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	<title>Magister equitum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Magister_equitum&amp;diff=152939&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerMaxdorfer: Bild nach unten verschoben, passt inhaltlich nicht zur Einleitung</title>
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		<updated>2026-04-12T17:27:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild nach unten verschoben, passt inhaltlich nicht zur Einleitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Amt der Römischen Republik. Für die Heermeister der Spätantike siehe [[Magister militum]].}}&lt;br /&gt;
Das Amt des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;magister equitum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch für &amp;#039;&amp;#039;Reiteroberst&amp;#039;&amp;#039;) war in der [[Römische Republik|Römischen Republik]] eine temporäre [[Magistratur]], die dem [[Römischer Diktator|Diktator]] unterstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit der Republik ==&lt;br /&gt;
In der republikanischen Zeit wurde das Reiterführeramt nur in Krisenzeiten vom [[Römischer Diktator|Diktator]] als dessen militärischem Stellvertreter besetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Titus Livius|Livius]] 8,30,2; 22,24,1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Reiterführer bezog damit ein Amt mit der starken Stellung eines Stellvertreters des Diktators einerseits, andererseits ein Amt mit schwacher eigener Amtsmacht. Es handelte sich um ein unselbstständiges Amt der [[Magistratur|Obermagistratur]], denn der Reiterführer durfte im Bereich der Verteidigung des Heeres zwar eigene Entscheidungen fällen, auf Kriegshandlungen durfte er sich aber erst auf ausdrücklichen Befehl des Diktators einlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius 10,3,7–8; 22,25,6; 23,19,5.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der (legendären) [[Römische Königszeit|Königszeit]] vereinigte der &amp;#039;&amp;#039;rex&amp;#039;&amp;#039; das Vorrecht, auf dem Pferd dem Heer vorzustehen, noch auf sich selbst. Genau diesem Gestus aber wollte die republikanische [[Römisches Verfassungsrecht|Verfassung]] den Boden entziehen, um sich gegenüber dieser Zeit deutlich abzugrenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reiterführer wurde vom Diktator, nach dessen eigener Amtseinführung, regelmäßig bei Tagesanbruch ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius 3,27,1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide Ämter endeten gleichzeitig durch [[Abdikation]].&amp;lt;ref&amp;gt;Livius 4,34,5; 9,26,20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Falle des Todes des Reiterführers hatte der Diktator umgehend für einen Ersatzmann zu sorgen.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius 9,23,5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Rechtlich wurde der &amp;#039;&amp;#039;magister equitum&amp;#039;&amp;#039;, nachdem er anfänglich im Rang hinter dem [[Praetur|Praetor]] stand, diesem gleichgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marcus Tullius Cicero|Cicero]], &amp;#039;&amp;#039;[[De legibus]]&amp;#039;&amp;#039; 3,9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dementsprechend verfügte er über sechs [[Liktor|Liktoren]] als äußeres Zeichen seiner Machtbefugnisse. Wie alle hohen römischen Magistratsbeamten trug er die &amp;#039;&amp;#039;[[toga praetexta]]&amp;#039;&amp;#039; (eine purpurverbrämte Toga).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Cassius Dio]] 42,47,2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip war das Amt jedem [[Römisches Bürgerrecht|römischen Bürger]] zugänglich, auch ohne vorher den &amp;#039;&amp;#039;[[cursus honorum]]&amp;#039;&amp;#039; durchlaufen zu haben. Häufig wurden die Reiterführer aus dem Lager der [[Konsular]]e rekrutiert; dies weil der häufigste diktatorische Ernennungsgrund, die &amp;#039;&amp;#039;rei gerundae causa&amp;#039;&amp;#039;, die Weitsicht und Erfahrung der Konsulare erforderlich machte. Als Stellvertreter des Diktators ging der Reiterführer den Ämtern der ordentlichen Obermagistrate vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Plutarch]], &amp;#039;&amp;#039;Antonius&amp;#039;&amp;#039; 8,3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Absetzung des jeweiligen Amtsträgers durch Dritte war nicht möglich. In einem Verfassungsentwurf [[Marcus Tullius Cicero|Ciceros]] war dem Reiterführer das Recht zugesprochen, mit dem [[Ius agendi cum senatu|Senat zu verhandeln]].&amp;lt;ref&amp;gt;Cicero, &amp;#039;&amp;#039;De legisbus&amp;#039;&amp;#039; 3,10&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Marcus Antonius]] nutzte dies in der Zeit als Reiterführer [[Gaius Iulius Caesar|Caesars]]. Mit der Abschaffung der Diktatur nach dem Tode Caesars verschwand auch das republikanische Amt des &amp;#039;&amp;#039;magister equitum&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätantike ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Comes und Dux in West- und Ostrom.png|mini|Heerführer der ost- und weströmischen Armee im 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr.]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Magister militum}}&lt;br /&gt;
Zu Beginn der [[Spätantike]] wurde im Zuge der [[Konstantin der Große#Militär- und Außenpolitik|Militärreformen Konstantins des Großen]] ein Amt eingeführt, dessen Amtsträger zum Teil &amp;#039;&amp;#039;magister equitum&amp;#039;&amp;#039; genannt wurden; dieses Amt hatte jedoch im Vergleich zum republikanischen Amt gänzlich andere Funktionen. Die Kaiser, vor allem im Westteil des Reiches, ernannten je einen Oberkommandierenden („Heermeister“) für die Reiterei, den &amp;#039;&amp;#039;magister equitum&amp;#039;&amp;#039;, und die [[Infanterie]] (&amp;#039;&amp;#039;magister peditum&amp;#039;&amp;#039;). In der Realität kommandierten diese jedoch Teile beider Truppengattungen, so dass die Unterscheidung auch in den Quellen oft entfiel. Konstantin scheint sich in der Terminologie am republikanischen Vorbild des &amp;#039;&amp;#039;magister equitum&amp;#039;&amp;#039; orientiert zu haben,&amp;lt;ref&amp;gt;So {{RE|Suppl. XII|553|790|Magister militum|[[Alexander Demandt]]|RE:Magister 5a|Fundstelle=hier Sp. 560|[https://elexikon.ch/RE/SXII_561?Big Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht jedoch bei dessen Funktionsbestimmung, die sich an den Erfordernissen spätantiker römischer Herrschaft orientierte. Seit der Mitte des 4. Jahrhunderts wurden auch separate &amp;#039;&amp;#039;magistri&amp;#039;&amp;#039; für Regionalverbände (wie z.&amp;amp;nbsp;B. der &amp;#039;&amp;#039;magister equitum per Gallias&amp;#039;&amp;#039;) ernannt. Ab 400 wurden die beiden Ämter für Kavallerie und Infanterie dann meist im Posten des &amp;#039;&amp;#039;[[magister militum]]&amp;#039;&amp;#039; („Heermeister“) zusammengeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DNP|7|674||Magister equitum|[[Christian Gizewski]]}}&lt;br /&gt;
* Bradley Jordan: &amp;#039;&amp;#039;The magister equitum in the Roman Republic, The Evolution of an Extraordinary Magistracy&amp;#039;&amp;#039; (Klio Beihefte N.F. 38). De Gruyter, Berlin/Boston 2024, ISBN 978-3-11-133858-3.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kunkel]] mit [[Roland Wittmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Staatsordnung und Staatspraxis der römischen Republik. Zweiter Abschnitt. Die Magistratur&amp;#039;&amp;#039;. München 1995, ISBN 3-406-33827-5 (von Wittmann vervollständigte Ausgabe des von Kunkel unvollendet nachgelassenen Werkes), S. 717–719.&lt;br /&gt;
* {{RE|S V|631|648|Magister 3a|Edith Westermayer||[https://elexikon.ch/RE/SV_633.png Digitalisat]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Römische Ämter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magister equitum| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisches Amt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerMaxdorfer</name></author>
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