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	<title>Mahnmal Neckarzimmern - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T07:54:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;YMS: Format</title>
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		<updated>2024-08-01T16:35:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mahnmal Neckarzimmern.JPG|miniatur|Zentrale Bodenskulptur mit inzwischen aufgestellten Erinnerungssteinen, Gelände der Tagungsstätte der Evangelischen Jugend in Neckarzimmern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mahnmal Neckarzimmern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erinnert an die Deportation nahezu aller Jüdinnen und Juden [[Baden (Land)|Badens]], der [[Kurpfalz|Pfalz]] und des [[Saarland]]es am 22. und 23. Oktober 1940 in das [[Camp de Gurs|Internierungslager Gurs]] im Rahmen der [[Wagner-Bürckel-Aktion]]. Es ist die einzige Gedenkstätte zu diesen Ereignissen in Baden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Mahnmal]] besteht einerseits aus einer 25 mal 25 Meter großen Bodenskulptur in Form eines  [[Davidstern]]s, die sich auf dem Gelände der Jugendbegegnungsstätte in [[Neckarzimmern]] befindet. Der zweite Teil des Konzepts sieht zu schaffende Erinnerungssteine vor –  ein Paar für jeden der 138 Orte der Region, aus denen Juden deportiert wurden –, von denen ein Stein im Ort bleibt und der andere in die zentrale Bodenskulptur integriert wird. Bis April 2018 wurden in 121 Gemeinden Erinnerungssteine gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zentrale Bodenskulptur in Neckarzimmern wurde am 23. Oktober 2005 der Öffentlichkeit übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Breisach am Rhein April 2010 1020150.jpg|miniatur|hochkant|Erinnerungsstein in [[Breisach am Rhein]], der am Ort verblieb]]&lt;br /&gt;
In jedem der 138 Orte, aus denen Juden deportiert worden sind, sollen sich Jugendgruppen oder Schulklassen mit den damaligen Ereignissen auseinandersetzen und zwei [[Gedenkstein]]e gestalten. Einer der beiden Steine soll in der Gemeinde bleiben und dort einen angemessenen Standort erhalten, der andere Stein wird Teil des zentralen Mahnmals in Neckarzimmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Künstler [[Karl Vollmer]] aus [[Gondelsheim]], von dem der Entwurf für die [[Bodenskulptur]] stammt, verweist auf den Prozesscharakter des Projekts: &amp;#039;&amp;#039;„Mit der Bodenskulptur wurde lediglich der &amp;#039;statische Teil&amp;#039; geschaffen. Der andere Teil – der dynamische – ist die Erinnerungsarbeit der Jugend in den Heimatgemeinden und die Anfertigung der Steine als Erinnerungszeichen.“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut wird das &amp;#039;&amp;#039;Ökumenische Jugendprojekt Mahnmal&amp;#039;&amp;#039; vom Evangelischen Kinder- und Jugendwerk und vom Seelsorgeamt der [[Erzbistum Freiburg|Erzdiözese Freiburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort Neckarzimmern ==&lt;br /&gt;
Das zentrale Mahnmal als Gedenkort sollte seinen Standort auf dem Gelände einer kirchlichen Einrichtung erhalten, die von vielen Jugendlichen besucht wird. Die Tagungsstätte in Neckarzimmern wurde als geeigneter Ort erachtet, zumal sie für das Projekt eine zusätzliche Symbolkraft birgt: Auf dem Gelände befand sich während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] ein Lager für [[Zwangsarbeit]]er. Die Gedenkstätte liegt auf einer Wiese oberhalb der Tagungsstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mahnmal ist frei zugänglich. Eine Informationstafel erläutert den Hintergrund und die Zielsetzung des Jugendprojektes. Es wurden Arbeitshilfen und Informationsmaterialien erstellt. Führungen sind auf Anfrage möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtlicher Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Auch andere Orte der Region Oberer Neckar waren Schauplatz [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischer]] Verfolgung. [[KZ-Häftlinge]] mussten Zwangsarbeit in den Gipsstollen für die [[Rüstungsindustrie]] leisten; zahlreiche jüdische Gemeinden fielen dem [[Rassismus|Rassenwahn]] zum Opfer – unter ihnen auch die israelitische Gemeinde Neckarzimmern, deren dort lebende Mitglieder am 22. Oktober 1940 verschleppt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Laharie, Claude: &amp;#039;&amp;#039;GURS: 1939–1945. Ein Internierungslager in Südwestfrankreich.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der Evangelischen Landeskirche in Baden, Biarritz/Karlsruhe  2005, erhältlich bei der Arbeitsstelle Frieden, EOK, Blumenstr. 1–7, 76133 Karlsruhe&lt;br /&gt;
* Stude, Jürgen: &amp;#039;&amp;#039;Das Mahnmal zur Erinnerung an die deportierten badischen Juden und Jüdinnen in Neckarzimmern,&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für badische Kirchen- und Religionsgeschichte&amp;#039;&amp;#039; (2007), S. 279–287, ISBN 978-3-17-019791-6.&lt;br /&gt;
* Teschner, Gerhard J.: Die Deportation der badischen und saarpfälzischen Juden am 22. Oktober 1940. Vorgeschichte und Durchführung der Deportation und das weitere Schicksal der Deportierten bis zum Kriegsende im Kontext der französischen Judenpolitik, Frankfurt a. M. u. a. 2002, ISBN 978-3-631-39509-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://mahnmal.kja-freiburg.de/ Mahnmal Projekt] der Erzdiözese Freiburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.ekiba.de/2394.php|wayback=20120929041141|text=Jugendprojekt Mahnmal – Ein Projekt gegen das Vergessen der Evangelischen Landeskirche Baden}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.alemannia-judaica.de/neckarzimmern_mahnmal.htm Mahnmal Neckarzimmern] auf &amp;#039;&amp;#039;Allemannia Judaica.de&amp;#039;&amp;#039;, Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=49.324045|EW=9.143393|type=landmark|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdische Geschichte (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustgedenkstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neckarzimmern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendarbeit]]&lt;/div&gt;</summary>
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