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	<title>Magnus Heimannsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T08:10:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ https</title>
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		<updated>2023-12-09T19:53:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-12143, Magnus Heimannsberg.jpg|mini|Heimannsberg (1931)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-12161, Berlin, Trauerzug für ermordete Polizisten.jpg|mini|Heimannsberg bei einer Trauerfeier für ermordete Polizisten (1931)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magnus Heimannsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. August]] [[1881]] in [[Neviges]]; † [[10. Mai]] [[1962]] in [[Bad Driburg]]) war ein deutscher Polizeioffizier. Er wurde bekannt als Kommandeur der [[Der Polizeipräsident in Berlin|Berliner Schutzpolizei]] in der Zeit der [[Weimarer Republik]].&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heimannsberg war zunächst als Ausbilder an der Polizeischule in Münster tätig. Nach Stationen als Oberleutnant in Potsdam stieg er unter Protektion durch den SPD-Innenminister [[Carl Severing]] zu einem der führenden Polizeioffiziere im Dienst des [[Freistaat Preußen|Freistaates Preußen]] im Dienstrang eines [[Oberst]]en auf. Dabei verkörperte er als republikanischer Aufsteiger aus einfachen Verhältnissen im Gegensatz zu den früher überwiegend aus Kreisen des Adels gestellten Polizeiführern für viele innerhalb wie außerhalb der preußischen [[Landespolizei (Deutschland)|Landespolizei]] den Typus des neuen republikanischen Polizeibeamten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hsi-Huey Liang: &amp;#039;&amp;#039;Die Berliner Polizei in der Weimarer Republik,&amp;#039;&amp;#039; S. 176 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Politisch war er ein Funktionär der [[Zentrumspartei]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christopher Clark]]: &amp;#039;&amp;#039;Preußen. Aufstieg und Niedergang. 1600–1947&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2007, ISBN 3-421-05392-8, S. 720&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1927 bis zu seiner Amtsenthebung im Jahr 1932 war Heimannsberg Kommandeur der Berliner [[Schutzpolizei]]. In dieser Eigenschaft oblag ihm die Umsetzung der von Staatssekretär [[Wilhelm Abegg (Politiker)|Wilhelm Abegg]] im Zuge der Neuorganisation der preußischen Schutzpolizei eingeführten [[Deeskalation]]sstrategie in der Reichshauptstadt, die jedoch angesichts der ausufernden Gewaltbereitschaft politischer Gruppierungen nicht immer verfing. Insbesondere die Bewertung des Vorgehens der Berliner Schutzpolizei während der als [[Blutmai]] bekannt gewordenen Unruhen im Jahr 1929 ist in diesem Zusammenhang bis in die Gegenwart umstritten. Im unmittelbaren Nachgang der Ereignisse wurde Heimannsberg zusammen mit dem Polizeipräsidenten [[Karl Zörgiebel]] vor allem im Lager der politischen Linken für die Toten und Verletzten dieser Tage scharf kritisiert. So attackierte die [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Presse die beiden Polizeiführer als die „vom kapitalistischen System gedungenen Henker“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Juli 1932 wurde Heimannsberg im Zuge der gewaltsamen Absetzung der preußischen Regierung durch die Reichsregierung im Rahmen des sogenannten [[Preußenschlag]]es als Kommandeur der Schutzpolizei abgesetzt. In diesem Zusammenhang wurde er zusammen mit seinen Vorgesetzten, dem Berliner Polizeipräsidenten [[Albert Grzesinski]] und dessen Stellvertreter [[Bernhard Weiß (Jurist)|Bernhard Weiß]], am Morgen des 20. Juli 1932 in Haft genommen und in die Offizier-Arrestanstalt in Moabit verbracht, aber bereits am nächsten Tag entlassen, nachdem sich alle drei per Unterschrift verpflichtet hatten, keinerlei Amtshandlungen mehr vorzunehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christopher Clark]]: &amp;#039;&amp;#039;Preußen. Aufstieg und Niedergang. 1600–1947&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2007, S. 733.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Heimannsberg Nachfolger als Kommandeur der Schutzpolizei wurde der Kommandeur der [[Höhere Polizeischule Potsdam-Eiche|Höheren Polizeischule Potsdam-Eiche]] [[Georg Poten]] bestellt. Am 25. Januar 1933 wurde Heimannsberg zum Vorsitzenden des Verbandes Preußischer Polizeibeamter gewählt. Während der NS-Herrschaft wurde Heimannsberg 1933 und erneut 1944 in Haft genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Magnus Heimannsberg im [https://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/0020/adr/adrhl/kap1_1/para2_153.html Bundesarchiv: Akten der Reichskanzlei] Abgerufen am 4. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Heimannsberg von der [[Office of Military Government for Germany (U.S.)|US-Militärregierung]] von 1945 bis 1948 zum Chef der deutschen Polizei in [[Groß-Hessen]] bestellt. Der Rang eines Polizeigeneral a.&amp;amp;nbsp;D. wurde ihm nachträglich verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Braun, in [[Westdeutsche Allgemeine Zeitung|WAZ]] vom 9. März 2012: {{Webarchiv |url=https://www.waz.de/staedte/velbert/die-spur-fuehrt-von-neviges-nach-argentinien-id6443894.html |wayback=20180204101229 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Spur führt von Neviges nach Argentinien&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Er amtierte von 1948 bis zu seiner Pensionierung als [[Polizeipräsident]] der hessischen Landeshauptstadt [[Wiesbaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1952: Verdienstkreuz (Steckkreuz) der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Polizei als Erzieher des Volkes!&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Germania&amp;#039;&amp;#039; vom 5. Januar 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schutzmannschaft – Sicherheitswehr – Sicherheitspolizei – Schutzpolizei&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Polizei&amp;#039;&amp;#039;, Bd. XXV, Nr. 7 (10. April 1928), S. 200–201.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bedeutung der Polizeiberufsschule für die Schutzpolizei&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Polizei&amp;#039;&amp;#039;, Bd. XXVI, Nr. 14 (20. Juli 1929), S. 343–347.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bericht des ehemaligen Berliner Polizeikommandeurs, Magnus Heimannsberg&amp;#039;&amp;#039;, in: Karl Dietrich Bracher: &amp;#039;&amp;#039;Die Auflösung der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;, 1955, S. 735–737.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hsi-Huey Liang: &amp;#039;&amp;#039;Die Berliner Polizei in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1977&lt;br /&gt;
* Henri Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Ein Nevigeser in Berlin&amp;#039;&amp;#039; (Heimannsberg-Biographie) , [[Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins]],  erschienen in Ausgabe &amp;#039;&amp;#039;Historische Beiträge Nr. 23&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123636698}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123636698|VIAF=8300246}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heimannsberg, Magnus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Wiesbaden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heimannsberg, Magnus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Kommandeur der Berliner Schutzpolizei (1927–1932), Polizeipräsident von Wiesbaden ab 1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. August 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neviges]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Mai 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Driburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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