[Theophil Sprecher von Bernegg]] (1850–1927), Generalstabschef der Schweizerischen Armee während des Ersten Weltkrieges&lt;br /&gt;
* [[Laura von Albertini]] (1853–1909), Graphologin&lt;br /&gt;
* [[Hermann Mooser]] (1891–1971), Biologe und Mediziner&lt;br /&gt;
* [[Fritz Tanner]] (1923–1996), Theologe und Eheberater&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Konrad Grebel]] (1498–1526), Mitbegründer der Täuferbewegung, verstarb in Maienfeld an der Pest&lt;br /&gt;
* [[Johann Conrad Meyer]] (1544–18. Juni 1604), Bürgermeister in Schaffhausen, flüchtete nach einem Konkurs nach Maienfeld und wurde Schullehrer&lt;br /&gt;
* [[Bartholomäus Anhorn der Ältere]] (1566–1642), evangelisch-reformierter Pfarrer und Historiker in Graubünden und Appenzell, in Maienfeld 1596–1621&lt;br /&gt;
* Antonio Molina (* um 1585 in [[Buseno]]; † nach 29. Dezember 1650 ebenda), Sohn des Orazio, studierte in [[Paris]], Oberst im Dienst der Franzosen, Oberbürgermeister in [[Traona]] (1613–1615), Landvogt in Maienfeld (1630–1631) (1641–1643)&amp;lt;ref&amp;gt;Lorenz Joos: &amp;#039;&amp;#039;Anton Molina.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 8, Supplement. Attinger, Neuenburg 1934, S.&amp;amp;nbsp;115 (PDF; [https://biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz/Macheret_Z_116_231.pdf Digitalisat]), abgerufen am 9. Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|16889|Anton Molina|Autor=Ursus Brunold|Datum=2010-12-02|Abruf=2020-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=qgi-001:2000:69#174 Antonio Molina] auf e-periodica.ch/digbib (abgerufen am 9. Januar 2017).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[John Knittel]] (1891–1970), Schriftsteller, lebte nach 1938 in Maienfeld&lt;br /&gt;
* [[Hansjörg Trachsel]] (* 1948), Politiker, wohnt in Maienfeld&lt;br /&gt;
* [[Heinz Nigg]] (* 1949), Ethnologe und Kulturvermittler, Bürger von Maienfeld und Zürich&lt;br /&gt;
* [[Armon Orlik]] (* 1995), Schwinger, wohnt in Maienfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Meyenfeld |Band=1 |Seite=84–85}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|1606|Maienfeld (Gemeinde)|Autor=Adolf Collenberg}}&lt;br /&gt;
* [[Südostschweiz (Zeitung)|Die Südostschweiz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden des Kantons Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Rüegger, Chur / Zürich 2003, ISBN 3-7253-0741-5 (Beschreibung von 208 Gemeinden des Kantons zum Jubiläum «200 Jahre Graubünden»).&amp;lt;!-- Seite ??? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Horst F. Rupp: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Maienfeld und seine Fresken.&amp;#039;&amp;#039; Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg i.&amp;amp;nbsp;A. 2020, ISBN 978-3-95976-297-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.maienfeld.ch/ Offizielle Website der Stadt Maienfeld]&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/schweiz/maienfeld_sm/object.php Stadtbefestigung Maienfeld] bei &amp;#039;&amp;#039;Burgenwelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{ISOS|2096|Maienfeld|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|6289|St. Luzisteig, Alte Zollstation (Fläsch/Maienfeld)|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bündner Herrschaft]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ort am Alpenrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Churer Rheintal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maasikaru</name></author>
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