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	<title>Magister - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Murkus69: Änderungen von ~2026-18179-67 (Diskussion) auf die letzte Version von ~2026-17110-48 zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-03-23T16:16:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-18179-67&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-18179-67&quot;&gt;~2026-18179-67&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-18179-67&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-18179-67 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:~2026-17110-48&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:~2026-17110-48 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;~2026-17110-48&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft |1=Geschichtliche Aspekte! Dabei ist es einer der ältesten Grade.}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (weiblich auch die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magistra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[akademischer Grad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft ==&lt;br /&gt;
[[Latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;magister&amp;#039;&amp;#039; steht frei übersetzt für [[Lehrer]] oder [[Meister]]. Von &amp;#039;&amp;#039;magister&amp;#039;&amp;#039; leiten sich sowohl das deutsche Wort &amp;#039;&amp;#039;Meister&amp;#039;&amp;#039; als auch das französische &amp;#039;&amp;#039;maître&amp;#039;&amp;#039; (altfranzösisch &amp;#039;&amp;#039; maistre&amp;#039;&amp;#039;) und hiervon englisch &amp;#039;&amp;#039;[[Master]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mister&amp;#039;&amp;#039; ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute übliche deutsche Abkürzung des Studienabschlusses lautet &amp;#039;&amp;#039;M.A.&amp;#039;&amp;#039; für Magister Artium/Magistra Artium oder, vor allem in Österreich, &amp;#039;&amp;#039;Mag.&amp;#039;&amp;#039;; sie wird in [[Deutschland]] zumeist nach dem Namen und in [[Österreich]] vor dem Namen geführt. &amp;#039;&amp;#039;M.A.&amp;#039;&amp;#039; erscheint zuweilen auch ohne Punkte (&amp;#039;&amp;#039;MA&amp;#039;&amp;#039;). Frühere Abkürzungen waren in Anlehnung an &amp;#039;&amp;#039;Dr.&amp;#039;&amp;#039; (Doktor) das hauptsächlich von Pharmazeuten verwendete &amp;#039;&amp;#039;Mr.&amp;#039;&amp;#039; und das von Theologen verwendete &amp;#039;&amp;#039;M.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das manchmal in Anlehnung an die feminine Wortform von &amp;#039;&amp;#039;doctor&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;doctrix&amp;#039;&amp;#039;) verwendete Kunstwort &amp;#039;&amp;#039;Magistrix&amp;#039;&amp;#039; ist in lateinischen Textquellen nicht belegt. Die heute übliche Form &amp;#039;&amp;#039;Magistra&amp;#039;&amp;#039; ist eine neuzeitliche Wortschöpfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magister und andere Studienabschlüsse ==&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] waren Magistrat und [[Doktorat]] noch gleichrangig und unterschieden sich nur nach den Disziplinen. Häufig war das [[Lizenziat]] als [[akademischer Grad]] vorgeschaltet wie heute noch in der [[Katholische Theologie|katholischen Theologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch für den historischen Grad des Magisters: [[Magister artium]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
Das Magisterstudium zeichnete sich im Unterschied zum oft technisch ausgerichteten [[Diplom]]studium durch eine breitere Orientierung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uni-due.de/kowi/Magisterstudiengang.shtml &amp;#039;&amp;#039;Magisterstudiengang.&amp;#039;&amp;#039;] Auf Uni-Due.de.&amp;lt;!-- nicht erreichbar am 18. Dezember 2022. --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei konnten die [[Student]]en die Zusammenstellung der Fächer aus dem Angebot der Hochschule oft weitgehend selbst bestimmen. Das Magisterstudium eröffnete die Möglichkeit der Kombination künstlerischer Fächer bspw. mit Sprachen und [[geschichtswissenschaft]]lichen Fächern sowie auch Fächern anderer [[Fakultät (Hochschule)|Fakultäten]] als weiterem Hauptfach bzw. als Nebenfächer. Somit war den Studenten die Möglichkeit zur Beschäftigung mit einem breiten [[wissenschaft]]lichen Spektrum gegeben, um eigene Interessen zu verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studenten belegten entweder ein Hauptfach und zwei Nebenfächer, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Kunstpädagogik]] mit [[Erziehungswissenschaft]] und [[Soziologie]], oder zwei Hauptfächer, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Geschichtswissenschaft]] und [[Germanistik]] oder [[Skandinavistik]] und [[Politikwissenschaft]]. Zumindest an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen|JLU Gießen]] war noch eine dritte Variante bekannt, nach der ein Hauptfach, ein Nebenfach und zwei sogenannte Studienelemente studiert werden konnten, z.&amp;amp;nbsp;B. Neuere Geschichte (HF), Fachjournalistik (NF) sowie Spanisch (SE1) und Germanistik (SE2). Der Gesamtstudienaufwand war bei allen Kombinationsmöglichkeiten im Wesentlichen gleich. Während beim Nebenfachstudium das Hauptaugenmerk auf dem Erwerb grundlegender Kenntnisse lag, wurde beim Hauptfachstudium neben den Grundlagen Wert auf die Beschäftigung mit speziellen Themenkreisen gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magisterstudium bereitete auf keinen bestimmten [[Beruf]] vor. Die Studenten hatten jedoch durch die Wahl der Fächer die Möglichkeit, auf ein angestrebtes Einsatzgebiet hinzuarbeiten. Neben einer Tätigkeit im [[Hochschule|Hochschulwesen]] sowie in der [[Kultur]] lagen typische Berufsziele im [[Verlag]]s- und [[Bibliothekswesen]], im Freizeit- und [[Massenmedien|Medienbereich]] sowie der [[Erwachsenen- und Weiterbildung]]. Mit entsprechenden Praktika und anderen wirtschaftsnahen Erfahrungen waren und sind M.A. jedoch auch in der [[Industrie]], der [[Dienstleistung]] und in der [[Beratung]] durchaus gefragt. Magistern eröffneten sich somit verschiedene berufliche Perspektiven, nicht zuletzt infolge der im Studium erworbenen Fähigkeit, komplexe Informationszusammenhänge unterschiedlicher Disziplinen zu verarbeiten sowie wegen der breiten Themenfächerung und gegebenenfalls zusätzlich erworbener [[Sprache|Sprachkenntnisse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bundesrepublik Deutschland wurde der Grad Ende der 1950er Jahre wiedereingeführt, zunächst 1957 an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/45-jahre-magister-in-deutschland.680.de.html?dram:article_id=31597 &amp;#039;&amp;#039;45 Jahre Magister in Deutschland. FU Berlin vergab am 1.2.1957 den ersten Magister Artium der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;], Deutschlandfunk, 1. Februar 2002, abgerufen am 23. Januar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Universitäten folgten bis oder um 1960. Das Ziel war, die Universitäten zu entlasten. Denn alle, die damals Geisteswissenschaften studierten, ohne Lehrer werden zu wollen, mussten [[Promotion (Doktor)|promovieren]], da es außer dem [[Staatsexamen]] und der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] keinen anderen Studienabschluss gab.&amp;lt;ref&amp;gt;Martha Meyer-Althoff: &amp;#039;&amp;#039;Geisteswissenschaften (Studium)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Ludwig Huber (Pädagoge)|Ludwig Huber]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Erziehungswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 10: &amp;#039;&amp;#039;Ausbildung und Sozialisation in der Hochschule&amp;#039;&amp;#039;. Ernst Klett, Stuttgart 1983. S. 510–518, hier S. 514.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge des [[Bologna-Prozess]]es wurden Magister-Studiengänge (wie auch Diplom-Studiengänge) in entsprechende [[Bachelor]]- und [[Master]]-Studiengänge umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abschlussbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Master&amp;#039;&amp;#039; kann die Hochschule alternativ in der Form &amp;#039;&amp;#039;Magister&amp;#039;&amp;#039; verleihen, siehe dazu den Artikel über [[Master#Der Mastergrad in Deutschland|Master]]. In diesem Falle gelten dann die Bestimmungen für Masterstudiengänge. Diese Form wird jedoch seltener verliehen und kann nicht vom Absolventen gewählt oder wahlweise geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufigsten Magistergrade &amp;#039;&amp;#039;Magister Artium&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Magister Scientiarum&amp;#039;&amp;#039; werden mit &amp;#039;&amp;#039;M.A.&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;M.Sc.&amp;#039;&amp;#039; abgekürzt. Die entsprechenden akademischen Mastergrade werden identisch abgekürzt, beziehen sich aber auf postgraduale Studien nach dem [[Bologna-Prozess|Bologna-System]]. Den Hochschulen ist es freigestellt, ihre Mastergrade (Stufe 2 der dreistufigen akademischen Ausbildung nach dem Bologna-Modell) „Magister“ zu nennen. Diese sind aber von den klassischen grundständigen Magisterstudien zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel war und ist nach einem mit gut oder sehr gut bestandenen Magisterexamen zumindest in Deutschland auch eine Promotion möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|artium}} Magister Artium (M.A.) ===&lt;br /&gt;
Magister Artium bzw. Magistra Artium (M.A., wörtlich „Meister der Künste“) ist ein [[akademischer Grad]]. Dieser Grad bezieht sich auf die in der Antike vorgebildete und durch das gesamte Mittelalter hindurch tradierte Auffassung von den Disziplinen der [[Grundlagenwissenschaft]]en als den &amp;#039;&amp;#039;[[Sieben Freie Künste|septem artes liberales]]&amp;#039;&amp;#039;. Er bedeutet somit „(Lehr-)Meister der Wissenschaften“ und ist nicht auf künstlerische Gebiete beschränkt. Im Mittelalter galt der akademische Grad des [[Magister artium]] als Abschluss eines Studiums dieser sieben „freien Künste“. In der Folgezeit übernahm man diesen Grad für alle sich weiter selbstständig etablierenden Fächer mit „philosophischer“ Grundlage, zum Beispiel die Sprachen und geschichtswissenschaftlichen Fächer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse war es an vielen [[Universität]]en zunehmend möglich, auch Fächer wie [[Informatik]], [[Betriebswirtschaftslehre]] oder [[Rechtswissenschaft]]en, die nicht dem klassischen Bild eines Magisterstudiums entsprechen, als Magisterfach zu studieren. Wenn diese Fächer als Hauptfach (also in dem die Magisterarbeit geschrieben wird) gewählt werden, nennt sich der Abschluss &amp;#039;&amp;#039;Magister/Magistra Scientiarum&amp;#039;&amp;#039; (M.Sc.), d.&amp;amp;nbsp;h. „Lehrer/in der (Natur-)Wissenschaften“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abschluss mit der Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;M.A.&amp;#039;&amp;#039; wird inzwischen&amp;lt;!--seit wann?--&amp;gt; als &amp;#039;&amp;#039;Master of Arts&amp;#039;&amp;#039; verstanden, welcher einen ein- bis zweijährigen gestuften Studiengang nach der Bologna-Reform mit üblicherweise einem Fach darstellt und mit dem Magisterstudium nicht zu verwechseln ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Berufsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
Der Abschluss &amp;#039;&amp;#039;Magister Artium&amp;#039;&amp;#039; eignet sich:&lt;br /&gt;
# als wissenschaftlich orientierter Abschluss in den Geisteswissenschaften,&lt;br /&gt;
# bei einer Studienentscheidung für Kombinationen aus Fachgebieten, bei denen der Abschluss mit einem [[Diplom]] oder mit einer Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien nicht möglich ist,&lt;br /&gt;
# als Zusatzqualifikation neben einem berufsqualifizierenden Abschluss,&lt;br /&gt;
# für ausländische Studenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im allgemeinen bzw. auswärtigen Kultur- und Medienbereich, auf den der Abschluss Magister Artium bezogen ist, bestehen je nach gewähltem Hauptfach Beschäftigungsmöglichkeiten im Beratungs-, Bibliotheks-, Dokumentations-, Konzert-, Museen-, Theater- und Übersetzungswesen sowie im Bereich des auswärtigen (Kultur-)Dienstes. Außerdem eröffnet dieser Grad auch eine Referententätigkeit bei kirchlichen, kommunalen, pädagogischen, politischen und sozialwissenschaftlichen Einrichtungen, in Auslands-, Personal-, Stabs- und Werbungsabteilungen von Unternehmen sowie in Institutionen der Bildungs- bzw. Wissenschaftsverwaltung/-förderung. Für solche Referententätigkeiten wird jedoch in der Regel, für den höheren [[Archiv]]- bzw. [[Bibliothek]]sdienst zum Teil zwingend die Promotion vorausgesetzt. Über die genannten Beschäftigungsmöglichkeiten hinaus kämen auch Lektor- bzw. Fachredakteurstellen bei Rundfunk, Fernsehen sowie Zeitungs- und Buchverlagen in Betracht, wobei aber fast immer eine publizistische Zusatzausbildung oder zumindest eine journalistische Erfahrung aus freiberuflichen Tätigkeiten erforderlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Legum Europae ===&lt;br /&gt;
Der [[Magister Legum Europae]] (MLE) ist ein europäischer Magisterabschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Studiengang bereitet den Studenten auf eine internationale juristische Betätigung vor und vermittelt zusätzlich zu Kenntnissen des Europäischen Rechts auch solche des Rechts der verschiedenen europäischen [[Rechtsordnung]]en, unter Bezugnahme auf die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Erwerb des MLE ist ein erfolgreich abgeschlossenes Grundstudium der Rechtswissenschaften an einer Universität eines Landes der [[Europäische Union|EU]] oder der [[Europäische Freihandelsassoziation|EFTA]] erforderlich. Ausländische Studierende werden nach Auswahl durch die Partneruniversitäten zugelassen. In [[Deutschland]] müssen Studierende für das Fach [[Rechtswissenschaften]] an der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Universität Hannover]] oder der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]] immatrikuliert sein und studieren ein akademisches Jahr lang – unterstützt durch ein [[Erasmus]]-Stipendium – an einer der 30 europäischen Partneruniversitäten des Programms. Die MLE-Prüfung besteht aus einer Magisterarbeit und der mündlichen Prüfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ähnliche Studiengänge ====&lt;br /&gt;
Ähnliche Studiengänge werden von den Universitäten [[Universität Münster|Münster]], [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]], [[Universität Bremen|Bremen]] und [[Universität Leipzig|Leipzig]] angeboten, teilweise mit der Bezeichnung LL.&amp;amp;nbsp;M.&amp;amp;nbsp;Eur. etc. Die [[Universität Gießen]] bietet einen Abschluss als „Magister des internationalen Rechts“ (MJI, Magister Juris Internationalis) an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uni-giessen.de/fbz/fb01/fakultaet-institutionen/pruefungsamt/mji_nebenfach/mji Magisterstudiengang: Magister/Magistra Juris Internationalis (MJI)], auf uni-giessen.de, abgerufen am 9. Februar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Die von der [[Fernuni Hagen]] bisher angebotenen Magister-Studiengänge liefen mit dem Wintersemester 2013/2014 (31. März 2014) aus bzw. sind in Master-Studiengänge umgewandelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berufsmöglichkeiten ====&lt;br /&gt;
Der [[Magister Legum Europae]] eignet sich für Tätigkeiten in länderübergreifenden Organisationen, Kanzleien mit Sozietäten in verschiedenen [[EU-Mitgliedstaat|EU-Staaten]], Firmen mit besonderen Auslandsbezügen im Feld der Europäischen Union und dem auswärtigen Dienst sowie als Zusatzqualifikation für sämtliche juristische Berufsfelder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Magister-Formen ===&lt;br /&gt;
* [[Magister iuris]]: Diverse juristische Fakultäten verleihen alternativ zum Grad des [[Diplom-Jurist]]en den Grad eines &amp;#039;&amp;#039;Magister iuris&amp;#039;&amp;#039; (Mag. iur.) nach bestandenem 1. Juristischen Staatsexamen. Die Justus-Liebig-Universität Gießen bietet den Magister Iuris Internationalis als eigenständigen Studienabschluss an. In Hamburg wurde dieser Abschluss durch [[LL.B.]] Abschlüsse ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.jura.uni-hamburg.de/studierende/studiengaenge/bachelorstudiengaenge/ |wayback=20100128180921 |text=Angebot der juristischen Bachelor-Studiengänge der Universität Hamburg   }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Mag. rer. publ.#Aufbaustudium zum Magister der Verwaltungswissenschaften|Magister rerum publicarum]] (Mag. rer. publ.): Magister der Verwaltungswissenschaften&lt;br /&gt;
* Magister Scientiarum (M.Sc.)&lt;br /&gt;
* [[Magister Theologiae]] (Mag. theol.): Die [[Römisch-katholische Kirche|katholische Kirche]] hat mit der [[Kultusministerkonferenz]] im Zuge des [[Bologna-Prozess]]es beschlossen, den [[Diplom]]-Studiengang [[katholische Theologie]] zwar zu modularisieren, aber ihn als fünfjähriges Vollstudium zu belassen, der dann mit dem [[Akademischer Grad|akademischen Grad]] Magister Theologiae abschließt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [http://schule.bistumlimburg.de/index.php?persongroup=&amp;amp;_1=164658&amp;amp;_0=15&amp;amp;sid=cc302c3e72c5281bbd4057a1405aca27 Pressemeldung des Bistums Limburg]; {{Webarchiv | url=http://www.konradsblatt.badeniaonline.de/scripts/inhalt/artikel.php?id=2396&amp;amp;konradsblattID=425&amp;amp;status=archiv&amp;amp;jahr=2008&amp;amp;inhalt= | wayback=20080926155709 | text=&amp;#039;&amp;#039;Konradsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 13 vom 30. März 2008}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch für die Masterabschlüsse der [[Evangelische Theologie|evangelischen Theologie]] und [[Katholische Theologie|katholischen Theologie]]: [[Magister der Theologie]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreich ==&lt;br /&gt;
In [[Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oesterreich.gv.at/themen/arbeit_beruf_und_pension/titel_und_auszeichnungen/1/Seite.1730507.html Diplomgrade] In: oesterreich.gv.at. Abgerufen am 10. August 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.studieren.at/abschluesse/magister Magister – Alle Infos zum Studienabschluss] In: studieren.at. Abgerufen am 10. August 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde der Magister-Grad zum häufigsten Studienabschluss, als etwa bei [[Jurist]]en für den &amp;#039;&amp;#039;Dr. iur.&amp;#039;&amp;#039; eigene Doktoratsstudien etabliert wurden. Auch andere Studiengänge (z.&amp;amp;nbsp;B. die meisten [[Naturwissenschaft]]en, Kunststudien oder der frühere [[Diplomkaufmann]] an Wirtschaftsunis) schlossen seitdem (bis zur Bologna-Implementierung) mit dem Magistergrad ab (Mag. scient., Mag. art., Mag. phil., Mag. rer. nat., Mag. pharm., Mag. rer. soc. oec. und andere).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2006 war &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (männlich) bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magistra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (weiblich) der übliche akademische Grad für die meisten Studien auf [[Master]]-Niveau. Das gilt sowohl im System der Diplomstudien (vier bis sechs Jahre ab [[Matura]]) als auch im neuen System der Masterstudien, die im Sinne der Zyklen des [[Bologna-Prozess]]es eingeführt wurden. Hierbei werden ein bis zwei Jahre an ein [[Bachelor|Bakkalaureatsstudium]] angehängt. Ausnahmen sind die technischen Studien (Abschluss mit dem Grad [[Diplom-Ingenieur]]), die Studien der Human- und Zahnmedizin (Abschluss mit auf Dr. med. univ. bzw. Dr. med. dent. lautenden Diplomgrad (Berufsdoktorat), obwohl sie als Diplomstudien gelten) sowie diverse Universitätslehrgänge, die englische Bezeichnungen (z.&amp;amp;nbsp;B. Master of Science) verleihen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.eu-edu.li/studienangebot/titelfuehrung/fuehrung-akademischer-grade-und-titel-in-oesterreich.html |titel=Führung akademischer Grade und Titel in Österreich |werk=European Education Group |hrsg=European Education Group AG |datum= |zugriff=2018-01-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20171126155513/http://www.eu-edu.li/studienangebot/titelfuehrung/fuehrung-akademischer-grade-und-titel-in-oesterreich.html |archiv-datum=2017-11-26   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2006 ist jedoch für neu eingerichtete Studien statt des Magisters der Grad [[Master]] zu verleihen und die bisher als „Magisterstudien“ bezeichneten Studien heißen „Masterstudien“. Das Kürzel MA oder MSc wird jedoch im Gegensatz zum &amp;#039;Mag.&amp;#039; dem Namen nachgestellt. Diese dienen „der Vertiefung und Ergänzung der wissenschaftlichen und künstlerischen Berufsvorbildung auf der Grundlage von Bakkalaureatsstudien“ (Universitätsgesetz 2002) und wurden mit dem Universitäts-Studiengesetz (UniStG) 1997 eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestvoraussetzung für die Zulassung zum Magisterstudium ist typischerweise ein [[Bakkalaureus|Bakkalaureat]] im gleichen oder einem nahe verwandten Studienfach. Der im Studienplan festgelegte Arbeitsaufwand muss mindestens 120 [[European Credit Transfer System|ECTS]]-Punkten entsprechen, die sich aus Lehrveranstaltungen und einer Magisterarbeit zusammensetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abkürzung für die männliche und die weibliche Form des Grades lautet „Mag.“ (in den letzten Jahren hat sich für die weibliche Form immer stärker die Variante „Mag.&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;“ bzw. „Mag.a“ eingebürgert), die ungefähre Studienrichtung wird durch einen (Fakultäts-)Zusatz angezeigt, z.&amp;amp;nbsp;B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mag. arch. (Magister/Magistra architecturae, Magister/Magistra der Architektur, wird von den Kunstuniversitäten für dieses Studium verliehen)&lt;br /&gt;
* Mag. art. (Magister/Magistra artium, Magister/Magistra der Künste)&lt;br /&gt;
* Mag. des. ind. (Magister/Magistra designationis industrialis, Magister/Magistra des Industrial Design, wird von den Kunstuniversitäten für dieses Studium verliehen)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.dieangewandte.at/jart/prj3/angewandte-2016/main.jart?content-id=1459335864369&amp;amp;rel=de|titel=Studien und akademische Grade|zugriff=2016-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mag. iur. (Magister/Magistra iuris, Magister/Magistra der Rechtswissenschaften)&lt;br /&gt;
* Mag. med. vet. (Magister/Magistra medicinae veterinaeriae, Magister/Magistra der Veterinärmedizin)&lt;br /&gt;
* Mag. pharm. (Magister/Magistra pharmaciae, Magister/Magistra der Pharmazie)&lt;br /&gt;
* Mag. phil. (Magister/Magistra philosophiae, Magister/Magistra der Philosophie, viele geistes- u. sozialwissenschaftliche Studien schließen mit diesem Titel ab)&lt;br /&gt;
* Mag. phil. fac. theol. (Magister/Magistra philosophiae facultatis theologicae, Magister/Magistra der Philosophie der Theologischen Fakultät)&lt;br /&gt;
* Mag. rer. nat. (Magister/Magistra rerum naturalium, Magister/Magistra der Naturwissenschaft)&lt;br /&gt;
* Mag. rer. soc. oec. (Magister/Magistra rerum socialium oeconomicarumque, Magister/Magistra der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften)&lt;br /&gt;
* [[Magister Theologiae|Mag. theol.]] (Magister/Magistra theologiae, Magister/Magistra der Theologie)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;amp;Dokumentnummer=NOR40010195 |titel=Anlage 1 Diplomstudien Z 2.2 UniStG (BGBl. I Nr. 48/1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2000) |werk=Bundeskanzleramt Rechtsinformationssystem |hrsg= |datum=01.09.2000 |zugriff=2018-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magistergrade von [[Fachhochschule]]n werden generell mit dem Zusatz „(FH)“ gekennzeichnet. Durch eine im Jahr [[2006]] verabschiedete Gesetzesnovelle entfiel dieser Zusatz bei den [[Master|Master-Studiengängen]], nicht aber bei den damals teilweise noch geführten [[Diplomstudium|Diplom-Studiengängen]]. Bisher verliehene Magistergrade bleiben von der Neuregelung unberührt, jedoch können Absolventen der Master-Studiengänge den verliehenen Grad gegebenenfalls auf einen neu eingeführten Mastergrad umschreiben lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweiz ==&lt;br /&gt;
Auch an den zehn [[schweiz]]erischen Universitäten (fünf deutschsprachig, drei französischsprachig, Freiburg beides, eine italienisch) und den zwei [[ETH-Bereich|Eidgenössischen Technischen Hochschulen]] wurde das Studiensystem infolge des Bologna-Prozesses reformiert. Bis dahin hatten die [[Studienordnung]]en vielfach den traditionellen Studienabschluss mit [[Diplom]], [[Lizentiat]] oder [[Staatsexamen]] vorgesehen, wobei das Lizentiat den deutschen Magister-Studiengängen entspricht. Nach Beschluss der schweizerischen Universitätskonferenz (2006) kann man es auf den Magister-Grad umschreiben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Restrukturierung nach dem sogenannten Bologna-Modell bzw. die Einführung von Bachelor- und Master-Studiengängen wurde an den verschiedenen Universitäten um das Jahr 2010 vollzogen. Seither kann – ähnlich wie in Deutschland und Österreich – nach drei Jahren der erste berufsqualifizierende Grad (Bachelor) erworben werden. Im darauf aufbauenden 1- bis 2-jährigen Master-Studiengang erfolgt eine fachliche Vertiefung. Bei Lizentiats- oder Diplomstudien hatte das [[Diplom#Diplomstudium|Grundstudium]] hingegen meist zwei Jahre gedauert, das Hauptstudium zwei bis drei Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [http://www.studis-online.de/Studieren/Auslandsstudium/schweiz.php Studieren in der Schweiz].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Polen ==&lt;br /&gt;
Der [[Polen|polnische]] &amp;#039;&amp;#039;magister&amp;#039;&amp;#039; (Abkürzung mgr) entspricht dem deutschen Diplom, jedoch nicht exakt dem deutschen Magister mit Bezug auf die Studienstruktur, obwohl der Name identisch ist. Denn wie im deutschen Diplom- oder&lt;br /&gt;
Masterstudium wird auch im polnischen Magister- oder Masterstudium oftmals eine Fachrichtung präferiert, beim deutschen Magisterabschluss hingegen mehrere Fachrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt sowohl grundständige als auch auf Abschlüssen der Bakkalaureatsebene (&amp;#039;&amp;#039;[[Lizenziat|licencjat]]&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;inżynier&amp;#039;&amp;#039; in den Ingenieurwissenschaften) aufbauende Magisterstudiengänge. Der &amp;#039;&amp;#039;magister&amp;#039;&amp;#039; wird nach einer etwa fünfjährigen Regelstudienzeit vergeben, die mit einer &amp;#039;&amp;#039;magisterium&amp;#039;&amp;#039; genannten Abschlussarbeit beendet wird. In der Humanmedizin ersetzt der Abschluss &amp;#039;&amp;#039;lekarz medycyny&amp;#039;&amp;#039; den magister, in der Tiermedizin heißt der entsprechende Abschluss &amp;#039;&amp;#039;lekarz weterynarii&amp;#039;&amp;#039;. In technischen Studiengängen wird der Grad &amp;#039;&amp;#039;magister&amp;#039;&amp;#039; durch den Zusatz &amp;#039;&amp;#039;inżynier&amp;#039;&amp;#039; (Ingenieur, abgekürzt &amp;#039;&amp;#039;mgr inż.)&amp;#039;&amp;#039; ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen besteht ein Äquivalenzabkommen über die gegenseitige Anerkennung der Hochschulabschlüsse. In Warschau wurde dieses Abkommen am 23.&amp;amp;nbsp;Juli 1997 unterzeichnet und am selben Tag durch zwei zusätzliche Protokolle ergänzt. Das Abkommen trat am 14.&amp;amp;nbsp;Januar 1998 in Kraft.&amp;lt;ref&amp;gt;BGBl. 1998 Teil II Nr. 20 vom 19.&amp;amp;nbsp;Juni 1998, S. 1011–1026. Die Ergänzung der Anlage 2 dieses Abkommens wurde im BGBl. 1999 Teil II Nr. 15 vom 25.&amp;amp;nbsp;Juni 1999, S. 471–472 veröffentlicht.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus diesem [[Regierungsabkommen]] geht u.&amp;amp;nbsp;a. hervor, dass der polnische &amp;#039;&amp;#039;Magister&amp;#039;&amp;#039;-Abschluss dem deutschen &amp;#039;&amp;#039;Diplom&amp;#039;&amp;#039;-Abschluss an Universitäten entspricht. Analog ist der polnische &amp;#039;&amp;#039;magister inżynier&amp;#039;&amp;#039; zum deutschen &amp;#039;&amp;#039;Diplom-Ingenieur&amp;#039;&amp;#039; an Universitäten, Technischen Hochschulen oder Gesamthochschulen gleichwertig.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. hierzu [https://www.kmk.org/fileadmin/pdf/ZAB/Aequivalenzabkommen/Polen_1997.pdf Deutsch-polnisches Abkommen über die Anerkennung von Gleichwertigkeiten im Hochschulbereich vom 14. Januar 1998] (PDF; 731&amp;amp;nbsp;kB) und [https://www.kmk.org/fileadmin/pdf/ZAB/Aequivalenzabkommen/Polen_Erg_Anlage.pdf – Ergänzung der Anlage 2] (PDF; 118&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tschechien und Slowakei ==&lt;br /&gt;
Der Magister in Tschechien und in der Slowakei ist ähnlich wie in Polen und kann aufbauend auf den Bakkalaureus nach einem ein- bis dreijährigen weiterführenden Studium erlangt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Studiengang werden die Grade &amp;#039;&amp;#039;magistr&amp;#039;&amp;#039; (Mgr.), &amp;#039;&amp;#039;magistr umění&amp;#039;&amp;#039; (MgA.) in Tschechien bzw. &amp;#039;&amp;#039;magister&amp;#039;&amp;#039; (Mgr.), &amp;#039;&amp;#039;magister umenia&amp;#039;&amp;#039; (Mgr. art.) in der Slowakei verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Akademische Grade in Tschechien und der Slowakei#Magister-, Ingenieur- und Berufsdoktorgrade|Akademische Grade in Tschechien und der Slowakei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Skandinavien ==&lt;br /&gt;
Bis zum 19. Jahrhundert war &amp;#039;&amp;#039;Magister&amp;#039;&amp;#039; in Skandinavien der höchste Grad der philosophischen Fakultät und entsprach offiziell dem Doktorgrad in den anderen Fakultäten (Theologie, Jura und Medizin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Dänemark]] und [[Norwegen]] war &amp;#039;&amp;#039;magister artium&amp;#039;&amp;#039; (mag. art.) bzw. &amp;#039;&amp;#039;magister scientiarum&amp;#039;&amp;#039; (mag. scient.) im 20. Jahrhundert ein akademischer Grad, der in aller Regel eine 7- bis 8-jährige Universitätsausbildung erforderte, darunter eine in der Regel 3-jährige wissenschaftliche [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;(magister(grads)afhandling&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;magister(grads)avhandling)&amp;#039;&amp;#039; sowie [[Probevorlesung]], die die Fähigkeiten des Kandidaten als [[Hochschullehrer]] zeigen sollte. Der Magister ist als Forschungsgrad angesehen, bereitete auf eine wissenschaftliche Karriere vor und ist mit dem deutschen Doktorgrad oder mit dem angelsächsischen [[Ph.D.]] vergleichbar. Der Magister ist höher als der skandinavische Kandidat-Grad &amp;#039;&amp;#039;(candidatus/candidata)&amp;#039;&amp;#039; einzustufen. Der Grad &amp;#039;&amp;#039;magister artium&amp;#039;&amp;#039; wurde um 2000, der &amp;#039;&amp;#039;magister scientiarum&amp;#039;&amp;#039; bereits 1978 abgeschafft und durch den &amp;#039;&amp;#039;ph.d.&amp;#039;&amp;#039; ersetzt, der eine 8-jährige Universitätsausbildung, darunter eine 2,5- bis 3-jährige Dissertation, erfordert. Der Ph.D. wird in Skandinavien traditionell und in Dänemark auch offiziell&amp;lt;ref name=&amp;quot;DanishAgency&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://en.iu.dk/education-in-denmark/detailed-information/higher-education | webciteID=5sLvVWr3h | text=Higher education}}, Danish Agency for International Education&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht als Doktorgrad (im skandinavischen Sinne) betrachtet. Ein herkömmlicher skandinavischer Doktorgrad im Bereich Geistes- oder Sozialwissenschaften &amp;#039;&amp;#039;(dr. phil.&amp;#039;&amp;#039; (in Dänemark), &amp;#039;&amp;#039;dr. philos.&amp;#039;&amp;#039; (in Norwegen), &amp;#039;&amp;#039;fil. dr.&amp;#039;&amp;#039; (in Schweden)) geht zwar deutlich über einen Ph.D. oder eine klassische deutsche Promotion hinaus. Er ist aber – wie oben angedeutet – weder vollends deckungsgleich mit der Habilitation im deutschsprachigen Raum noch wie diese eine traditionelle, mögliche Zulassungsvoraussetzung für ordentliche Universitätsprofessuren. Er wird heute in Dänemark oft als „höherer Doktorgrad“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DanishAgency&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Schweden]] war &amp;#039;&amp;#039;filosofie magister&amp;#039;&amp;#039; (fil.mag.), eine Übersetzung des lateinischen &amp;#039;&amp;#039;magister artium,&amp;#039;&amp;#039; bis 1863 der höchste Grad der philosophischen Fakultät und somit gleichwertig mit den obigen Magistergraden in Dänemark und Norwegen. Seit 1863 hat &amp;#039;&amp;#039;magister&amp;#039;&amp;#039; in Schweden verschiedene Grade bezeichnet. Der skandinavische Forschungsgrad &amp;#039;&amp;#039;Magister&amp;#039;&amp;#039; ist nicht mit dem niedrigeren, meist 4- bis 5-jährigen Grad &amp;#039;&amp;#039;[[cand.mag.]]&amp;#039;&amp;#039; bzw. in Schweden &amp;#039;&amp;#039;magisterexamen&amp;#039;&amp;#039; zu verwechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Aufbaustudium zum [[Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer#Aufbaustudium zum Magister der Verwaltungswissenschaften|Magister der Verwaltungswissenschaften]]&lt;br /&gt;
* [[Hochschulprüfung]], [[Diplomarbeit|Diplom]]- bzw. [[Magisterarbeit]], [[Dipl.-Ing.]], [[Sponsion]]&lt;br /&gt;
* [[Magistertaler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|magistra}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4168513-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Akademischer Grad|!Magister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abschluss oder Zertifikat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Akademische Bildung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4168513-1}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Murkus69</name></author>
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