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	<title>Magnetischer Dipol - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:31:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Magnetischer_Dipol&amp;diff=159543&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Docosanus: /* Literatur */ + Link H. Stöcker</title>
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		<updated>2024-05-04T15:48:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + Link H. Stöcker&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:VFPt dipoles magnetic.svg|mini|380px|Magnetfeldlinien verschiedener magnetischer Dipole: Punktdipol, [[Magnetischer Monopol|magnetische Pole]], kreisförmige [[Leiterschleife]] und [[Zylinderspule]].]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;magnetischer Dipol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die einfachste beobachtete Form, in der [[Magnetismus]] auftritt. Alle komplizierteren magnetischen Strukturen lassen sich aus [[Dipol (Physik)|Dipolen]] zusammensetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abwesenheit magnetischer Ladungen ==&lt;br /&gt;
Magnetische [[Feldlinie]]n haben keine Enden. Das [[Magnetismus#Magnetfelder und Feldlinien|magnetische Feld]] ist immer quellenfrei, d.&amp;amp;nbsp;h. [[Divergenz eines Vektorfeldes|divergenzfrei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über [[magnetischer Monopol|magnetische Monopole]] (analog zu einzelnen positiven oder negativen elektrischen Ladungen) wird spekuliert, es konnten aber bisher keine entdeckt werden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Magnetische Monopole als Elementarteilchen sind nicht grundsätzlich ausgeschlossen, sie werden von einigen &amp;#039;&amp;#039;[[Große vereinheitlichte Theorie|großen vereinheitlichten Theorien]]&amp;#039;&amp;#039; vorhergesagt. In bestimmten Festkörpern sind scheinbare „magnetische Monopole“ als [[Quasiteilchen]] nachgewiesen worden (siehe Weblinks); dabei treten aber stets gleich viele und gleich starke Nord- und Südpole auf.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwar können bei handelsüblichen [[Stabmagnet|Stab-]] oder [[Hufeisenmagnet]]en wie auch bei langen [[Magnetspule]]n die beiden Enden näherungsweise einzeln als [[Magnetismus#Nord- und Südpol|magnetischer Nord- bzw. Südpol]] angesprochen werden. Beim Versuch, die Pole eines Magneten voneinander zu trennen, indem man ihn in der Mitte auseinanderbricht, ergibt sich aber an der Schnittstelle je ein neuer Nord- und Südpol, sodass jedes Bruchstück wieder einen Dipol bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen und Bedeutung magnetischer Dipole ==&lt;br /&gt;
Nach der klassischen [[Elektrodynamik]] kann ein magnetisches Dipolfeld von einem Kreisstrom &amp;lt;math&amp;gt;I&amp;lt;/math&amp;gt; erzeugt werden, der eine Fläche &amp;lt;math&amp;gt;\vec{\Omega}&amp;lt;/math&amp;gt; umfließt. Sein [[magnetisches Dipolmoment]] &amp;lt;math&amp;gt;\vec{m}&amp;lt;/math&amp;gt; (alternativ auch &amp;lt;math&amp;gt;\vec{\mu}&amp;lt;/math&amp;gt;) ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\vec{m} = I \vec{\Omega}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem sind alle bisher bekannten [[Elementarteilchen]], sofern sie elektrisch geladen sind und einen von Null verschiedenen Eigendrehimpuls ([[Spin]]) haben, auch magnetische Dipole mit einem je nach Teilchenart unterschiedlichen Dipolmoment. Dazu gehören [[Quark (Physik)|Quarks]] und [[Elektron]]en und damit auch die meisten daraus aufgebauten [[Atomkern]]e und [[Atom]]e. Diese Dipole sind wichtig in der [[Atomphysik|Atom-]], [[Kernphysik|Kern-]] und [[Elementarteilchenphysik]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beobachtung der [[Richtungsquantelung]], nach der ein elementares Dipolmoment zu einem äußeren Magnetfeld nur bestimmte Winkel annehmen kann, hat wesentlich zur Aufklärung der Struktur von Teilchen und Atomen beigetragen. Siehe dazu: [[Magnetisches Moment#Intrinsisches magnetisches Moment von Teilchen|magnetisches Moment von Teilchen und Kernen]], [[Stern-Gerlach-Versuch]], normaler und anomaler [[Zeeman-Effekt]], [[Kernspinresonanz|Kern-]] und [[Elektronenspinresonanz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feld des Dipols ==&lt;br /&gt;
Ein magnetischer Dipol erzeugt ein Magnetfeld, an einem Ort &amp;lt;math&amp;gt;\vec{r}&amp;lt;/math&amp;gt; in größerer Entfernung gegeben durch die [[magnetische Flussdichte]]&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\vec{B}(\vec{r})\,=\,\frac{\mu_0}{4 \pi r^2}\,\frac{3\vec{r}(\vec{m}\cdot\vec{r}) - \vec{m}r^2}{r^3}\ .&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;r&amp;lt;/math&amp;gt; ist dabei der Betrag &amp;lt;math&amp;gt;|\vec{r}|&amp;lt;/math&amp;gt; von &amp;lt;math&amp;gt;\vec{r}&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;\mu_0&amp;lt;/math&amp;gt; ist die [[magnetische Feldkonstante]] und &amp;lt;math&amp;gt;4\pi r^2&amp;lt;/math&amp;gt; ist die Kugeloberfläche im Abstand &amp;lt;math&amp;gt;r&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Formel gilt unabhängig von der Form und der Größe der Stromschleife, der Magnetspule, des Stabmagneten oder des Atoms, wenn &amp;lt;math&amp;gt;r&amp;lt;/math&amp;gt; groß gegenüber deren räumlicher Ausdehnung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dipol im Feld ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem äußeren magnetischen Feld &amp;lt;math&amp;gt;\vec{B}&amp;lt;/math&amp;gt; wirkt auf einen magnetischen Dipol das [[Drehmoment]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\vec{M} = \vec{m} \times \vec{B} ,&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und er hat eine vom Winkel zur Feldrichtung abhängige potentielle Energie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;E_{\mathrm{pot}} = -\vec{m} \cdot \vec{B} .&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Feld [[inhomogen]], wirkt in erster Ordnung&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Nolting: &amp;#039;&amp;#039;Grundkurs Theoretische Physik 3.&amp;#039;&amp;#039; Kapitel&amp;amp;nbsp;3.3.2. 8.&amp;amp;nbsp;Auflage, Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York, ISBN 978-3-540-71251-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[Kraft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\vec F = \left(\vec \nabla \otimes \vec B\right) \vec m &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit dem [[Nabla-Operator]] &amp;lt;math&amp;gt;\nabla&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die magnetischen Eigenschaften eines Stücks [[Materie (Physik)|Materie]] werden durch die magnetischen Dipole bestimmt, die darin mit konstanter Größe schon vorhanden sind (so bei [[Ferromagnetismus|Ferro-]], [[Antiferromagnetismus|Antiferro-]] und [[Paramagnetismus]]) oder erst beim Einschalten des Feldes erzeugt werden ([[Diamagnetismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Horst Stöcker]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch der Physik.&amp;#039;&amp;#039; 4.&amp;amp;nbsp;Auflage, Verlag Harry Deutsch, Frankfurt am Main, 2000, ISBN 3-8171-1628-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magnetismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Docosanus</name></author>
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