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	<title>Magnus Gottfried Lichtwer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:44:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Magnus_Gottfried_Lichtwer&amp;diff=444592&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-04-09T06:54:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:LichtwerMG.jpg|miniatur|Magnus Gottfried Lichtwer, Gemälde von [[Benjamin Calau]], 1770, [[Gleimhaus]] Halberstadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magnus Gottfried Lichtwer der Jüngere&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Januar]] [[1719]] in [[Wurzen]]; † [[7. Juli]] [[1783]] in [[Halberstadt]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] Jurist und Fabeldichter in der Zeit der [[Aufklärung]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Magnus Gottfried Lichtwer.jpg|miniatur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Magnus Gottfried Lichtwer war der Sohn des gleichnamigen Juristen Magnus Gottfried Lichtwer dem Älteren (1680–1721) und dessen Ehefrau Dorothea Magdalena Wichmannshausen (1692–1727). Als Lichtwer zwei Jahre alt war, starb sein Vater und der Knabe wurde fortan von seinem Vormund, dem [[Kollegiatstift Wurzen|Stiftskanzler]] Christian Albinus Zahn († 1748) gefördert. Dieser ermöglichte ihm ab 1743 ein Studium an der [[Universität Leipzig]] (Geschichte, Jura, Philosophie). Später wechselte Lichtwer an die [[Universität Wittenberg]], wo er bereits im darauffolgenden Jahr als &amp;#039;&amp;#039;Dr. jur.&amp;#039;&amp;#039; sein Studium erfolgreich abschließen konnte. Noch im selben Monat erreichte Lichtwer den Titel &amp;#039;&amp;#039;Magister der Philosophie&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1742 war er der [[Freimaurerei|Freimaurerloge]] [[Minerva zu den drei Palmen]] in Leipzig beigetreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Lennhoff, Oskar Posner, [[Dieter-Anton Binder|Dieter A. Binder]]: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Freimaurerlexikon&amp;#039;&amp;#039;, Überarbeitete und erweiterte Neuauflage der Ausgabe von 1932, München 2003, 951 S., ISBN 3-7766-2161-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund eines Unfalls verlor Lichtwer fast vollständig seine Sehkraft, was ihn aber weder in seiner Karriere noch in seinem schriftstellerischen Schaffen hinderte. Seine erste Anstellung bekam Lichtwer an der Universität Wittenberg, wo er ab 1747 die Werke des Philosophen [[Christian Wolff (Aufklärer)|Christian Wolff]] kennenlernte, da Lichtwer dort als [[Privatdozent]] rechtsphilosophische Vorlesungen hielt. Die Philosophie dieses [[Vordenker der Aufklärung|Aufklärers]] inspirierte Lichtwer 1758 zur Veröffentlichung des Lehrgedichts „Das Recht der Vernunft“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verleger [[Wolfgang Deer]] unterstützte Lichtwer, dass er 1748 seine „[[Aesop]]ischen Fabeln“ veröffentlichen konnte. Diese [[Fabel]]n sind durchaus als eigenständige Werke zu sehen, verraten aber doch eine gewisse Nähe zu [[Christian Fürchtegott Gellert]]. Anlässlich Lichtwers hundertstem Geburtstag veröffentlichte [[Jakob Minor]] dessen Fabeln in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Deutsche National-Litteratur&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1749 heiratete Lichtwer in Wittenberg Henriette Sophie Albinus und hatte mit ihr drei Töchter. Mit seiner Familie ließ er sich in Halberstadt nieder. 1751 wurde er zum „Wirkl. Königl. Regierungsrath im Fürstenthum zu Halberstadt“ ernannt und bekam damit eine Anstellung in der Verwaltung. Seine Karriere führte über das Amt eines [[Konsistorium#Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland|Konsistorialrats]] (1760) zu dem eines Strafrichters (1762) und ließ Lichtwer kaum Zeit für seine schriftstellerischen Ambitionen. So ist es zu erklären, dass Lichtwer zwar Freundschaft mit [[Johann Christoph Gottsched]] und [[Johann Wilhelm Ludwig Gleim]] schloss, aber zum [[Halberstädter Dichterkreis]] von „Vater Gleim“ nur am Rande Kontakt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Richter wurde Lichtwer später auch Abgeordneter in der [[Landesdeputation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtwer starb im Alter von 64 Jahren am 7. Juli 1783 in Halberstadt. 45 Jahre nach seinem Tod veröffentlichte sein Enkel [[Ernst Ludwig von Pott]] zusammen mit Friedrich Cramer eine Biographie seines Großvaters mitsamt dessen Schriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schriften&amp;#039;&amp;#039;. Brüggemann, Halberstadt 1828.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vier Bücher aesopischer Fabeln in gebundener Schreib-Art&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1748.&lt;br /&gt;
** Aus der darin enthaltenen Fabel [[s:Die Katzen und der Hausherr|Die Katzen und der Hausherr]] geht das [[Geflügeltes Wort|geflügelte Wort]] &amp;#039;&amp;#039;„Blinder Eyfer schadet nur“&amp;#039;&amp;#039; hervor.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Recht der Vernunft. Ein Lehrgedicht&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1758.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blinder Eifer schadet nur! Fabeln, Lehrgedichte&amp;#039;&amp;#039;. Reclam, Leipzig 1983.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lichtwer und Gottsched. Briefwechsel, Fabeln, Rezensionen&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. [[Walter Hettche]]. Aisthesis, Bielefeld 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biographie des Dichters.&amp;#039;&amp;#039; In: Magnus Gottfried Lichtwer: &amp;#039;&amp;#039;Fabeln (vollständige Ausgabe). Mit Biographie des Dichters&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Familien-Bibliothek der deutschen Classiker.&amp;#039;&amp;#039; Band 30). Hildburghausen und Amsterdam 1842, S. 5–8 ([https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=chi.096784105&amp;amp;view=1up&amp;amp;seq=203 hathitrust.org]).&lt;br /&gt;
* Friedrich M. Eichholz: &amp;#039;&amp;#039;Magnus Gottfried Lichtwers, Königl. Regierungsraths Leben und Verdienste&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Mevius, Halberstadt 1784.&lt;br /&gt;
* Reiner Zieger (Illustrationen), Hans-Jürgen Moltrecht (Text): &amp;#039;&amp;#039;Ihr müßt der kleine Töffel bleiben. Magnus Gottfried Lichtwer, der Fabeldichter aus Wurzen&amp;#039;&amp;#039;. Kulturbund der DDR, Wurzen 1982.&lt;br /&gt;
* [[Walther Killy]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Literaturlexikon. Autoren und Werke deutscher Sprache.&amp;#039;&amp;#039; (15 Bände). Bertelsmann-Lexikon-Verlag, Gütersloh/München 1988–1991 (CD-ROM: Berlin 1998, ISBN 3-932544-13-7).&lt;br /&gt;
* {{ADB|18|558|561|Lichtwer, Magnus Gottfried|Franz Muncker|ADB:Lichtwer, Magnus Gottfried (Dichter)}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|14|469|470|Lichtwer, Magnus Gottfried|Hans-Wolf Jäger|118779893}}&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Meusel]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der vom Jahr 1750 bis 1800 verstorbenen teutschen Schriftsteller.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 8, Gerhard Fleischer der Jüngere, Leipzig 1808, S. 241 ([https://books.google.de/books?id=H1o2AAAAIAAJ&amp;amp;printsec=titlepage&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_summary_r#PPA241,M1 online]).&lt;br /&gt;
* Elisabeth Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Magnus Gottfried Lichtwer – ein deutscher Fabeldichter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wurzen 961-1961. Festschrift zur Tausendjahrfeier.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Rat der Stadt Wurzen und der Redaktion „Der Rundblick“ Wurzen. Format A 5, 256 Seiten. Wurzen 1961, S. 68–71.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118779893}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|lichtwer}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/fabelnhorbuchdrittesbuchmagnusgottfriedlichtwer/Fabeln+H%C3%B6rbuch+Viertes+Buch+-+Magnus+Gottfried+Lichtwer.mp3 Fabeln] bei librivox&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/search.php?query=creator%3A%22Lichtwer%2C+Magnus+Gottfried%2C+1719-1783%22&amp;amp;and&amp;amp;#91;&amp;amp;#93;=languageSorter%3A%22German%22 Lichtwer] im Internet Archive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118779893|LCCN=nr/97/11144|VIAF=39503805}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lichtwer, Magnus Gottfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichterjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1719]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1783]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lichtwer, Magnus Gottfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lichtwer, Magnus Gottfried der Jüngere&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Fabeldichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Januar 1719&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wurzen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juli 1783&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halberstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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