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	<title>Magnetotellurik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:44:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Magnetotellurik&amp;diff=137996&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ToBeFree: offenbar teilweise auch der Fall, nachfolgende Sätze erklären das bereits, ok</title>
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		<updated>2023-09-26T23:59:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;offenbar teilweise auch der Fall, nachfolgende Sätze erklären das bereits, ok&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Quellen}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magnetotellurik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (MT) ist eine Methode der [[Geophysik]]. Durch zeitlich variierende [[Magnetfeld]]er werden elektrische [&amp;#039;&amp;#039;tellurische; tellus: die [[Erde]] betreffend&amp;#039;&amp;#039;] Wirbelströme in leitfähigen Strukturen des Erdinneren induziert. Das durch die Ströme erzeugte elektrische Feld hat wiederum ein sekundäres Magnetfeld zur Folge. Die anregenden primären Magnetfelder können dabei sowohl natürlichen Ursprungs (Stromsysteme in der [[Ionosphäre]] und [[Magnetosphäre]], Abstrahlung von [[Blitz|Gewitterblitzen]]) als auch künstlich erzeugt (Längstwellen-Sender) sein. Durch ein sehr breites Periodenspektrum der Wechselfelder (von &amp;lt;math&amp;gt;10^{-8}\,\mathrm{s}&amp;lt;/math&amp;gt; bis &amp;lt;math&amp;gt;10^6\,\mathrm{s}&amp;lt;/math&amp;gt;) können über die frequenzabhängige Eindringtiefe mit dieser Methode Aussagen über die Verteilung der [[elektrische Leitfähigkeit|elektrischen Leitfähigkeit]] innerhalb der verschiedenen [[Erdkruste]]nanteile bis in den oberen Erdmantelbereich gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der unterschiedlichen Perioden bzw. Frequenzbereiche unterscheidet man:&lt;br /&gt;
* Audiomagnetotellurik (AMT), Audiofrequenzbereich&lt;br /&gt;
* Controlled Source AMT (CSAMT), künstlicher Sender&lt;br /&gt;
* Magnetotellurik (MT)&lt;br /&gt;
* Radiomagnetotellurik (RMT), Längstwellensender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren werden auch marine MT (MMT) Messungen auf dem Meeresboden zur Kohlenwasserstoffexploration eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Elektrisches Feld|elektrische Feld]] ist über die [[Impedanz]] mit dem primären [[Magnetfeld]] verknüpft. In der Praxis werden jeweils die horizontalen Komponenten des elektrischen und magnetischen Feldes an der Erdoberfläche gemessen. Für die Messungen des elektrischen Feldes werden unpolarisierbare Elektroden in einem Abstand von etwa 50–100 m in den Boden gesetzt und die zeitlich variierende Spannung zwischen den Elektroden registriert. Die Messung des horizontalen Magnetfeldes erfolgt üblicherweise mit [[Elektromagnetische Induktion|Induktionsspulen]] oder [[Fluxgate|Fluxgate-Magnetometern]]. Wird zusätzlich noch das vertikale Magnetfeld gemessen, können die magnetischen &amp;lt;!-- ?link? --&amp;gt; Übertragungsfunktionen bestimmt werden. Diese geben Information über flächenhafte Leitfähigkeitsveränderungen. Diese Methode wird Erdmagnetische Tiefensondierung (ETS) oder Geomagnetic Depth Sounding (GDS) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aus den Registrierungen der zeitlichen Variationen der elektrischen und magnetischen Felder die elektrische Leitfähigkeit eines geschichteten Untergrundes abgeleitet werden kann, zeigten unabhängig voneinander [[Andrei Nikolajewitsch Tichonow|A.N. Tichonow]] (1950) und Louis Cagniard (1953). In der Folgezeit wurden die Methoden weiter verbessert, um räumlich komplexe Leitfähigkeitsstrukturen besser rekonstruieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4168603-2}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geophysik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ToBeFree</name></author>
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