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	<title>Magnus Dedek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Magnus_Dedek&amp;diff=1574328&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-23T15:33:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magnus Dedek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juni]] [[1917]] in [[Dresden]]; † [[9. Juli]] [[1955]] in [[Ost-Berlin]]) war ein [[deutscher]] [[Politiker]] und Funktionär der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-[[Blockpartei]] [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|CDU]]. Er war Abgeordneter des [[Sächsischer Landtag (1946–1952)|Sächsischen Landtags]] und Präsident der [[Industrie- und Handelskammer der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines [[Küchenmeister]]s studierte nach dem Besuch der Volksschule und des Gymnasiums ab 1937 Pharmazie an der [[Technische Universität Dresden|Technischen Hochschule Dresden]] und arbeitete bis 1939 als Apotheker. Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]es  zum [[Kriegsdienst]] in die Wehrmacht eingezogen, geriet er 1944 in britische Kriegsgefangenschaft. 1945 wurde er Mitglied der [[Bewegung Freies Deutschland]] in Großbritannien und dessen Zehnerausschuss in Südwales.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1946 kehrte Magnus Dedek nach Deutschland zurück und schloss sich der CDU an. Im Mai 1947 wurde er zum Bürgermeister von [[Schwarzenberg/Erzgeb.|Schwarzenberg]] und am 19. Januar 1950 gegen die Stimmen der CDU durch die [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] zum [[Landrat (Deutschland)|Vizelandrat]] des [[Kreis Aue|Kreises Aue]] gewählt. Am 3. Februar 1950 wurde er Mitglied des Nationalrates des [[Nationale Front (DDR)|Nationalen Front]]. Ab 15. Februar 1950 Mitglied des Landesvorstandes Sachsen,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; vom 25. Februar 1950&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde er im September 1950 als Nachfolger des nach West-Berlin geflüchteten [[Josef Rambo]] zum geschäftsführenden Landesvorsitzenden der zur Blockpartei [[Gleichschaltung#Verwendung des Begriffs nach 1945|gleichgeschalteten]] [[CDU Sachsen]] und Präsidenten des [[Landesverwaltungsgericht Sachsen|Landesverwaltungsgerichtes Sachsen]] bestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Neue Zeit vom 17. September 1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. Februar 1950 wurde er als Nachrücker Abgeordneter der [[Liste der Mitglieder der Provisorischen Volkskammer|Volkskammer]]&amp;lt;ref&amp;gt;Neue Zeit vom 24. Februar 1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und im März 1950 ebenfalls als Nachrücker in den [[Liste der Mitglieder des Sächsischen Landtags (1946–1952, 1. Wahlperiode)|Sächsischen Landtag]] eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Neue Zeit vom 7. März 1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 1950 wurde er zum zweiten Bürgermeister von [[Chemnitz]] gewählt. Bei den Wahlen im Oktober 1950 wurde er erneut in die Volkskammer und in den sächsischen Landtag gewählt und im November 1950 Vizepräsident des Landtages&amp;lt;ref&amp;gt;Neue Zeit vom 4. November 1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und Vorsitzender des Wahlprüfungsausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magnus Dedek wurde auf dem Landesparteitag der sächsischen CDU im Juni 1950 zum dritten Vorsitzenden gewählt. Erster Vorsitzender wurde [[Josef Rambo]] und zweiter [[Otto Freitag (Politiker)|Otto Freitag]] sowie vierter Vorsitzender der Pfarrer [[Helmut Mehnert]] aus [[Löbau]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;,  27. Juni 1950, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Auflösung der Länder in der DDR wurde er im August 1952 stellvertretender Vorsitzender des [[Rat des Bezirkes|Rates des Bezirkes]] [[Bezirk Dresden|Dresden]]. Im gleichen Jahr wurde er Mitglied des CDU-Hauptvorstandes. Am 23. Mai 1955 beauftragte ihn die [[Industrie- und Handelskammer der DDR]] mit der Führung der Geschäfte des Präsidenten. Er hat dieses Amt nur kurze Zeit verwalten können, da er im Juli 1955 plötzlich und unerwartet im Alter von 38 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalles in Berlin verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; vom 12. Juli 1955&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Beisetzung fand am 15. Juli 1955 in Dresden auf dem [[Neuer Katholischer Friedhof (Dresden)|Neuen Katholischen Friedhof]] statt. Ein Requiem für Dedek wurde am 16. Juli 1955 in Dresden-Klotzsche in der  Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz durchgeführt. Er hinterließ seine Ehefrau Lotte, geborene Weigelt, und die Kinder  Christel (Christine), Peter sowie Hubertus und seine Eltern Maximilian und Gertrud Dedek.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. Juli 1955, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1954 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze (für seinen  Einsatz bei der Hochwasserkatastrophe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Richter (Historiker)|Michael Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ost-CDU 1948-1952 zwischen Widerstand und Gleichschaltung.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage 1991, ISBN 3-7700-0916-9, Seite 408–409&lt;br /&gt;
* [[Martin Broszat]], Gerhard Braas, [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;SBZ-Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, 1993, ISBN 3486552627, Seite 344&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=magnus-dedek|lemma=Magnus Dedek|autor=[[Bernd-Rainer Barth]], [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=2|idNum=543}}&lt;br /&gt;
* [[Andreas Herbst]] (Hrsg.), Winfried Ranke, Jürgen Winkler: &amp;#039;&amp;#039;So funktionierte die DDR.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Funktionäre&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;rororo-Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6350). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-499-16350-0, S. 61.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=12.02&amp;amp;bestandid=13298 Familiennachlass Dedek im Hauptstaatsarchiv Dresden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landesvorsitzende der CDU Sachsen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133588831|VIAF=62741688}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dedek, Magnus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bewegung Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen 1946–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Schwarzenberg/Erzgeb.)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der CDU Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nationale Front der DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schwarzenberg/Erzgeb.)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dedek, Magnus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juni 1917&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Juli 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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