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	<title>Magdalenerinnen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:18:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Magdalenerinnen&amp;diff=80640&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-42874-60: /* Trivia */ R</title>
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		<updated>2025-12-28T05:15:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Trivia: &lt;/span&gt; R&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magdalenerinnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Schwestern vom Orden der heiligen [[Maria Magdalena]] zur Buße, [[Lateinisch|lat.]]: &amp;#039;&amp;#039;Ordo Sanctae Mariae Magdalenae de poenitentia&amp;#039;&amp;#039; ([[Ordenskürzel (katholisch)|Ordenskürzel]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OSMM&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magdalenenschwestern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sind eine katholische [[Ordensgemeinschaft]]. Aufgrund der [[Bekehrung (Christentum)|Umkehr]] und der Aufgabe ihres alten Lebenswandels nannten sich die Schwestern auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reuerinnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Büßerinnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;sorores poenitentes&amp;#039;&amp;#039;). Wegen ihrer weißen Ordenstracht wurden sie auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weißfrauen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Entwicklung bis zum 16. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste von Klöstern der Magdalenerinnen}}&lt;br /&gt;
Seit dem Ende des 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gab es auf Initiative von Priestern, Städten und religiösen Gruppen Häuser, in denen bekehrte [[Straßenprostitution|Prostituierte]] und gefährdete Frauen klosterähnlich lebten. Dies wurde auch von den Päpsten gefördert, etwa von Papst [[Innozenz III.]] Als Gründer eines regelrechten Ordens gilt der Priester Rudolf von Worms, der 1226 in [[Worms]] ein solches Haus als Kloster etablierte. Papst [[Gregor IX.]] bestätigte den Orden 1227 und bestimmte, dass er nach der [[Regula Benedicti|Benediktsregel]] und den [[Ordensregel|Konstitutionen]] der [[Zisterzienser]] leben solle; 1232 änderte er dies und verpflichtete die Magdalenerinnen auf die [[Augustinusregel]] und die Statuten der [[Dominikanerinnen]]. [[Schutzpatron|Patronin]] war [[Maria Magdalena]], die bekehrte Sünderin aus dem Neuen Testament ({{B|Lk|8|2}}) und Zeugin der [[Jesus von Nazaret#Kreuzigung|Kreuzigung]] und der [[Auferstehung Jesu Christi]] ({{B|Joh|19|25}} und {{BB|Joh|20|1-20}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Trier, Straßburg, Würzburg. Regensburg, Speyer und Freiburg im Breisgau entstanden in allen Teilen des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]] sowie in Ungarn und Polen zahlreiche Klöster. Gegen Ende des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gehörten etwa 70 Klöster zum Orden, der in vier [[Ordensprovinz]]en gegliedert war. Ab ca.&amp;amp;nbsp;1250 waren die Klöster auch Orte für die Versorgung unverheirateter Angehöriger der bürgerlichen Familien. Zunehmend traten freiwillig büßende Frauen an die Stelle bekehrter Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magdalenerinnen trugen weiße, einfache Kleider, schliefen bekleidet und gegürtet auf Stroh und einem wollenen Tuch und durften niemals [[Müßiggang]] pflegen. Jedes Kloster war selbständig, der Gesamtorden wurde von einem Generalpropst (&amp;#039;&amp;#039;praepositus generalis&amp;#039;&amp;#039;) geleitet. Von 1250 bis etwa 1280 war für jedes Kloster ein kleines Männerkloster bestimmt, das die geistliche Betreuung der Ordensfrauen und die Verwaltung des Klosters übernahm. Ab 1280 wurde dies auf die Anwesenheit eines [[Prior]]s beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben in den [[Konvent (Kloster)|Konventen]] der Magdalenerinnen glich sich allmählich dem in bestehenden Klöstern an. Einige Konvente schlossen sich im Lauf der Zeit anderen Orden an, z.&amp;amp;nbsp;B. den [[Zisterzienserinnen]], den [[Klarissen]] oder den [[Dominikanerinnen]]. Ende des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gab es noch etwa 40 Klöster der Magdalenerinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frank&amp;quot;&amp;gt;{{LThK|Karl Suso Frank|Magdalenerinnen|3|6|1182}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte seit der Reformation ==&lt;br /&gt;
=== Deutscher Zweig ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Hildesheim StMagdalenen West.jpg|mini|Magdalenenkloster und -kirche in Hildesheim]]&lt;br /&gt;
Durch die [[Reformation]] wurden die meisten Magdalenerinnenklöster bis zur Mitte des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts säkularisiert. Übrig blieben zwei in Schlesien gelegene Ordenshäuser in [[Magdalenerinnenkloster Naumburg am Queis|Naumburg am Queis]] und in [[Magdalenerinnenkloster Sprottau|Sprottau]], dazu eines in [[Lubań|Lauban]] ([[Oberlausitz]]) sowie eines im heute niedersächsischen [[St. Magdalenen (Hildesheim)|Hildesheim]]. Nach der Gegenreformation gab es nach 1700 im schlesischen [[Nysa|Neiße]] noch eine Neugründung.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Rathsmann: &amp;#039;&amp;#039;Fragmente aus der Geschichte der Klöster und Stiftungen Schlesiens von ihrer Entstehung bis zur Zeit ihrer Aufhebung im November 1810.&amp;#039;&amp;#039; Graß &amp;amp; Barth, Breslau 1811.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da es im Kloster Sprottau Probleme mit dem Unterhalt gab, wurde [[Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg]] um Erlaubnis gebeten, in Neiße ein neues Kloster errichten zu dürfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Minsberg: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliche Darstellung der merkwürdigen Ereignisse in der Fürstenthums-Stadt Neisse.&amp;#039;&amp;#039; Hennings, Neiße 1834. S. 173–174.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies wurde im Aufnahmebrief 1711 bestätigt. Vollkommen eingeführt wurden die Magdalenerinnen in Neiße im Jahre 1726.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des Klosters in Lauban, wo die Schwestern in der Krankenpflege und im Schuldienst tätig waren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frank&amp;quot; /&amp;gt;, wurden 1810 im Rahmen der [[Säkularisation]] alle Magdalenerinnenklöster zwangsweise vom preußischen Staat und im Falle von Hildesheim dem [[Königreich Westphalen]] aufgehoben und das Klostergut eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2004 existierte noch ein letztes [[Kloster]] der deutschen Magdalenerinnen in [[Seyboldsdorf (Vilsbiburg)|Seyboldsdorf]] im [[Niederbayern|niederbayerischen]] [[Landkreis Landshut]], das auf Schwestern zurückgeht, die 1945 aus dem [[Magdalenerinnenkloster Lauban]] vertrieben wurden. Das Kloster wurde schließlich wegen Überalterung des [[Konvent (Kloster)|Konvent]]s und mangelnde Aussichten auf Ordensnachwuchs aufgegeben. Die verbliebenen Schwestern lebten von da an in einer Altenpflegeeinrichtung in [[Obernzell|Obernzell an der Donau]]. Die letzte Magdalenerin des deutschen Ordenszweiges starb im Juli 2016.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Lehner: &amp;#039;&amp;#039;Die letzte Schwester vom Orden der Magdalenerinnen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Landshuter Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Juli 2016, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 31. März 2017 wurde das Kloster auch als [[Körperschaft des öffentlichen Rechts (Deutschland)|Körperschaft des öffentlichen Rechts]] aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayVV_2220_4_K_969?AspxAutoDetectCookieSupport=1 |titel=Orden und kirchliche Vereinigungen mit der Eigenschaft einer Körperschaft des öffentlichen Rechts - Bürgerservice |zugriff=2018-03-24 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polnischer Zweig ===&lt;br /&gt;
Es existiert heute noch der polnische Zweig der Magdalenerinnen, denen das gleiche Statut wie einst den deutschen Schwestern zugrunde liegt. Da das Gebäude der Schwestern in Lauban 1945 ausgebombt und nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] abgetragen wurde, übernahmen die &amp;#039;&amp;#039;Magdalenki&amp;#039;&amp;#039; dort das ehemalige Antoniusstift. Seit den 1990er-Jahren existiert ein Filialkloster in [[Bayreuth]], das auf Initiative von Dekan Siegbert Keiling, einem gebürtigen Laubaner, unter dem Patronat des [[Benedikt von Nursia|hl. Benedikt]] gegründet wurde. Seit 2009 haben die polnischen Magdalenerinnen eine Niederlassung in Erfurt. Sie sind mit der Versorgung der Theologiestudenten im dortigen [[Priesterseminar Erfurt|Priesterseminar]] betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
In der ARD-Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;[[Um Himmels Willen]]&amp;#039;&amp;#039; sind die Nonnen des „Klosters Kaltenthal“ Magdalenerinnen. Jedoch tragen sie nicht den [[Habit]] der Magdalenerinnen, sondern einen fiktiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LThK|Karl Suso Frank|Magdalenerinnen|3|6|1182}}&lt;br /&gt;
* Kurt Köster: &amp;#039;&amp;#039;Mainz in der Geschichte des Reuerinnen-Ordens&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für das Bistum Mainz&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 3 (1948), S. 243–272.&lt;br /&gt;
* Paul Skobel: &amp;#039;&amp;#039;Das Jungfräuliche Klosterstift zur Heiligen Maria Magdalena von der Buße zu Lauban in Schlesien von 1320–1821&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. und ergänzt bis zur Gegenwart von Edmund Piekorz. Konrad Theiss, Aalen und Stuttgart 1970.&lt;br /&gt;
* Jörg Voigt: &amp;#039;&amp;#039;[[Beginen]] im Spätmittelalter. Frauenfrömmigkeit in Thüringen und im Reich.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln 2012, ISBN 978-3-412-20668-0 (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen, Kleine Reihe&amp;#039;&amp;#039;, Band 32; [[Dissertation]] [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Universität Jena]] 2009).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HistLexBay|45441|iquelle|Martin Armgart|Reuerinnen|2018-02-19|2018-02-21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=6072681-7|VIAF=140587262}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenorden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magdalenerinnen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentumsgeschichte (Worms)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christliche Organisation (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Ordensgemeinschaft (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gründung einer religiösen Organisation 1224]]&lt;/div&gt;</summary>
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