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	<title>Magnerich von Trier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:48:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Magnerich_von_Trier&amp;diff=2512696&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Melchior2006: ÖHL &quot;Belege&quot; entfernt, da genügend andere, bessere</title>
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		<updated>2025-09-04T09:35:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ÖHL &amp;quot;Belege&amp;quot; entfernt, da genügend andere, bessere&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magnerich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lat. &amp;#039;&amp;#039;Magnericus&amp;#039;&amp;#039;) († an einem 25. oder 27. Juli 587 oder danach in [[Trier]], [[Fränkisches Reich#Merowingisches Frankenreich|merowingisches Frankenreich]]) war etwa seit 566 [[Bistum Trier|Bischof von Trier]], er ist ein katholischer Heiliger. Sein Gedenktag ist der 25. Juli. Im Bistum Trier ist es der 27. Juli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Magnerich war ein Schüler des [[Nicetius von Trier]]. Im Jahr 566 wurde er von den Geistlichen und dem Volk von Trier zum Bischof gewählt. Er war einer der ersten Bischöfe, die keinen romanischen, sondern einen germanischen Namen trugen und einer der ersten [[Franken (Volk)|Franken]] auf einem Bischofsstuhl.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Prinz: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Grundlagen deutscher Geschichte (4.–8. Jahrhundert)&amp;#039;&amp;#039; In: Gebhardt:&amp;#039;&amp;#039; Handbuch der deutschen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, Stuttgart 2004, S.&amp;amp;nbsp;439.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er setzte die von seinem Vorgänger begonnene Politik der Wiederherstellung der Stadt Trier und ihres Umlandes fort. Die Heiligkreuzkirche wandelte er in ein Oratorium zu Ehren des [[Martin von Tours]] um. Aus diesem ging später die [[Abtei St. Martin]] hervor. Zu seiner Zeit wurden mehrere Klerikergemeinschaften gegründet, unter anderem an St. Eucharius und St. Paulin nördlich der römischen Stadtmauern.&amp;lt;ref&amp;gt;Gabriele Clemens, Lukas Clemens: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Trier.&amp;#039;&amp;#039; München, 2007, S.&amp;amp;nbsp;63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Verehrer des Martin von Tours soll er vier Kirchen gebaut haben, die dem Heiligen geweiht waren. Eine lag in [[Ivois]], eine in [[Treis-Karden|Carden]], eine in Trier und eine auf dem [[Deumelberg]] bei der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magnerich stand den [[Merowinger]]n nahe und [[Childebert II.]] machte ihn 586 zum Taufpaten seines Sohnes [[Theudebert II.]] Im Jahr 587 nahm er an einer Familienzusammenkunft der Merowinger teil. Dabei flüchtete sich der Herzog Boso in sein Haus und nahm den Bischof als Geisel. Dieser geriet in Gefahr, als der König befahl, das Haus anzuzünden. Um 581 setzte er sich für den Bischof von Marseille ein, als man diesen als Gefangenen durch Trier zu König Childebert II. brachte. Die Nähe zu den Merowingern und sein Einfluss auf die Geschicke von [[Austrasien]] und die gallische Kirche trugen dazu bei, dass er eine Stadt- und Regionalherrschaft behaupten konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Krause: &amp;#039;&amp;#039;Rechtswissenschaften in Trier.&amp;#039;&amp;#039; Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 2007, S.&amp;amp;nbsp;410.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Venantius Fortunatus]] bezeichnete den Bischof als tugendhaft und mildtätig und als &amp;quot;Zierde der Bischöfe&amp;quot;. In seiner Diözese lebten zahlreiche fromme Einsiedler. Dem Einsiedler und [[Säulenheiliger|Stylit]] [[Wulfilaich]] verbot er sein Einsiedlerleben, ließ die Säule zerstören, auf der dieser lebte, und veranlasste ihn zum Eintritt in ein Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Schieffer: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichskirche des 5. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: Handbuch der Europäischen Geschichte. Bd. 1, Stuttgart 1976, S.&amp;amp;nbsp;211; [[Georg Schwaiger (Historiker)|Georg Schwaiger]], Manfred Heim: &amp;#039;&amp;#039;Orden und Klöster.&amp;#039;&amp;#039; München 2002, S.&amp;amp;nbsp;13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kloster St. Martin wurde er nach seinem Tod beigesetzt. Um das Jahr 1000 hat Abt Eberwin des Klosters St. Martin eine Vita des Bischofs verfasst. Daraufhin verbreitete sich seine Verehrung in Lothringen. Im Jahr 1506 wurde sein Grab geöffnet. Nach der Zerstörung der Kirche verschwanden auch seine Überreste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|15|658|659|Magnerich|Egon Boshof|10251206X}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|20|62|62|Magnericus|Franz Xaver Kraus|ADB:Magnerich}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629182635/http://www.bautz.de/bbkl/m/magnerich.shtml |band=21|spalten=881–890|autor=Friedrich Pfeiffer|artikel=Magnerich, Bischof von Trier}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Magnericus (Magnerich)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Trierer Kirche und die Trierer Bischöfe in der ausgehenden Antike und am Beginn des Mittelalters. Bischöfe von der Wende des 4./5. Jahrhunderts bis zum Beginn des 7. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Publikationen der Gesellschaft für rheinische Geschichtskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 83 I/3). Hrsg. von [[Hans Hubert Anton]]. Böhlau, Wien / Köln / Weimar 2019, ISBN 9783412515270, S.&amp;amp;nbsp;659–744.&lt;br /&gt;
* [[Alfons Friderichs]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Magnerich&amp;#039;&amp;#039;. In: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell, Kliomedia, Trier 2004, ISBN 3-89890-084-3, S.&amp;amp;nbsp;224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.geschichtsquellen.de/repOpus_02036.html Vita s. Magnerici aep. Treverensis] im Repertorium „Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters“&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr |755 |Magnerich}}&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=pkd0599}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Nicetius von Trier|Nicetius]]|NACHFOLGER=[[Gunderich von Trier|Gunderich]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Trier|Bischof von Trier]]|ZEIT=566–um 586/587}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=10251206X|VIAF=10238847}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Magnerich #Trier}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof (6. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Trier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (6. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Merowingerzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 6. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 6. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Magnerich von Trier&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Magnerich; Magnericus (lateinisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bischof von Trier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Trier]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Juli nach 587 oder 27. Juli nach 587&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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