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	<title>Magnetwerkstoffe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T11:02:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magnetwerkstoffe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magnetische [[Werkstoff]]e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) sind Stoffe, die wegen ihrer [[Magnetismus|magnetischen]] Eigenschaften technisch genutzt werden. Die historisch gewachsene Unterscheidung stellt die Einteilung in &amp;#039;&amp;#039;weichmagnetische&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;hartmagnetische&amp;#039;&amp;#039; Materialien dar. Davon abgegrenzt gibt es noch Metalle und Metalllegierungen, die [[ferromagnetisch]]e Eigenschaften haben, wie zum Beispiel [[Stahl|Stähle]], die aber wegen ihrer [[Mechanik|mechanischen]] Eigenschaften beispielsweise als Konstruktionswerkstoff Verwendung finden. Zum Anfang des [[20. Jahrhundert]]s waren die weichmagnetischen Werkstoffe auch noch mechanisch weich, die Materialien, die gute Dauermagnete ergaben, eher mechanisch hart. Diese Regel gilt spätestens seit der Entwicklung der amorphen Metalle so nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grobeinteilung ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Übersicht Koerzitivfeldstärke.svg|thumb|upright=2.5|Übersichtsdiagramm Magnetwerkstoffe]]&lt;br /&gt;
[[Weichmagnetische Werkstoffe]] sind gekennzeichnet durch eine leichte Magnetisierbarkeit, die sich in einer kleinen [[Koerzitivfeldstärke]] ausdrückt. Vereinfacht ausgedrückt, können kleine äußere Magnetfelder die innere Ausrichtung der Elementarteilchen verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Hartmagnetische Werkstoffe&amp;#039;&amp;#039; ([[Dauermagnet]]e) besitzen sehr hohe Koerzitivfeldstärken, und setzen äußeren Magnetfeldern dementsprechend einen hohen Widerstand entgegen. Eine Ummagnetisierung (bzw. [[Entmagnetisierung]]) wird nur mit sehr starken äußeren Feldern erreicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als gängiges Einteilungskriterium für magnetische Werkstoffe verwendete Koerzitivfeldstärke Hc ist diejenige Feldstärke, bei der die von einer Aufmagnetisierung zurückgebliebene [[Elektromagnetische Induktion|Induktion]] (Polarisation) wieder verschwindet. In einer [[Hysterese]]schleife stellt &amp;lt;math&amp;gt;H_c&amp;lt;/math&amp;gt; den Durchgang durch die X-Achse (der Feldstärke &amp;#039;&amp;#039;H&amp;#039;&amp;#039;) dar. Die Koerzitivfeldstärke hängt weniger von dem Material selbst als mehr von Störungen im Material und der Abweichung von der Idealstruktur ab. Die Bandbreite bei &amp;lt;math&amp;gt;H_c&amp;lt;/math&amp;gt; geht von 0,5&amp;amp;nbsp;A/m bei extrem weichmagnetischen Werkstoffen bis zu ca. 2000&amp;amp;nbsp;kA/m bei den besten Dauermagneten. Die Grenze zwischen den beiden Materialgruppen liegt bei etwa 1&amp;amp;nbsp;kA/m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den weichmagnetischen Werkstoffen erreicht man optimale Eigenschaften, wenn die elementaren Magnetsierungsprozesse, Wandverschiebungen und Drehprozesse möglichst leicht und ungehemmt ablaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dauermagnetwerkstoffe wird auf verschiedenen Wegen gerade das Gegenteil angestrebt. Durch Inhomogenitäten werden Wandverschiebungen behindert, durch Kristall- und [[Anisotropie|Formanisotropien]] versucht man Drehprozesse zu behindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Unterscheidungsmerkmale für magnetische Werkstoffe sind die [[Sättigungspolarisation]] (&amp;lt;math&amp;gt;J_s&amp;lt;/math&amp;gt;), die [[Remanenz]] (&amp;lt;math&amp;gt;B_r&amp;lt;/math&amp;gt;) die [[Permeabilität_(Magnetismus)|Permeabilität]] &amp;lt;math&amp;gt;\mu_r&amp;lt;/math&amp;gt;, die Verluste (&amp;#039;&amp;#039;p&amp;#039;&amp;#039;) sowie die Schleifenform der [[Hysterese]]schleife. Im Prinzip kann man alle diese Eigenschaften direkt oder indirekt von der Hystereschleife ableiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Weichmagnetische Werkstoffe]] sind:&lt;br /&gt;
* Legierungen auf Basis Eisen, Nickel und Cobalt u. a. Zusätzen, [[kristallin]] &lt;br /&gt;
* Legierungen auf Basis Eisen, Nickel und Cobalt u. a. Zusätzen, [[amorph]] und nanokristallin&lt;br /&gt;
* Pulverwerkstoffe&lt;br /&gt;
* [[Ferrite#Weichmagnetische_Ferrite|Weichferrite]] (NiZn, MnZn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartmagnetische Werkstoffe sind:&lt;br /&gt;
* [[SmCo|Kobalt-Samarium]] (SmCo&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt;, Sm&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;Co&amp;lt;sub&amp;gt;17&amp;lt;/sub&amp;gt;, Sm(Co,Cu,Fe,Zr)&amp;lt;sub&amp;gt;z&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* [[Neodym-Eisen-Bor]] (NdFeB)&lt;br /&gt;
* [[Alnico|AlNiCo]]-Legierungen&lt;br /&gt;
* [[Ferrite#Hartmagnetische_Ferrite|Hartferrite]] auf Basis [[Barium]], [[Strontium]]&lt;br /&gt;
* PtCo-Legierungen&lt;br /&gt;
* CuNiFe und CuNiCo-Legierungen&lt;br /&gt;
* FeCoCr-Legierungen&lt;br /&gt;
* martensitische Stähle&lt;br /&gt;
* MnAlC-Legierungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Siegfried Buchhaupt: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung und Bedeutung der Magnetwerkstoffe&amp;#039;&amp;#039;. In: Technikgeschichte, Bd. 68 (2001), H. 4, S. 335–353.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrotechnischer Werkstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magnetwerkstoff|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Simon0908</name></author>
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