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	<title>Magnetband - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Magnetband&amp;diff=15430&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mielas: Archivlink ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-18T12:58:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert Datenspeicher; zum Befestigungsmittel siehe [[Magnetklebeband]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Speichermedium&lt;br /&gt;
 |name                      = Magnetband&lt;br /&gt;
 |foto                      = Tapesticker.jpg&lt;br /&gt;
 |foto_beschreibung         = 1/2″-Magnetband&lt;br /&gt;
 |foto_breite               = 275px &amp;lt;!-- Standard: 275px --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |typ                       = magnetisch&lt;br /&gt;
 |kapazität                 = &lt;br /&gt;
 |lebensdauer               = &lt;br /&gt;
 |größe                     = &lt;br /&gt;
 |gebrauch                  = &lt;br /&gt;
 |entwickler                = [[AEG]], [[I.G. Farben]]&lt;br /&gt;
 |vorstellung               = &lt;br /&gt;
 |markteinführung           = ab 1940&lt;br /&gt;
 |vorgänger                 = [[Lochstreifen]], [[Lochkarte]]&lt;br /&gt;
 |nachfolger                = [[Diskette]], [[Festplattenlaufwerk|Festplatte]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magnetband&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Datenspeicher|Datenträger]]. Es besteht in der Regel aus einer langen, schmalen Folie aus [[Kunststoff]], die mit einem [[Magnetismus|magnetisierbaren]] Material beschichtet ist. Das Band ist auf Wickelkernen &amp;#039;&amp;#039;(Bobbys&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Reil: &amp;#039;&amp;#039;Fachwörterbuch Foto – Film – Fernsehen&amp;#039;&amp;#039;, Verlag ARES Enterprises, 1988, ISBN 3-927137-00-6, S.&amp;amp;nbsp;19.&amp;lt;/ref&amp;gt;) oder Spulen aufgewickelt, oft auch in [[Kompaktkassette|Kassetten]] eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:US Patent 661,619 - Magnetic recorder.jpg|mini|US-Patent zu Poulsens Erfindung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Peirce wire recorder.jpg|mini|Ein drahtbasiertes Diktiergerät aus dem Jahr 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Urvater der Magnetbandtechnik ist die 1898 erfundene magnetische [[Drahttongerät|Tonaufnahme auf Draht]]. Bei dieser Erfindung wurden Tonaufnahmen auf einem dünnen Stahldraht gespeichert. Die Aufzeichnungs- und Abspielgeschwindigkeit betrug 610 Millimeter pro Sekunde. Für die übliche Kapazität von einer Stunde war der Draht 2195 Meter lang und hatte auf Grund seiner geringen Dicke auf Spulen von wenigen Zentimetern Durchmesser Platz. Diese Technologie wurde beim Erscheinen von kommerziellen Magnetbandrecordern schnell verdrängt. Allerdings fanden Drahtaufzeichnungsgeräte noch bis in die 1970er in Satelliten und anderen unbemannten Raumschiffen Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Magnetbänder wurden bereits in den 1930er Jahren in den USA eingeführt. In Deutschland entwickelten [[AEG]] und die [[I.G. Farben]] die entsprechende Technologie ab 1935, die dann in den 1940er Jahren zur Aufzeichnung analoger Tonsignale verwendet wurde. Zunächst waren sie aus beschichtetem Papier oder auch aus homogenem magnetisierbaren Material. Das heutige Magnetband ist eine Entwicklung der AEG und der I.G. Farben ([[BASF]]) in den Jahren 1935 bis 1940. Später waren sie auch die Grundlage magnetischer Videoaufzeichnungen ([[Mavicord]], [[MAZ-Band]]). Sie dienten dann als Datenträger der [[EDV|elektronischen Datenverarbeitung]] neben [[Trommelspeicher]]n bei den [[Großrechner|Großrechnenanlagen]] der 1950er bis 1970er Jahre. Magnetbänder gibt es in sehr vielen Formaten und sie dienen auch heute noch der digitalen Konservierung von Video-, Audio- und allgemein digitalen Informationen für die elektronische Datenverarbeitung. Die Vorläufer von Magnetbändern waren in der analogen Tontechnik die [[Edisonwalze]] und die [[Schallplatte]]n, in der Datentechnik [[Lochstreifen]] und [[Lochkarte]]n. Neben mechanischen und magnetischen Platten wurden auch in der Datentechnik ferromagnetische Drähte verwendet. Digitale [[Magnetdraht]]geräte liefen bis in die 1960er Jahre, Platten noch länger. Magnetbänder boten auf Grund der großen für die Speicherung zur Verfügung stehenden Oberfläche aber ungleich höhere Datendichten und Schreib- und Lesegeschwindigkeiten als die älteren Technologien. Auf Grund der Nachteile, die sich aus dem ausschließlich [[Sequentieller Zugriff|sequentiellen Zugriff]] auf die Daten eines Magnetbandes ergeben, wurden sie dennoch zunächst durch Trommelspeicher oder Magnetplatten und dann auch vermehrt durch [[Festplattenlaufwerk|Festplatten]], die einen [[Wahlfreier Zugriff|wahlfreien Datenzugriff]] ermöglichen, zumindest teilweise abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den 1990er Jahren war die Verwendung von Magnetbändern rückläufig, im Audiobereich dominierten [[Compact Disc|CDs]] und später halbleiterbasierte [[MP3-Player]]. Im Video- und Multimediabereich kamen zunehmend [[Optischer Datenspeicher|optische Datenspeicher]] und viel später im geringeren Umfang halbleiterbasierte Medien zum Einsatz. In der Datentechnik, speziell im Privatbereich, dominiert eine Kombination aus den bereits zitierten Medien, wobei zusätzlich auch halbleiterbasierte [[USB-Stick]]s und externe Festplatten (USB, FireWire, eSATA) die Magnetbandtechnik verdrängten. Weiter werden Magnetbänder aber auch in großem Umfang zur professionellen Sicherung und Archivierung vor allem größerer Datenarchive verwendet. Allerdings erobern sich mittlerweile auch in diesem Bereich festplattenbasierte Systeme in Form von [[Tape-Library|Virtual-Tape-Libraries]] ihre Marktanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick ===&lt;br /&gt;
Ursprünglich hatten Magnetbänder einen enormen Vorteil: Sie konnten viele Quadratzentimeter Datenspeicher auf kleinstem Volumen unterbringen. Erkauft wurde dieser Vorteil durch das unpraktische sequentielle Zugriffsverfahren. Festplatten arbeiten heute mit weit ausgefeilteren Aufnahmeverfahren (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Perpendicular Recording]]) als Bänder und erreichen so enorm hohe Schreibdichten. So erzielen Festplatten, ohne die Nachteile des sequentiellen Zugriffsverfahrens, viel höhere Speicherkapazitäten (pro Volumen) als Magnetbänder in austauschbaren Bandgeräten. Dies gilt bei deutlich höherem Preis auch für halbleiterbasierte und optische Speicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich größerer Datenarchive haben Magnetbandsysteme heute noch Vorteile gegenüber Festplattensystemen: Mit Robotern und Magnetbändern können große Datenmengen in einer sogenannten [[Tape-Library]] untergebracht werden zu deutlich günstigerem Preis als in einem gleich groß gebauten Festplattenspeicher-System. Zudem müssen Magnetbänder –&amp;amp;nbsp;im Vergleich zu Festplatten&amp;amp;nbsp;– viel seltener in Bewegung gehalten werden; sie sind dadurch energieeffizienter, erzeugen weniger Abwärme und sind unempfindlicher gegenüber Erschütterungen und sonstigen mechanischen Einflüssen. Insofern haben Magnetbänder –&amp;amp;nbsp;insbesondere zur langfristigen Speicherung selten benutzter Daten&amp;amp;nbsp;– weiterhin eine Berechtigung und Marktrelevanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;[[CERN]] Advanced STORage manager&amp;#039;&amp;#039;, wo monatlich [[Petabyte]] hinzukommen, sind Festplatten nur [[Cache]] für zehntausende Magnetbänder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://castor.web.cern.ch/|title=CASTOR|publisher=Organisation européenne pour la Recherche nucléaire (CERN)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://daspos.crc.nd.edu/images/workshops/workshop_one/presentation_slides/Archival_Storage.pdf|format=PDF; 1,37&amp;amp;nbsp;MB|title=(Physics) Archival Storage Status and Experiences at CERN|author=Germán Cancio|date=2013-03-22|work=Data and Software Preservation for Open Science|publisher=[[University of Notre Dame]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Die Auflösung der magnetischen Bänder ist abhängig von der Empfindlichkeit der magnetischen Schicht, der Breite des Bandes und seiner Abspielgeschwindigkeit. Dementsprechend wurden im Laufe der Zeit sehr unterschiedliche Formate und Bandqualitäten entwickelt. In den 1980er Jahren wurden komplizierte Beschichtungen möglich. Statt Oxiden wurden [[Koerzitivfeldstärke|höchstkoerzitive]] Reinmetall-Schichten aufgebracht. Moderne Video-Aufzeichnungsbänder in [[Betacam SP]] bis hin zum [[HD SR|HD-SR]]-Tape sind hochempfindliche Datenträger für das moderne hochauflösende [[HD-TV]]-Fernsehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1/4-Zoll-Bänder für die analoge Tonaufzeichnung, noch schmalere für die Audio-Compactkassetten, ebenso für die digitalen DAT-Recorder&lt;br /&gt;
* 2-Zoll-, 1-Zoll-, 3/4-Zoll-, 1/2-Zoll-Bänder für die analoge und digitale Videoaufzeichnung, für Digitalkameras sind heute auch noch schmalere Formate in Kassettenform gebräuchlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 35 mm, 17,5 mm, 16 mm, 8 mm perforierter [[Magnetfilm]]streifen (zweistreifiger Film SEPMAG)&lt;br /&gt;
* magnetische Randspur auf Filmstreifen (sogenannter einstreifiger Film COMMAG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Formate wurden auch für die digitale Aufzeichnung von Computerdaten verwendet (von der 2-Zoll-Spule bis zur [[Datasette]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um freitragende Bandwickel betriebssicherer zu machen, kann die Rückseite des Bandes beschichtet sein. Bereits eine dünne Rückseitenmattierung verbessert das Wickelverhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile sind die Magnetbänder in vielen Anwendungsbereichen durch andere Datenspeicher weitgehend abgelöst worden. Direkte Nachfolger waren Festplatten und optische Datenspeicher, wie [[Compact Disc]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
=== Tonband ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Tonband|Kompaktkassette}}&lt;br /&gt;
Zum [[Analogsignal|analogen]] [[Mitschnitt|Aufzeichnen]] und Wiedergeben von Audiosignalen mit [[Audiorekorder]]n waren früher (vor 1970) Tonbänder mit Spulen und später (nach 1970) Kassettenrekorder mit Compact Cassetten weit verbreitet. Bei professionellen Anwendern, wie Radiosendern, waren freitragende Bandwickel auf &amp;#039;&amp;#039;Bobbys&amp;#039;&amp;#039; üblich. Im Büroalltag, vorwiegend in [[Diktiergerät]]en, aber auch in [[Anrufbeantworter]]n kamen [[Mikrokassette]]n zum Einsatz. Magnetbandbasierte Geräte zur digitalen Audio-Aufzeichnung oder -Wiedergabe hingegen hatten nie eine große Verbreitung, sie konnten sich nicht gegen CDs und insbesondere gegen wiederbeschreibbare [[Compact Disc|CDs]] durchsetzen. Mit der Verbreitung von [[MP3]]-Formaten und -Playern finden auch im Audiobereich halbleiterbasierte Speicher zunehmend Verbreitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analoge Magnetbandformate zur Audioaufzeichnung:&lt;br /&gt;
* [[Tonband]] (ab 1935) (Spulentonbandgerät)&lt;br /&gt;
* [[Fidelipac]]-Kassette (ab 1956)&lt;br /&gt;
* 4-Spur-Kassette, Stereo (ab 1962)&lt;br /&gt;
* [[Kompaktkassette]] (ab 1963, Stereo ab 1967) ([[Kassettenrekorder]], [[Walkman]])&lt;br /&gt;
* [[DC-International]] (ab 1965)&lt;br /&gt;
* [[8-Spur-Kassette]], Stereo (ab 1965)&lt;br /&gt;
* Minikassette ([[Diktiergerät]])&lt;br /&gt;
* [[Mikrokassette]] (ab 1969) ([[Anrufbeantworter]], [[Diktiergerät]])&lt;br /&gt;
* [[Elcaset]] (ab 1976)&lt;br /&gt;
Digitale Magnetbandformate zur Audioaufzeichnung&lt;br /&gt;
* [[Digital Audio Tape|DAT]] (ab 1987)&lt;br /&gt;
* [[Digital Compact Cassette|DCC]] (1992 bis 1996)&lt;br /&gt;
* [[Digital Tape Recording System|DTRS]] (ab 1993)&lt;br /&gt;
* [[Alesis Digital Audio Tape|ADAT]] (ab 1993)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Audio Tape.jpg|Audio-Magnetband&lt;br /&gt;
Open Real Audio Tape On an AEG (DIN) Hub.jpg|Freitragender Tonbandwickel auf einem Bobby&lt;br /&gt;
CassetteAndMicrocassette.jpg|Audio-Kassetten&lt;br /&gt;
Dat-cartridge.jpg|[[Digital Audio Tape]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Videoband ===&lt;br /&gt;
Zum Aufzeichnen und Wiedergeben von Videoaufnahmen oder Filmen (Bild- und Tonaufnahme) auf Band kommen praktisch ausschließlich [[Videokassette|Kassetten]] zum Einsatz. Dabei kann die [[Magnetaufzeichnung]] (kurz MAZ) entweder klassisch analog oder auch digital erfolgen. Es existieren verschiedene Standards, Datenformate und Kassettengrößen, die für den Einsatz in verschiedenen Geräten optimiert wurden. Beispielsweise wurden im Privatbereich zur analogen Aufnahme und Wiedergabe von Filmen sehr häufig [[Videorekorder]] auf [[Video Home System|VHS]]-Basis eingesetzt. Für den professionellen Bereich wurden qualitativ hochwertige Systeme wie [[Betacam]] entwickelt. Modernere Systeme nutzen digitale Videokassetten z.&amp;amp;nbsp;B. nach [[Digital Video|DV-]] und miniDV-Standard, beide sind besonders kompakte Formate und wurden für Aufzeichnungen mittels [[Camcorder]] optimiert. Durch das Aufkommen von [[DVD-Video]], wiederbeschreibbaren [[DVD]]s und Festplatten-[[Rekorder]]n sowie digitaler Speicher ist auch die Bedeutung von Videokassetten stark rückläufig – viele Videotheken haben mittlerweile von VHS-Kassetten auf DVDs umgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
2-inch Quad Tape Reel with miniDV cassette.jpg|2-Zoll-Videoband&lt;br /&gt;
U-matic.jpg|U-matic-Kassette&lt;br /&gt;
VHS-Kassette 01 KMJ.jpg|VHS-Kassette&lt;br /&gt;
DV tape sizes 2.jpg|Digitale Videobänder: DVCAM-L, DVCPRO-M, MiniDV&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analoge Magnetbandformate zur Videoaufzeichnung:&lt;br /&gt;
* [[Quadruplex]]: 2-Zoll-[[Magnetaufzeichnung|MAZ]] im Quad-Format auf Spule (1956) ab 1958 auch in Farbe&lt;br /&gt;
* [[1 Zoll C]]: 1-Zoll-MAZ im EV-Format auf Spule (1964)&lt;br /&gt;
* [[U-matic]]                (1968)&lt;br /&gt;
* [[VCR-System]]             (1971)&lt;br /&gt;
* [[Betamax]]                (1976)&lt;br /&gt;
* [[Video Home System|VHS]]  (1976)&lt;br /&gt;
* [[Video 2000]]             (1979)&lt;br /&gt;
* [[Betacam]]                (1982)&lt;br /&gt;
* [[VHS-C]]                  (1983)&lt;br /&gt;
* [[Video 8]]                (1985)&lt;br /&gt;
* [[Betamax|Super Beta]]     (1985)&lt;br /&gt;
* [[Super Video Home System|S-VHS]]                  (1987)&lt;br /&gt;
* [[Hi8]]                    (1989)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Magnetbandformate zur Videoaufzeichnung:&lt;br /&gt;
* [[D-1-Standard|D-1]] (1986)&lt;br /&gt;
* [[D2 (Videoformat)|D2]]&lt;br /&gt;
* [[Digital Betacam]]        (1993)&lt;br /&gt;
* [[Digital Video|DV]]       (1994)&lt;br /&gt;
* [[MiniDV#MiniDV|MiniDV]]   (1995)&lt;br /&gt;
* [[D-VHS]]                  (1998)&lt;br /&gt;
* [[Digital8]]               (1999) ([[Digital Video|DV]] auf [[Hi8]]-Bändern)&lt;br /&gt;
* [[HDCAM]]                  (1999)&lt;br /&gt;
* [[M2 (Videoformat)|M2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
NASAComputerRoom7090.NARA.jpg|Im Hintergrund: mehrere IBM-729-Laufwerke, wurden bei der Mission Mercury Atlas 6 (MA-6) im Jahr 1962 eingesetzt&lt;br /&gt;
Magnetic tape hg.jpg|EDV-Magnetband 6250 [[Bits per Inch|BPI]] (um 1985)&lt;br /&gt;
QIC DC600A.jpg|QIC-DC600A-Magnetbandkassette, Technik aus den 1970 und 1980ern&lt;br /&gt;
DDS2-Kassette 01 KMJ.jpg|DDS-2-Magnetbandkassette, Technik entwickelt Ende der 1980er&lt;br /&gt;
LTO2-cart-purple.jpg|LTO-Ultrium-Magnetbandkassette, Technik entwickelt Ende der 1990er&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenträger in der Informationstechnik ===&lt;br /&gt;
Magnetbänder waren früher eine allgemein weitverbreitete Technik zur Datenspeicherung. Aus verschiedenen Gründen (Kosten, umständliche Handhabung, mangelnde Robustheit – insbesondere bei Billigsystemen) werden sie heute im Privat- und [[Small Office, Home Office|SoHo-Bereich]] selten und wenn überhaupt nur noch zur [[Datensicherung]] und [[Archiv]]ierung eingesetzt. Stattdessen kommen dort heute vorwiegend beschreibbare [[Compact Disc|CDs]] und [[DVD]]s sowie aufgrund größerer Kapazitäten zunehmend verschiedene [[USB]]-Medien oder externe Festplatten zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im professionellen Umfeld werden Magnetbänder wegen ihrer allgemein hohen Zuverlässigkeit und Langzeitstabilität auch heute zur (Batch-)Datenverarbeitung sowie zur Datenspeicherung und Archivierung nach wie vor häufig, meist in [[Tape-Library|Bandbibliotheken]] (mit teilweise vielen tausend Bändern), eingesetzt. Professionelle Festplattensubsysteme ([[Storage Area Network|SAN]], [[Serial Attached SCSI|SAS]]) bieten kaum einen besseren Kostenfaktor und werden daher als Ersatz für Bänder erst gelegentlich herangezogen. Die im PC-Bereich häufigen (wieder-)beschreibbaren CDs und DVDs sowie verschiedene USB-Medien oder preisgünstige externe PC-Festplatten können im professionellen Bereich praktisch keinen Kostenvorteil ausspielen, denn sie gelten hier – abgesehen von der viel kleineren Kapazität einzelner Datenträger – als bei weitem zu unzuverlässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Liste der Datenträgertypen in der Informationstechnik ====&lt;br /&gt;
* [[Advanced Digital Recording|ADR]] (ab 1999): ADR-30, ADR-50, ADR-2.60, ADR-2.120&lt;br /&gt;
* [[Advanced Intelligent Tape|AIT]] (ab 1996): AIT-1 bis AIT-5&lt;br /&gt;
* [[Digital Audio Tape|DAT]] (ab 1989): DDS1 bis DDS4&lt;br /&gt;
* [[Digital Linear Tape|DLT]]  (ab 1984): Tape I bis Tape IV, SuperDLT&lt;br /&gt;
* [[Floppy-Tape]] (ab 1989): [[Quarter-Inch Cartridge|QIC]]-40, QIC-80&lt;br /&gt;
* IBM 7-Spur ½&amp;quot; (ab 1952): 726 bis [[IBM 729|729]], [[IBM 7330|7330]] und 24xx-7-Spur&lt;br /&gt;
* IBM 9-Spur (ab 1964): 24xx-9-Spur, 3410, 3420, 8809&lt;br /&gt;
* IBM 18-Spur (ab 1984): 3480, 3490&lt;br /&gt;
* IBM Magstar (ab 1996): 3570, 3580, 3590&lt;br /&gt;
* IBM Jaguar (ab 2003): 3592, TS1120, TS1130, TS1140&lt;br /&gt;
* [[Kansas City Standard]] (1975) und [[Datasette]] (1977): Compact Cassette&lt;br /&gt;
* [[Linear Tape Open|LTO]] (ab 2000): Ultrium 1, Ultrium 2, Ultrium 3, Ultrium 4, Ultrium 5, Ultrium 6, Ultrium 7, Ultrium 8, Ultrium 9&lt;br /&gt;
* [[Mammoth (Speichermedium)|Mammoth]] (ab 1994): M-1, M-2&lt;br /&gt;
* [[Quarter-Inch Cartridge|QIC]] (ab 1972): DC600, DC2120, DC6150, DC6525, DC9100, DC9120&lt;br /&gt;
* [[Scalable Linear Recording|SLR]] (ab 1986): SLR1 bis SLR5&lt;br /&gt;
* [[StorageTek]] Redwood (ab 1995): SD-3 (Redwood)&lt;br /&gt;
* [[StorageTek]] T-9xxx-Serie (ab 1996): T9840a bis T9840d, T9940a, T9940b&lt;br /&gt;
* [[StorageTek]] T-10xxx-Serie (ab 2006): T10000, T10000B&lt;br /&gt;
* [[Sony]] Super AIT (SAIT) (ab 2003):  SAIT-1 bis SAIT-4&lt;br /&gt;
* [[Travan]] (ab 1985): TR-1 bis TR-7&lt;br /&gt;
* Exabyte [[VXA]] (ab 1999): VXA-1 bis VXA-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorteile ====&lt;br /&gt;
* hohe Kapazität (derzeit mehr als 18&amp;amp;nbsp;TB pro Band; experimentell wurden bis zu 185&amp;amp;nbsp;TB pro Band erreicht&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.pcgameshardware.de/Laufwerk-Hardware-154124/News/185-Terabyte-Sony-quetscht-148-Gigabit-auf-ein-Quadratzoll-1119868/ |wayback=20231128093402 |text=185 Terabyte: Sony quetscht 148 Gigabit auf ein Quadratzoll}}. &amp;#039;&amp;#039;[[PC Games Hardware]]&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 5. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* hohe sequentielle Schreibrate (derzeit bis 360&amp;amp;nbsp;MB/s pro Laufwerk)&lt;br /&gt;
* garantiert lange Lagerbarkeit (zum Teil über 30 Jahre)&lt;br /&gt;
* auslagerbar&lt;br /&gt;
* mehrfach beschreibbar&lt;br /&gt;
* vergleichsweise kostengünstige Medien – jedoch hohe Anschaffungskosten für die Bandlaufwerke selbst&lt;br /&gt;
* Medien sind unempfindlich gegen Stöße und Herabfallen&lt;br /&gt;
* Bandbibliotheken (auch Band-Roboter oder [[Tape-Library]]s) mit hunderten Laufwerken und tausenden Medien verfügbar (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Quantum Corporation|Quantum]] Scalar 10K)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachteile ====&lt;br /&gt;
* Empfindlichkeit, zum Beispiel gegen Staub, Feuchtigkeit, Temperatur oder magnetische Felder&lt;br /&gt;
* Verschleiß, Austausch nach mehrfacher Benutzung notwendig&lt;br /&gt;
* Sequentieller Speicher&lt;br /&gt;
** Lange Zugriffszeiten, Zugriffszeit zum Teil im Minutenbereich, es muss erst zu einer bestimmten Stelle des Bands gespult werden&lt;br /&gt;
** Hinzukommende Daten können (auf relativ einfache Weise) nur am Ende angefügt werden, andernfalls ist ein aufwendiges Umkopieren notwendig&lt;br /&gt;
** Werden Daten zu langsam an das Laufwerk geliefert, kann die Kapazität einiger Medientypen nicht zu 100 % ausgenutzt werden. Siehe auch [[Shoeshine-Problem]]&lt;br /&gt;
* Wenige Anbieter, kleiner Markt&lt;br /&gt;
* Spezielle Software, umständliche Handhabung&lt;br /&gt;
* Hohe Kosten, durch zusätzliche Investitionen in [[Bandlaufwerk]]e, oder Librarys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Pfleumer]], der Erfinder des Tonbands&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* A. Klingelnberg: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.theimann.com/Analog/Misc_Tech/M_Grundw/Magnetaufzeichnung1.html Grundwissen Magnetbandtechnik 1].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stereoplay.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart Juli 1984, {{ISSN|0172-388X}}.&lt;br /&gt;
* A. Klingelnberg: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.theimann.com/Analog/Misc_Tech/M_Grundw/Magnetaufzeichnung2.html Grundwissen Magnetbandtechnik 2].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stereoplay.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart August 1984, {{ISSN|0172-388X}}.&lt;br /&gt;
* Neuroth, A. Oßwald, R. Scheffel, S. Strathmann, M. Jehnnestor Handbuch: &amp;#039;&amp;#039;[http://nestor.sub.uni-goettingen.de/handbuch/artikel/nestor_handbuch_artikel_330.pdf Eine kleine Enzyklopädie der digitalen Langzeitarchivierung. Kapitel 10.3.1 „Magnetbänder“].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Friedrich Engel u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschichten: Magnetbandtechnik als Kulturträger, Erfinder-Biographien und Erfindungen; Chronologie der Magnetbandtechnik und ihr Einsatz in der Hörfunk-, Musik-, Film- und Videoproduktion&amp;#039;&amp;#039;, 2023, [https://gfgf.org/files/digenio-theme/content/buecher/e-books/ZS_VIER_2023_04-17.pdf PDF].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Magnetic tapes|Magnetband}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.magnetbandmuseum.info/magnetband_story1.html Kleine Historie zur Geschichte der Magnetband-Technik (RDE)]&lt;br /&gt;
* [http://www.magnetbandmuseum.info/das-magnetband.html Über das Magnetband (RDE)]&lt;br /&gt;
* [http://www.magnetbandmuseum.info/einfuehrung-magnetbandtechnik.html Technische Erklärung des Magnettonbandverfahrens auf der Website des privaten Magnetband- und Tonbandmuseums Wiesbaden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4168550-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magnetischer Datenspeicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektromagnetischer Tonträger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mielas</name></author>
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