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	<title>Mahmud Taleghani - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T05:08:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mahmud_Taleghani&amp;diff=1015189&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-29344: /* Leben und Wirken */</title>
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		<updated>2026-01-02T13:21:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mahmud Taleghani&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Mahmoud Taleghani&amp;#039;&amp;#039; ({{faS|محمود طالقانی&amp;amp;lrm;}}; * [[1911]]/1914 in Galird bei [[Taleghan]] im Bezirk [[Taleghan (Verwaltungsbezirk)|Taleghan]]; † [[9. September]] [[1979]] in [[Teheran]]) war ein [[iran]]ischer [[Zwölfer-Schia|schiitischer]] [[Mudschtahid]] und Politiker. Er war Verfechter des „islamischen Sozialismus“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mohamed Aslam Haneef |Titel=Contemporary Islamic Economic Thought |TitelErg=A Selected Comparative Analysis |Verlag=S. Abdul Majeed &amp;amp; Company for Ikraq |Datum=1995 |Sprache=en |Umfang=156 |ISBN=9789839960440 |Seiten=93 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er entstammt einer Handwerkerfamilie aus dem Norden Irans und studierte Theologie an den berühmten schiitischen Hochschulen in Qom und Nagaf ([[Nadschaf]]), wo er von seinen Lehrern die Kompetenz des [[Idschtihād]] zugesprochen bekam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Seine Tochter [[Azam Taleghani]] war sehr aktiv als Politikerin und Frauenrechtlerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Ab 1938 wirkt er als Lehrer für Theologie in [[Teheran]] und versuchte, die in Opposition zum Schah stehende Jugend durch eine gegenwartsnahe Interpretation des Korans von einem Abdriften zum Kommunismus abzuhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gegner des [[Mohammad Reza Pahlavi|Schah-Regimes]] wurde Taleghani während der [[Unruhen im Iran im Juni 1963]] erstmals verhaftet und zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Später wurde er wegen Unruhestiftung erneut verhaftet und zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Im Rahmen einer Politik der nationalen Versöhnung von Premierminister [[Dschafar Scharif-Emami]] wurde er im Oktober 1978 freigelassen. Taleghani galt bis zur Rückkehr [[Ruhollah Chomeini]]s als einer der Führer der [[Islamische Revolution|islamischen Revolution]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taleghani betonte die Notwendigkeit des [[Dschihad]] gegen einen tyrannischen Herrscher. Wahrer Dschihad war für ihn der Kampf für die Befreiung der Massen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AbediLegenhausenVI&amp;quot;&amp;gt;Mehdi Abedi, Gary Legenhausen: &amp;#039;&amp;#039;Jihād and shahādat struggle and martyrdom in Islam&amp;#039;&amp;#039;. The Institute for Research and Islamic Studies, Houston, Texas 1986. S. VI.&amp;lt;/ref&amp;gt; Man nannte ihn auch den &amp;#039;&amp;#039;Vater der Revolutionäre&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Vater der [[Volksmodschahedin]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt war Taleghani durch seine programmatisch eher progressive, linksgerichtete Haltung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Schmiedel |Titel=Wirtschaftsethik als Brücke zwischen westlicher Vernunftethik und islamischem Denken |Datum=2009 |Sprache=de |Umfang=476 |ISBN=9783923507610 |Seiten=339}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Taleghani meinte, dass es während der Abwesenheit des zwölften [[Imam]]s weder Regierung noch Herrscher geben dürfe. Vielmehr müssten die Massen selbst unter der Führung eines Mudschtahid ihre Angelegenheiten selbst regeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AbediLegenhausenVI&amp;quot;/&amp;gt; Als Vorsitzender der [[Expertenversammlung]] sprach er sich für eine unmittelbare Volkssouveränität aus. Doch sein überraschender Tod – er führte am Abend noch ein Gespräch mit dem sowjetischen Botschafter – verhinderte, dass er seine Ansichten über die neue Staatsform durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans-Peter Drögemüller zitierte ihn wie folgt: {{Zitat|Eine mit Härte auferlegte Religion ist im Angesicht Gottes wertlos, und wertlos daher auch für sein Volk. Ein Schleier, einer Frau mit Gewalt aufgezwungen, ist sehr viel schlimmer als überhaupt kein Schleier.|Mahmud Taleghani|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Peter Drögemüller: Iranisches Tagebuch. 5 Jahre Revolution. Hamburg 1983&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ansichten waren denen des [[Oberster Rechtsgelehrter|Revolutionsführers]] Ruhollah Chomeini entgegengesetzt. Deshalb kam 1979 in Teheran der Verdacht auf, Taleghani sei beseitigt worden. Viele sagten: „[[Mohammad Beheschti|Beheschti]] hat Taleqani umgebracht.“ Der Verdacht ließ sich jedoch weder bestätigen noch ausräumen. Drei Tage nach Taleqanis Tod beschloss die Expertenversammlung Chomeinis Prinzip der Herrschaft des [[Oberster Rechtsgelehrter|obersten Rechtsgelehrten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tochter war die 2019 gestorbene Politikerin und Abgeordnete [[Azam Taleghani]], die sich für [[Frauenrechte im Iran#Rechtliche Lage|Frauenrechte im Iran]] einsetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Natalie Amiri]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen den Welten. Von Macht und Ohnmacht im Iran.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau, Berlin 2021, ISBN 978-3-351-03880-9; Taschenbuchausgabe ebenda 2022, ISBN 978-3-7466-4030-3, S. 89–90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
The First Friday Prayers in Tehran, leading by Ayotalloah Taleghani.jpg|Taleghani beim Freitagsgebet am 16.&amp;amp;nbsp;August 1979&lt;br /&gt;
The First Friday Prayers , leading by Ayotalloah Taleghani.jpg|Freitagsgebet angeführt von Taleghani am 16. August 1979 in Teheran wenige Tage vor seinem Tod&lt;br /&gt;
The First Friday Prayers in Tehran, leading by Ayotalloah Taleghani 2.jpg|Taleghani mit [[Ebrahim Yazdi]], [[Sadegh Ghotbzadeh]], [[Haschem Sabbaghian]], [[Ahmad Sadr Hadsch-Seyyed-Dschavadi]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|Sowohl von Drögemüller als auch von Rinser fehlen Seitenangaben}}&lt;br /&gt;
* Mehdi Abedi, Gary Legenhausen: &amp;#039;&amp;#039;Jihād and shahādat struggle and martyrdom in Islam&amp;#039;&amp;#039;. The Institute for Research and Islamic Studies, Houston, Texas 1986. S. 47–80 (Stegreifvortrag über Dschihad und Martyrium, den Taleghani in Teheran hielt) &lt;br /&gt;
* [[Hans-Peter Drögemüller]]: &amp;#039;&amp;#039;Iranisches Tagebuch. 5 Jahre Revolution.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1983, ISBN 3-922611-51-6.&lt;br /&gt;
* [[Luise Rinser]]: &amp;#039;&amp;#039;Khomeini und der Islamische Gottesstaat – Eine große Idee. Ein großer Irrtum?&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-10-561201-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- WEBLINK NICHT ERREICHBAR == Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://shiastudies.net/article/english/Subpage.php?pid=115&amp;amp;filter=nevisande&amp;amp;id=94&amp;amp;noe=1 Ayatullah Sayyid Mahmud Taleqani] auf Special Site for Shia Studies Articles --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142857815|LCCN=n79124461|VIAF=199665312}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Taleghani, Mahmud}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ajatollah]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Iraner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Taleghani, Mahmud&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Taleqani, Mahmoud &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schiitischer Theologe und Reformgeistlicher des Iran&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1911 oder 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Galird]], [[Taleghan (Verwaltungsbezirk)|Taleghan]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. September 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Teheran]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-29344</name></author>
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