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	<title>Magstadt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Magstadt&amp;diff=82910&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ramona Schuck: /* Lage und Gemeindegliederung */ Seite gesichtet</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Magstadt&amp;diff=82910&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-28T13:23:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lage und Gemeindegliederung: &lt;/span&gt; Seite gesichtet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde in Baden-Württemberg. Siehe auch: [[Maxstadt]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Wappen           = DEU Magstadt COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 48/44/32/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 08/57/54/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Magstadt in BB.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Regierungsbezirk = Stuttgart&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Böblingen&lt;br /&gt;
| Höhe             = 427&lt;br /&gt;
| PLZ              = 71106&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 07159&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 08115029&lt;br /&gt;
| Adresse          = Marktplatz 1&amp;lt;br /&amp;gt;71106 Magstadt&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.magstadt.de/ www.magstadt.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Florian Glock&lt;br /&gt;
| Partei           = FDP&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Landkreis Böblingen]], die zwischen [[Sindelfingen]] und [[Renningen]] liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heidrun Hofacker, Fritz Oechslen |Hrsg=Fritz Heimberger |Titel=Achthundert Jahre Magstadt |Verlag=WEGRA historik-Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=1997 |Seiten=245}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage und Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Magstadt liegt am Rande des [[Gäu (Baden-Württemberg)|Gäus]] und am westlichen Rand des [[Glemswald]]s. Durch den Ort fließt der Planbach, der ab der Gemarkungsgrenze Magstadt/Renningen [[Rankbach]] genannt wird. Zu Magstadt gehört neben dem Hauptort selbst, die Höfe Grundhof, Talmühle und das Haus Talziegelei.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden.&amp;#039;&amp;#039; Band III: &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2, S. 114–116.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--===Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
=== Ausdehnung des Stadtgebiets ===&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Magstadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich von Magstadt liegt das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Oberes Hölzertal]]. Der östliche Teil des Stadtgebiets gehört zum [[Landschaftsschutzgebiet]] [[Glemswald]]. Nördlich der Stadt liegt das Landschaftsschutzgebiet [[Ratberg mit Umgebung]]. Die Gemeinde hat überdies Anteile an den [[FFH-Gebiet]]en [[Glemswald und Stuttgarter Bucht]] und [[Gäulandschaft an der Würm]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/6zGwbU6WV1Y7B7ygH6suQ9 Daten- und Kartendienst der LUBW.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Magstadt, Andreas Kieser.png|mini|Magstadt im Forstlagerbuch von [[Andreas Kieser]], 1681]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Magstadt (Kr. Böblingen) - LABW - Hauptstaatsarchiv Stuttgart M 700-1 Nr. 413.jpg|mini|rechts|Luftbild von Magstadt, August 1918]]&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Magstadt wurde erstmals [[1110]] in einer Urkunde des [[Kloster Hirsau|Klosters Hirsau]] genannt. Der Ort unterstand damals den Markgrafen von [[Hildrizhausen]], die ihn später an die Markgrafen von Tübingen abtraten. Über die [[Herren von Weißenstein]], die [[Herren von Roßwag]] und die Herren von Börstingen kam Magstadt 1308 an die [[Grafschaft Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Württembergische Zeit ===&lt;br /&gt;
Bis zur [[Reformation]] gehörte die Magstadter Pfarrei zum [[Landkapitel Weil der Stadt]] im [[Archidiakonat Trinitatis]] des [[Bistum Speyer|Bistums Speyer]]. 1534 setzte [[Ulrich (Württemberg)|Herzog Ulrich]] die Reformation in Württemberg durch. Im Dreißigjährigen Krieg „schrumpfte die Einwohnerzahl in Magstadt auf ein Minimum“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.magstadt.de/de/magstadt/kurzportrait-geschichte/vergangenheit |titel=Vergangenheit |hrsg=Gemeinde Magstadt |abruf=2023-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Lange Zeit gehörte Magstadt zum Amt Leonberg, ab 1767 jedoch zum [[Oberamt Böblingen]], bei dem es auch nach Gründung des [[Königreich Württemberg|Königreichs Württemberg]] 1806 blieb. 1817 wurde Magstadt das [[Marktrecht]] gewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1850 hatte Magstadt 2207 evangelische und zwei katholische Einwohner, die in 236 Haupt- und 185 Nebengebäuden lebten und arbeiteten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OAB&amp;quot;&amp;gt;[[s:Beschreibung des Oberamts Böblingen#Tabelle I.|Beschreibung des Oberamts Böblingen – Tabelle&amp;amp;nbsp;I.]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltkriegsjahr 1915 war die [[Rankbachbahn|Eisenbahnstrecke zwischen Böblingen und Magstadt]] betriebsbereit und stellte somit den Anschluss an das Streckennetz der [[Königlich Württembergische Staats-Eisenbahnen|Württembergischen Staatsbahnen]] her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1927 ließen sich in Magstadt zwei Industriebetriebe nieder: die Malzfabrik Dr. Karl Flik und das Pflanzensaftwerk Schoenenberger, wobei Letzteres noch heute besteht.&amp;lt;!-- siehe Unternehmen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NS-Zeit ===&lt;br /&gt;
Bei der Verwaltungsreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gelangte Magstadt 1938 zum Landkreis Böblingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stele Mahnmal Sinti Magstadt Enthuellung20210924 Foto Manuel Werner.jpg|mini|Mahnmal zur Erinnerung an die deportierten Magstadter Sinti|alternativtext=Eine Stele des Mahnmals in Magstadt zur Erinnerung an die nach Auschwitz-Birkenau deportierten Sinti, kurz nach der Enthüllung am 24. September 2021, Foto: Manuel Werner]]&lt;br /&gt;
Am 15. März 1943 deportierten lokale Polizisten&amp;lt;!-- Begründung unverständlich: &amp;quot;aufgrund der Organisation durch Kriminalpolizei&amp;quot; --&amp;gt; wie andernorts auch&amp;lt;ref&amp;gt;Magdalena Guttenberger, Manuel Werner: &amp;#039;&amp;#039;„Die Kinder von Auschwitz singen so laut“. Das erschütterte Leben der Sintiza Martha Guttenberger aus Ummenwinkel&amp;#039;&amp;#039;, Norderstedt 2020, S. 56 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; 26 Magstadter [[Sinti]], teils vom Arbeitsplatz bei [[Daimler AG|Daimler]], nach [[Zigeunerlager Auschwitz|Auschwitz-Birkenau]]. Von den 26&amp;amp;nbsp;Sinti kehrten nur 9 aus Konzentrationslagern nach Magstadt zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Karlheinz Reichert: &amp;#039;&amp;#039;Magstadt: Stelen zur Erinnerung an deportierte Sinti.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sindelfinger Zeitung / Böblinger Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 24. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das jüngste Opfer war 18 Monate alt.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Inschrift des Mahnmals&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 24. September 2021 wurde für die ermordeten und verfolgten Magstadter Sinti ein vor allem aus zwei Stelen bestehendes Mahnmal enthüllt. Es wurde von der Steinbildhauerin Carla Mausch geschaffen, die im Entwurfsstadium Magstadter Sinti einbezog. In den Jahrzehnten zuvor „gedachte man in der Gemeinde nur der gefallenen Soldaten und der zivilen Opfer des Bombenangriffes vom 10. September 1944“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karlheinz Reichert: &amp;#039;&amp;#039;Mahnmal für die ermordeten Sinti.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sindelfinger Zeitung / Böblinger Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 19. Mai 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden große Teile des Ortskerns von Magstadt durch alliierte Bomberangriffe zerstört. Am 20.&amp;amp;nbsp;April besetzten französische Truppen Magstadt. In der folgenden Nacht kam es zu einer [[Sexuelle Gewalt im Zweiten Weltkrieg|Vergewaltigungsserie durch marokkanische Soldaten]], die französischen Offiziere schritten nicht ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Koop: &amp;#039;&amp;#039;Besetzt – Französische Besatzungspolitik in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2005, S.&amp;amp;nbsp;40&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Da Magstadt nach dem Zweiten Weltkrieg Teil der [[Amerikanische Besatzungszone|Amerikanischen Besatzungszone]] geworden war, gehörte die Gemeinde seit 1945 zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Baden]], das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Wiederaufbau des zerstörten Ortskerns entstand östlich der Kirche ein neuer Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Manueller Rahmen&lt;br /&gt;
| align   = right&lt;br /&gt;
| width   = 400&lt;br /&gt;
| link    = :c:File:Einwohnerentwicklung von Magstadt.svg#Daten&lt;br /&gt;
| content = [[Datei:Einwohnerentwicklung von Magstadt.svg|400px]] [[Datei:Einwohnerentwicklung von Magstadt - ab 1871.svg|400px]]&lt;br /&gt;
| caption = Einwohnerentwicklung von Magstadt. Oben ab 1525 bis 2016. Unten ein Ausschnitt ab 1871&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen sind Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (*) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur [[Wohnsitz (Deutschland)#Haupt- und Zweitwohnsitz|Hauptwohnsitze]]). Zahlen seit 1871 vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BW&amp;quot;&amp;gt;[https://www.statistik-bw.de/SRDB/?R=GS115029 Statistisches Landesamt B-W.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1525 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}500&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1634 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}800&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1655 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}400&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1850&amp;lt;ref name=&amp;quot;OAB&amp;quot; /&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2209&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1871 * ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2027&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1880 * ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2160&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1890 * ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2127&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1900 * ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1994&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1910 * ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2130&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. Juni 1925 * ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2320&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. Juni 1933 * ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2452&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. Mai 1939 * ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2784&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. September 1950 * ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3965&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. Juni 1961 * ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 5114&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. Mai 1970 * ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 6982&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1975 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 7969&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1980 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 7973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. Mai 1987 * ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 7585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1990 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 8233&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1995 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 8616&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2000 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 8989&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2005 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 8930&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2010 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 8793&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2015 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 9323&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2020 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 9671&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1902–1933: Ernst Wilhelm Bissinger (seit 1930 mit der Amtsbezeichnung Bürgermeister, davor Schultheiß)&lt;br /&gt;
* 1933–1945: Alfred Stumpf&lt;br /&gt;
* 1945–1948: Robert Burkhardt&lt;br /&gt;
* 1948–1986: Erich Bohlinger&lt;br /&gt;
* 1986–2001: Hans Benzinger&lt;br /&gt;
* 2001–2018: Hans Ulrich Merz&lt;br /&gt;
* seit 2018: Florian Glock (FDP)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.kdrs.de/AGS115029/115029m-140118.htm &amp;#039;&amp;#039;Ergebnis der Bewerber.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Magstadt – Endgültiges Wahlergebnis Bürgermeisterwahl 2018, Stand: 16.01.18 / 07:42.&amp;#039;&amp;#039; Kommunale Datenverarbeitung Region Stuttgart. Auf KDRS.de, abgerufen am 4.&amp;amp;nbsp;August 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;wi/Arno: [https://www.leonberger-kreiszeitung.de/inhalt.magstadt-langjaehriger-schultes-tritt-nicht-mehr-an.30a06ad2-4cad-4ccf-8149-a57a5f207e11.html &amp;#039;&amp;#039; Magstadt: Langjähriger Schultes tritt nicht mehr an.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Leonberger Kreiszeitung&amp;#039;&amp;#039;, 10.&amp;amp;nbsp;Januar 2017. Auf Leonberger-Kreiszeitung.de, abgerufen am 4.&amp;amp;nbsp;August 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Magstadt besteht aus den 18 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzenden, der ebenfalls stimmberechtigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08115029/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=3055&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-10494_id_17000 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Parteien und Wählergemeinschaften&lt;br /&gt;
! %&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
| rowspan=7 bgcolor=#fff | &lt;br /&gt;
| %&amp;lt;br /&amp;gt;2019 &lt;br /&gt;
| Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019 &lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;7&amp;quot; |{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND = DE&lt;br /&gt;
|TITEL = Kommunalwahl 2024&lt;br /&gt;
|JAHRNEU = 2024&lt;br /&gt;
|JAHRALT = 2019&lt;br /&gt;
|GUV = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = FLM&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 35.03&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 32.7&lt;br /&gt;
|FARBE1         = f90&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = FW(BW)&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 24.12&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 27.0&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 23.97&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 17.7&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 16.85&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 22.6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FLM&lt;br /&gt;
| align=left | Freie Liste Magstadt&lt;br /&gt;
| 35,03&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 32,7&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|FW&lt;br /&gt;
| align=left | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler Magstadt]]&lt;br /&gt;
| 24,12&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 27,0&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|CDU&lt;br /&gt;
| align=left | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]&lt;br /&gt;
| 23,97&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 17,7&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SPD&lt;br /&gt;
| align=left | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]&lt;br /&gt;
| 16,85&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 22,6&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! 100&lt;br /&gt;
! 18&lt;br /&gt;
! 100&lt;br /&gt;
! 18&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=2 style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! colspan=2 | 57,30 %&lt;br /&gt;
| colspan=2 | 55,4 % &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Wappenbild      = DEU Magstadt COA.svg&lt;br /&gt;
 |Kurzdarstellung = Wappen der Gemeinde Magstadt&lt;br /&gt;
 |Blasonierung    = In [[Tingierung#Metalle|Silber]] (Weiß) über [[Tingierung#Heraldische Farben|grünem]] [[Dreiberg]] der grüne Großbuchstabe&amp;amp;nbsp;M, darüber das grüne [[Fleckenzeichen]] in Form des umgekehrten Buchstabens&amp;amp;nbsp;S. &lt;br /&gt;
 |Quelle          = [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/167/Magstadt Wappenbeschreibung] bei &amp;#039;&amp;#039;leo bw&amp;amp;nbsp;– landeskunde entdecken online&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2024&lt;br /&gt;
 |Begründung      = Die auf den Ortsnamen hinweisenden Buchstaben&amp;amp;nbsp;M und&amp;amp;nbsp;S erscheinen zuerst in einem Fleckensiegel von 1617 unter einem fünfstrahligen [[Stern (Heraldik)|Stern]]. 1878 hat der Gemeinderat diese ineinander verschlungenen Buchstaben zum Ortswappen erklärt, doch traten um die Wende zum 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Gemeindesiegel mit den wohl auf einem Missverständnis beruhenden Buchstaben&amp;amp;nbsp;SS auf. Das Hin und Her fand schließlich ein Ende, als die Württembergische Archivdirektion in Stuttgart der Gemeinde den Vorschlag unterbreitete, die auf den Marksteinen im Kieserschen Forstlagerbuch von 1681 abgebildeten Fleckenzeichen, nämlich das&amp;amp;nbsp;M mit dem umgekehrten&amp;amp;nbsp;S zu kombinieren: im blauen Feld das schwarze&amp;amp;nbsp;M und darüber das silberne umgekehrte&amp;amp;nbsp;S. Im Auftrag des Gemeinderats wurden dann 1927 etliche Entwürfe angefertigt. Nach langen Diskussionen sprach man sich schließlich für die Buchstabenkombination aus, aber in Grün auf weißem (silbernem) Grund, mit einem sogenannten Dreiberg als Versinnbildlichung des Ratbergs darunter. &lt;br /&gt;
 |Zusatz          = Der Magstadter Kunstmaler Christian Naß erhielt Mitte der 1920er Jahre den Auftrag, das Wappen auszuführen. So wurde es auch im Januar 1928 von der Archivdirektion genehmigt und am 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 1929 vom Gemeinderat angenommen. Das damalige Sitzungsprotokoll schließt mit dem Satz: „Dies ist nun endgültig einstimmiger Beschluß.“&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen im Landkreis Böblingen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flagge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1979 beantrage die Gemeindeverwaltung bei der Landesarchivdirektion das „Recht zur Führung einer Flagge“; diesem wurde Ende des Jahres stattgegeben. Im Juni 1986 wurde die grün-weiße Magstadter Fahne auch förmlich vom Magstadter Gemeinderat beschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ortswappen.de/index.php?site=10&amp;amp;land=Baden-Wuerttemberg&amp;amp;buchstabe=M&amp;amp;auswahl=3646#3646 Flaggenbeschreibung] bei www.ortswappen.de; abgerufen am 1.&amp;amp;nbsp;Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Magstadt unterhält mit folgenden Gemeinden offizielle [[Gemeindepartnerschaft|Partnerschaften]]:&lt;br /&gt;
* [[Bernsdorf (Landkreis Zwickau)|Bernsdorf]], [[Sachsen]], seit der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.magstadt.de/de/magstadt/partnerstaedte |titel=Partnerstädte |hrsg=Gemeinde Magstadt |abruf=2023-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Celenza sul Trigno]], [[Italien]], seit 1997&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der italienischen Partnergemeinde wurde regelmäßig das &amp;#039;&amp;#039;Brauereiplatzfest&amp;#039;&amp;#039; als traditionelles [[Volksfest|Straßenfest]] gefeiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bw-guide.de/feste-veranstaltungen-events-maerkte-boeblingen/brauereiplatzfest-magstadt/ |titel=Brauereiplatzfest Magstadt 2023 mit italienischem Flair u. toller Stimmung |sprache= |abruf=2023-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Bis ins 19. Jahrhundert lebten die Einwohner überwiegend von der Landwirtschaft. Nach und nach entwickelten sich Handwerk und Gewerbe im Ort, der große Gemeindewald wirkte hierbei förderlich. In den Jahren 1823/24 gab es innerhalb der knapp 2000 Einwohner 116 Handwerker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Industrialisierungswelle nutzte die großen Steinbrüche und die Korsettweberei. Sie endete in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts krisenhaft. Eine zweite Welle setzte dann um die Wende zum 20. Jahrhundert ein und hält – unterstützt durch die Großindustrie in Sindelfingen – an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Magstadter Trichter2.JPG|mini|Ortsdurchfahrt von Magstadt (2011)]]&lt;br /&gt;
Ende März 2014 wurde der letzte Bauabschnitt der [[Bundesstraße 464|B&amp;amp;nbsp;464]] eingeweiht. Die Ortsdurchfahrt von Magstadt, die vorher zu einer der meist belasteten mit rund 20.000 [[Pkw|PKW]] pro Tag in Baden-Württembergs gehörte, wurde damit wirkungsvoll vom Durchgangsverkehr entlastet. Im Rahmen des Magstadter Verkehrskonzepts wurden zusätzlich eine Südumfahrung errichtet und alle [[Höhenfreiheit#Höhengleichheit|höhengleichen]] Bahnübergänge beseitigt. Zugleich wurde ein LKW-Durchfahrtsverbot mit Ausnahme des Lieferverkehrs erlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Hanselmann: [https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ortsmitte-von-magstadt-alles-so-schoen-ruhig-hier.74f6752a-6029-4ca5-be3a-36924ecd4eaf.html &amp;#039;&amp;#039;Ortsmitte von Magstadt – Alles so schön ruhig hier&amp;#039;&amp;#039;], in [[Stuttgarter Nachrichten]] vom 4. Februar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich war geplant, Magstadt an die [[Bundesautobahn 81]] anzuschließen. Dieses Vorhaben wurde durch den Bau der B&amp;amp;nbsp;464 und [[Bundesstraße 295|B&amp;amp;nbsp;295]] ersetzt. Die im Jahr 2003 begonnene Westumgehung wird als Ausweichstrecke für den Ausbau der A&amp;amp;nbsp;81 bei Böblingen und Sindelfingen benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Gewerbegebiet Ost an die überörtlichen Straßen anzubinden, befindet sich seit vielen Jahren eine Osttangente in Planung. Wegen Streitigkeiten und daraus resultierenden notwendigen Gutachten verzögert sich der Baubeginn. Ob und wann diese Maßnahme umgesetzt werden kann, ist nicht absehbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.szbz.de/nachrichten/magstadt-eine-klare-mehrheit-fuer-die-osttangente |titel=Magstadt: Eine klare Mehrheit für die Osttangente |werk=szbz.de |datum=2022-05-11 |sprache=de |abruf=2023-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lebens-wertes-magstadt.de/osttangente/ |titel=Maßnahme Osttangente |hrsg=Lebens-Wertes Magstadt e. V. |sprache=de |abruf=2023-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Magstadt 31.jpg|mini|S-Bahn-Station Magstadt]]&lt;br /&gt;
Magstadt liegt an der [[Rankbachbahn]] ([[Renningen]]–[[Böblingen]]). 1970 wurde der Personenverkehr zwischen Sindelfingen und Renningen eingestellt, da im Zuge der geplanten Aufnahme des [[S-Bahn Stuttgart|S-Bahn]]-Verkehrs Trassenkapazitäten für den Güterverkehr in Richtung Singen benötigt wurden. Ab 2008 wurde die Rankbachbahn zweigleisig ausgebaut und 2012 der S-Bahn-Betrieb aufgenommen. Die Linie S60 verbindet nun Magstadt mit Böblingen und Renningen. In Böblingen bestehen Übergangsmöglichkeiten zur S1 Richtung [[Herrenberg]] und Stuttgart sowie zur [[Schönbuchbahn]]. Werktags sind die Fahrten in Renningen über [[Leonberg]] nach Stuttgart durchgebunden, sonntags und abends muss umgestiegen werden; auch nach [[Weil der Stadt]] besteht direkte Umsteigemöglichkeit. Mit Aufnahme des Verkehrs der S60 wurde die frühere Buslinie 757 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es verkehrt die Buslinie 745 nach [[Maichingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.szbz.de/nachrichten/artikel/detail/grosses-interesse-an-buslinie-745-3-12-2012 |titel=Großes Interesse an Buslinie 745 |werk=[[Sindelfinger Zeitung / Böblinger Zeitung]] |datum=2012-12-03 |abruf=2014-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wird Magstadt durch die Schnellbuslinie X74 (Weil der Stadt–[[Ihingerhof|Ihinger Hof]]–Magstadt–[[Büsnau]]–[[Bahnhof Stuttgart Universität|Stuttgart Universität]]) des Magstadter Unternehmens Stäbler bedient.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vvs.de/no_cache/presse/detailansicht-pressemitteilung/presse/neue-linie-x74-schnelle-verbindung-von-vaihingen-nach-weil-der-stadt/ |titel=Neue Linie X74: Schnelle Verbindung von Vaihingen nach Weil der Stadt |abruf=2019-01-19 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; S-Bahn und Buslinien sind in den [[Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart]] (VVS) integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Magstadt verfügt mit der [[Johannes Kepler|Johannes-Kepler]]-Schule über eine Gemeinschaftsschule mit Ganztagesbetreuung. Die fünf Kindergärten komplettieren das Bildungsangebot für Jüngere.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.magstadt.de/de/leben/kinder-jugend/kindertageseinrichtungen?sortDirection=ascending&amp;amp;sortType=alphabetic |titel=Kindertageseinrichtungen |hrsg=Gemeinde Magstadt |abruf=2025-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine ebenfalls im Ort befindliche Ortsbücherei richtet sich an alle Bevölkerungsgruppen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.magstadt.de/de/freizeit/ortsbucherei |titel=Ortsbücherei |hrsg=Gemeinde Magstadt |abruf=2023-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusätzlich besteht im Neuen Schulhaus eine Zweigstelle der [[Volkshochschule]] Sindelfingen/Böblingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.magstadt.de/de/magstadt/tour-de-magstadt/neues-schulhaus |titel=Neues Schulhaus |hrsg=Gemeinde Magstadt |abruf=2023-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Mit [[Arlt Computer|Arlt]] hat eine der größten deutschen Computer-Handelsketten ihren Hauptsitz in Magstadt, ebenso der Fahrradhersteller Merida &amp;amp; [[Centurion (deutscher Fahrradhersteller)|Centurion]]. Außerdem ist die [[Salus (Unternehmen)|Salus]]-Gruppe mit dem Pflanzensaftwerk [[Walther Schoenenberger]] im Ort vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde engagiert sich für [[Start-up-Unternehmen|Start-Ups]] und wurde dafür beim baden-württembergischen Landeswettbewerb als gründungsfreundliche Kommune 2018/2019 ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.magstadt-gruenderstadt.de/index.php?id=328 |titel=Magstadt Gründerstadt {{!}} Nr.&amp;amp;nbsp;1 in BaWü: Magstadt-Gründerstadt |abruf=2023-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Evangelische Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Johannes der Täufer (Magstadt)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:MagstadtEvKirche.jpg|mini|Evangelische Kirche (2004)]]&lt;br /&gt;
Der Ort Magstadt hatte schon früh eine Holzkapelle und später eine im 10. Jahrhundert entstandene Sandsteinkirche im [[Romanik|romanischen]] Stil. An ihrer Stelle wurde ab ca. 1490 mit dem Bau einer neuen Kirche unter dem aus Magstadt stammenden [[Kloster Bebenhausen|Bebenhausener]] Abt Bernhard Rockenbauch begonnen. Der Stil der Chorseitenturmanlage ist spätgotisch, hervorzuheben sind die Sandsteinspitzbögen der Fenster. Die Kirche wurde 1511 geweiht. Es bestehen Differenzen über die Widmung. Von Gelehrten wird vermutet, dass sie dem [[Georg (Heiliger)|Heiligen Georg]] gewidmet wurde, die Magstadter kennen ihre Kirche als [[Johannes der Täufer|Johannes-Täufer]]-Kirche. Für etwa 25 Jahre war die Kirche katholisch, dann wurde sie im Zuge der Reformation als württembergische Kirche evangelisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bestehende Kirche war einst Mittelpunkt einer mit dreifachem Mauerwall und Grabenanlage gesicherten Wehranlage. Besonders im südöstlichen Teil ist die innere Wehr- und Zwingmauer noch heute gut erhalten. Die Kirche war früher umgeben von einem Friedhof, auf dem bis zum ausgehenden 17. Jahrhundert Beerdigungen vorgenommen wurden. Einige Grabsteine aus dem 15.–18. Jahrhundert sind rund um die Kirche zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute prägt die Kirche mit ihrem mächtigen Turm und den vier großen Zifferblättern das Bild des Magstadter Ortskerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Naturdenkmale in Magstadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Magstadt Ratberg.jpg|mini|Der Ratberg aus Richtung Warmbronn]]&lt;br /&gt;
Der Ratberg befindet sich im Nordwesten Magstadts in Richtung [[Warmbronn]]. Beim Ratberg handelt es sich um einen flachen Hügel mit einem Durchmesser von 120&amp;amp;nbsp;m und einer Höhe von 10&amp;amp;nbsp;m, der aus [[Stubensandstein]] besteht. Der Ratberg entstand durch [[Reliefumkehr]], er ist „nicht nur ein sagenumwobenes Stück geschützte Natur sondern auch das im Wappen verewigte Wahrzeichen von Magstadt“.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.magstadt.de/de/magstadt/tour-de-magstadt/der-ratberg&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Deutung des Namens Ratberg kann nicht eindeutig abgeleitet werden: Er könnte „nach der radförmigen Bergform benannt“ sein, andererseits war das Rad auch ein Hinrichtungswerkzeug. Die älteste Schreibweise Radeburg (laut der [[Urbar (Verzeichnis)|Urbare]], 1350 u. 1381) weist jedoch auf eine Burg hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Die Flurnamen der Markung.&amp;#039;&amp;#039; Magstadt 1915 ([https://www.magstadt.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Flurnamen/Textteil.pdf online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Naturerlebnispfad Magstadt führt an einigen Naturdenkmälern (wie z.&amp;amp;nbsp;B. den Bissinger Eichen) vorbei. Zusätzlichen gibt es weitere Stationen wie einen Barfußpfad und eine Aussichtsplattform sowie Schautafeln mit Informationen über vielfältige Themen. Erstellt hat sie der Arbeitskreis Natur und Umwelt der &amp;#039;&amp;#039;lokalen AGENDA 21 Magstadt&amp;#039;&amp;#039; in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Forstrevier.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tourismus-bw.de/touren/der-naturerlebnispfad-magstadt-3990bdfe7c |titel=Der NaturErlebnisPfad Magstadt |sprache=de |abruf=2023-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde zeichnet sich besonders durch die vielen Vereine aus, zu denen unter anderem der &amp;#039;&amp;#039;RV Pfeil&amp;#039;&amp;#039; gehört. Die Magstadter [[Simon Altvater]] und [[Nico Kunert]] wurden von 2001 bis 2006 sechsmal in Folge [[UCI-Hallenradsport-Weltmeisterschaften/Zweier-Kunstradfahren offene Klasse|Weltmeister]]. Sie hielten ab dem 3. Juni 2000 den deutschen Rekord im Zweier-[[Kunstradfahren]] der Junioren und ab dem 9. März 2006 in der Männerklasse. Der RV Pfeil trägt jährlich im November das Magstadter Radcross aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rv-pfeil-magstadt.de/radcross/ |titel=Radcross – RV Pfeil Magstadt e.&amp;amp;nbsp;V. |sprache=de |abruf=2022-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Rennen ist Teil der Cyclo-Cross-Bundesliga und wird auf dem [[UCI-Cyclocross-Weltmeisterschaften 1969|WM-Kurs von 1969]] und der [[Deutsche Rad-Cross Meisterschaft|deutschen Meisterschaften 2002 und 2010]] ausgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch bauliche Eigenleistung des Radsportvereins wurde 2020 mit den &amp;#039;&amp;#039;Arrow-Trails&amp;#039;&amp;#039; eine Mountainbikestrecke eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merida-bikes.com/de-at/news/detail/1166/Unterst%C3%BCtzung+f%C3%BCr+die+Arrow+Trails+Magstadt |titel=Unterstützung für die Arrow Trails Magstadt |sprache=de |abruf=2023-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bekannten Vereinen gehört auch der &amp;#039;&amp;#039;Bogenclub Magstadt&amp;#039;&amp;#039;. In Württemberg gehört dieser Verein zu den größten und erfolgreichsten Bogensport-Vereinen. Wegen des einzigartigen Vereinsheimes, einer ehemaligen Wasserpumpstation, ist er oft in den Medien erwähnt worden. Die Bogenschützen des Clubs halten mehrere württembergische Rekorde und sind der Heimatverein von einigen Deutschen Meistern sowie Vizeweltmeistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Funkenfeuer&amp;#039;&amp;#039; (Samstag nach Aschermittwoch): Brauch, nach dem zur Wintersonnenwende die bösen Geister vertrieben werden sollen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ffw-magstadt.de/funkenfeuer/funkenfeuer.html |titel=Funkenfeuer |hrsg=Freiwillige Feuerwehr Magstadt |abruf=2018-12-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maifest&amp;#039;&amp;#039; ([[Erster Mai|1. Mai]]): mit Fisch des &amp;#039;&amp;#039;Angelsportvereins Magstadt 1970 e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; am Hölzersee&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias Staber |url=https://www.szbz.de/nachrichten/magstadt-geraeucherte-forellen-beim-maifest-der-angler |titel=Magstadt: Geräucherte Forellen beim Maifest der Angler |werk=Sindelfinger Zeitung / Böblinger Zeitung |datum=2023-05-01 |sprache= |abruf=2023-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rießfest&amp;#039;&amp;#039; (Ende Juni): Veranstaltung im Rießgarten des Liederkranz Magstadt 1839 e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Maier |url=https://www.szbz.de/nachrichten/3-tage-wird-gross-gefeiert-18-6-2019 |titel=3 Tage wird groß gefeiert |werk=Sindelfinger Zeitung / Böblinger Zeitung |datum=2019-06-18 |sprache= |abruf=2023-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fleckenfest&amp;#039;&amp;#039; (Mitte Juli): Fest auf dem Marktplatz, wird von der &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft örtlicher Vereine Magstadt&amp;#039;&amp;#039; ausgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bw-guide.de/feste-veranstaltungen-events-maerkte-boeblingen/fleckenfest-magstadt/ |titel=Fleckenfest Magstadt 2023 mit Flohmarkt in Magstadt |werk=BW-Guide |sprache= |abruf=2023-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rotsteinbruchfest&amp;#039;&amp;#039; (letztes Sommerferienwochenende): Veranstaltung zum offiziellen Abschluss des jährlichen Sommerferienprogramms im alten Steinbruchgelände des [[CVJM]] Magstadt e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://cvjm-magstadt.de/veranstaltungen/rotsteinbruchfest |titel=Rotsteinbruchfest |hrsg=Christlicher Verein Junger Menschen Magstadt e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2023-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adventsmarkt&amp;#039;&amp;#039; (Samstag vor dem ersten Advent): Weihnachtsmarkt lokaler Vereine und Gruppierungen zum Ersten Advent.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bbheute.de/bilder/32-adventsmarkt-in-magstadt-1-12-2018/ |titel=32. Adventsmarkt in Magstadt |werk=BB Heute |datum=2018-12-01 |abruf=2018-12-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Christian Friedrich Lautenschlager]] (* 13. April 1877 in Magstadt; † 3. Januar 1954 in [[Untertürkheim]]), Mechaniker und Rennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Karl Stähle]] (* 15. Juli 1944 in Magstadt; † 4. Oktober 2019 ebenda), Glasermeister und Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Ingrid Riezler-Kainzner]] (* 20. Mai 1959 in Magstadt), österreichische Politikerin (SPÖ)&lt;br /&gt;
* [[Helge Burggrabe]] (* 17. Juni 1973 in Magstadt), Musiker, Komponist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die im Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Renner (Radsportler)|Wolfgang Renner]] (* 1947), ehemaliger Radsportler und Unternehmer ([[Centurion (deutscher Fahrradhersteller)|Centurion]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Böblingen |Titel=Magstadt |Seite=184–190 |Wikisource=Kapitel B 12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &amp;lt;!-- Bitte beachten: Höchstens 5 Weblinks pro Artikel - und nur vom Feinsten! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.magstadt.de/ Die Website von Magstadt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Böblingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4325024-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magstadt| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Böblingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1110]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ramona Schuck</name></author>
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