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	<title>Magister iuris - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T13:03:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Magister_iuris&amp;diff=1667438&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Torte825: so ist es etwas passender, noch nicht perfekt, aber besser</title>
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		<updated>2026-04-14T07:42:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;so ist es etwas passender, noch nicht perfekt, aber besser&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der [[Akademischer Grad|akademische Grad]] des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magister iuris&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mag. iur.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mag. jur.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mag. jur.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mag. Jur.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; {{laS}}), zu deutsch „Lehrer“ oder „Meister des Rechts“, stellt eine Abschlussbezeichnung dar, die von einigen deutschen Universitäten an Absolventen eines [[Rechtswissenschaft|juristischen]] Studiengangs mit neun- bis zehnsemestriger Regelstudienzeit vergeben wird. Teilweise werden auch in davon abweichender Bedeutung postgraduale [[Master of Laws|Master-of-Laws]]-Programme unter dieser Bezeichnung geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation in Deutschland ==&lt;br /&gt;
=== Allgemein ===&lt;br /&gt;
In der Bundesrepublik Deutschland wird der Grad von den juristischen Fakultäten der&lt;br /&gt;
[[Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf|Universität Düsseldorf]],&amp;lt;ref&amp;gt;Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Düsseldorf: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20140517054549/http://www.jura.hhu.de/nc/service1/aktuelles/article/verleihung-des-mastergrades-magister-iuris-universitaet-duesseldorf.html]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 17. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]],&amp;lt;ref&amp;gt;Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Bonn: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.jura.uni-bonn.de/fileadmin/Fachbereich_Rechtswissenschaft/Einrichtungen/Dekanat/Fachbereichsmanagement/Amtl.Bek._1349.pdf |text=Magister iuris |wayback=20140308182335 |archive-today=}}&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 8. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=|url=http://www.uni-heidelberg.de/md/studium/download/ordnung_zur_verleihung_des_hochschulgrades___magistra__oder___magister__durch_die_juristische_fakultat_der_ruprecht-karls-universitat_heidelberg.pdf|titel=Ordnung zur Verleihung des Hochschulgrades „Magistra“ oder „Magister“ durch die Juristische Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|werk=|hrsg=|datum=2017-04-20|abruf=2017-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Universität Köln|Universitäten Köln]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.jura.uni-koeln.de/345.html |text=Magister iuris |wayback=20110719105306}}&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 28. Mai 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Universität Bielefeld]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/rechtswissenschaft/fakultaet/pruefungsamt/ordnungen-und-dokumente/ |titel=Ordnungen und Dokumente - Universität Bielefeld |sprache=de |abruf=2022-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/rechtswissenschaft/entry/verleihung_des_hochschulgrades_magister_iuris |titel=Rechtswissenschaft - Verleihung des Hochschulgrades Magister iuris/Magistra iuris an Fakultätsabsolvent*innen |abruf=2025-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Universität [[Universität Konstanz|Konstanz]]&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Konstanz:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.uni-konstanz.de/studium/pdf/pruefinfo/MagisterJurisAntragEF.pdf |text=Information: Akademischer Grad „Magister juris“ für alle Absolventen der 1. Juristischen Staatsprüfung nach dem 1. Oktober 1998 |wayback=20090731065506}}&amp;#039;&amp;#039; vom 17. Mai 2005, abgerufen am 28. Mai 2009.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; und seit November 2019 der [[Westfälische Wilhelms-Universität Münster|Universität Münster]] (dort Master Iuris / M.Iur.)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.jura.uni-muenster.de/de/studium/klassisches-jurastudium/master-iuris/&amp;lt;/ref&amp;gt; nach bestandenem [[Juristenausbildung in Deutschland#Studium und erstes Staatsexamen|ersten juristischen Staatsexamen]] bzw. von der juristischen Fakultät der [[Universität Hamburg]] nach bestandener [[Magister]]-Prüfung verliehen. An der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz|Universität Mainz]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://auslandsbuero.jura.uni-mainz.de/outgoing/magister-iuris/ |titel=Magister des deutschen und ausländischen Rechts (Magister iuris) {{!}} Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften |abruf=2019-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; hingegen wird der Grad an Absolventen des grundständigen [[Vergleichende Rechtswissenschaft|Rechtsvergleichungs-Studiengangs]] &amp;quot;Magister des deutschen und ausländischen Rechts&amp;quot; verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die juristischen Fakultäten einiger anderer deutscher Universitäten vergeben nach bestandenem 1. juristischen Staatsexamen den Grad des &amp;#039;&amp;#039;[[Diplom-Jurist]]en&amp;#039;&amp;#039; oder des &amp;#039;&amp;#039;[[Jurist]]en (Univ.)&amp;#039;&amp;#039;. Weitere juristische Fakultäten in Deutschland verleihen ihren Absolventen trotz erfolgreich abgelegter 1. Staatsprüfung weiterhin keinen Hochschulgrad. Nach einem Urteil des [[Bundesverwaltungsgericht (Deutschland)|Bundesverwaltungsgerichts]] aus dem Jahre 2002 besteht hierzu auch keine Verpflichtung der Hochschulen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bundesverwaltungsgericht.de/media/archive/603.pdf |text=Urteil des 6. Senats des BVerwG vom 22. Februar 2002, BVerwG 6 C 11.01 |wayback=20060827045905 |archive-today=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Vorinstanz, das [[Oberverwaltungsgericht des Saarlandes]], war noch der gegenteiligen Ansicht gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Oberverwaltungsgericht Saarlouis: &amp;#039;&amp;#039;Urteil vom 29. Januar 2001, Az: OVG&amp;#039;&amp;#039; {{Rspr|3 R 230/00}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund für die Einführung dieses Hochschulgrades ist in der früher (und an einigen juristischen Fakultäten auch noch heute) bestehenden Benachteiligung von Absolventen von juristischen Studiengängen deutscher Universitäten zu sehen, die sich aus dem Vergleich zu den Absolventen entsprechender Studiengänge an Fachhochschulen und an Universitäten außerhalb Deutschlands ergibt, welche bei erfolgreichem Abschluss stets mit der Verleihung eines akademischen Grades beendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu beachten ist in diesem Zusammenhang, dass die neu geschaffenen akademischen Grade auch dort, wo sie verliehen werden, nicht den Zugang zu den reglementierten juristischen Berufen (z.&amp;amp;nbsp;B. Rechtsanwalt, Notar, Jurist im Staatsdienst) ermöglichen und dass Juristen mit oder ohne Hochschulgrad daher ohne Absolvierung des [[Referendariat|Referendar]]dienstes (Dauer zwei Jahre) und ohne anschließendes Bestehen der 2. juristischen Staatsprüfung in ihren beruflichen Möglichkeiten nach wie vor eingeschränkt bleiben. Vielmehr sind die Studienabschlüsse als Antwort auf eine veränderte Arbeitswirklichkeit zu verstehen. Sie ermöglichen den Einstieg in Wirtschaft und Verwaltung. Zudem entsprechen sie den Anforderungen des Arbeitsmarktes nach kurzen Studiendauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Magisterabschluss der Universität Hamburg war als eigenständiger Studienabschluss als Alternative zum Staatsexamen konzipiert und konnte innerhalb des grundständigen juristischen Studiums erworben werden. Diese neue Form des juristischen Studiums war als Antwort auf die Entwicklung des [[Bologna-Prozess]]es erstellt worden. Der Magister konnte über ein 2-semestriges Aufbaustudium mit Spezialisierung, verbunden mit der Erstellung einer Hausarbeit auf Staatsexamensniveau, der vorherigen Anfertigung einer Seminararbeit und mündlicher Prüfung und nach vorheriger Erlangung des akademischen Grades „Baccalaureus Juris“, erworben werden. Der Baccalaureus Juris wurde nach Absolvierung des grundständigen rechtswissenschaftlichen Studiums und Anfertigung einer Baccalaureus-Arbeit vergeben. Der Magister berechtigt zudem zur Promotion an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Hamburg. Die Prüfungsordnung wurde allerdings zum Sommersemester 2009 abgeändert, so dass zukünftig der Grad des „Mag. jur.“ nicht mehr verliehen wird. Letzter Durchgang zum Erwerb des Abschlusses war im Sommersemester 2014 / 2015.&amp;lt;ref&amp;gt;Universität Hamburg: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.verwaltung.uni-hamburg.de/vp-1/3/34/intern/posto/po_bak_mag_juris.pdf |text=Prüfungsordnung für die Verleihung der Hochschulgrade „Baccalaureus Juris (bac.jur.)“ und „Magister Juris (mag.jur.)“ durch den Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Hamburg |wayback=20100215111912}}&amp;#039;&amp;#039; vom 5. Februar 2003, abgerufen am 28. Mai 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig von dem Magister Juris wurden später  [[LL.M.]] Abschlüsse angeboten. Diese kann man nach dem vorherigen Erwerb eines [[LL.B.]] in einem rechtswissenschaftlichen Studium belegen. Das LL.B.-Programm der Universität Hamburg wurde nunmehr eingestellt. Diese Abschlüsse wurden mit dem Schwerpunkt „Finanzen und Versicherung“ oder „Arbeits und Sozialmanagement“ angeboten. Im Gegensatz zu den vorherigen Magister-Abschlüssen sind die Master-Abschlüsse mit Kosten von rund 14.000&amp;amp;nbsp;Euro verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Universität Hamburg: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.jura.uni-hamburg.de/studierende/studienabschluesse/bachelor-of-laws-llb/ |text=Vorstellung der LL.B. und LL.M. Abschlüsse von der juristischen Fakultät der Universität Hamburg |wayback=20100404202632}}&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 20. Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausnahme: Johannes Gutenberg-Universität Mainz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studenten der Rechtswissenschaften an der juristischen Fakultät der [[Universität Mainz]] haben seit 1994 die Möglichkeit, neben oder alternativ zu ihrem [[Staatsexamen]] den akademischen Grad des „Magister des deutschen und ausländischen Rechts“ (Magister iuris) zu erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://auslandsbuero.jura.uni-mainz.de/outgoing/magister-iuris/ |titel=Magister des deutschen und ausländischen Rechts (Magister iuris) {{!}} Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften |abruf=2020-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der als eigenständiges Studium konzipierte Magister-Studiengang umfasst acht [[Semester]], von denen sechs an der Uni Mainz und zwei im Ausland zu verbringen sind. Die Anforderungen im Inlandsstudium sind dabei identisch mit den Anforderungen an die Kandidaten für die [[Jurist|erste juristische Prüfung]] (früher [[erstes Staatsexamen]]). Das Auslandsstudium kann an einer Vielzahl von Partneruniversitäten der [[Fakultät (Hochschule)|juristischen Fakultät]] verbracht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://auslandsbuero.jura.uni-mainz.de/partner/ |titel=Partneruniversitäten {{!}} Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften |abruf=2020-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An der ausländischen Universität sind 40 [[European Credit Transfer System|ECTS-Punkte]] zu erwerben, wobei vorausgesetzt wird, dass der deutsche Student die regulären Prüfungen der Gastuniversität ablegt. Das Auslandsstudium wird durch zusätzliche Kurse an der Universität Mainz vorbereitet und durch ein Betreuungsprogramm begleitet. Der Magisterstudiengang schließt mit einer [[Vergleichende Rechtswissenschaft|rechtsvergleichenden]] [[Magisterarbeit]], welche zweisprachig zu erstellen ist, und einer [[Prüfung|mündlichen Prüfung]] ab. Soweit beide Abschlüsse angestrebt werden, kann die Magisterprüfung wahlweise vor oder nach der ersten juristischen Prüfung abgelegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Detaillierte Informationen befinden sich in der Magisterordnung der juristischen Fakultät der Uni-Mainz: http://www.uni-mainz.de/studlehr/ordnungen/StO_PO_Rechtswiss_Mag_Juris_03_99.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Magister iuris ist dabei unabhängig von der 1. Juristischen Prüfung. Folglich kann, falls diese Prüfung denn erfolgreich abgelegt wird, zusätzlich zum Grad des Magister iuris auch der universitäre Titel des [[Diplom-Jurist]]en verliehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.jura.uni-mainz.de/124_DEU_HTML.php |titel=Abschlüsse |werk=jura.uni-mainz.de |hrsg= |datum= |abruf=2020-01-28 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mithin ist der Magister-Studiengang der Universität Mainz originär als ein [[Doppelstudium|Doppelstudiengang]] konzipiert, auch wenn die Ablegung der ersten juristischen Prüfung nicht obligatorisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Magister iuris der Johannes Gutenberg-Universität Mainz befähigt den Studenten im Übrigen nicht zum juristischen [[Vorbereitungsdienst]] ([[Rechtsreferendariat]]). Somit bleiben dem Absolventen die „klassischen“ juristischen Berufe versperrt. Allerdings kann der Magister iuris eine Alternative für Studenten darstellen, welche lediglich einen akademischen Abschluss mit Rechtskenntnissen anstreben, wenn vorhersehbar ist, dass sie nicht beabsichtigen, als [[Richter]], [[Staatsanwalt]], [[Anwalt]] oder im [[Höherer Dienst|höheren Verwaltungsdienst]], soweit hier die [[Befähigung zum Richteramt]] vorausgesetzt wird, tätig zu sein. Insbesondere erwirbt der Student mit dem Abschluss Magister iuris die grundsätzliche [[Promotion (Doktor)|Promotion]]sberechtigung, womit dieser bei einer rein akademischen Karriere eine Alternative zum Staatsexamen darstellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation in Österreich ==&lt;br /&gt;
In Österreich bildet die Verleihung des akademischen Grades des &amp;#039;&amp;#039;Magister iuris&amp;#039;&amp;#039; (Magistra iuris, abgekürzt Mag.iur.) den Abschluss des vierjährigen [[Diplomstudium]]s der Rechtswissenschaften, welches derzeit an den Universitäten Wien, Graz, Linz, Innsbruck und Salzburg angeboten wird. Ein (wirtschafts-)juristisches [[Bachelorstudium]] mit [[konsekutiv]]em [[Masterstudium]], welche mit dem akademischen Grad [[Bachelor of Laws]] („LL.B.“) bzw. [[Master of Laws]] („LL.M.“) abgeschlossen werden, werden derzeit an der Wirtschaftsuniversität Wien, an der Johannes Kepler Universität Linz, an der Karl-Franzens Universität Graz sowie an der Leopold-Franzens Universität Innsbruck angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.europaeische-juristenausbildung.de/Laender/oesterreichtext.htm Österreich]&amp;#039;&amp;#039; In: Forschungsstelle Europäisches Zivilrecht der Universität des Saarlandes (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Juristenausbildung in Europa&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 28. Mai 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation in englischsprachigen Ländern ==&lt;br /&gt;
An einigen englischsprachigen Universitäten, etwa der [[University of Oxford]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.law.ox.ac.uk/postgraduate/mjur.php |text=Archivierte Kopie |wayback=20110807154339}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder der [[University of Malta]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.um.edu.mt/registrar/regulations/faculties/laws/magister-juris-bl |text=Magister Juris - EDUCATION ACT (CAP. 327) |wayback=20160220204504}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist „Magister Juris“ die Bezeichnung für einen dem [[LL.M.]] anderer Hochschulen vergleichbaren postgradualen rechtswissenschaftlichen Studiengang, der zur Zulassung einen grundständigen Abschluss voraussetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation in Frankreich ==&lt;br /&gt;
Der Titel Magister iuris wird in Frankreich nur unter seiner französischen Übersetzung verwendet: das juristische Universitätsstudium in Frankreich schließt nach vier Jahren mit dem „Master 1“ bzw. als Titel dem „Master en droit“ ab (vor der [[Bologna-Prozess|Bolognareform]] „Maîtrise en droit“ bzw. als Titel „Maître en droit“). Zwar berechtigt schon der „Master 1“ zur Teilnahme an einer Zulassungsprüfung zur Anwaltsschule (École de formation de barreau - EFB).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.efb.fr/EC-admission.php &amp;#039;&amp;#039;Voraussetzungen für die École de formation de barreau&amp;#039;&amp;#039;], École de formation de barreau, abgerufen am 26. April 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist unter französischen Jurastudenten aber üblich, anschließend noch einen „Master 2“ (vor der Bolognareform: [[Diplôme d’études supérieures spécialisées|„DESS“]]) zu absolvieren, womit sich das Studium auf insgesamt fünf Jahre verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss des universitären Teils der Juristenausbildung und dem Erlangen der Befähigung zum Besuch einer Anwaltsschule sind der „Master 1“ und der „Master 2“ mit dem [[Juristenausbildung in Deutschland#Erste Juristische Prüfung| 1. Staatsexamen]] in Deutschland und dem US-amerikanischen [[Juris Doctor]] (J.D.) vergleichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Juristischer Abschluss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Akademischer Grad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Torte825</name></author>
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