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	<title>Magnesium-Lithium-Legierung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T22:26:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Magnesium-Lithium-Legierung&amp;diff=1458351&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Leerzeichen vor Beleg entfernt, Links normiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-01-26T22:38:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Beleg entfernt, Links normiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magnesium-Lithium-Legierungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Magnesiumlegierung]]en, die durch Zusatz von [[Lithium]] verbesserte Eigenschaften besitzen. Insbesondere die schlechte [[Duktilität]] von reinem Magnesium und den meisten Magnesiumlegierungen wird durch die Zugabe von Lithium verbessert. Zusätzlich eignen sich Mg-Li-Legierungen hervorragend für den Leichtbau, da sehr geringe Dichten (bis zu 1,3 g/cm³) bei gleichzeitig hohen [[Steifigkeit]]en realisierbar sind. Sie sind bisher hauptsächlich in der Luft- und Raumfahrt sowie der Rüstungsindustrie zum Einsatz gekommen. Die Anwendung solcher Legierungen ist auf nicht-korrosionsgefährdete Bauteile und vergleichsweise niedrige Temperaturen (unter 100 C°) begrenzt. Die geringe Korrosionsbeständigkeit, die hohe Oxidationsneigung im schmelzflüssigen Zustand und hohe Herstellkosten verhindern noch eine breite Anwendung in Massenprodukten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für die Verwendung einer Magnesium-Lithium-Legierung sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Verkleidung des &amp;#039;&amp;#039;Launch Vehicle Digital Computer&amp;#039;&amp;#039; der [[Saturn (Rakete)#S-IVB-Stufe (500er Serie)|Saturn V]].&lt;br /&gt;
* Verkleidungen und Strukturelemente der [[Agena|Agena-Oberstufe]].&lt;br /&gt;
* Diverse Verkleidungen von Instrumenten des [[Gemini-Raumschiff]]s.&lt;br /&gt;
* [[Gyroskop]]gehäuse des Kontrollsystems der [[LGM-30 Minuteman|Minuteman-Interkontinentalrakete]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ntrs.nasa.gov/citations/19660008417 |titel=Symposium on Technology Status and Trends |hrsg=Marshall Space Flight Centre |datum=23 April 1965 |seiten=135 |sprache=Englisch |abruf=2023-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* spezielles Notebook-Gehäuse&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://de.magnesium-material.com/blog/magnesium-lithium-alloy-is-used-to-laptop.html |titel=Magnesium-Lithium-Legierung wird für Laptops verwendet {{!}} Henan Chalco |abruf=2024-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugabe von bis 17 % Lithium ==&lt;br /&gt;
Im [[Hexagonales Kristallsystem|hexagonalen Atomgitter]] von Magnesium findet kristallographisches Gleiten bei Temperaturen unter 220&amp;amp;nbsp;°C nur innerhalb der basalen Ebene statt. Hierdurch kann in diesem Temperaturbereich keine plastische Verformung mit Dehnung der Zylinderachse realisiert werden, was zu einer niedrigen Bruchdehnung führt. Durch Zulegieren von 4 Gewichtsprozent Lithium werden die prismatischen Gleitsysteme aktivierbar, durch welche ein Abgleiten an den Mantelflächen der hexagonalen Elementarzelle möglich ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Plane-Strain compression of Magnesium and Magnesium Alloy Crystals, E.W. Kelley and W.F. Hosford Jr., Transactions of the Metallurgical Society of AIME, Vol. 242, 1968, pp. 5–13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispielsweise zeigt die Legierung MgLi12Al3 eine zur kommerziell erhältlichen Magnesiumlegierung AM20 vergleichbare Festigkeit bei besserer Duktilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugabe von 17 bis 30 at% Lithium ==&lt;br /&gt;
Bei Zugabe von mehr als 17 at% (Atom-Prozent) Lithiums stellt sich ein zweiphasiges [[Gefüge (Werkstoffkunde)|Gefüge]] aus [[Kubisches Kristallsystem|kubisch raumzentriertem]] Lithiumkristall und hexagonalem Magnesiumkristall ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugabe von mehr als 30 at% Lithium ==&lt;br /&gt;
Bei mehr als 30 at% werden die Magnesiumatome im Lithiumgitter gelöst. Reine Mg-Li Legierungen haben aufgrund ihrer geringen Belastbarkeit keine technische Anwendung. Als zusätzliches Legierungselement wird häufig [[Aluminium]] verwendet. Beispielsweise weist die Legierung MgLi40Al3 bei moderater Festigkeit eine geringe Dichte (hohe massenbezogene Festigkeit), gute Gießbarkeit und gute Duktilität auf, und lässt sich gut spanend bearbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Magnesium-Lithium-Legierungen, H. Haferkamp und Jaschik, C., in: Magnesium Taschenbuch, ISBN 3-87017-264-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Aluminium-Lithium-Legierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magnesiumlegierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lithium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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