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	<title>Magdeburger Modell - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Derkoenig: /* Magdeburger Modell in Sachsen-Anhalt */ wp:SA</title>
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		<updated>2025-02-27T12:21:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Magdeburger Modell in Sachsen-Anhalt: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wp:SA&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wp:SA (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;wp:SA&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magdeburger Modell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-geführte [[Minderheitsregierung]] bezeichnet, die von 1994 bis 2002 in [[Sachsen-Anhalt]] (mit der [[Landeshauptstadt (Deutschland)|Landeshauptstadt]] [[Magdeburg]]) amtierte. Da [[Ministerpräsident]] [[Reinhard Höppner]] über keine eigene Mehrheit im [[Landtag von Sachsen-Anhalt]] verfügte, war er auf die Unterstützung („Tolerierung“) der [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] angewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.welt.de/print-welt/article621620/Das-Magdeburger-Modell-und-andere-Verbiegungen.html|titel=Das Magdeburger Modell und andere Verbiegungen|autor=Ute Semkat|hrsg=|werk=[[Die Welt]]|datum=1998-04-16|sprache=|zugriff=2017-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 2001 bis 2002 wurde auch in [[Berlin]] übergangsweise nach dem Magdeburger Modell regiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magdeburger Modell in Sachsen-Anhalt ==&lt;br /&gt;
Bei der [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 1994|Landtagswahl 1994]] in Sachsen-Anhalt verlor die bisherige [[CDU Sachsen-Anhalt|CDU]]/[[Freie Demokratische Partei|FDP]]-[[Koalition (Politik)|Koalition]] ([[Schwarz-gelbe Koalition|&amp;#039;&amp;#039;schwarz-gelb&amp;#039;&amp;#039;]]) von Ministerpräsident [[Christoph Bergner]] ihre Mehrheit, da die FDP die [[Fünf-Prozent-Hürde in Deutschland|Fünf-Prozent-Hürde]] verfehlte und die CDU nur knapp vor der SPD stärkste Kraft wurde. Auch SPD und [[Bündnis 90/Die Grünen]] erreichten gemeinsam keine Mehrheit der Landtagsmandate. Daher beschlossen die Spitzenkandidaten von SPD und Bündnis 90/Die Grünen, Reinhard Höppner und [[Hans-Jochen Tschiche]], eine von der [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] tolerierte rot-grüne Minderheitsregierung zu bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.fr.de/politik/magdeburger-modell-heidemord-11663517.html|titel=Magdeburger Modell und Heidemord|autor=Bernhard Honnigfort|hrsg=Frankfurter Rundschau GmbH|werk=FR.de|datum=2010-06-18 |sprache= |abruf=2017-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittels dieser Konstellation wurde Höppner am 21. Juli 1994 im dritten Wahlgang bei mehrheitlicher Stimmenthaltung der Abgeordneten der PDS zum Ministerpräsidenten gewählt und bildete das [[Kabinett Höppner I]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/plenum/wp2/001stzg.pdf#page=11|titel=Wahl des Ministerpräsidenten; Vereidigung des Ministerpräsidenten|autor=|hrsg=Landtag von Sachsen-Anhalt|werk=Plenarprotokoll 2/1|seiten=9–26|datum=1994-07-21 |sprache=|format=PDF; 549 kB |abruf=2017-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magdeburger Modell wurde auch nach der [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 1998|Landtagswahl 1998]] fortgesetzt, obwohl diesmal Bündnis 90/Grüne den erneuten Einzug in den Landtag verfehlte. Die PDS tolerierte daraufhin das [[Kabinett Höppner II]] der SPD gegen die gespaltene [[Opposition (Politik)|Opposition]] aus CDU und [[Deutsche Volksunion|DVU]]. 2002 wurde die Regierung Höppners schließlich von einer CDU/FDP-Koalition des neuen Ministerpräsidenten [[Wolfgang Böhmer]] (CDU) abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magdeburger Modell in Berlin ==&lt;br /&gt;
In Berlin zerbrach im Juni 2001 die seit 1991 bestehende [[Große Koalition]] von CDU und SPD infolge des „[[Berliner Bankenskandal]]s“. Bis zu einer [[Vorgezogene Neuwahl|vorgezogenen Neuwahl]] zum [[Abgeordnetenhaus von Berlin]] regierte [[Klaus Wowereit]] als [[Regierender Bürgermeister von Berlin|Regierender Bürgermeister]] einer [[Übergangsregierung]] aus SPD und Bündnis 90/Die Grünen, die ebenfalls auf die Unterstützung der PDS angewiesen war: Zusammen kamen die [[Fraktion (Politik)|Fraktionen]], die Wowereits Minderheitsregierung stützten, auf 60 Sitze im [[Parlament]] gegenüber 76 Sitzen der CDU. Die 33 [[Abgeordneter|Abgeordneten]] der PDS-Fraktion stimmten bei der Wahl des Senats am 16. Juni 2001 mehrheitlich mit SPD und Grünen, sodass alle vorgeschlagenen Kandidaten mit Ergebnissen zwischen 85 und 91 Stimmen gewählt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/14/PlenarPr/p14029.pdf#page=5|titel=Wahl des Regierenden Bürgermeisters von Berlin und der Bürgermeister und der weiteren Mitglieder des Senats|autor=|hrsg=Abgeordnetenhaus von Berlin|werk=Plenarprotokoll 14/29|seiten=1613–1620|datum=2001-06-16|sprache=|format=PDF; 208 kB|zugriff=2017-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2001|Abgeordnetenhauswahl vom 21. Oktober 2001]] wurde nach längeren Verhandlungen im Januar 2002 ein [[Rot-rote Koalition|rot-roter]] Mehrheitssenat aus SPD und PDS gebildet und die zuvor lediglich „tolerierende“ PDS war mit drei Senatoren nunmehr aktiv an der Regierung beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stefan Schieren: &amp;#039;&amp;#039;Fünf Jahre „Magdeburger Modell“. Eine zwiespältige Bilanz&amp;#039;&amp;#039;, in: Jürgen Wolf [u. a.] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geht uns die Luft aus? Perspektiven für das Land&amp;#039;&amp;#039;, [[Mitteldeutscher Verlag]], Halle (Saale) 2000, ISBN 3-89812-022-8, S. 29–40. (Jahrbuch für Politik und Gesellschaft in Sachsen-Anhalt)&lt;br /&gt;
* [[Christian Starck]]: &amp;#039;&amp;#039;Stabile Minderheitsregierung als heimliche Mehrheitsregierung. Zum „Magdeburger Modell“&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Jörn Ipsen]] [u. a.] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Recht, Staat, Gemeinwohl. Festschrift für [[Dietrich Rauschning]]&amp;#039;&amp;#039;, Heymann, Köln [u. a.] 2001, ISBN 3-452-24672-8, S. 157–172.&lt;br /&gt;
* Hendrik Träger / Sven Leunig: &amp;#039;&amp;#039;Ebenenübergreifende Auswirkungen von Koalitionsverhandlungen in den Ländern am Beispiel des „Magdeburger Modells“ (1994)&amp;#039;&amp;#039;, in: Julia Oberhofer / [[Roland Sturm]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Koalitionsregierungen und Parteienwettbewerb in den Ländern&amp;#039;&amp;#039; (= Schriftenreihe des Zentralinstituts für Regionenforschung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Bd. 6), Allitera Verlag, München 2010, ISBN 978-3-86906-142-9, S. 85–104.&lt;br /&gt;
* Elrid Wollkopf-Dittmann: &amp;#039;&amp;#039;Das „Magdeburger Modell“. Zwischen parlamentarischem Alltag und öffentlicher Darstellung&amp;#039;&amp;#039;, in: Klaus-Bernhard Roy (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wahlen 2002 in Sachsen-Anhalt. Ausgangsbedingungen, Handlungsrahmen, Entscheidungsalternativen&amp;#039;&amp;#039;, [[VS Verlag für Sozialwissenschaften|Leske + Budrich]], Opladen 2002, ISBN 3-8100-3509-2, S. 31–46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungskoalition]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ von Regierungskoalition]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politikgeschichte (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabinett mit SPD-Beteiligung| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabinett mit Beteiligung von Bündnis 90/Die Grünen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partei des Demokratischen Sozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Linke]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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